Beiträge von Einige_Fragen

    Eigentlich ist es ja immer schön, wenn sich im Bereich "Daten-Roaming" etwas tut.


    Allerdings frage ich mich immer, weshalb die Bevölkerung, aber auch die Politik, bei diesem Thema so ruhig sein kann.


    Alle, wirklich restlos alle, Daten-Roming-Tarife sind meiner Meinung nach absoluter Wucher und die reinste Abzocke!


    Alle großen Netzbetreiber sind doch europaweit vertreten, d. h., die haben alle auch im Ausland ihr Netz. Bucht man sich jetzt im Ausland ein, ist das ein seit zwei Jahrzehnten automatisierter Vorgang, der die Netzbetreiber sicherlich so gut wie nichts kostet.


    Wer im Ausland günstig surfen will, wird dazu gezwungen, sich erst umständlich und mühevoll eine Prepaid-Sim des jeweiligen Landes zu besorgen (und das oft auch erst einmal mit Aufgeld). Sprachbarrieren gibt es da auch nach wie vor.


    Hier sollte die EU tatsächlich einmal radikal eingreifen. Das Mindeste wäre, wenn man seinen inländischen Datentarif gegen einen geringen(!) Aufpreis einfach so im Ausland verwenden könnte. Vorstellbar wäre da Vieles, z. B. einfach 0,50 € pro Nutzungstag oder pauschal 5 € Aufschlag für die nächsten 30 Tage Auslandsnutzung.

    Zitat

    Original geschrieben von Deifie
    Wird bei deinem Volumenzähler die Blockrundung mitberechnen?


    Watchdog ist auf 10 KB eingestellt. Aber auch der Wlan-Verbrauch ist so hoch und dieser rundet m. E. nicht auf. Ebenso messen alle anderen Verbrauchszähler den selben Wert, so z. B. der bei Avast integrierte Datenzähler und die runden meines Wissens nach alle nicht auf.

    Hallo zusammen,


    ich nutze die offizielle GMX-APP, um während des Tages öfter E-Mails abzurufen; das kann mitunter schon 20 manuelle Abrufe pro Tag bedeuten. Ein automatischer Abruf etc. ist deaktiviert. Pro Tag gehen max. 20 E-Mails ein.


    Zwei Dinge fallen mir dabei extrem negativ auf:
    1. Ein einzelner Abruf bzw. das Abfragen nach neuen E-Mails kann schon einmal 20 Sekunden dauern und das unabhängig von der Anzahl der neuen E-Mails.


    2. Der Datenverbrauch ist m. E. viel zu hoch. Das sind pro Tag mind. 10 MB, die dabei sprichwörtlich verbraten werden. Im Wlan ist mir das egal, aber für die mobile Verbindung ist das viel zu viel und völlig inakzeptabel. Die E-Mails haben in der Regel keine Anhänge und sind oftmals maximal 100 KB groß, meistens jedoch wesentlich geringer. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, weshalb die GMX-App so viele Daten verbraucht. Vermutlich werden die Mails alle direkt abgerufen werden, weil es sich scheinbar um eine IMAP-Verbindung handelt. Aber selbst wenn die Mails abgerufen werden, wären das höchsten max. 2 MB pro Tag. Mittels Volumenzähler sehe ich, dass der Traffic eigentlich nur ganz gering ist, wenn keine neuen Mails da sind. Trotzdem kommt die Apop auf hohe Verbräuche, die mit der tatsächlichen Mailgröße nichts zu tun haben. Auch finde ich es blöd, dass die Mail überhaupt mittels IMAP abgerufen werden und dass man nicht einfach eine App programmieren konnte, bei denen die Mails "online" angezeigt werden, also so wie im Web-Browser.



    Kann sich jemand erklären, weshalb der Traffic so hoch? Hat jemand die selbe Erfahrung gemacht? Oder kann das hier jemand gar nicht nachvollziehen, weil der Verbrauch bei ihm viel geringer ist?


    Allein meine Mails heute haben nur eine Gesamtgröße von insgesamt knapp 500 KB (durch Outlook ersichtlich). Die Mails wurden vielleicht 2-3 Mal abgerufen und der Volumenzähler zeigt mir einen Verbrauch von über 1,6 MB an. Dieser Wert geht ja noch, aber es gibt Tage, da sind es dann über 10 MB!

    Zitat

    Original geschrieben von Röbelfröbel
    Oh, der tägliche Defäkationsvorgang ist heute offenbar nicht zu deiner Zufriedenheit abgelaufen.


    Hast Du schon einmal überlegt, das erste "R" in Deinem Benutzernamen durch ein "P" zu ersetzen?


    Zitat

    Original geschrieben von Röbelfröbel
    Auf diese Weise hat man die Möglichkeit, mit seinem Datenvolumen zu haushalten. Und die Möglichkeit, im Bedarfsfall den Zähler auf Null zu setzen, ist doch deutlich kundenfreundlicher, als Monat für Monat für eine Option zu bezahlen, die unter Umständen nicht immer notwending ist.


    Die Frage war aber nicht "Wie komme ich mit meinem niedrigen Datenvolumen zurecht und wo kann ich den Verbrauch einsehen?". Dazu gibt es bereits andere Threads (auch von mir).


    Die Frage war, wie man zusätzliches Datenvolumen "bestellen" kann. - Und da muss mir niemand erklären, dass man mit seinem Volumen gefälligst aushalten muss.

    Zitat

    Original geschrieben von Röbelfröbel
    Und weil die Telekom kein besonderes Interesse daran hat, kann man auch schon vor der Drosselung unter pass.telekom.de nachsehen wie viel Datenvolumen man verbraucht hat. :rolleyes:


    Und was hat das jetzt bitte mit der Ausgangsfragestellung zu tun?


    Was bringt es, das vorher verbrauchte Datenvolumen einzusehen wenn es darum geht, sein Datenvolumen mit der Option zu erweitern?

    Zitat

    Original geschrieben von LarsTT
    Wird man denn nicht per SMS informiert, wenn man gedrosselt wird, mit Hinweis auf pass.telekom.de zum Nachbuchen?


    Ja, das ist scheinbar so. Aber das muss man erst einmal wissen, wenn man das erste Mal etwas davon hört. Und bei den Telekomikern besteht ja kein besonderes Interesse, ihre Kunden über diese Möglichkeit aufzuklären.

    Danke für die Antwort. Durch Google-Suche des von Dir zitierten Textes habe ich die Ausführungen in den Fußnoten jetzt auch gefunden.


    Hier in der offiziellen Preisliste, die ebenso bei den Tarifen verlinkt ist, fand ich nichts.


    Überhaupt ist mir suspekt, weshalb man diese wesentliche Information nur mit größerem Aufwand findet.

    Hallo zusammen,


    ich habe nach kurzer Recherche herausgefunden, dass es bei den Telekom-Tarifen die Möglichkeit geben soll, gegen Entgelt sein Datenvolumen zu erhöhen. Nach


    dieser Nachricht war die Einführung so einer Option für Februar 2012 vorgesehen.


    Nach weiterer Recherche finde ich darüber aber nichts Weiteres. Insbesondere finde ich bei der Telekom keine Hinweise oder eine Anleitung o. ä.; nicht einmal in den Tiefen der ausführlichen PDF-Preislisten.


    Frage
    Weiß jemand, ob diese Erhöhungsoption eingeführt wurde und hat jemand dafür evtl. einen Link?


    Ich sehe da nur [URL=http://www.t-mobile.de/tarifoptionen/0,20406,17775-_3086,00.html]diese[/URL] LTE-Option. Aber das hat nichts mit der oben zitierten Nachricht zu tun; v. a. gibt es da auch eine Mindestvertragslaufzeit.


    Im Übrigen ist und bleibt es eine bodenlose Frechheit, dass die Telekom in ihren sündhaftteuren Tarife nur 300 MB beinhaltet (es ist nicht mein Smartphone und glücklicherweise auch nicht mein Vertrag).

    Hallo zusammen,


    ich habe drei Fragen zu den Netzverfügbarkeitskarten.


    1. Wie die Experten wissen, gibt es von der Bundesnetzagentur diese Übersichtskarte mit den Standorten Mobilfunkmasten. Leider ist aus dieser Karte weder ersichtlich, um welche Netzbetreiber es sich handelt, noch, welche Funktechnologie (insbesondere UMTS/HSDPA) zur Verfügung gestellt wird. Auf der anderen Seite hat ja jeder Betreiber seine eigene Netzverfügbarkeitskarte, ohne dass man die Standorte der Funkmasten sieht.


    Frage:
    Ist es durch Analyse beider Karten, also Karte von der Bundesnetzagentur und Karte vom Netzbetreiber, möglich herauszufinden, welcher Handymast zu welchem Betreiber gehört? In der Stadt wird das sicher nicht gehen, aber kann eine Erkennung evtl. auf dem Land, wo die Mobilfunkmasten eher dünner "gesät" sind, möglich sein? Ich stelle mir das ungefähr so vor, dass eben in der Nähe dieser Handymasten ein sehr guter Empfang sein muss und der Empfang - vielleicht sogar in Kreisform um den Mast - schwächer wird. Erkennbar dann eben an den Grenzen zwischen HSDPA und nicht HSDPA oder bei Vodafone sogar noch um den Randbereich UMTS vs. HSDPA.


    2. Hat jemand Webadressen/Links, bei denen Nutzer die einzelnen Standorte einschließlich Betreiber zusammengetragen haben? Ich war schon einmal auf solchen Seiten, finde aber momentan über Google nichts mehr.


    3. Kann man als Laie eigentlich einfach erkennen, von welchem Betreiber ein Handymast ist, wenn man davor steht? Und kann man ggf. dann sogar noch optisch erkennen, welche Technik (v. a. ob UMTS und LTE) eingesetzt wird?

    Genauso wie schon in meinem anderen Thread ist das hier eine ziemlich akademische Diskussion, die möglicherweise in hiesigen Fachkreisen auf Interesse stößt; aber ganz sicher nicht beim großen Teil der Bevölkerung.


    D1 und D2 sind einfach historische Namen, die sich umgangssprachlich durchgesetzt haben. Genauso wie vielfach ein Papiertaschentuch eben ein Tempo ist, in der Schweiz das Handy ein Natel oder der Volkswagen Typ1 bzw. KdF-Wagen ein Käfer und die Antiblockierverhinderung ein ABS.


    Dass es keine Unterscheidung zwischen E1 und E2-Netz gab, liegt vermutlich daran, dass die Telekom (Post), Mannesmann und Eplus die damaligen Vorreiter waren und Viag Intercom erst relativ spät einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Als die Mobiltelefonnutzung Mitte der 90er-Jahre sich so langsam stetig steigerte, waren D1, D2 und Eplus eben schon da und da hat es keine Untescheidung im E-Netz gebraucht, weil Eplus (noch) allein war.


    Hinsichtlich des Begriffs "D2" könnte auch eine Rolle spielen, dass viele Bürger damals der Mannesmann-Übernahme durch Vodafone sehr kritisch gegenüber standen und es m. E. lange gedauert hat, bis der Name "Vodafone" in Deutschland akzeptiert war.


    Und wenn jetzt darüber thematisiert wird, dass das "D1-Netz" auch Frequenzen nutzen würde, die man (früher?) dem E-Netz zugerechnet hätte, so ist das auch nur wieder eine sehr fachliche Diskussion. Der informierte Normalbürger weiß, dass er bei "D1" oftmals insbesondere gegenüber Eplus und O2 und nicht selten auch gegenüber Vodafone einen besseren Empfang hat. Welche Frequenz er da nun genau hat, wird ihm in der Regel egal sein.


    Ihr könnt das hier gerne diskutieren und definieren. Schließlich ist das ein Fachforum und wenn nicht hier, wo dann?


    Aber ich empfehle hier einigen von der Erwartungshaltung Abstand zu nehmen, dass die breite Bevölkerung die Begriffe "D1", "D2" etc. aus ihren Köpfen verbannen müsse. Wie schon in meinem anderen Thread erwähnt: Jeder informierte Nutzer weiß, was damit gemeint ist und das ist das einzig Wichtige! Und diese Begrifflichkeiten haben sich nun einmal durchgesetzt.