Zitat
Original geschrieben von halphas
- Ab wann ist es "zu spät" für eine Versicherung? Geröntgt wurde noch nicht, in der Akte steht lediglich dass man einen Besuch beim Kieferorthopäden empfielt
- Lohnt sich so eine Versicherung? Ich mein die Kostet monatlich schon so 15-20€ / Kind so auf den ersten Blick
Ab dem Zeitpunkt an dem eine Behandlung angeraten oder begonnen wurde, war es das. Ist bestimmt eine der Fragen, die zu beantworten sind.
"Lohnen" ist immer so ein dehnbarer Begriff ;). Wenn man nicht immer zu allem, was der Kieferorthopäde empfiehlt Ja und Amen sagt, dann kommt man vielleicht ohne eigene Zuzahlung aus. Andrerseits gibt es bestimmt auch ein paar Dinge, die man privat bezahlen muss, die die Behandlung vielleicht schneller und/oder angenehmer machen.
Letztendlich musst du für dich selbst entscheiden. Ich persönlich halte eine Zusatzversicherung für Kieferorthopädie für überflüssig. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass viel zu schnell zum Kieferorthopäden gerannt wird, aber das muss man natürlich im Einzelfall entscheiden.
Eine Zahnzusatzversicherung halte ich dagegen für äußerst sinnvoll - wenn man so die Kosten für Zahnersatz betrachtet und man dafür vielleicht anfällig ist. Wobei ich da vor allem auf die Leistung schauen würde.
Die gesetzliche Krankenkasse erstattet die Kosten für die medizinisch notwendige Mindestversorgung. Nicht mehr, nicht weniger. Sobald "Komfortfeatures" dazu kommen, macht man den eigenen Geldbeutel auf. Kommt aber halt auch auf den Einzelfall an. Pauschal kann man da nur wenig sagen.