Beiträge von herbert1960

    Zitat

    Original geschrieben von chrisnx
    Ich hatte vor einiger Jahren einen neuen Smart Roadster gekauft und hätte den Kaufpreis auch mit Amex (oder einer anderen KK) zahlen können - dummerweise hatte ich nicht verher gefragt, sondern wie gewohnt Bargeld dabei. Es war ein MB-Autohaus (in Ebersberg) und hatte offenbar reichlich Marge, um dies decken zu können - sicherlich nicht bei meinem Kauf, denn der Rabatt lag irgendwo jenseits der 30% (Neuwagen mit 9km).


    Einmal (imho BWM Niederlassung) hatte ich mit Bundesbank-Scheck gezahlt. Dieser ist aber m.E. immer mit Kosten verbunden (ich glaube um die 25€).


    Ansonsten leider meist Bar- oder Vorkassegeschäfte. Im März Vorkasseüberweisung zur Daimler AG (MB-Forum Stuttgart) - dort wird auch kein Bargeld akzeptiert. Das Ausfallrisiko ist hier jedoch im Gegensatz zu "gewöhnlichen" Autohändlern zu vernachlässigen - aber natürlicherweise nicht bei Null.
    .....


    Es überrascht mich schon etwas, dass so viele Käufer auch im Jahr 2014 bei größeren Beträgen immer noch die umständliche und unsichere Barzahlung bevorzugen. Das kann auch für den Verkäufer wg. Falschgeld unsicher sein. Als Käufer erhält man nur eine handgeschmierte Quittung und muß diese gut aufbewahren. Bei bargeldloser Zahlung hat man wesentlich bessere Nachweise und eine Bank muß Unterlagen min. 10 Jahre aufbewahren.
    Ich hatte letztes Jahr einen neuen Vespa Roller in Feldkirch gewonnen und an einem Händler in Bregenz verkauft und der hat auch bar bezahlt. Aber dort ist das anscheinend noch mehr üblich als bei uns. Sogar gute Hotels verlangen manchmal Barzahlung.
    Einen Bundesbank-Scheck wird vermutlich nicht jede (Online-)Bank besorgen können und dürfte ca. 20 - 25 € kosten, Das sehe ich nicht ein, denn schließlich will der Verkäufer sein Auto loswerden.
    Ich denke, wenn Du zur Daimler AG direkt überwiesen hast, dürfte das Vorkasse-Risiko gegen Null gehen, den so einen Konzern läßt unsere Angie nicht Pleite gehen. ;)
    Bei Händlern vor Ort sieht es natürlich anders aus. Das Sprichwort mit den Pferden vor der Apotheke ist bekannt? :D
    Z. Zt. habe ich 3 Angebote in der engeren Wahl, davon eines von einem Privatverkäufer. Da ist Kartenzahlung natürlich nicht möglich. Naja, eigentlich bevorzuge ich die Händlerangebote wg. besserer Ausstattung und Tageszulassung. :)

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    ...
    Autokäufe gibt es schon seit Jahrzehnten, glaube kaum dass da jeder Käufe so sehr auf Kartenzahlung bestand wie im Beispiel hier...


    Es geht mir hier weniger um Kartenzahlung, sondern um sichere Bezahlung, die auch einem evtl. Konkursrecht standhält. Heutzutage muß man sich darüber leider mehr Gedanken machen als früher.
    Da ich einen Toyota Yaris Hybrid kaufen möchte, mußte ich mehrere außwärtige und damit mir unbekannte Händler kontaktieren. Ein Händler will evtl. auch Zahlung per Lastschtrift akzeptieren. Das wäre für mich am sichersten.

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Genauso ist es imho üblich, sollte aber im Kaufvertrag geregelt sein.


    Genau das ist für den Käufer unsicher.
    OK, wir kommen hier etwas vom Thema ab.
    Mir ging es darum, ob jemand schon größere Beträge (10 - 15k €) mit EC-Karte beim Händler (Auto- oder anderer Händler) gezahlt hat und ob es Probleme dabei gab. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von BartS1975
    Mit Karten natürlich. Aber unter den vielen Banken, bei denen du bist, ist keine Filialbank oder Comdirect (da sind Auszahlungen am Commerzbank-Schalter möglich)? Es wäre wahrscheinlich kein Problem gewesen, das Geld v.a. in 500-Euro-Scheinen auszahlen zu lassen.


    Nun, ich bin u. a. bei der comdirect, HVB, Postbank. Hier kann man nach Anmeldung größere Bargeldbeträge bekommen. Dennoch halte ich das für umständlich und unsicher. Ein Händler will prüfen, ob ich auch mit Unterschrift (ELV) bezahlen kann, wenn ich nachweise, da ich das Geld habe. Das wäre für mich die beste Lösung.

    Zitat

    Original geschrieben von halix
    Das ist schön, daß der Anwalt das als unsicher ansieht - das weiß aber auch jeder...
    Hat er Dir nicht auch gleich eine gängige/übliche Alternative genannt, wie Autokauf/Bezahlung heutzutage abgewickelt wird?


    Meine Vermutung ist eben, daß es auch heutzutage noch üblich ist, sein Auto entweder mit Vorab-Überweisung oder Barzahlung bei Abholung zu bezahlen.
    Einer trägt eben immer ein kleines Risiko - im Fall der Vorab-Überweisung eben ausnahmsweise mal der Käufer.


    No risk, no fun.


    Der Händler wollte den Brief vorab zusenden, damit ich das Auto vor Ort zulassen kann. Dann hätte ich vorab überweisen sollen und dann könnte ich das Auto mit den Kennzeichen nach Hause fahren. Manche Leute meinen, wenn sie den Brief haben, sind sie auf der sicheren Seite. Das dachte ich auch und war deshalb sehr überrascht, nachdem ich mit dem Anwalt gesprochen hatte. Er hatte mir zur EC- oder Kreditkarten-Zahlung geraten.
    Ich denke, Barzahlung dürfte heutzutage eher bei privaten Verkäufern üblich sein, da man da keine EC-Zahlung durchführen kann.

    Zitat

    Original geschrieben von demichve
    Habe auch schonmal im Beisein des Verkäufers online an seinem PC überwiesen ...
    ( dann schnell Weg und die Überweisung rückgängig machen ;-))


    Sicher wäre es für den Händler, wenn beide ein Konto bei der Postbank haben, denn da wird in Echtzeit gebucht und der Händler sieht sofort den Geldeingang. Auch bei der HVB kann eine Überweisung auf ein anderes HVB Konto nicht mehr rückgängig gemcht werden. Bei beiden Banken habe ich Giros.

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Kannst ja den Händler fragen, ob er bestätigten Scheck akzeptieren würde - allerdings dürfte das nicht kostenlos sein (weiß jetzt aber nicht, ob du oder er oder beide Kosten bei der Ausstellung bzw. bei der Einlösung tragen müssten).


    Ansonsten habe ich Neukauf bei Händler bisher immer per Vorab-Überweisung zumindest des Löwenanteils des Preises zahlen müssen - waren allerdings auch Händler, die schon Jahre Bestand hatten.


    Ich weiß nicht, ob die meisten der hier bekannten Onlinebanken bestätigte Schecks überhaupt ausstellen bzw. von der Bundesbank besorgen können und vor allem dürfte das einiges an Gebühren kosten.
    Vorabüberweisung ist bei solchen Beträgen lt. ADAC-Anwalt sehr unsicher. Hier ist vor ein paar Jahren ein Opel-Autohaus mit 80-jähriger Tradition in Konkurs gegangen (von dem hatte ich mein derzeitiges Auto gekauft). Letztes Jahr ging in der Nähe ein Audi/WV Händler mit 17 (!) Filialen pleite und der Konkursverwalter ging mit allen Tricks vor und hat einige Käufer um Geld gebracht. In der Zeitung standen dann sogar Kommentare: Selbst schuld, wie kann man so blöd sein, und vorab bezahlen.

    Zitat

    Original geschrieben von Eldschi
    Ich würde entweder das Bargeld mitnehmen und mit einem Mietwagen anreisen und oder aber mit meinen diversen Karten vor Ort den nächstgelegenen ATM leersaugen :D


    Naja, ein Auto mit 50 € Scheinen zu bezahlen, halte ich für nicht so sinnvoll und man braucht schon sehr viele Karten, um 15k € abzuheben. Wenn das gebührenfrei sein soll, wird es noch komplizierter.
    Ich verstehe nicht, warum man heutzutage solche Beträge umständlich in bar bezahlen soll. Der Händler muß das dann auch zur Bank bringen und hat auch noch das Falschgeldrisiko. Ich kann nachweisen das das Geld vorhanden ist, habe (goldene) Kreditkarten, mit denen ich das bezahlen könnte und ich möchte bei so einem Kaufpreis als kreditwürdiger Kunde und nicht als Bittsteller behandelt werden. Klingt evtl. etwas überheblich, ist es aber nicht.


    So, jetzt habe ich mal bei Banken angerufen. Man kann bei den PSD Banken Hess-Thür. und Koblenz tatsächlich das EC-Karten Limit auf max. 20k € für ein paar Tage hochsetzen lassen. Das gilt zur Sicherheit nicht am ATM, sondern nur beim Händler am Terminal. Evtl. muß der Händler klären, ob sein Terminal so einen Betrag auf ein mal schluckt oder man muss in 2 Teilbeträgen zahlen. Bei CortalConsors kann man das EC-Limit nicht verändern, es liegt für alle Kunden bei 2k €. :rolleyes:

    Re: Re: Re: Re: Wie Autokauf bezahlen?


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    ....
    Was mich überhaupt wundert, dass ein Händler für solche Beträge überhaupt Karten akzeptiert, ich meine wegen der Gebühren.


    Nun, irgenwie muß der Kunde bezahlen und die umständliche und unsichere Barzahlung wollen die meisten Kunden bei solchen Beträgen zurecht nicht.
    Evtl. hat der Händler bei EC-Zahlung einen Höchstgrenze für Gebühren und kann deshalb die Karten akzeptieren.
    Vor 16 Jahren hatte ich mein letztes Auto gekauft und erst nach Erhalt des Fahrzeuges überwiesen. Allerdings hatte da der Händler ein kleines Restrisiko, wenn ich nicht bezahlt hätte. Er wollte keine VISA-Zahlung wg. der Gebühren, obwohl er für die Werkstatt VISA akzeptiert hat.

    Re: Re: Wie Autokauf bezahlen?


    Zitat

    Original geschrieben von clio
    Was spricht dagegen, dies einfach mit der Bank zu besprechen?
    Ansonsten: Ich halte es für nicht sehr wahrscheinlich, dass Dir mit 15k € in der "Westentasche" etwas passiert, frage dich doch einfach mal, wie oft Du bisher sonst so überfallen wurdest? :confused:


    Naja, das ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber der berühmte "Einzelfall" möchte ich nicht sein. Mit Onlinekonten ist es nicht so einfach, so viel Bargeld zu bekommen, es ist umständlich und nicht mehr zeitgemäß. :rolleyes:
    Außerdem kann ich nachweisen, dass ich das Geld als Fest/Tagesgeld habe und ich habe auch 2 goldene Kreditkarten. Wenn diese akzeptiert würden, könnte ich damit auch ein Auto kaufen.

    Zitat

    Original geschrieben von gobbble
    Ich weiß, dass das mit der Amazon Girocard möglich ist. Bekommst du sogar ein paar Cashbackpunkte ;). Sonst haben die meisten Giro/Maestro Karten die ich kenne ein Limit, was sich nicht so einfach aufheben lässt.


    Ich werde mal bei meinen Banken wg. dem Limit auf der EC-Karte anfragen.