naja du skizzierst hier das idealbild eines netten versicherungsvertreters der dem kunden was gutes tun will.
die realität sieht aber meist etwas anders aus. er ist vertreter der versicherung und will in erster linie ihr was gutes tun.
sprich: ihre verträge verkaufen.
die wünsche des kunden sind nur insoweit interessant, als dass diese soweit erfüllt werden, dass ein abschluss zu stande kommt.
und ja: 1500€ für 6-8 stunden arbeit (ich kenne zwar nichtmal makler, welche mit ihrem breiten spektrum soviel zeit in einen abschluss investieren, aber o.k.) sind einfach zuviel, dafür dass man nichtmal das aktuell beste produkt bekommt.
hat der kunde das geld, werden kranken- und lebensversicherungen eher selten gekündigt. obendrauf gibts noch jährlich provision für die weitere "betreuung" (weihnachtskarte und werbeprospekte).
bei den vergleichen mit anderen berufsgruppen hast du dir aber genau die richtigen rausgesucht. ein weiterer abzockvertreter, ein oligopolist und eine kfz-werkstatt, wo man ebenfalls aufpassen muss, die aber wenigstens neben den schraublemmingen noch teures werkzeug und maschinen mitbezahlen muss.
p.s.
300-500€ würde ich durchaus für eine faire objektive beratung bezahlen, wobei ich aber früher oder später natürlich auch abschließen würde. ansonsten würde ich mich ja erst garnicht beraten lassen.