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Original geschrieben von derAL
herbert: definiere bitte 'mickrig' im Kontext sicherer Anlagen (bester Bonität)
Bundrenditen: 1 Jahr 0,14%, 5 Jahre 0,86%, 10 Jahre 1,77%
Pfandbriefrenditen: 1 Jahr 0,21%, 5 Jahre 1,12%, 10 Jahre 2,15%
Euribor: 1 Monat 0,24%, 3 Monate 0,30%, 6 Monate 0,41%, 9 Monate 0,50% und 12 Monate 0,57%
Hmm, mit mickrig meinte ich z. B. Sparbücher oder Tagesgelder bei Genossenschaften uns Spaßkassen mit 0,05 - 0,2% Zinsen. Die Deutschen haben angeblich immer noch über 300 Mrd. € auf solchen Sparbüchern und verlieren dadurch Geld. Ich meine, das stand mal im Handelsblatt.
Wenn man bei einer Onlinebank Geld anlegt, muß man natürlich schauen, in welchem Einlagensicherungsfonds die Bank ist. Den deutschen, österreichischen und niederländischen halte ich für einigermaßen sicher. Beim lettischen, litauischen und isländischen Einlagensicherungsfonds wäre ich sehr vorsichtig.
Evtl. sollten wir die Diskusion hier fortsetzen, denn sonst merkt noch ein Mod., dass es doch etwas OT wird. 
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Bei vielen Genossenschaftsbanken steht auf der Internetseite, dass man sich für nährere Infos zu Konditionen an den Berater in der Filiale wenden soll. :mad:
Anscheinend schämen die sich, ihre mickrigen Konditionen für Spareinlagen online zu veröffentlichen. 
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Original geschrieben von phone-company
Also ich kaufe ehrlich gesagt nur von Leuten die schon länger im tt dabei sind, die auch schonmal den ein oder anderen sinnvollen Post hinterlassen haben....meist kennt man die Namen ja auch...ich würde nie von jemanden kaufen der sich gestern angemeldet hat und heute nen iphone 5s für 250 Euro per westernunion anbietet 
Warum nicht, wenn er zuerst liefert und Du bezahlst, wenn das Gerät in Ordnung ist? 
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Original geschrieben von derAL
Das Geschäftsmodell der Genossen, die oftmals kleine Einheiten darstellen, wird gerade in der Niedrigzinsphase problematisch, wenn diese lange andauert. Die ordentlichen Erträge gehen zurück, da fällige Papiere in der Eigenanlage nur mit niedrigen Zinsen angelegt werden können. Wie lange verkraftet das ein Haus mit 500 Mio. EUR Bilanzsumme? Dazu kommt, dass der Regulierungsaufwand steigt und der Wettbewerb immer härter und intensiver wird.
Die Zeiten, in denen der wichtigste Mitarbeiter einer kleinen Volksbank der Hausmeister war, der die Türen öffnete, sind vorbei. Das Geschäft läuft nicht mehr von selbst.
Noch haben die Genossenschaften und Sparkassen genug ältere Kunden, die kein Internet haben, sich nicht so gut auskennen und mit dem mickrigen Zinssätzen auf dem Sparbuch zufrieden geben. Wenn diese sterben, kommen die Erben und legen den Erbschein auf den Tisch und ziehen das Geld zu einer Bank mit besseren Zinsen ab.
Vielleicht sollten beide Bankgruppen mal darüber nachdenken, die "Sportförderung" etwas einzuschränken, denn das kostet auch viel Geld. Natürlich wird zunächst Sport getrieben, aber danach geht es ins Sportlerheim zum Schlucksport.
Hier in der Gegend regen sich die Kunden auf, wenn eine kleine Dorffiliale geschlossen wird. Aber ich denke, das muß man auch wirtschaftlich sehen und es werden in den nächsten Jahren sicher noch weitere kleine Filialen geschlossen oder in reine Automatenfilialen umgewandelt werden. Da die Softwarefirma Fiducia den Genossenschaften einen guten Onlineauftritt zur Verfügung stellt, sollte dieser mehr beworben werden, um die Kunden zu halten. Fusionen halte ich auch für sinnvoll, um Kosten zu sparen.
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Original geschrieben von Applied
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Nebenbei: Wollte gerade mal interessehalber schauen, aber: Übersehe ich irgendwas, oder hat die PSD Niederbayern-Oberpfalz wirklich nicht mal ein Preisverzeichnis als einfacher Download auf der Webseite? Senden die einem das wirklich nur nach Angabe seiner persönlichen Daten per Kontaktformular zu?
:eek:
Ja, diese PSD-Bank ist hier leider sehr umständlich und rückständig. 
Evtl. will man auch nicht, dass der Kunde gleich sieht, welche Kosten beim "kostenlosen" Girokonto anfallen, z. B. für Überweisungen aus der Schweiz. :mad:
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Original geschrieben von derAL
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P.S.: Noch was. Was glaubst Du, wie viele Genossenschaftspleiten der Garantiefonds der Genossen gleichzeitig überstehen kann, wenn dabei große Institute in Schieflage dabei sind? Die Kapazitäten zur Abfederung schwerer Krisen sind dort nicht unbegrenzt.
Stell Dir einen Zirkus vor: Ein Sicherheitsnetz kann den Sturz einer Artistin vom Drahtseil abfedern. Wenn aber ein Elefant von dort oben abstürzt, wird es dessen Sturz wohl kaum abfedern können.
Der Sicherungsfonds der Genossenschaftsbanken ist bei Ratingagenturen besser bewertet als andere. Wenn viele Genossenschaften auf ein mal pleite gehen, kann natürlich auch der beste Sicherungsfonds das nicht mehr abfedern. Aber dann haben wir ganz andere Sorgen und müssen uns fragen, ob Geld überhaupt noch einen Wert hat oder ob wir nur noch mit Tauschhandel überleben.
Es ist mir schon klar, dass nachrangige Bank-Anleihen bzw. Genossenschaftsanteile ein Risiko darstellen, aber ich halte das für noch überschaubar. Bei Prokon sehe ich das völlig anders und würde dort nichts kaufen.
Sicher habe auch die Genossenschaften mit Probleme zu kämpfen, z. B. zu viele und zu teure Filialen, verkrustete Strukturen bei den Vorständen, Kapitalabfluss und Kontowechsel an Online-Banken durch immer besser (online) informierte Kunden.
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Original geschrieben von autares
Das ist nicht Aufgabe des Sicherungsfonds. Ebenso sichert er Fonds nur Sichteinlagen ab.
Ich weiß, dass der Sicherungsfonds einer VR-Bank, die mehrere Kreditausfälle hatte, geholfen hat, ansonsten wäre diese vermutlich pleite gegangen. Natürlich mußte die VR-Bank später das Geld wieder in Raten zurückzahlen.
Natürlich haftet der Sicherungsfonds nicht direkt für Genossenschaftsanteile, Anleihen u. ä. Meintest Du das? 
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Original geschrieben von Anja Terchova
Über die Jahre kommt da aber schon einiges an Kaufkraftverlust zusammen.
Selbst wenn man pro Jahr nur 1,5% Realverlust einfahrt sind das nach 35 Jahren stolze 41% Realverlust.
Wenn man soviel Geld verdient das man es sonst direkt verjubeln muesste spart man natuerlich trotzdem. Aber wenn man es sich hart absparen muesste, dann ist kein Anreiz mehr da das zu tun.
Noch kann man mit einem Tagesgeldkonto bei Online-Banken die Inflatiosrate fast ausgleichen, wenn man von 1,4% Zins ausgeht. Bei Aktionen, Z. B. PSD H-T gibt es z. Zt. 1,6% bis 30.05.14 und dann werde ich weiter sehen. Sicherlich macht es etwas Arbeit, die Zinsen zu beobachten und dann das Geld umzuschichten. Aber wenn ich sehe, wie die Bankster (=Banker+Gangster) der Sparkassen und der meisten Genossenschaftsbanken ihre Kunden mit ca. 0,1% Zins enteignen, lohnt sich das Umschichten schon.
Sicherlich ist das Risiko bei Prokon zu hoch, aber ich meine, man kann mit bestimmten nachrangigen Sparbriefen eine einigermaßen vernünftige Rendite erzielen. Ich habe vor einem Monat einen nachrangigen Kapitalbrief einer PSD Bank gekauft. Hier bekomme ich 3% fest für 6 Jahre. Das Risiko halte ich für überschaubar, denn eine Bank wird strenger kontrolliert, als z. B. Prokon oder eine Wohnungsbaugenossenschaft. Außerdem würde bei einer Schieflage der Bank der Einlagensicherungsfonds eingreifen und versuchen, eine Pleite zu verhindern. Bei Prokon gibt es solche Sicherheiten nicht. Es hat tatsächlich schon Schieflagen bei Raiffeisen- und Volksbanken gegeben, die jedoch aufgefangen wurden. Die Kunden und Mitglieder, die mit ihren Anteilen haften, hatten keinen Schaden. Gelegentlich kommt dann eine Fusion und die Sache ist erledigt.
Man kann nicht pauschal sagen, dass hohe Renditen ein hohes Risiko darstellen. Bei PSD- oder VR-Banken sind auch heute noch 4 - 5 % Dividende üblich, vereinzelt auch 6%, mit sehr geringem Risiko. Allerdings ist es nicht so einfach, genommen zu werden, vor allem, wenn man nicht im Gebiet wohnt und keine weiteren Geschäfte tätigt. Mir ist es sogar schon passiert, dass nach 25 Jahren meine Anteile gekündigt wurden, weil ich keine weiteren Geschäfte mit dieser VR-Bank tätige. 
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Ich denke, bei dem günstigen Preis ist kein Einschreiben mehr erforderlich.
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Original geschrieben von Louvain
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Bevor ich in falschen Verdacht gerate: Es handelt sich um die Rückerstattung einer Kaution für eine Fewo, die diese Dame in Frankreich besitzt (ich hatte ursprünglich keine Ahnung, dass sie von einem Liechtensteiern KOnto aus die Rücküberweisung vornehmen wird).
Hmm, ich dachte schon, Du willst Dein Schwarzgeld aus Liechtenstein abziehen.
Das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. 