Beiträge von orlet

    Hi,
    also ich halte auch bei "Nur Internet" 32 PC für ein WLAN für zuviel.


    Daher mein Gegenvorschlag:


    Versuche verschiedene AccessPoints so zu plazieren, dass immer 6-8 PC (3-4 Zimmer) von diesem AP erreichbar sind. Eine Position im Gang sollte genügen, ja nach Alter der Schule = Stärke der Wände.
    Aber hoch genug gegen destruktive Untersuchungen seitens der Schülerschaft.


    Die AP untereinander werden dann mit klassischen LAN verbunden. Evtl. kannst Du auch auf PoerLine zurückgreifen, wenn klassischen Netzwerkverkabelung wirklich überhaupt nicht geht.


    Sollte so 4-5 AP ergeben, ein kleiner 8er Switch sollte reichen.


    In einen Wirtschaftsraum kommt dann ein Router. Bei Euren Anforderungen würde ich auf einen PC mit Linux (evtl. Fli4L) orientieren. Die sind einfach flexibler als Hardware-Router und können ggfs. weitere Aufgaben übernehmen. Dieser PC braucht zwei NIC, eine zum Switch mit den AP, eine zum DSL-Modem.


    Die AP werden alle auf einen anderen Kanal eingestellt und bekommen alle eine unterschiedliche SSID. So kommen ssich die einzelnen Teilnetze nicht in die Quere.


    Wichtiger Hinweis: Ich empfehle dringend, jedem Teilnetz einen eigenen IP-Kreis zu geben. Der LAN-NIC des Routers werden dann mehrerer IP zugewiesen, sodass der Router in jedem Teilnetz "zu Hause" ist. Die klassischen Sicherungen (MAC-Filter; WEP) sollten selbstverständlich sein. Darüber hinaus das gesamte IP Protokoll verschlüsseln.


    Im Router selbst sollten so ziemlich alle Ports zwischen den einzelnen Netzen geblockt werden, um ein "Übergreifen" zu verhindern. Wenn Du es auf die Spitze treiben willst, bildet jeder PC mit dem Router ein eigenes SubNetz (Bei 32 PC ja kein Problem; arbeite einfach mit der SubnetMask).


    Wie Du siehst, ist die reine Hardware nur ein kleiner Teil der Überlegungen. Und unterschätze den "ich knack das schon"-Spieltrieb der Schüler nicht!


    Orest

    Auf PC3 müsstest Du nach Installation des WLAN-Adapters eigentlich 2 funktionierende TCP/IP-Netzwerkadapter vorfinden. Du kannst ja mal mit der Netzwerkbrücke rumexperimentieren. Die ist eigentlich dafür da, zwei getrennte Netze mittels XP-Rechner zu verbinden. Ich weiss momentan aber nicht, ob sich damit nicht der XP-Rechner (PC2) als solcher aus dem Netzwerk ausklinkt.


    Also unter der Annahme, dass da ein Hardware-DSL-Router mit eigener IP werkelt und der INET-Zugang nicht über DSL-DFÜ-Adpater auf den PC realisiert ist.


    Orest

    gibt noch einen anderen Grund:


    viele zu viele Leute lassen sich mit einem abgestempelten Durchschlag als Nachweis einer Überweisung abspeissen.


    Und dass ist bei frei rumliegende Formularen überhaupt kein Problem, auch ohne die eigentlich Überweisung zu tätigen.


    Dort hat dann wohl irgendwann mal eienr die betreffende Bank auf Schadenersatz wegen Sorgfaltspflicht-Verletzung verklagt und in unserem idiotischen Rechtssystem Recht bekommen.


    So gesehen ist der Schaden von frei rumliegenden Formularen gar nicht so gering


    Orest

    Trage mal die Desktop-IP beim Notebook hart als WINS-Server ein.


    Beim aushandeln, wer jetzt WINS sein darf, hatte W2K immer schlechte Karten gegen XP, daher war es eindeutig.


    Nun kämpfen zwei gleichberechtigte Partner um die begehrte Auszeichnung.


    Und lass mal die Taschenlampe laufen.


    Orest


    PS: Windows ist nicht weg, nur die User-Shell. Einfach Taskmanager - Ausführen - explorer.exe. Schon ist der Desktop wieder da.

    Zitat

    Original geschrieben von Nokiafreak
    Fakt ist , dass man nichts wirklich greifbares hat. Selbst du sagst nur es könnte funktionieren.


    Ich greif mir mal dieses Zitat, weil sich da die Antwort leicht anknüpfen lässt:
    Also, CardSharing funktioniert so wie in CT beschrieben. Dafür gibt es zuviele positive Meldungen von den verschiedensten Seiten auf den einschlägigen Sites. War übrigens in der Scene schon ein alter Hut.


    Schau Dir mal die Funktionsweise von DVB an. Der reine Datenstrom ist verschlüsselt. Mit CSA. Der Algorythmus dazu ist mittlerweile bekannt. Die Frage ist, woher soll man den Schlüssel bekommen.
    Und entgegen der obigen Aussage "Alles ist hackbar" muss man eingestehen, dass heutzutage wirklich Verschlüsselungsalgorythmen existieren, welche "in der Theorie" dicht sind. Einzig Implementierungsfehler können ausgenutzt werden. BruteForcing auf diese Algo´s ist zwar möglich, allerdings ist der Zeitaufwand höher als die Lebensdauer der Schlüssel (bei DVB mit CSA nach meinem Wissen 5 Tage oder so in der Drehe).


    Also haben die Sender neben den reinen Datenstrom einen Steuerstrom gelegt, welcher die nötigen Schlüssel für die Entschlüsselung mitliefert (kann es sein, dass es bei GSM genau so ist?).
    Bei freien Sendern kommt der Schlüssel im Klartext, bei verschlüsselten Sendern kommt der Schlüssel zum aufsperren widerrum verschlüsselt.
    Der für die Entschlüsselung dieses Schlüssels notwendige Key (evtl. mit Zwischen-Keys) befindet sich auf der Karte. Ebenso der dafür notwendige Algorythmus.
    Das nutzt man aus und entsperrt mit einer Karte einfach mehrer DVB-Streams. Ist keine Zauberei.


    Warum war Schwarzsehen dann aber möglich? Nicht weil es jemanden gelungen wäre, den Verschlüsselungsmechanismus so umzukehren, die korrekten Schlüssel zu berechnen. Weder für den eigentlichen DVB-Stream (hätte alle Sender betroffen), noch für den Key zum Schlüssel.


    Was gelungen war, einigen Karten die tief im Inneren verborgenen Keys zu entreissen und die benutzten Algo´s zu entreissen. Und dass alles aufgrund von Programmierfehlern in der Kartensoftware (Quasi ein Blaster-Angriff auf die Kartensoft).


    Heutzutage ist gerade die Programmierung dieser sensiblen Kartensoftware schon im "Entwicklungsprozess" wesentlich besser abgesichert. Völlig bugfrei wird sie aber wohl nicht sein, schon allein wegen der begrenzten Beta-Tester-Zahl. Das Problem ist, die (immer weniger werdenden) Lücken zu finden und auszunutzen.


    Die suche nach Schwachstellen im Algorythmus als solchen hat man IMHO mittlerweile begraben. Wenn überhaupt konzentriert man sich wohl auf CSA im DVB, da man dort gleich alle Karten öffnet.


    Nun noch ein Hoffnungsschimmer: Die Entwicklungszeit für die Software der neuen Karten betrug nur wenige Monate, Premiere, fast pleite, wird sich auch keinen goldenen Wasserhahn geleistet haben. Die Firma, welche die Kommunkation Receiver - Karte entwickelt hat, bereits aufgelöst: Dass alles sind keine guten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche und bugfreie Software-Entwicklung. Erste Bugs sind vermutlich bereits bekannt. Vermutlich desshalb, weil die Karte bereits antwortet (was sie eigntlich nicht dürfte), die Frage ist, ob es ein Honigtopf oder ein echter Bug ist.


    So, dass soll es erstmal an Hintergrundwissen gewesen sein. Ich hoffe, ihr könnt Meldungen rund um die "Entschlüsselung" nun besser beurteilen. Nun soll jeder selbst entscheiden, welche Lebensdauer er dem neuen Premiere-Algo gibt. Ich tippe ja auf unendlich. Nur mit den Karten bin ich mir nicht sicher.


    Orest


    PS: Quellen: zuerstmal der DVB-Standard bzgl. DVB/CSA-Verschlüsselung (offen zugänglich); diverse einschlägige Internet-Foren für die Abläufe in der Box; die C´t, die ich auch sehr ob Ihrer fundierten Artikel bewundere, wobei aber eine nachlassende Quali nicht geleugnet werden darf. Ansonsten viel gelsen im Netz, Gedanken gemacht, Fakten sortiert.


    Wie schon geschrieben wurde: Der Weg ist das Ziel, das Ziel uninteressant.

    Kinners,


    Ihr müsst Euch nur für das T-Online Classic Gate freischalten lassen.


    Dann könnt Ihr T-Online Classic (und damit alle auf dem alten BTX-Browser aufbauenden) Softwarelösungen über jede nur erdenkliche Internet-Verbindung nutzen.


    Ich selbst habe Arcor und zahle für das Classic-Gate monatlich so 50 - 150 cent. Zahle ich dann so im Halb-Jahres-Rythmus, wie´s halt zusammenkommt.


    Auf jeden Fall billiger und einfacher als alle Varianten mit zwei Providern zu arbeiten.


    Orest


    http://www3.service.t-online.d…656692,linkId=659202.html


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    Natürlich müsst Ihr T-Online Kunde sein, aber dafür reicht ja ein (nie genutzter) Call-by-Call-Vertrag
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    Zitat

    Original geschrieben von McTristan
    Nachrichtenverfolgung, erweiterte Archivierung, Spam-Filter, bessere Darstellung mit der Möglichkeit Bilder manuell nachzuladen, besserer Umgang mit Attachments (in Zusammenhang mit Sharepoints), besserer Im- und Export hmm ... finde das ist schon eine ganze Menge :)


    Nachrichtenverfolgung muss ich noch probieren.
    Archivierung hat sich doch für StandAlone nix geändert, oder?
    Ok, das mit den Bilder stimmt. Ebenso die Text-Konvertierung.
    Im- und Export? Wo hat sich da was geändert?


    Orest


    PS: Bestreite ja diverse Änderungen nicht, aber das geht bei anderen als Produktpflege durch. Und schon seit Ewigkeiten monierte Sachen (zitieren) ist immer noch nicht behoben.