IMG_3823_autoscaled.jpg
IMG_3825_autoscaled.jpg
IMG_3826_autoscaled.jpg
IMG_3827_autoscaled.jpg
Kurzfassung
SIM-Karte konnte nicht aktiviert werden.
Langfassung
Meinen erster Versuch, die SIM zu aktivieren unternahm ich auf der Vodafone-Seite und nach Eingabe der Rufnummer und SIM-Kartennummer erhielt ich dann eine Fehlermeldung. Dann versuchte ich es über das Vodafone-Forum und erhielt von einem Mod. folgende Anwort:
„Hallo Tob,
die Rufnummer ist schon seit mehr als 18 Jahren gelöscht. Du kannst die SIM-Karte gerne wegschmeißen. […]!“
Meine These
Ich vermute, dass die CallYa-Box aus dem Jahr 2000 stammt, da auf der Preisliste (Rückseite der Box) die Angabe „3/00“ aufgedruckt ist.
Da gut sichtbar auf der Blechdose sowohl Rufnummer als auch SIM-Kartennummer aufgedruckt sind, war es vor 2017 (Identifikationspflicht) relativ einfach, die Karte anzumelden, ohne die Box zu öffnen. Vielleicht wurde die Karte registriert, um eine Provision zu kassieren, ist dann in der verschweißten Box verblieben und wurde irgendwann durch Nichtaufladung deaktiviert.
Früher musste man „alle naselang“ mit „viel Geld“ (Im Jahr 2000 50 DM für 12 Monate, wenn ich richtig recherchiert habe) seine Karte aufladen, wenn man die Rufnummer behalten wollte; im Jahr 2022 hingegen kann man einen kleinen Eurobetrag per Überweisung aufbuchen und die Karte alle paar Monate sporadisch nutzen, um sie am Leben zu halten.
Der theoretisch unbefristet gültige CallYa-Vertrag kam erst 2006, der CallNow-Transfer 2008, mit dem man immerhin die Möglichkeit hatte, Guthaben von Schubladen-Karten auf seine genutzte Haupt-CallYa zu transferieren und dann zu verbrauchen.
So liegt es auf der Hand, dass es recht schwierig ist, eine Schubladenkarte über Jahrzehnte aktiv zu halten. Meine älteste CallYa wird in wenigen Monaten auch 20 Jahre alt – anfangs als Hauptkarte genutzt, nun fristet sie als gut gepflegte 😉 Schubladenkarte ihr Dasein.
Mein Fazit
Da ich weit weniger als den ursprünglichen Sofort-Kaufen-Preis bezahlt habe, sehe ich das ganze sportlich. Aber es war ein klassischer Fehlkauf, so wie Schuhe, die im Laden passen und zu Hause plötzlich drücken. Nun lasse ich die Finger von inaktiven CallYa-Karten – egal wie attraktiv das Angebot auch erscheint.
😉