Mal ein Blick "von außen" auf die Deutsche Bahn und den GDL-Streik, von der österreichischer Tageszeitung "Der Standard".
Habe erstmal Birgit Baumann gegooglet. Was ergiebiges kam nicht bei rum. Also keine Ahnung wer die Dame ist. Vom Fach ist sie offenbar nicht, aber für Kommentatoren gilt ja was für die Meinungsfreiheit auch gilt: Man muss nicht vom Fach sein, aber eine Meinung kann man ja trotzdem haben.
Zunächst erstmal von ihr die Plattiüde: "Streik ist das gute Recht", um es im Anschluss natürlich gleich madig zu machen. Jetzt sind auch noch die Lokführer schuld, dass ausgerechnet jetzt die Bauern die Straße(n) blockieren ... by the way: Ich sah heute im Parkhaus eine Frau, die circa 20 Autos blockierte, weil sie entweder ihr Parkticket nicht bezahlt hatte oder weil die Anlage sponn oder aus anderen Gründen. In der Regel steigen aber nur die aus ihrem Auto, die wirklich das Ticket nicht entwertet haben ...
Ja, die Lokführer treffen viele Kunden. Aber eben in der Regel nicht die Berufspendler. Die kommen trotzdem ans Ziel, weil sie meist ÖPNV fahren.
Die "Journalistin" bezichtigt Weselsky "des schlechten Tonfalls" ohne Beweis. Er "ziehe vom Leder" ohne Verweis auf ein Beispiel. Er setze früh auf Eskalation. Das sei unverhältnismäßig.
Okay, ich habe auch eine Meinung: Der Kommentar war unterirdisch. Weshalb? Weil er ohne Belege Stimmung macht.