Beiträge von stanglwirt

    997TT


    och bitte... eigentlich habe ich keine lust darüber wieder zu diskutieren. aber dennoch nochmal in kürze: die NSA will deinen fingerabdruck nicht. den hat sie bereits über andere wege. das hast du auch ganz toll gegoogelt. :D


    was sie aber gut gebrauchen kann, ist eine identifizierung am gerät, wer das gerät bedient. und dazu reicht der "verschlüsselte" / gehashte fingerabdruck des benutzers im iphone. diesen hash vergleicht die NSA dann mit ihrem eigenen datenbestand an fingerabdrücken. (die hashes kann sie selbstverständlich mit ihren eigenen fingerabdrücken reproduzieren)
    ergebnis: die NSA weiss genau, wer was wie wo wann macht.


    wenn du noch fragen dazu hast, dann bitte im entsprechenden thread ;)

    Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Du weißt aber schon das die Verkäuferin bei H&M nach Tarif bezahlt wird und dort der Lohn für eine angelernte (unausgebildete) Verkäuferin im Einzelhandel bei 12,50-13,50€/h liegt.


    nein wusste ich nicht. das war auch nur ein fiktives beispiel. ersetze H&M Verkäufer durch irgendjemanden, der nicht niedrigste arbeit macht und jetzt 8,50 - 9€/h stunde verdient...
    der wird sich veräppelt vorkommen, wenn die putzfrau (ebenfalls nur ein beispiel... kann durch "niedrigste arbeitskraft" ersetzt werden) dann 8,50 bekommt.

    das IPAD ist für die NSA uninteressant, daher keine Touch ID. :D
    Ich hoffe, dass Apple den Mist auch beim Iphone 6 wieder schnellstens entfernt.

    solche aussagen sind aber sehr pauschalisiert.


    es gibt ettliche unternehmen, (egal ob diese den Mindestlohn zahlen oder nicht. wie bereits dargelegt, würde ein Mindestlohn in alle einkommensbereiche durchschlagen) gerade so über die runden kommen und ohne dass sich die Chefs die Taschen vollstecken.


    kann man natürlich sagen, dass diese unternehmen eben pleite gehen sollen, wenn sie das nicht "verkraften".
    dann muss man aber auch sehen, dass diese leute dann sofort ins sozialsystem fallen und wir alle bezahlen das. und das alles, damit die Putzfrau sich ein iphone leisten kann? na danke auch.

    was hat das denn damit zu tun? dieses "problem" wird sicher nicht durch einen mindestlohn beseitigt.


    man muss auch mal die folgen eines solchen mindestlohns sehen und nicht nur völlig hirnlos der polemik folgen "mehr geld für armen" - denn das ist etwas sehr kurzzeitig gedacht.

    ein Mindestlohn von 8,50€ würde eine Welle ohne Ende lostreten.


    Es bleibt ja nicht dabei, dass nur die Geringstverdiener dann mehr verdienen. Meint ihr nicht, dass die Bäckergesellen, die H&M-Verkäufer usw. dann nicht auch adäquat mehr wollen? Die sind mit Sicherheit nicht damit zufrieden, dass sie nicht oder nur kaum mehr verdienen als die Putzfrau, die den Boden wischt!


    Und das geht immer weiter... Der Bäcker ist dann auch nicht damit zufrieden, wenn er soviel verdient wie sein Bäckergeselle. Das geht immer so weiter, was dazu führen wird, dass rapide die Preise steigen und einige Unternehmen dabei auch auf der Strecke bleiben - und damit auch viele Arbeitsplätze.


    Und wer hier von einer Bereinigung des Marktes spricht, wer den Mindestlohn nicht zahlen kann, sollte auch mal sehen, dass der "Markt" auch vorsehen kann, dass Angestellte eben marktgerecht verdienen.
    Und wenn es genug Putzfrauen gibt, die für 5€ arbeiten, dann wird man eben nicht einegstellt, wenn man 10€ will... DAS ist eine Bereinigung des Marktes.


    IMHO ist ein gesetzlicher Mindestlohn der falsche Weg um Leute aus Hartz 4 zu bekommen, denn die Spirale dreht sich immer weiter. Höhere Löhne ergeben höhere Preise. Dann wird wieder rumgeheult bis die Löhne angehoben werden, was erneut höhere Preise mit sich zieht. Das geht ewig weiter und letztlich heizt man nur die Inflation an.

    @ mumpel


    es würde eben nicht jeden mit 13. monatsgehalt betreffen. nochmal: für die einkommensteuer zählt immer das jahresgehalt und nicht einzelne monate. bloß weil du ein 13. monatsgehalt im dezember bekommst, heisst das nicht, dass du den spitzensteuersatz zahlst, ausser du bist ohnehin schon nah dran...


    sollte dein arbeitgeber dies in seinen gehaltsabrechnungen nicht berücksichtigen, so erfolgt mit der steuererklärung entsprechender ausgleich.