Bausparkasse als Geldanlage?
Ich frage mich, ob ein Bausparvertrag als Geldanlage taugt, wenn man kein Darlehn in Anspruch nehmen möchte. :confused:
Die Debeka bietet 3,6% Zins, wenn der Vertrag 10 Jahre läuft und man kann jeden Jahr max. 1800,-€ einzahlen. Dazu sind jedoch 50k € Bausparsumme erforderlich, denn davon ist der max. jährliche Sparbeitrag abhängig. Die überteuerten 1% Abschlußgebühr (500,-€) muß man von der Rendite abziehen.
Die Bausparkasse Aachen bietet lt. einem Vergleich zwar 4%, wenn man kein Darlehen nimmt, aber verlangt überteuerte 1,6% Abschlußgebühr und 12,-€ Kontoführungsgebühr jährlich. Das schmälert die Rendite erheblich.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich das so für mich nicht lohnt, zumal man 10 Jahre nicht an das Geld kommt.
Für die WoBauPrämie habe ich noch einen Altvertrag mit 4,5% (o. Darlehen), der schon 14 Jahre läuft und damals "nur" 100,-€ Abschlußgebühr gekostet hat. Den halte ich so lange es geht. 
Als Alternative habe ich mir für ca. 5k € folgendes überlegt:
Vor ca. einem halben Jahr habe ich das VTB Flex mit 3% für 10 Jahre fest abgeschlossen und nur 1,-€ Mindestbetrag eingezahlt. Da der Vertrag schon ein halbes Jahr läuft, käme ich nach 3,5 Jahren wieder an mein Geld. Ich habe nur die kleine Einschränkung, dass man dann ohne Kündigung nur 2k pro Monat bekommt. Bei 5k oder evtl. 7k ist das kein so großes Problem.
Ich habe zwar auch Genossenschaftsanteile bei PSD- und VR-Banken mit 4-5% Dividende abgeschlossen, aber hier ist die Kündigung etwas langwierig und umständlich und man muß diese Anlage langfristig sehen. Mittlerweile nehmen die meisten Genossenschaften keine Kunden, die nur Anteile kaufen wollen.
Hat jemand noch einen guten Tipp? 