Beiträge von Buchungszeichen

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    Original geschrieben von BigBlue007
    Wie gesagt - wäre, wenns so oder so ähnlich geplant gewesen wäre, eine sehr geniale Aktion. Natürlich nur, wenns am Ende auch funktioniert.


    Das glaubst Du jetzt aber nicht im ernst - oder? Der Imageschaden ist für Opel imho wesentlich größer als ein evtl. Vorteil aus der von Dir konstruierten Marketingaktion. Ich hätte als Kunde derzeit eher die Sorge, dass Garantieansprüche von Opel irgendwann nicht mehr erfüllt werden können. GM wird aber sicher nicht vor die Wand gefahren - dafür wird Obama sorgen (müssen) und Opel wird eine Tochter von GM bleiben.

    Ich habe ihn bereits angeschrieben. Scheint aber aus Österreich zu sein. Außerdem dürfte es schwer sein, die Standboxen zu versenden, da sie eben recht sperrig sind. Ich glaube auch, dass man die Sicken relativ einfach selbst austauschen kann. Die sind nur verklebt. Man braucht halt ein ruhiges Händchen und muss sorgfältig arbeiten, so dass alles mittig ist. Das Problem meiner IQ TED 3 sind halt die asymetrischen Sicken mit einem größeren Innenradius.


    Habe auch mal www.speakerboerse.de kontaktiert, die einen professionellen Recone Service anbieten. Allerdings verwenden die Sicken aus Gummi. Meine Sicken waren aus Schaumstoff, der eine relativ geringere Shorehärte aufweist.

    Ich habe ein Paar IQ Ted 3 Standboxen deren Sicken ausgetauscht werden müssten, weil sich die alten inzwischen auflösen. Die Lautsprecher funktionieren imho auch mit defekten Sicken einwandfrei, weshalb ich mir unschlüssig bin, ob ich sie überhaupt austauschen soll. Ich habe das auch noch nie gemacht.


    Welchen Zweck haben denn die Sicken überhaupt und wo kann ich sie mir günstig besorgen? Bei Ebay habe ich keine passenden gefunden. Muss man irgendetwas besonderes beachten? Ich bräuchte Sicken mit einem Außenradius von 15cm und einem Innenradius von 11,5cm.


    Edit:
    Den Zweck der Sicken habe ich inzwischen selbst herausgefunden:


    http://lautsprecher-service.at/html/sicken.html

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    Original geschrieben von DUSA
    Zumindest sind das jetzt keine Argumente, die gegen Opel als alleinigen Hersteller sprechen, wenn sprechen diese Argumente gegen (fast?) alle Hersteller.


    So wollte ich das eigentlich auch verstanden wissen. Die Hersteller müssen sich meiner Meinung nach bis 2012 ziemlich ins Zeug legen, wenn sie die Vorgaben der EU erfüllen wollen. Ich würde mir derzeit jedenfalls privat keinen Neuwagen kaufen, wenn man erwarten kann, dass es in den nächsten drei Jahren eine drastische Reduzierung bei den Verbrauchswerten geben muss.

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    Original geschrieben von galahad13
    Es geht hier um einen Mix aller Modelle, nicht um einzelne Wagen im Sortiment, die sich der Verbraucher gezielt kaufen kann, wer er es für sein gutes Gefühl braucht.


    Aber in Zeiten der CO2 Hysterie sind ja alle Hersteller gleich Müll, die schöne, schnelle und große Wagen bauen.


    Mit Gefühl hat das wenig zu tun. Jeder Käufer achtet heute bei der Neuanschaffung auch auf die Unterhaltskosten (Spritverbrauch, Steuern etc.). U.a. wird ja auch hier im Forum immer eifrig über die Spritpreise diskutiert... Auch ein schönes Auto kann umweltfreundlich sein. Nur braucht es dazu eben keine Panoramascheibe mit der Opel bis vor kurzem geworben hat.

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    Original geschrieben von galahad13
    Viele der Modelle sind auch umweltfreundlich und bezahlbar.


    Fakt ist einfach: Opel muß so schnell wie möglich raus aus dem GM Konzern!


    Wobei umweltfreundlich auch relativ ist. Die Flotte von Opel erreicht wie VW durchschnittlich ca. 150 Gramm CO2 pro Kilometer. Ziel müssten aber 130 Gramm sein. Ich kauf mir doch als Privatmann 2009 keinen Neuwagen für 20.000€, wenn ich weiß, dass er 2012 deutlich über den Grenzwerten liegt. Dasgleiche gilt natürlich noch mehr für BMW (190 gr.) und Daimler (180 gr.).


    Da warte ich einfach noch zwei Jahre und bin auf der sicheren Seite. Das erklärt imho u.a. auch warum die Autos immer länger gefahren werden (ca. acht Jahre).


    Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass Obama GM vor die Wand fahren lässt. GM wird sicher mit einem ordentlichen Finanzpaket ausgestattet. Ob das dann dazu beiträgt, dass GM umweltfreundliche Autos herstellt sei mal dahingestellt.

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    Original geschrieben von ISCH
    Wenn du glaubst dass es Aliens gibt: Bitte sehr, deinen Glauben will ich dir nicht nehmen. Aber wenn du den auf Kosten von elementaren Erkenntnissen der modernen Physik verteidigst, können wir uns die Diskussion hier sparen.


    Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist. Schon Nietzsche hat gewusst, dass dagegen kein Kraut gewachsen ist. Insofern glaube ich wirklich, dass die Diskussion zu nichts führt. :D

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    Original geschrieben von Andreas24
    Darf ich mal fragen, wo Du dann die Persönlichkeitsrechte eines Menschen ansetzt?


    Ich kann und will hier kein Urteil abgegeben.


    Man sollte aber bedenken, dass die wenigsten hier beurteilen können, was es in einem Menschen bewirkt, wenn man sieht wie einer der nächsten Angehörigen vor den eigenen Augen brutal ermordet wird.


    Die Persönlichkeitsrechte von Ignes oder Jürgen Ponto wären verletzt, wenn der Mord im Film z.B. ehrverletzend oder wirklichkeitsverdrehend dargestellt werden würde. Die Darstellung des Mordes alleine im Film reicht meiner Meinung nach nicht aus, da Jürgen Ponto eine Person der Zeitgeschichte Deutschlands ist und ein begründetes öffentliches Interesse besteht. Dagegen wendet sich Ignes Kritik außerdem überhaupt nicht. Sie kritisiert lediglich, dass der Handlungsablauf des Mordes falsch dargestellt wird. Es wurden angeblich Pistolen mit Schalldämpfern verwendet. Im Film fallen die Schüsse aus Pistolen ohne Schalldämpfer. Im Film befand sich Ignes Ponto auf der Terasse. In Wirklichkeit war Frau Ponto nach deren Aussage im selben Raum. Sie sah den Mord also persönlich. Ihr Mann soll vor ihr zusammengebrochen sein. Eichinger hat eingeräumt, dies nicht gewusst zu haben und hätte die Szene wohl auch so spielen lassen, da sie sogar "dramatischer" gewesen wäre wie die jetzige im Film. In Wikipedia ist die Szene im Übrigen ähnlich dargestellt wie im Film. Ich glaube einfach, dass an dieser Stelle schlecht recherchiert wurde. Meiner Meinung nach reichen die Einwände von Ignes Ponto nicht aus, um die Szene aus dem Film zu nehmen.

    Jetzt geht die Witwe Pontos sogar gerichtlich gegen den Film vor:


    [URL=http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,587854,00.html]Ponto-Witwe geht gerichtlich gegen RAF-Kinofilm vor[/URL]


    Michael Buback, der Sohn des von der RAF getöteten Generalbundesanwalts, äußerte außerdem sein Verständnis. Buback hat erst vor kurzem ein Buch über den Tod seines Vaters herausgebracht:


    Der zweite Tod meines Vaters


    Irgendwie kommt mir das ganze langsam als mediale Auseinandersetzung mit der Vergangenheit vor, bei der jeder ein Stück von dem Kuchen abhaben will. Ich fand schon die Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes überzogen und jetzt die Klage... Eichinger muss sich doch nur auf die künstlerische Freiheit berufen und das wars.