Beiträge von Erdenbewohner

    Das klingt stark nach einem Fall für meine Standard-Empfehlung: Nokia 6300. Im Gegensatz zu den anderen Nokia-Modellen ist dies gut verarbeitet, einfach zu bedienen und auch relativ günstig (ca. 100 bis 130 Euro ohne Vertrag).


    Vorreiter bei der Verarbeitungsqualität sind ansonsten die koreanischen Hersteller, also Samsung und LG. Von der Zuverlässigkeit ausnehmen muss ich das Samsung U700 und das LG KU 990 Viewty, hier gibt es viele Reklamationen. Die anderen LG- und Samsung-Geräte sind technisch nicht ganz so weit entwickelt wie die Konkurrenten von Nokia, dafür sind sie perfekt verarbeitet, es wackelt und knarzt bei den Koreanern absolut nichts und es gibt deutlich weniger Reklamationen als bei den Finnen.


    Wie gut man mit welcher Tastatur klar kommt, ist Geschmackssache. Schau Dir am besten mal im Elektronikmarkt verschiedene Modelle an - wenn man die in der Hand hält, bekommt man einen besseren Eindruck, was einem persönlich gefällt.

    Wenn es extrem robust und trotzdem besonders günstig sein soll, kann ich das Samsung M110 empfehlen. Das kann man mit voller Wucht gegen eine Mauer werfen - dann hat die Mauer eine Beschädigung, aber das Handy ist unbeschädigt. Oder man kann es in einen Eimer Wasser werfen. Habe beides schon gesehen.
    Technisch ist es nicht ganz uptodate, ein MP3-Player fehlt. Es hat aber eine 2MP-Kamera.
    Und besonders angenehm ist der Preis: Zum Beispiel im T-Mobile-Shop ohne Vertrag und ohne Lock für 59 Euro (mit Gutschein) zu erwerben.

    Der Kunde ist dazu verpflichtet, das Kundenkennwort so zu "hüten", dass es kein Unberechtigter erfährt. Mit Nennung des Kundenkennwortes ist man berechtigt, Aktionen um den Vertrag durchzuführen. Dazu kann es auch gehören, dass man z.B. für 10.000 Euro diverse unsubventionierte Handys für den Vertrag bestellt. Dazu muss man kein Vertragspartner sein - es reicht aus, mit dem Kundenkennwort zu beweisen, dass man dazu berechtigt ist.


    Bei großem Mißtrauen - wenn also z.B. hochpreisige Artikel bestellt und an eine vom Vertragspartner abweichende Lieferadresse gehen sollen - rufen einige Kundenberater vorsichtshalber zurück, um sich zu erkundigen, ob dieser Kauf wirklich im Sinne des Vertragsinhabers ist. Aber die Berater müssen das nicht tun. Und wenn es sich nur um ein einzelnes normales Handy handelt und sich der Anrufer eindeutig mit dem Kundenkennwort identifiziert, dann reicht das aus und es wird nicht weiter geprüft.


    Einzige Ausnahme: Bei der Kündigung des Vertrags muss zwingend die Einwilligung des Vertragspartners vorliegen. Da reicht kein Kundenkennwort aus.

    Zitat

    Original geschrieben von ToniDaDon
    nach welchen preisen wird das abgrechnet oder mit was für konsequenzen muss man rechen??


    Es ist so, dass bei jedem T-Mobile-Vertrag genau 1 Datenoption gebucht ist.
    Dies ist in Deinem Fall die HandyFlat. Es können nicht 2 Datenoptionen gleichzeitig gebucht sein.


    Falls ein Kunde keine kostenpflichtige Datenoption gebucht hat, so ist die Datenoption bei älteren Verträgen die Option T-Mobile Data (0 Euro Grundgebühr, 9,21 Euro pro MB Datennutzung, 0,10 Euro Tagesnutzungspreis) und bei neueren Verträgen web'n'walk Starter (0 Euro Grundgebühr, 0,09 Euro pro Minute Datennutzung).


    Weil bei Dir die Handyflat gebucht ist, gibt es keine Grundlage, nach der andere Datennutzung berechnet werden kann. Es ist nirgendwo festgelegt, was diese zusätzliche Datennutzung kosten soll - denn es ist weder web'n'walk Starter noch T-Mobile Data gebucht, es gibt also keinen Preis pro MB bzw. pro Minute. Ein Preis für Datennutzung für Datendienste, die nicht über die Handyflat abgerechnet werden, ist in keiner Preisliste hinterlegt und T-Mobile kann ja nicht einfach irgendeinen Phantasiepreis aus dem Hut zaubern und z.B. 1000 Euro pro Minute Datennutzung einführen.



    Also: Alles was geht, ist abgedeckt.
    Wenn Dinge funktionieren, die normalerweise laut Nutzungsbedingungen der Handyflat nicht funktionieren sollten, dann hast Du Glück.
    Allerdings musst Du damit rechnen, dass T-Mobile irgendwann eine Möglichkeit findet, diese Dienstenutzung technisch zu unterbinden. Dann musst Du es hinnehmen, dass es ab dem Zeitpunkt nicht mehr funktioniert - Du kannst Dich nicht darauf berufen, dass es mal funktioniert hat.

    Re: Handy bis 150€ für Bruder - Brauchbare Kamera, Musikplayer


    Zitat

    Original geschrieben von Dave_1
    - halbwegs robust


    Wenn das Handy robust sein soll, dann kann ich vom W580i nur abraten, weil es ein Musterbeispiel dafür ist, wie ein unsolides Gerät aussieht. ;) Ich habe es zwar noch nicht selbst in der Hand gehalten, darf mir aber täglich anhören, wie Kunden ihre Geräte reklamieren. Das W580i ist eines der am häufigsten reklamierten Geräte: Kunden beklagen Tastaturbrüche, obwohl das Gerät wenige Tage alt ist und normal benutzt wurde. Außerdem neigt das Gerät dazu, träge zu reagieren bzw. "einzufrieren". Teilweise lässt es sich danach gar nicht mehr einschalten. Das sind zwar alles Garantiefälle, aber es macht ja wenig Spass, wenn man alle paar Wochen sein Handy zur Reparatur einschicken muss.



    Grundsätzlich empfehle ich, mit dem Gerätekauf noch 2 Wochen zu warten. Oft werden nämlich die Gerätepreise zum Jahreswechsel gesenkt oder es lässt sich ein Schnäppchen finden.

    Nur als Feedback: Heute nachmittag und abend hatten die Kunden keine Wartezeiten. Sondern die Berater hatten nachmittags Wartezeiten von 3 Minuten, abends waren es teilweise über 15 Minuten.
    Sprich: Hätte ein Kunde angerufen, wäre er direkt beim Berater gelandet. Aber weil niemand angerufen hat, haben die Berater die Wartezeiten genutzt und zwischenzeitlich andere Aufgaben wahrgenommen...


    Über Weihnachten wird es eher noch weniger Anrufe geben - wer also eine Frage an die Hotline hat, sollte das nutzen.