Beiträge von Merlin

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    Original geschrieben von Bri
    Reine Risikoversorgung mit Verrechnung der Überschüsse mit den Beiträgen. Laufzeit bis 67 Jahre mit 1500 Euro monatlicher Auszahlung.
    Wird Leistungssteigerung im Rentenfall eingeschlossen, dann wirds nochmal teurer.


    Da bist du mit 700€/Jahr Prämie aber sowieso recht preiswert.

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    Original geschrieben von Bri
    Nicht wirklich, aber ich kann entscheiden, ob ich das Produkt aus nem schicken Sony oder Apple Store für die UVP kaufe oder es mir günstiger bestelle.


    Kannst du doch jetzt auch. Du kannst bei einer Internet-Versicherung abschliessen, die ein wenig günstiger ist, verzichtest da aber eben komplett auf eine entsprechende Beratung und so viel günstiger ist es eigentlich auch nicht ;).


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    Das glaube ich ehrlich gesagt nicht.
    Bei 30 Jahren Laufzeit mit 700 € Jahresbeitrag kommt ja schon ohne Dynamik einiges zusammen.
    Ich habe mal was von 15-20% Ersparnis bei Nettobeträgen gelesen.
    Jemand bietet hier doch Vergleiche an, er wird bestimmt auch die Provisionen kennen. Vielleicht mag er sich dazu äußern.


    Du vergisst das Risiko für die Gesellschaft. Rechne doch mal aus, wie viel der Anbieter an Rente bis zum Vertragsende bezahlen müsste, wenn du übermorgen BU werden würdest und dann überlege mal wie lange du das mit deinen 21.000€ Beiträgen schaffen würdest ;). Ist es eine reine Risikoversicherung oder irgendwas mit Beitragsrückgewähr?

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    Original geschrieben von Bri
    Muss die Provision denn überhaupt in % sein?
    Dauert eine Beratung und das Ausfüllen eines Vetrages länger, wenn eine höhere Summe eingetragen wird?
    Warum sagt man nicht die Art einer Versicherung benötigt x Stunden Aufwand, diese werden bezahlt unabhängig von der Versicherungssumme.


    Das ist ein interessanter Ansatz. Allerdings höre ich dann schon wieder irgendwelcher Leute nölen, dass der Versicherungsmensch viel zu lange für die Beratung gebraucht hat und dass diese 150€ Beratungskosten für einen "lumpigen" Riester viel zu viel wären ... ;)


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    Versicherungsvertreter/-makler sollen ihr Geld bekommen, aber muss es so viel sein und der Kunde hat keine Möglichkeit des Mitspracherechts?


    Hast du ein Mitspracherecht bei der Preisgestaltung von Sony oder Apple? Und ja, die sollen viel Geld bekommen, denn die haben eine immense Verantwortung und wenn die nur nach Stück bezahlt werden würden, dann könnte man auch eine Drückerkolonne losschicken (ok, irgendwelche ausländische Unfallversicherungen arbeiten so, aber keine der großen deutschen Serviceversicherer).


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    Eigentlich müssten Honorarversicherungen für die Makler doch auch interessant sein, sie müssen keine Angst vor Stornoshaftung haben.


    Warum ist das noch nicht weit verbreitet? Ich würde 500 Euro für den Abschluss einer BU bezahlen, wenn ich dann deutlich an Beiträgen sparen würde.


    Ich war auch schon in der Verbraucherzentrale und mich dort für 60 Euro pro Stunde beraten lassen.


    Du wirst auch bei einer "normalen" BU nicht viel mehr als diese 500€ bezahlen müssen, wenn du relativ jung, Nichtraucher und Büroangestellter bist. Es ist völlig egal, ob du diese 500€ mit deinen Beiträgen oder extra bezahlst. Es gibt auch genügend Leute, die dann um eine Ratenzahlung, sagen wir auf fünf Jahre, bitten würden und dann sind wir wieder beim derzeitigen Modell ;).


    Es ist sehr lobenswert, dass du für Beratung zu zahlen bereit bist und es auch tust, wobei die Verbraucherberatung da sogar recht billig ist. Sind das nicht gemeinnützige Vereine und dürfen keine Gewinne erzielen? Eine gewerbliche Beratung müsste dann also noch etwas teuerer ausfallen.
    Allerdings denke ich, dass die Verbraucherberatungen keine so speziellen Kenntnisse der Versicherungen haben, als dass man sich da mehr als einen groben Tipp holen könnte.

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    Original geschrieben von Jannis71
    Wenn man denn wirklich beraten wird ok. Meiner Erfahrung nach wird man das nicht.


    Woran machst du das fest, dass "man" nicht beraten wird? Bzw. willst du eine Beratung überhaupt?


    Vielleicht sollte man diese Diskussion in einen eigenen Thread auslagern?


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    Original geschrieben von stanglwirt
    naja du skizzierst hier das idealbild eines netten versicherungsvertreters der dem kunden was gutes tun will.


    Nein, das ist kein Idealbild, sondern entspricht den Erfahrungen, die ich gemacht habe. Z.B. vom netten DBV-Vertreter, der meine Eltern lange Jahre recht gut beraten und betreut hat, oder den kompetenten Mann von der Generali, der einen guten Freund von mir betreut, oder den ebenso netten Kerl von der Helvetia, der die Belange einer guten Freundin von mir regelt.


    Das sind alles "normale" Versicherungsvertreter und keiner von denen schiebt einen Verträge unter, nur damit er selbst was verdient. Dann würde es sie vermutlich schon lange nicht mehr geben, da diese Leute aber schon seit vielen Jahren ihren Dienst verrichten, müssen sie ja irgend etwas richtig machen, oder es ist einfach nicht so offensichtlich, dass sie die Leute über den Tisch ziehen, oder?


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    die realität sieht aber meist etwas anders aus. er ist vertreter der versicherung und will in erster linie ihr was gutes tun.
    sprich: ihre verträge verkaufen.


    Ein Ein-Firmen-Vertreter hat nun mal "nur" die Produkte seiner Firma. Macht doch nichts. In der Regel sind die Angebote doch sowieso recht ähnlich und unterscheiden sich nur marginal, vor allem im Leben-Bereich. Im Sachbereich gibt es halt diverse Preis- und Leistungsunterschiede, aber was solls.


    Ein Makler dagegen hat nur oberflächlich die größere Palette, denn auch der entscheidet nach *seinem* Geldbeutel und mit welchen Anbietern er Verträge hat. So viel besser ist man bei einem Makler also auch nicht aufgehoben, aber egal.


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    die wünsche des kunden sind nur insoweit interessant, als dass diese soweit erfüllt werden, dass ein abschluss zu stande kommt.


    Sobald die Wünsche des Kunden erfüllt werden, ist doch alles in Ordnung, oder etwa nicht? Was soll denn noch alles erfüllt werden? Soll der Vertreter auch noch die Beiträge dafür zahlen? Nicht wirklich.


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    und ja: 1500€ für 6-8 stunden arbeit (ich kenne zwar nichtmal makler, welche mit ihrem breiten spektrum soviel zeit in einen abschluss investieren, aber o.k.) sind einfach zuviel, dafür dass man nichtmal das aktuell beste produkt bekommt.


    Wenn der Makler ein Produktverkäufer ist, dann natürlich, aber wenn du eine Analyse, z.B. von meinen Daten machen müsstest, dann sind sechs Stunden schon fast zu niedrig angesetzt, wenn es ordentlich gemacht werden soll.


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    hat der kunde das geld, werden kranken- und lebensversicherungen eher selten gekündigt. obendrauf gibts noch jährlich provision für die weitere "betreuung" (weihnachtskarte und werbeprospekte).


    Meines Wissens nach gibt es keine Bestandsprovision bei Krankenversicherungen und bei LVs ist die recht gering, wenn überhaupt.


    Wenn der Vertrag nicht gekündigt wird, dann hat der Kunde doch einen Nutzen, denn es wäre ja ziemlich blöde, wenn man einen nutzlosen oder gar schlechten Vertrag weiter bezahlen würde, oder?


    Solange der Kunde einen Nutzen hat, war die Leistung des Vertreters oder Maklers doch nicht schlecht, oder? Oder sind wir hier doch wieder beim Neid? Ich denke schon. Warum kostet denn der Ferrari so viel? Nicht weil besonders hochwertige Materialien verbaut worden sind, sondern weil Ferrari daran so richtig viel Geld verdienen will. Du musst ihn ja nicht kaufen. Aber beschwerst du dich darüber, dass der blöde Ferrari so viel kostet und dass der noch blödere Ferrariverkäufer ganze 15.000€ an dem Wagen verdient? Nein, machst du nicht.


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    bei den vergleichen mit anderen berufsgruppen hast du dir aber genau die richtigen rausgesucht. ein weiterer abzockvertreter, ein oligopolist und eine kfz-werkstatt, wo man ebenfalls aufpassen muss, die aber wenigstens neben den schraublemmingen noch teures werkzeug und maschinen mitbezahlen muss.


    Glaubst du etwa die Technik bzw. Software eines Maklers bekäme der kostenlos? Mitnichten. Man hat mal was von rd. 200€/mon für die EDV erzählt, bei einer großen blauen Gesellschaft ...


    Welche anderen Berufsgruppen würden dir denn vorschweben? Ärzte? Mineralölkonzerne? Schlüsseldienste? Schornsteinfeger? Oder was? Ich bin mir sicher, dass ich bei beliebigen Berufsgruppen ähnliche Beispiele finde. Gut, vielleicht nicht bei denen, die in der Nahrungskette sowieso ganz unten sind. Aber nehmen wir nur mal die hier ja nicht ganz unbekannten Mobilfunkanbieter und da die Datenpreise ohne Flat oder Option ... oder Roamingpreise außerhalb der regulierten EU ...


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    p.s.
    300-500€ würde ich durchaus für eine faire objektive beratung bezahlen, wobei ich aber früher oder später natürlich auch abschließen würde. ansonsten würde ich mich ja erst garnicht beraten lassen.


    Ok, kein Problem, lass uns sofort einen Termin ausmachen. Fahrtkosten gehen extra und per Vorkasse. Ich vermittle dir dann jemanden, der deine Situation umfassend analysiert und *keinen* Abschluss machen will.


    Aber im Ernst, wieviele solche Beratungen hätte denn dieser Berater im Monat, bzw. er bräuchte mindestens zehn, um halbwegs vernünftig davon leben zu können. Deshalb gibt es ja auch so viele Versicherungsberater ;).


    In ganz Oberfranken haben wir hier, glaube ich, zwei. Wobei man von einem immer wieder mal was hört, der kann sich also gerade so halten.

    stanglwirt:
    Es war doch von einem "Ottonormal-Vertrag" die Rede und das ist der 10€-Riester von Lieschen Müller und nicht der 500€/mon Vertrag des Chefs einer mittelständischen Firma, der seine Rente geregelt haben will. Und wer behauptet, dass vier oder fünf Monatsbeiträge bei fünf Jahren Stornohaftung bei einer privaten Krankenversicherung eine zu hohe Provision sind, der ist nicht nur geizig, sondern ein Halsabschneider, der wohl auch eine Bedienung in der Kneipe mit maximal 3,00€/Std. abspeisen würde.


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    Original geschrieben von Bri
    Wenn ich die Provision/Courtage nicht mit meinen Beiträgen zahlen würde, dann wäre mir die Höhe fast egal.
    Ich meine mal gelesen zu haben, dass es bei einer Kapitallebensversicherung ca 4% aller Beiträge als Provision gibt.


    Und du findest das also zu hoch, wenn es denn 4% wären? Was wäre denn deiner Meinung nach angemessen? 2%? 1%? Oder gar nur 20€ pro Vertrag?


    Außerdem, wer soll denn die Provision bezahlen, wenn nicht der Kunde mit den Beiträgen?


    Wenn mich nicht alles täuscht beträgt die Courtage bei Immobilien 3.6% und da reden wir von ganz anderen Summen.


    Wenn ich wüsste, dass der Versicherungsvertreter nur 20€ pro Vertrag bekommt, *dann* würde ich doch stutzig werden, denn dann ist doch klar, dass jeder, der nicht bei 3 auf dem Baum ist, einen Vertrag "aufgeschwatzt" bekommt, denn dann muss es die Masse machen, sonst kann man ja nicht davon leben.


    Bei einer ordentlichen Prov gehe ich eigentlich davon aus, dass der Vertreter, auch schon im eigenen Interesse, einen guten Job machen wird, denn sonst fliegt der Vertrag ja bereits in der Widerrufsfrist oder spätestens nach einem Jahr wieder raus und der Vertreter hat nichts gewonnen, da er die Prov dann ja zurückzahlen muss.


    Sollte der Vertrag mir aber die gewünschten und erklärten Vorteile bringen, dann ist es mir recht egal, wieviel der Vertreter oder Makler daran verdient hat. Denn ich habe ja auch meinen Vorteil davon.


    Nur in der "Geiz ist Geil"-Mentalität wäre mir die Höhe des Verdienstes ein Dorn im Auge, denn dann könnte ich ja für mich selbst noch viel größere Vorteile einheimsen, als ich es ohnehin schon tue. Da spielt also der Neid und die eigene Gier die wohl größte Rolle.


    Von daher wiederhole ich mich gerne: Ich habe absolut kein Problem mit dem Verdienst eines Maklers oder Versicherungsvertreters, denn die verdienen ohnehin nur etwas, wenn sie ihren Job gut machen und dann haben sie ihren Verdienst auch "verdient" ;).


    Oder schaut euch mal die TÜV-Gebühren an. 10 Minuten Durchsicht und 70€ sind weg. Macht einen Stundensatz von mindestens 280€, wenn man noch 5 Minuten für den "Schreibkram" zugibt. Ist das nicht auch etwas übertrieben? Eigentlich dürfte das nicht mehr als 5€ kosten, gut sagen wir 10€.


    Wer wäre denn bereit für einen Komplettberatung 300-500€ zu bezahlen, auch wenn er *nichts* abschliesst?


    Ich denke das würde niemand machen.


    Ach das ist auch übertrieben? Wie denn? Allein die "Datenaufnahme" beim Kunden kann locker 2-3 Stunden verschlingen, dann die Analyse und das Präsentieren des Ergebnisses. Da kommen bestimmt 6-8 Stunden zusammen. Wenn ich nun den Stundensatz hernehme, den meine Autowerkstatt verlangt und die müssen nicht denken, nur schrauben, dann sind wir bei über 75€/Std und demnach wären wir bei 6 Stunden Arbeit schon bei 450€.


    Aber irgendwie führt das jetzt alles ganz weit weg von der Berufsunfähigkeitsversicherung.

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    Original geschrieben von drueckerdruecker
    warum inzwischen die wohl meisten eine Abneigung gegen Makler, Versicherungsvertreter und Bankberater haben, daß die nämlich für einzelne Ottonormalabschlüsse tausende Euro Provision bekommen.


    Glaubst du das wirklich? Dass der Vertreter oder Makler für einen 10€ Riester Vertrag "tausende €uro Provision" bekommt?

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    Original geschrieben von vodafrank
    Hier in Hof hat gestern jemand der hier im Forum nur mitliest aber nichts beiträgt gleich 3 Stück auf einmal gekauft.


    Und der hat die Teile tatsächlich von den Schnepfen im T-Punkt bekommen? Allein das verdient aber schon Respekt ;).

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    Original geschrieben von Mephisto
    Intuitiv hätte ich das Gefühl, bei jemand Unabhängigen, der von mir bezahlt wird, am Besten aufgehoben zu sein;


    Wieso? Weil der dir eher nach dem Mund redet, als jemand, der nicht von dir bezahlt wird? ;)


    (Um mal eine provokante These aufzustellen).


    Solange dein Versicherungsvertreter dir nicht das Blaue vom Himmel verspricht, bei den Renditen (Rentenversicherung) auch auf dem Teppich bleibt und dir alles auch gut erklären kann, sollten keine Probleme auftauchen.


    Aber auch bei Versicherungen gilt für die Kunden: Gier frisst Hirn. ;)


    Was gut ist, kostet auch und Wunder gibt es nicht ;).


    Und was diese Honorar-Tarife anbelangt. Ich persönlich habe kein Problem damit, dass der Versicherungsvertreter oder Makler mit dem Abschluss seinen Lebensunterhalt bestreitet, das tut der Bäcker oder der Autoverkäufer auch.

    Ich habe eine Zeit lang das Pro genutzt, bevor ich es an meine Tochter abtreten musste ;).
    Dein Problem hatte ich allerdings nicht und auch bei meiner Tochter läuft es lupenrein.


    Bist du sicher, dass nicht evt. ein Hardwaredefekt vor liegt? Vor allem vor dem Hintergrund, dass bei dir die Probleme mit der Zeit immer schlimmer wurden.


    Wenn definitiv kein Hardwaredefekt vor liegt, dann würde ich es nicht wandeln, sondern rooten ;).


    BTW, ich hätte noch ein Pro+ günstig abzugeben, falls du Interesse hast ;) ... bzw. haben die real,- Märkte wohl noch günstige Geräte.