Zitat
Original geschrieben von maestro
und ein Makler worb eben mit oben genannten englischen Versicherungen und Renditen, die doppelt so hoch liegen wie z.B. die Allianz... Und auf das bezog sich meine Frage. Meist gibt es ja bei solchen Sachen immer einen Nachteil ...
Der Makler "empfiehlt" nur Sachen, bei denen er am meisten verdient. Das ist schon mal Fakt. Dann solltest du dir den Maklervertrag ganz genau anschauen, denn das sind in vielen Fällen auch die reinsten Knebelverträge (Policen beim Makler, Makler darf in deinem Namen praktisch alles, etc.).
Dann solltest du natürlich auch mal Finanztest durchforsten, ob die Gesellschaft bzw. der Tarif dort auch schon mal in irgendeiner Weise erwähnt worden ist.
Gerade wenn es um *deine* Rentenabsicherung geht, würde ich schon auf "Sicherheit" gehen. Eine hohe Rendite ist natürlich auch nicht zu verachten, aber weißt du welchen Kontrollorganen die ausländische Gesellschaft unterliegt? Das ist in DE nämlich schon ein "wenig" anders.
Dann ist natürlich die Frage, ob die ausgelobte Rendite *garantiert* ist, oder ob nur eine Fondsentwicklung schöngerechnet worden ist.
Noch eine Anmerkung allgemeiner Art dazu - interessant ist für alle Arbeitnehmer eine Rentenversicherung durch Entgeldumwandlung, die übrigens jeder Arbeitgeber anbieten *muss* (Änderung des Betriebsrentengesetzen vom 01.01.2002). Zu empfehlen ist da eigentlich fast immer eine "Pensionskasse". Durch die Steuerersparnis und die Sozialversicherungsfreiheit, kommt da schon einiges zusammen. Man kann in der Regel davon ausgehen, dass man für die gleiche Ablaufleistung privat sonst den doppelten Betrag aufwenden müsste. Man kann übrigens auch die vermögenswirksamen Leistungen in einen solchen Vertrag einfliessen lassen, dann hat man praktisch keinen Nettoaufwand mehr.