Beiträge von Merlin

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Wie wäre dann der Pilot damals in der Lage gewesen, den Flieger sauber in den Hudson zu setzen, wenn der Computer sich dagegen gewehrt hätte?


    Irgendwie kommen mir gerade die Worte in den Sinn: "Was tust du, Dave? ... Das darfst du nicht tun ..."


    Nein. Der Pilot muss meiner Meinung nach immer in der Lage sein, das Flugzeug dorthin steuern zu können, was technisch möglich ist.


    Sag´ ich ja ... Hast du das nicht gelesen? Ich meine, das Airbussystem geht nicht weit genug. Wenn, dann müsste es auch in der Lage sein, automatisch zu erkennen, dass der Flieger gegen einen Berg knallt und das verhindern - Leitstrahlkonzept.


    Jetzt kommt aber die Krux - was ist, wenn eine Notlandung oder Notwasserung notwendig sein sollte? Das System könnte das vielleicht nicht erkennen und würde es verhindern und nur über Eingabe eines 73stelligen Codes ließe es sich davon abbringen.


    Wie man es dreht und wendet - irgendwann muss man irgendwem vertrauen und das sollte man dann doch lieber einem Menschen, als einer Maschine ...


    Kommt aber dann ein Amokflieger, dann ruft man wieder nach Automationen, die das verhindern würden. Geht aber nicht, weil ... siehe oben. Oder man kommt auf Lösungen, dass ein Sinkflug nur noch eingeleitet werden kann, wenn zwei Leute einen Schlüssel rumdrehen, an Schaltern, an die man als Einzelner nicht ran kommt ...


    Geht auch nicht.


    Man kann es nicht 100% verhindern.

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    Original geschrieben von Printus
    Woher weiß der Rechner ob man landen will und zu Recht herabsinkt, oder ob sich einer in den Alpen umbringen will?


    Da es bereits beim KFZ umfangreiche Systeme zur Umgebungserkennung gibt (gut, in der Forschung), sollte das bei einem Flugzeug nicht schwieriger sein. Das ganze kann man mit einem Airport-Leitstrahlsystem noch kombinieren, wenn Umgebung passt und Leitstrahl da, dann gut, wenn nicht, dann nicht.


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    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Eben drum. Der Pilot muss immer die Möglichkeit behalten an beliebiger Position über jedweder Terrain beliebig weit herunterzugehen und auch eine Landung oder eine Bruchlandung zu probieren. Ansonsten verhindert eine gut gemeinte Verhinderungsautomatik Manöver wie die bekannte Wasserung im Hudson.


    Im Prinzip ja, aber dann ist die ganze Gängelung vorher obsolet. Entweder der Pilot kann *immer* selbstständig entscheiden und das Flugzeug fliegen, oder die Elektronik macht das, dann muss aber auch gewährleistet sein, dass der Pilot (und die Elektronik) keinen Blödsinn anstellen kann.


    Und das ist wohl auch der eigentliche Grund, der Empörung der Pilotenschaft. Ein "Amoklauf" des Piloten ist *immer* möglich. Kein System kann dies zu 100% unterbinden und das erzeugt Angst.

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    Original geschrieben von mostwanted
    Das sind zwei paar Schuhe. Der A320 verhindert bestimmte Flugmanöver, die zu kritischer Belastung oder Strömungsabriss führen würden, greift aber nicht durch selbstständige Manöver aktiv ein um z.B. bei Bodenwarnng hoch zu ziehen und/oder Sinkflug zu stoppen.


    Und genau *das* wäre bei der "Überwachung" eigentlich längst überfällig. Da kann man sich im Prinzip die ganze Gängelung vorher auch sparen.

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    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Ich denke, daß das Heruntertaxiere einfach zu erfolgreich ist bei den bequemen und teils unwissenden Kunden, sodaß sie davon die Finger nicht lassen können.


    Da wäre aber schon ganz schön viel kriminelle Energie vorhanden.

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Systemen, die von ausgebildetem Fachpersonal bedient werden, weisen maximal bei einem Irrtum hin, aber korrigieren kein fehlendes Wissen. Denn das wird schließlich vorausgesetzt.


    Damit erscheinen die ganzen KFZ-Assistenzsysteme in einem ganz anderen Licht ... :p


    Gerade bei Flugzeugen, bei denen ja so viel automatisiert ist, sollte es hochentwickelte Anti-Kollisions-Systeme geben, die man natürlich auch abschalten können muss, aber dann eben nur durch *zwei* Leute.

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    Original geschrieben von SilentBoB
    viell. machen die solch 'krasse' abwerrtungen auch nur, weil sie grad nicht ankaufen wollen? ähnlich wie bsplw. amazon händler, die zeitweilig z.b. 1m hdmi kabel für 9000€ anbieten...?!


    Naja, dann fände ich es "ehrlicher" klipp und klar zu kommunizieren, dass das Gerät derzeit nicht angekauft wird. Das ist eindeutige Kommunikation, die keinen Spielraum zur Interpretation übrig lässt.


    Wenn ein quasi neuwertiges Gerät mit "Scharnier gebrochen, bootet nicht, etc." bewertet wird und damit der Ankaufspreis auf ein aberwitziges Niveau gedrückt wird, dann ist es auf jeden Fall am Rande der Legalität.

    Ich habe generell ein Problem damit, wenn jemand lauthals "Betrug" schreit, er aber in der Lage sein müsste Tarifpreislisten zu lesen und zu überprüfen, was er da so unterschreibt.


    Von daher solltest du mehr Informationen liefern.


    Welchen Tarif hast du "verlängert" und was hast du unterschrieben? Ist da ein "Junge Leute"-Rabatt überhaupt möglich und eingebucht? Bist du überhaupt noch berechtigt diesen Rabatt zu erhalten?


    Was sagt Vodafone dazu, denn ich gehe davon aus, dass du direkt mit deinem Anbieter gesprochen hast?


    Was hast du "schriftlich"?

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Ich sehe eigentlich nicht, wie jemand von den ermittelnden Instanzen ein Interesse haben sollte, die jetzt vorliegende und ziemlich plausible Erklärung zu faken - zumindest für die Fluggesellschaft dürfte die jetzige Variante wahrscheinlich der worst case sein.


    Nunja ...


    es lassen sich da schon ein, zwei Gründe finden, warum da ein Interesse bestehen könnte, denn in dem Geschäft geht es um viel Geld, aber dass hier jemand zum Sündenbock gemacht und die Beweise gefälscht kann ich auch nicht so recht glauben.


    Es sei denn, es wird noch etwas abstruser ... ;)