Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von hottek
    Deshalb lächle ich auch über die ganzen NFC-Pay-Geschichten die jeder in Umlauf bringen will, diese werden genauso enden...


    MasterCard PayPass & Visa PayWave sind schon OK. Denen gebe ich auch einigermassen realistische gute Chancen - ist praktisch, wenn man mal beim McDonald's oder am Kiosk was kleines zahlen will. Kommt natürlich auch drauf an, zu welchen Konditionen die das den Händlern anbieten.


    Ich glaube, eines will die Mehrheit der Kunden nicht: ein separates, "drittes" Kartenabrechnungssystem - neben Girocard und Kreditkarte. Denke, die meisten Normalverbraucher sind da eher träge und behäbig und denken da eher einfach:


    "EC-Karte (Girocard) für Bankomat und Laden, Kreditkarte für Internet und Ausland. Fertig!"


    Sammel-/Bonus-/Kunden-/Cashbackkarten vielleicht auch noch - aber die sind (gefühlt) ja "gratis", und nicht ein weiteres Guthaben, dass man im Auge behalten muss.

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    Original geschrieben von flashhawk
    Es wurde doch nun mehrfach erklärt, dass es nicht geht und warum es nicht geht. Die Geldkarte kann man auch nicht so einfach deaktivieren


    Man kann eine "laufende" GeldKarte nicht einfach "ad hoc" deaktivieren.
    Und genausowenig einfach "offline" auf eine laufende Geld laden.


    Aber auch die Geldkarte hat eine begrenzte Gültigkeit, nach der sie nicht mehr verwendbar ist.
    Und das wäre eben der technische Unterschied zum Bargeld:


    - Jede Transaktion wird (vielleicht nicht "live", aber dennoch) übertragen und gespeichert
    - Das Geldkartenguthaben hat eine von vornherein zeitlich begrenzte Gültigkeit für Zahlvorgänge


    Kundenunfreundlich, wenn nicht sogar dreist, finde ich daher die Regelung gemäss FAQ der Geldkarte ("Was passiert mit dem Guthaben, wenn die Gültigkeitsdauer meiner GeldKarte abläuft?") schon:


    - Bis 6 Monate nach Gültigkeitsablauf kann man zahlen
    - Bis 3 Monate nach Gültigkeitsablauf kann man entladen
    - Danach muss man die Karte zur Gutschrift einreichen, wobei das auch nur bei Vorhandensein der Karte gehen soll


    Technisch dagegen wäre es bei einer abgelaufenen oder auch - wie hier - verlorenen kontogebundenen Karte offensichtlich kein Problem, das Guthaben zumindest 6 Monate nach Ablaufdatum der Karte gutzuschreiben.


    Aber da stecken sich wohl Banken und Dienstleister das Geld in die eigene Tasche..? Es scheint nicht allzu verwegen anzunehmen, dass das ganze Geldkartensystem erst eben gerade durch diese "eingesackten" "vergessenen" und "verlorenen" Guthaben für die Zahlungsdienstleister überhaupt erst "lukrativ" wird.

    desohnes:


    SSD ist vermutlich das Upgrade (im Vergleich zur Standardkonfiguration), welches viele (die meisten?) Privatanwender am meisten spüren dürften. Gerade beim 21.5-Zöller, der sonst eine langsame 2.5”-Festplatte verwendet.


    Trackpad? Ausprobieren! Ich find’s oft angenehm, da man weniger die ganze Hand bewegen muss, und ich mit Touchpads (in Notebooks) aufgewachsen bin. Im übrigen sind gerade auch einige (Mehrfinger-) Gesten damit superpraktisch - Zoom beispielsweise. Viel unkomplizierter als mit der Maus.


    Für “Feinarbeiten” wie Bildbearbeitung oder häufige Markieren von Text lieber eine Maus. Man kann ja beides gleichzeitig angeschlossen/verbunden haben. Die Maus muss nicht von Apple sein ;-)


    Parallels? Wenn du es nicht für 3D/Spiele etc. brauchst, dann ist eine virtuelle Maschine super praktisch. Snapshot-Funktion nicht vergessen.


    Statt Parallels verwende ich persönlich lieber VMware Fusion. Meist günstiger, “konservativer”, etwas weniger Schnickschnack und nicht immer die letzten paar Leistungsprozent herausauskitzeln wollend, dafür aber etwas stabiler und zuverlässiger.



    (Nummerierung von mir hinzugefügt)


    1. Was bitte?!?


    2. Da ist primär der Hersteller schuld. Was für ein Scanner ist es denn?


    3. s.o.


    4. “Was mich bei Windows immer ärgert, ist, dass HFS (überhaupt) nicht unterstützt wird…” Andersrum wird ein Schuh draus. NTFS für OS X gibt’s von Paragon Software, wenn du’s brauchst.


    5. ExFAT?


    6. Wenn du wirklich “Outlook” (und nicht Apple Mail) nutzt, dann kann Apple dafür wohl herzlich wenig. Aber zugegeben… zumindest unter 10.9 ist Mail etwas buggy.


    7. mbox-Dateien kann man doch aus Thunderbird exportieren / einfach rauskopieren. Die kann man in Apple Mail importieren - Outlook glaube ich auch.


    8. Sehe ich gegenteilig. Und das aus Erfahrung. Aber das ist Einzelfall- und Geschmackssache ;-)


    9. Wieso nicht? Von Apple gibt’s ja Windows-Treiber (“Boot Camp”). Geht auch auf eigene Partition - so dass deine Freundin weiter Mac OS X nutzen kann. Oder alternativ nutzt du halt Windows in einer virtuellen Maschine (ggf. Vollbild) - hast dann aber nicht vollen nativen Grafikzugriff.

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    Original geschrieben von Goyale
    In der Praxis werden Banken und Produktanbieter aber Einschränkungen machen.


    Wobei ich nicht das Problem sehe, dass die Banken keine Lastschriften auf bei Ihnen geführte Konten zuliessen.


    Aber deutsche Firmen, die Geld abbuchen wollen - da würde es mich wieder nicht wundern, wenn sie nur deutsche Konten zuliessen.

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    Original geschrieben von Timba69
    Noch.


    Yep.


    Ich meinte ja auch nur, man muss es nicht unterstürzen... solange noch kein Microsoft-Phone in Sicht ist... ;)


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    Original geschrieben von Timba69
    Bald produziert Microsoft Handys und die Marke "Nokia" gibt es im Mobilfunkmarkt nicht mehr. Und nu?


    Wieso sollte es die Marke Nokia "bald" nicht mehr geben? :confused:


    Microsoft hat explizit die Nutzungsrechte an der Marke "Nokia" für Mobiltelefone lizenziert. (berichtegemäss für 10 Jahre, obwohl ich das selbst nicht rauslese aus den Pressemitteilungen). Und warum sollten sie die nicht auch nutzen, für "feature phones"? Meinst du, dass Microsoft, vor allem bekannt für seine Software, beispielsweise das Nokia 101 möglichst schnell als "Microsoft 101 Phone" verkaufen will? Ich denke nicht.


    Nebenbei: Es besteht wohl auch noch die Möglichkeit, dass Nokia schon in guten zwei Jahren selbst wieder selbst Smartphones unter eigener Marke auf den Markt bringt. ;)

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    Original geschrieben von Printus
    also muss das ganze Konstrukt irgendwann zusammenbrechen weil die Umverteilung vom Konsum der Geringverdiener zu den Vermögen der Reichen irgendwann in die Endphase geht, die Schulden nicht mehr bezahlbar sind.


    Die Staaten sind pleite.


    Mit irgendeiner behaupteten "Umverteilung von Geringverdienern zu Reichen" hat das wenig zu tun. Ich wüsste auch nicht, wo so eine "Umverteilung" stattfände?

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    Original geschrieben von handyman1981
    Ablehnung von 8,50€/Std als Mindestlohn


    In Polen und Tschechien beträgt der Mindestlohn um die 2EUR/Stunde. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit im grenznahen Deutschland relativ hoch. Wie soll das funktionieren?


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    Original geschrieben von handyman1981
    Soviel,dass die Löhne der Unternehmen nicht von unseren/meinen Steuern subventioniert werden müssen.


    Werden sie ja auch nicht. Es sind die Familien und Kinder, die subventioniert werden. Irgendjemand ist immer schlecht qualifiziert, hat einen eher gering bezahlten Job, aber 4 Kinder und eine Hausfrau, die sich um die Kinder kümmert. Damit kann man für ziemlich beliebige Mindestlöhne argumentieren.


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    Original geschrieben von handyman1981
    Wann gilt man als "arm"?:


    "Nach EU-Definition gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn ihr Einkommen nach Einbeziehung staatlicher Hilfen weniger als 60 Prozent des Landesdurchschnitts beträgt. In Deutschland lag der Schwellenwert im Jahr 2010 für eine alleinlebende Person bei 11.426 Euro im Jahr, was 952 Euro im Monat entspricht."


    Eigentlich scheissegal, wie hoch der Schwellenwert liegt: Irgendwelche Armen und Armutsgefährdeten gibt es immer. Das ist statistisch zwangsläufig. Auch wenn morgen (bei gleichbleibenden Preisen) der Durchschnittslohn auf 10.000 EUR/Monat stiege, gäbe es massive Armut und Armutgefährdung. Nur dass diese Armen dann vielleicht auch 4000 oder 5000 EUR im Monat hätten.


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    Original geschrieben von handyman1981
    Deshalb brauchen wir auch einen Mindestlohn,damit genug Geld in die Kassen einbezahlt werden kann und ein verbessertes Rentensystem.


    Im Rentensystem ist ja die Schweiz sehr gut aufgestellt und man könnte einiges erfolgreich abkupfern,wenn man den nur wollte:


    http://www.fr-online.de/arbeit…eiz,1473632,17045838.html


    Ja, wenn man den nur wollte…
    Ich persönlich finde das System ja gut.
    Aber ob das in Deutschland ankommt?


    Von der genannten Schweizer Mindestrente (allein) kann niemand leben.
    Und selbst die Maximalrente von CHF 2340 / Monat entspricht ziemlich genau der Armutsgrenze.


    Ob das in Deutschland ankäme?

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    Original geschrieben von CK-187
    Weil es in einer Werkstatt, auf dem Klohäuschen, bei der Müllabfuhr, beim Daimler am Band etc. keine Akademiker braucht.


    Richtig.
    Aber da braucht's nicht nur keine Akademiker mehr - da braucht's gleich gar keine Menschen mehr.



    Leicht überspitzt, ja - aber es braucht eben immer weniger. Maschinen und Automaten können das immer mehr übernehmen.
    Dafür braucht's beim Daimler insgesamt sicher mehr Softwareingenieure als noch vor 10 oder 20 Jahren.

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    Original geschrieben von MischaStgt
    Die Schweiz passt nicht zu den Kriterien von ska8tergirl.
    Die Deutschen wandern wieder vermehrt ab aus der Schweiz.


    Naja, in der Vorzeigedemokratie Schweiz haben die Politiker Respekt vor dem Volk, anstatt sich einfach was "rauszunehmen". Und mal abgesehen vielleicht von der Kommunikationsüberwachung schaut der Staat in der Schweiz den Bürgern schon weniger die Schulter. Aber das übernimmt das ggf. der Nachbar.


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    Original geschrieben von sk8ergirl
    Ein freies Leben ist offenbar nur noch mit der kleinen Familie auf dem Segelschiff auf offener See möglich, oder?


    Der Ansatz ist nicht schlecht.
    Die Frage ist: Muss es überhaupt ein einziges Land zum Auswandern sein?


    Unterwegs zu sein, und sich das Leben in verschiedenen Staaten abwechselnd/gleichzeitig zu gestalten, kann jedenfalls immense Vorteile haben. Für Non-Residents interessieren sich die meisten Staaten relativ wenig.


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    Original geschrieben von Educator
    eben nicht.


    Eben doch.
    Siehe genannte Zahlen.
    Wenn Leute ohne Berufsausbildung die Mehrheit der "Hartzer" stellen, dann kann man wohl kaum deiner Aussage "Im Übrigen hat der Großteil der Hartz4 Bezieher und Niedriglöhner sehr wohl eine gute Ausbildung und Berufserfahrung." zustimmen.


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    Original geschrieben von Educator
    Wir haben jetzt knapp eine Million mehr Studenten als im Jahre 2000


    Kein Wunder: Zwischenzeitlich wurde die Wehrpflicht ausgesetzt, und die doppelten Abiturjahrgänge trafen/treffen in den Unis ein.


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    Original geschrieben von Educator
    die Akademisierung wird sicher nicht die Lösung sein


    Wieso nicht?
    Es ist sicher nicht die alles übertreffende Lösung für alles und jeden.
    Aber wie gesagt: Akademiker sind kaum von Arbeitslosigkeit betroffen.