Beiträge von Merlin

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    Original geschrieben von telenickel
    Schuld ist die Tarifumstellung im November 2007. Hier hat Debitel den Kunden auf der Rechung vermerkt, dass der Tarif von crash 5 auf crash 5 limited umgestellt wird. Für diesen Vertrag besteht eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten."


    Nochmal Quark. Eine solche Tarifumstellung ist zustimmungspflichtig und kann *nicht* durch Schweigen angenommen werden und kann schon gar nicht durch einen Nachsatz in der Rechnung in Kraft treten. Das sollte der Rechtsanwalt, falls der sein Examen nicht im Lotto gewonnen hat, auch wissen.


    Vielleicht solltest *du* dir die rechtlichen Grundlagen zu der einstweiligen Anordnung noch mal genauer durchlesen, denn diese begründet sich einzig und allein auf den Formfehler.


    Zitat


    Gestern sollte die Karte bei mir tot sein, läuft heute noch...


    Warte einfach bis Montag ... ;)

    Re: Fonic Aktion mit insg. 25 € Guthaben


    Zitat

    Original geschrieben von holle84
    Lust auf eine Fonic-Aktion???? (nur noch bis 30.04.)


    Das sind nicht zufällig deine Auktionen? Werbung gehört ins Werbeforum und *nicht* in die Fachforen!

    Zitat

    Original geschrieben von telenickel
    Durch die Umstellung im November von Crash5 in Crash5 Limited I ändert sich übrigens auch automatisch die Mindestvertragslaufzeit von 6 auf 12 Monaten, es sei denn, jemand hat im November 2007 widersprochen.


    Das ist Quark. Es hat sich überhaupt keine Mindestvertragslaufzeit geändert, da niemals ein "Tarifwechsel" stattgefunden hat. Gegenstand der einstweiligen Anordnung war und ist lediglich die nicht erfolgte rechtswirksame Kündigung wegen eines Formfehlers.

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    Original geschrieben von saibotda
    Damit ist offensichtlich, dass debitel ebenso wie congstar solchen Kunden gekündigt hat, die unrentabel waren.


    Für einen Nachtrag soll man übrigens die "Edit"-Funktion nutzen ...


    BTT ... ist dann nur komisch, dass auch D1-Crash-5 gekündigt worden sind, die weit weniger genutzt wurden und, wie hier zu lesen ist, nur einen monatlichen Betrag von weniger als 10€ aufwiesen. So ganz kann das also mit den "unrentablen" Kunden auch nicht stimmen, oder sind auch Kunden *unter* einer gewissen Minutenanzahl unrentabel?

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    Original geschrieben von Brittik
    über den APN internet, die bekomme ich dann ja wohl voll berechnet, weil ich noch das S&E-Pack habe und die da noch nicht mit drin sind, oder?


    Nein. Auch der APN internet ist in der Flat mit drin, die Unterscheidung war *immer* nur ob Proxy oder ohne. Ohne Proxy wurde berechnet, mit Proxy nicht. Der viag-APN war nur insofern "sicher", als dass er ohne Proxy überhaupt nichts durchgelassen hat, also konnte auch nichts berechnet werden ;).

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    Original geschrieben von TheDoc
    Dennoch: wer will bei einem Provider bleiben, der solche Geschäftspraktiken pflegt?


    Es ist in diesem Thread schon ein paar Mal zur Sprache gekommen, aber ich wiederhole es gerne noch mal - debitel hat zwar nicht korrekt schriftlich gekündigt und das und *nur* das kann man ihnen ankreiden, aber sonst ist es ordnungsgemäß abgelaufen, da *alle* User gekündigt wurden und nicht, wie bei Congstar, dubiose Grenzwerte aufgestellt wurden.


    Natürlich kann man die Art und Weise der Kündigung beanstanden allerdings nicht die Kündigung an sich. Sowohl der Kunde, als auch der Anbieter haben nun mal in dem Tarif, nach Ablauf der sechsmonatigen Mindestvertragslaufzeit, eine Kündigungsfrist von einem Monat.


    Formal war bei Congstar es zwar auch korrekt, der Sprechtarif hat nun mal auch nur einen gegenseitige Kündigungsfrist von einem Monat, es wurden aber gezielt nur einzelne User, mit einem etwas höherem Aufkommen gekündigt.


    Was ist nun bedenklicher? Wenn ein Anbieter nach nicht kommunizierten Grenzwerten kündigt, oder wenn der komplette Tarif eingestampft wird?


    Ich meine, der Anbieter hat durchaus das Recht einen Tarif, der sich nicht rechnet, zum Ablauf einstampfen zu können. Was debitel auch getan hat. D1 und EPlus Crash-5 der ersten Stunde sind weg. Congstar hat allerdings nur einzelne User der Flatoptionen gekündigt. Ohne dass man je erfahren würde, welche "Grenzwerte" man nun überschritten hat, was bei einer "Flat", rein formal, ja sowieso nicht möglich wäre. Wer treibt hier also Vertrauensbruch, debitel oder Congstar. Ganz klar Congstar natürlich. Zumal man von einer 100%igen Telekom-Tochter auch erwarten durfte, dass die Angebote *genauestens* kalkuliert waren.


    Natürlich ist es für die gekündigten User bei debitel ärgerlich, da der Tarif ja eigentlich der berühmte "Knaller" war. Aber anscheinend läßt sich so ein Tarif derzeit in DE nicht darstellen.

    Da du keine normale, sondern eine außerordentliche Kündigung ausgesprochen hast, kann das schon etwas dauern.


    Normale Kündigungen werden bei o2, in der Regel, innerhalb von einer Woche bearbeitet (inkl. Kündigungsbestätigung).

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    Original geschrieben von klapsdoktor
    Auch mein O2-crash5 der ersten Stunde ist - nach ca. neun Monaten Laufzeit - seit Montag den 21.04. sang- und klanglos abgeschaltet. Ohne weitere Benachrichtigung oder gar schriftliche Kündigung.


    Du hast aber eine Kündigungsmail bekommen, oder gar nichts? Mein o2-Crash-5 läuft weiterhin. Bisher ich auch keine Kündigungsmail erhalten.

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    Original geschrieben von hrgajek
    Du hast im Radio über die Vorgänge bei Lidl gehört oder im TV gesehen. Mit welchem "Gefühl" gehst Du zu Lidl?


    Mit gar keinem. Ich kaufe einfach nur dort ein. Ich heirate Lidl nicht. Wenn an der gleichen Stelle Lidl zu macht und ein Plus eröffnet, wo glaubst du kaufe ich dann? Richtig. Bei Plus, weil mich der Anbieter an sich nicht interessiert. Eröffnet statt dem Plus ein Edeka, mit deutlich höheren Preisen, dann fahre ich zwei Strassen weiter zu Aldi.


    Natürlich ist die "Bequemlichkeit" mit einer Emotion zu vergleichen, aber sie begründet keine Bindung.


    Ich mag in dieser Hinsicht eine "Söldnerseele" sein. Absolut käuflich. Ich benötige eine bestimmte Leistung. Wer die mir zu einem festgelegten Preis X liefert, bei dem kaufe ich. Wenn nicht, dann nicht. Bei gleicher Leistung werde ich immer den Anbieter mit dem günstigeren Preis bevorzugen.

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    das Thema Emotion spielt eine viel größere Rolle, als ihr alle denkt.


    Das mag sein, aber deswegen baut man ja keine "emotionale Bindung" auf. Ich kann mich über die Kassiererin bei Aldi ärgern, deswegen kaufe ich die Milch trotzdem dort ein, weil Preis und Leistung stimmt. Andererseits kann ich die süße Verkäuferin bei der Metzgerei noch so "gern haben", ich werde doch nicht dort kaufen, weil ihr Chef Mondpreise verlangt.


    Emotionen sind eine Sache. Bindungen eine andere und die harten Fakten, ausgedrückt in € und Cent bei der Rechnung, zählen ja auch noch.