Beiträge von Telefon_noob

    ich BIN Geschäftskunde, zwar gerade noch ein 3 Mann/Frau Betrieb :D aber mal sehen.



    Aber ich sehe es ähnlich. Vielen Geschäftspartnern o2 schon nahegelegt. Oft kommt das Netzargument, auch wenn ich erzähle, dass wir gerade schon 1 Std. zusammen telefonieren, ich auf der Autobahn, dann Landstraße, durch drei Dörfer und wieder in die große Stadt gefahren bin. Und kein Abbruch oder sonstiges...Was kommt als Argument: Ja, aber trotzdem... :rolleyes:

    warum sollte da das Kartellamt etwas dazu sagen. Eher die Bundesregierung, wenn auf einmal ein Wettbewerber der geliebten (und stark beteiltigten) Telekom aufrückt und T-Mobile Kunden verlieren könnte...


    Das kartellamt könnte es eher freuen, wenn 3 statt 2 gleichstarke Teilnehmer den Markt beherrschen. Weil was passiert denn gerade. Die kleinen kommen gegen die Marktmacht der beiden kaum an und heben sogar Preise auf deren Niveau, da anscheinend die Kunden sich nicht im großen Maße von den viel niedrigeren Preisen zum Wettbewerb ziehen lassen.


    Der Deutsche Mobilfunkkunde ist halt bequem, hat kein Bock auf Tarife und Vergleichen und zahlt ruhig mal das Doppelte (z.B. 44 € für ne Voda Dataflat, statt 25€ bei o2). Vergleichbar mit dem Strommonopol.


    Ergo: :top: viel Glück Telefonica beim Aufbau einer starken Konkurrenz zu den beiden pink/roten


    BTW: schade eplus, aber für einen gewissen Preis gibt es bestimmt Unterschlupf bei einem der dann 3 großen;)

    Zitat

    Original geschrieben von xeno6
    Nur soviel zum Schluß noch: Die Erfahrung zeigt, das die Netzbetreiber nach und nach bei Modernisierungen auch in UMTS-versorgten Gebieten EDGE freischalten. Warum sollten sie das auch nicht tun. Der Netzqualität schadet es nicht. Und es gibt genügend Nutzer die davon profitieren.


    Ja ich glaube auch, dass Ende 2010 das komplette o2 Netz EDGE hat. Ende 2009 sicher nicht. :)


    Nun lasst uns weiter neue aktive EDGE BTSen finden:)

    Zitat

    Original geschrieben von xeno6
    Aber noch besser eben mit EGPRS. (EDGE). Und das sollte wenn möglich auch aktiviert werden.


    wie gesagt, wenn ich X Budget hätte, dann würde ich es so ausgeben, dass ich maximale Flächendeckung mit "Highspeed" Internet hätte, also entweder Edge oder hsdpa statt z.b. 20% weniger Fläche und dafür aber in Großstädten zwei "Highspeed" Netze, welche der normale User (SurfStick), 3G Device Nutzer gar nicht merkt.


    Ich glaube fest, dass 90% gar nicht den Unterschied zwischen 2G/3G kennen und nur merken, ob ihr Handy "schnell" oder weniger "Schnell" bei surfen ist.


    Und das bedeutet: Immer eine "vernüftige" Erfahung mit Surfen, statt wenigen die Auswahl zu lassen.


    und klar: WENN ich unbegrenzt Budget hätte, dann würde ich sofort Flächendeckend HSDPA28+ SOFORT aufbauen:D

    Zitat

    Original geschrieben von xeno6
    Auch in UMTS-Gebieten EDGE zu aktivieren macht schon deswegen Sinn weil viele Datenanwendungen im M2M-Bereich im GSM-Netz über GPRS laufen und von besseren Datenübertragungsraten und höheren Kapazitäten profitieren.


    M2M ist doch ein geringes Volumen... das geht je nach Anwendung (GPS/flottensteuerung) prima über GPRS...


    Und wenn die HSDPA Anbindungen super sind muss auch keiner auf 2G umstellen.


    Ziel muss es doch sein, dass ich mit meinem Surfstick "überall" in Deutschland vernünftig im Netz surfen kann...und da wo HSDPA ist auch schnelle Downloads/Streams machen kann.

    Hallo,


    wenn ich das richtig verstanden habe verdienen heute Netzwerkausrüster wie Huawai, Nokia oder Nortel ihr Geld mit Lizenzen.


    Das bedeutet, auch wenn eine Station EDGE könnte muss der Netzbetreiber Lizenzen zahlen (wie für Software bei einem PC), damit die Station das auch macht.


    Und ich glaube o2 sagt sich, da wo UMTS/ (teuere)HSDPA Lizenz bezahlt ist und der Kunde mit schnellem Internet surfen kann geben wir kein Geld für EDGE aus (neben den Anbindungskosten). Macht auch betriebswirtschaftlich keinen Sinn. Lieber da EDGE aktivieren, wo kein UMTS ist, damit man den Kunden nahezu deutschlandweit "Breitband" bieten kann.


    Find ich gut & clever.


    Grüße

    Anfang Dezember des vergangenen Jahres gab der hochverschuldete italienische Telekommunikationskonzern Telecom Italia Verkaufspläne für den deutschen DSL-Provider Hansenset und dessen Marke Alice bekannt. Seitdem wurde über mögliche Käufer spekuliert. Interesse wurde unter anderem United Internet nachgesagt. Doch nun könnten sowohl Alice als auch United Internet selbst von der kapitalstarken spanischen Telefónica übernommen werden. Telefónica ist einer der größten Wettbewerber der Deutschen Telekom, vermarktet sein Netz aber nicht direkt an eigene Endkunden.




    Verhandlungen über Hansenet


    Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) führen die Spanier, zu denen unter anderem der Mobilfunkanbieter o2 gehört, Verhandlungen mit Telecom Italia. Über einen Kaufpreis für Alice mit rund 2,3 Millionen Festnetzkunden konnten beide Unternehmen bisher allerdings noch keine Einigung erzielen. Telefónica ist mit einem Anteil von rund zehn Prozent einer der größten Aktionäre von Telecom Italia. Die Spanier wollen offenbar angesichts der Wirtschaftskrise einen erheblich niedrigeren Preis zahlen als der von den Italienern angestrebte. Die Verhandlungen werden laut "FAZ" auf Vorstandsebene der beiden Konzerne geführt. Ein Sprecher von Telecom Italia kommentierte die Verhandlungen nur kurz: "Der Verkaufsprozess von Hansenet hat gerade erst begonnen; in dieser ersten Phase hält Telecom Italia Treffen mit mehreren unterschiedlichen potenziellen Interessenten ab".


    United Internet sträubt sich gegen Verkauf


    Das andere Objekt der spanischen Begierde, United Internet mit 2,8 Millionen DSL-Kunden, wird wohl noch schwerer zu bekommen sein. Ralph Dommermuth, Chef des Internetkonzerns aus Montabaur, sträubt sich nach Angaben der "FAZ" heftig gegen einen Verkauf seines Unternehmens. Ein Treffen zwischen Dommermuth und o2-Deutschlandchef Jaime Smith Basterra hätte daher bisher auch noch nicht stattgefunden.


    Telefónica könnte zum größten Telekom-Konkurrenten aufsteigen


    Sollte es Telefónica dennoch gelingen die noch existierenden Barrieren für eine Übernahme der beiden Unternehmen zu überwinden, so würden die Spanier zum größten Festnetzkonkurrenten der Deutschen Telekom aufsteigen. Derzeit nimmt Vodafone mit rund drei Millionen Festnetzkunden Platz Zwei hinter der Telekom ein. Ausreichend Kapital für einen Kauf beider Unternehmen ist bei Telefónica mit einem freien Mittelzufluss von rund neun Milliarden Euro auf jeden Fall vorhanden. Der Marktwert von Hansenet war - allerdings bereits vor längerem - auf rund eine Milliarde Euro geschätzt worden. Auch United Internet kommt an der Börse nur auf eine Bewertung von etwas mehr als eine Milliarde Euro.