Der Vorschlag meines Vorredners hinsichtlich JA/Penny ist nicht schlecht, da es sich um das gut ausgebaute D1-Netz handelt.
Wichtig ist als erstes abzuklären, welches Highspeed-Netz in der Klinik vorhanden ist, also welcher Anbieter vor Ort UMTS/HSDPA-Empfang bietet. Die Netzabdeckungskarten der Provider bieten da schon sehr gute Hinweise. Mitunter habe ich aber auch schon in einschlägigen Patientenforen gesehen, dass sich dort über den Empfang in der jeweiligen Einrichtung ausgetauscht wird.
Problematisch an dem JA/Penny-Angebot ist, dass diese - wie viele andere Anbieter auch - dann eben nach 3 GB drosseln und dann geht nichts mehr! Man hat dann für den Rest des Monats keine Chance mehr, auch nicht gegen weitere Zahlung, schnelles Internet zu bekommen. Notfalls müsste man hier dann sogar eine weitere SIM-Karte kaufen.
Alternativ gibt es z. B. von den Vodafone-Ablegern (also D2-Netz) wie Bildmobil die sog. Websessions:
http://www.bildmobil.de/speeds…c13e168497429b014915b2186
Der Vorteil dieser Websessions ist, dass diese sofort erneut gebucht werden könnten, wenn das Volumen aufgebraucht ist. Ob jetzt D1 mit Penny/JA oder D2 mit z. B. Bildmobil günstiger und besser ist, kommt letztendlich auch auf das eigene Nutzungsverhalten bzw. die Prioritäten hinsichtlich Zubuchung an.
Ein "normaler" Surfstick für dein Einsatzgebiet darf keine 30-40 € kosten! Bei Ebay ist da im Bereich bis 10 € schon einiges zu haben. Wichtig ist, dass der Stick mind. 7,2 Mbit Download und 5,6 Mbit Upload (HSUPA) unterstützt. Die teureren Sticks sind zwar wesentlich schneller, aber das bringt dir bei den günstigeren Anbietern nichts, weil die sowieso nur einen Download von 7,2 Mbit unterstützen. Experten würden hier jetzt allerdings evtl. entgegnen, dass Surfsticks mit einem höheren max. Download besseren Empfang haben.
Wegen des Empfangs empfehle ich Dir im Übrigen, etwas "Ausrüstung" mitzunehmen. Der Surfstick direkt im Notebook eingesteckt kann im Zimmer schon schwierigen Empfang bedeuten. Ein 5-Meter-USB-Kabel mit Befestigung des USB-Sticks am Fenster oder gar draußen hilft da schon viel (bitte zu Hause darauf achten, ob der Surfstick mit dem 5-Meter-Kabel klarkommt).
Professionellere Lösungen wären dann z. B. der Einsatz eines Routers oder ein Zweithandy mit Tethering am Fenster etc. Selbstverständlich muss man aber auch darauf achten, dass die finanziellen Verhältnisse gewahrt bleiben. Es bringt nichts, viel Geld in teure Technik zu investieren, die du dann nicht mehr benötigst. Aber auf das USB-Kabel würde ich keinesfalls verzichten! Letzteres gibt es übrigens auch als Flachkabel, was man durch das geschlossene Fenster bekommt (auch in 5 Meter Länge).