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Ein Interview von Elber zu der CL Partie Bremen - Lycon:
Giovane Elber wechselte 2003 als torgefährlichster ausländischer Spieler von Bayern München zu Olympique Lyon. Der Stürmer wurde dort sofort französischer Meister. Nach einer langen Verletzungspause kehrte er in der Winterpause zurück in die Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Kurz vor dem Champions-League-Duell zwischen Werder und seinem Ex-Klub stellt der Brasilianer seinen Ex-Klub noch einmal kurz vor und warnt die Grün-Weißen!
Werder Bremen muss am Mittwoch gegen Ihren Ex-Klub antreten. Welcher Verein wird sich durchsetzen?
Es ist auf jeden Fall eine schwierige Aufgabe für Werder. Sie sollten im ersten Spiel möglichst alles klar machen, denn in Lyon wird es schwer. Dort ist Olympique sehr stark.
Auf welche Typen dürfen sich die Bremer Fans beim Heimspiel gegen Olympique Lyon freuen? Wer gehört zu den verrückten, lustigen Typen? Wer ist der torgefährlichste Mann? Wer ist die absolute Führungsfigur?
Sehr gefährlich sind die Freistöße von Juninho. Bei Standards muss Bremen höllisch aufpassen. Der Brasilianer ist auch die Führungsfigur in der Mannschaft, deren gefährlichster Stürmer Pierre-Alain Frau ist, der vor der Saison aus Sochaux nach Lyon kam. Ganz stark ist im defensiven Mittelfeld der Ghanaer Mickael Essien, der auch der Spaßvogel des Teams ist.
Können sie beschreiben, wie das Los Werder Bremen in Lyon aufgenommen worden ist?
In Lyon hat man sich gefreut. Die Mannschaft glaubt, dass sie gegen Bremen weiterkommen kann. Man kennt sich ganz gut, noch im Sommer haben beide Teams in der Vorbereitung in der Schweiz gegeneinander gespielt.
Bei Lyon läuft es in der Meisterschaft bestens. Besteht die Möglichkeit, dass Olympique Lyon die Bremer unterschätzt?
Nein, bestimmt nicht. Den Deutschen Meister unterschätzt Lyon ganz sicher nicht.
Ein "Wunder von der Weser" gelang vor fünf Jahren gegen Olympique Lyon. Damals drehten die Werderaner ein 0:3-Hinspiel noch mit einem 4:0-Sieg im Rückspiel. Ist diese Partie bei den Franzosen noch ein Thema?
Ja, das ist in Lyon noch in den Köpfen. Aber die Mannschaft ist inzwischen eine ganz andere und hat genug Erfahrung, damit so etwas nicht mehr passiert.