Beiträge von dham

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    Original geschrieben von imagomundi
    Abbeißen kann man vor allem vom grössten Stück Kuchen. Die besten Zeiten für Android sind vorbei. Bestehen bleiben werden nur vollständige "Öko-Systeme", die auf allen Gerätefeldern ordentliche Ware anzubieten haben.


    Man synchronisiert über die Cloud und da ist es ziemlich egal ob das Betriebssystem auf dem Handy irgendetwas mit dem BS auf dem PC zu tun hat. Die Google Dienste lassen sich mit jedem Betriebssystem via Webbrowser nutzen.


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    Original geschrieben von imagomundi
    Bisher gab es nur die "Apple-Welt". Hinzu kommt jetzt als zweites Ökosystem die "Microsoft-Welt". Google/Android hingegen ist bisher nur ein bunter Flickenteppich mit vielen Einzelakteuren auf den verschiedenen Gerätefeldern. Google fehlt dazu ein PC-Betriebssystem (am besten natürlich eines, das auch mit Handys und Tablets kompatibel ist so wie es bisher nur bei Apple der Fall war und künftig auch bei MS sein wird) und Android fehlt wegen der Zersplitterung in Einzelakteure ein kompakte Gerätestrategie.


    Wie genau kommst du zu dieser Theorie? Die meisten iPhone/iPad Benutzer haben überhaupt keinen Mac herum zu stehen und iOS hat nichts mit MacOS zu tun, sieht man vom selben Hersteller ab.



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    Original geschrieben von imagomundi
    Dennoch wird der Fleckenteppich Android/Google nicht untergehen, er wird aber erhebliche Marktanteile an die beiden in sich koheränten "Welten" verlieren.


    Auch die Welt wird sich regional aufteilen in Asien, (Nordamerika) und Europa/Lateinamerika/Indien. Asien wird -schon wegen der Sprachproblematik- von dort ansässigen Unternehmen dominiert werden, darunter sicher auch Samsung. Die beiden anderen Regionen werden sich zwischen MS und Apple aufteilen - jedenfalls werden die kommenden Jahre spannenden - so wie es auch die letzten ja schon gewesen sind.


    Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Milliardenkonzerne "Sprachprobleme" haben. Die lassen ohne Probleme auch in Asien fertigen. Android führt den Kampf über Features, den günstigen Preis und inzwischen auch der Marktdominanz. Daran hat sich noch überhaupt nichts geändert und ob Kunden bereit sind für WP8 Geld in die Hand zu nehmen bleibt abzuwarten.

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    Original geschrieben von torcida
    Es sind mal wieder Gerüchte, jedoch auch wenn es stimmt ist es überhaupt nichts außergewöhnliches, da sich viele Unternehmen auch an Konkurrenten beteiligen und umgekehrt.


    Das ein Konkurrent bei einem Unternehmen einsteigt ist überhaupt nichts gewöhnliches und im Normalfall bedeutet ein derartiges Manöver auch entweder ein Übernahmeversuch oder eine strategische Partnerschaft.

    Aus dieser Nokia-Twitter Umfrage läßt sich nicht im geringsten etwas auf die Loyalität der Nokianutzer schliessen. Gefragt wurden die Lumia Kunden die nur einen verschwindend geringen Anteil der Nokia Kunden überhaupt ausmachen und dann wurden auch noch diejenigen gefragt die Nokia via Twitter folgen. Unter diesen Gesichtspunkten finde ich 30% Nokiafans eigentlich schon ziemlich wenig, aber wer weiss wie da gefragt und zählt wurde. Ohnehin dürfte Nokia wenig Interesse daran haben dort eine all zu hohe Zahl zu stehen haben, das freut sie vielleicht intern, aber nach aussen will man doch lieber mit dem besseren Produkt argumentieren.

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    Original geschrieben von Penecho
    Also genau Ihr metier eigentlich... Müsste man glatt mal ne email oder so hinschreiben wie die darauf kommt :)


    Egal welche Antwort da kommt, wie bitte will man denn vorhersehen wie sich ein Produkt was man nicht kennt, mit Strategien die man nicht kennt in der Zukunft verkaufen wird? Das ist schlichtweg lächerlich. Nachfolgend mal was sie im August 2010 vorhergesagt hat und wie diese Vorhersage ein halbes Jahr später schon ganz anders aussieht. Den Verkauf von Android Handys im August 2010 für das Gesamtjahr 2010 so deutlich verkehrt zu schätzen (40% mehr), zeigt auch ganz einfach wie sinnlos es ist derartige Marktentwicklungen abschätzen zu wollen.


    Forecast: Mobile Communications Device Open OS Sales to End Users by OS (Thousands of Units)


    August 2010:


    April 2011:

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    Original geschrieben von Betamax
    Ende 2016 ist mit ziemlicher Sicherheit nicht Schluss. Die einzige Technologie, die GSM ablösen könnte, ist LTE.


    Und warum genau sollte GSM nicht durch UMTS ersetzt werden können? Die Japaner haben es auch hinbekommen.

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    Original geschrieben von Röbelfröbel
    Und mit irgendetwas müssen die Netzbetreiber punkten - die bloße Dienstleistung des Nachrichten- oder Datentransfers reicht nicht aus. Das machen andere schon längst. Dass das Flatrate-Datenvolumen durch RCS-e nicht in Anspruch genommen wird, ist m. E. ein notwendiges Zugeständnis an die Kunden, um überhaupt ein Alleinstellungsmerkmal, bzw. einen Zusatznutzen bieten zu können. Und Videotelefonie gab es auch schon vor der Datenflatrate-Zeit. Und ganz ehrlich: Ich habe ausreichend Freiminuten übrig, um sämtliche Telefonate ohne Schmerzen als RCS-e-Videoanruf zu tätigen und den doppelten Abzug der Minuten in Kauf zu nehmen. Ich würde es aber nicht machen, weil es mich einfach nicht reizt. Und ich befürchte dass ich damit nicht alleine bin. In dem Zusammenhang mal was anderes: Ist bekannt, wie gut Facetime bei iPhone-Nutzern angenommen wird?


    Es ist doch egal ob man Videoanrufe für wichtig oder nicht hält. Defacto ist es doch offensichtlich ein krasser Wettbewerbsnachteil ob Videoanrufe gegen das Datenlimit laufen. Und Netzbetreiber müssen überhaupt nicht bei Dienstleistungen punkten. Aufgrund der physikalischen Limitierungen kann echter Wettbewerb bei den Telkos nie funktionieren, im Gegensatz dazu kann echter Wettbewerb bei Dienstleistungen sehr wohl funktionieren. Es gibt zig Instant Messenger, ICQ, AIM, Skype, Jabber, die meistens auch Videotelefonie anbieten. Wenn die Telekom jetzt versucht ihr natürliches Oligopol mit unfairen Mitteln auszudehnen auf Bereiche in denen der Wettbewerb funktioniert ist das nicht ok. Jahrelang den Wettbewerb behindern und jetzt sich unfaire Vorteile verschaffen zu wollen ist ein schlechter Scherz. Besser kann man eigentlich nicht darstellen, was das Problem ist wenn Netzbetreiber in den Inhalt eingreifen. Die Netzbetreiber können und sollen sich ihre Investitionskosten über die Grundgebühr zurück holen. Die Inhalte haben sie nichts anzugehen, genausowenig wie die Stromunternehmen den Verwendungszweck des Stroms. Es gibt keine Gründe warum ein Infrastrukturunternehmen sich Vorteile in anderen Bereichen verschaffen muss.

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    Original geschrieben von Röbelfröbel
    Ich finde, man sollte RCS-e eine Chance geben. Die Messaging-Funktionen sind, wie ich es interpretiere, für diejenigen kostenfrei, die Whatsapp im Rahmen ihrer Internetflatrate auch kostenfrei nutzen können - zusätzlich sind in der SMS-Flat auch die RCS-e-Nachrichten inkludiert, so dass auf diese Weise auch mit Sprachtarifen eine kostenfreie Nutzung möglich ist. Gut ist auch, dass Dateien bis 15 MB versandt werden können und auch dieses Datenvolumen nicht auf die Flatrate angerechnet wird. Diese Ansätze finde ich gar nicht schlecht; besonders vor dem Hintergrund, dass man bei Whatsapp nicht weiß, wie es um die Datensicherheit bestellt ist und wie lange dieser Dienst noch kostenfrei angeboten wird. Der Nachteil ist natürlich, dass für Sprachtarifnuter ohne SMS-Flatrate RCS-e im Gegensatz zu Whatsapp nicht kostenlos im WLAN nutzbar ist.


    Die Gefahr, dass RCS-e als SMS Kompensation ordentlich teuer wird dürfte deutlich größer sein als bei Whatsapp. Idealerweise würde RCS-e die Konkurrenz platt machen und kann dafür dann wieder Geld nehmen. Dass das Datenvolumen ausgenommen wird, ist überhaupt nicht "gut", es ist ein schlechter Scherz. Permanent jammern die Telkos herum wie knapp doch die Bandbreite sei und das man die Nutzer unbedingt drosseln muss, aber bei den eigenen Diensten - da ist das egal. Die Telekom hat Skype wegen dem ach-so-schlimmen Datenverbrauch bekämpft, aber wenn man selbst Videotelefonie macht - who cares?


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    Original geschrieben von Röbelfröbel
    Müssten im Umkehrschluss Telefonate und SMS nicht auch aufs Datenvolumen angerechnet werden, wie es auch bei mobilen VoIP-Diensten der Fall ist?


    Ich vermute mal Telefonie und SMS sind nicht als Datenverbindungen implementiert.


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    Original geschrieben von Röbelfröbel
    Klar sind sie das. Und sie sind auch ein stückweit darauf angewiesenm, außerhalb des reinen Netzbetriebs Dienstleistungen anzubieten, denn je breiter man aufgestellt ist, desto mehr Einnahmequellen hat man und das kommt wiederum dem Netzausbau zugute. Wenn es kostenpflichtige Zusatzleistungen gibt, die für zahlreiche Nutzer interessant sind, dann ist das doch eine gute Sache. Niemand wird gezwungen, etwas zu nutzen.


    Warum sollten sie darauf angewiesen sein? Dass die Einnahmen aus dem Contentbereich dem Netzausbau zu gute kommen halte ich für ein Gerücht. Die machen nicht zusätzliche Dienstleistungen weil sie dadurch mehr Netze bauen können, sondern weil sie schlichtweg eine bessere Marge darin sehen. Je mehr sie ihren eigenen Inhalt über die Leitung pusten, desto weniger Interesse haben sie an freien Internetzugängen. Das ist mit Sicherheit nicht zum Vorteil der Nutzer. Angesichts von existierenden IM und VOIP Verboten ist mir nicht klar, woher du die Sicherheit nimmst, dass niemand gezwungen wird bestimmte Leistungen zu nutzen?


    Wenn es Zusatzleistungen gibt die bestehende Dienstleistungen bzw. Dienstleister verdrängen sollen und dabei unfaire Vorteile durch die Telkos geniessen, dann ist das nicht ok und auch nicht zum Vorteil der Nutzer.