Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von dham
    Hat sich jemand mit dem SEPA Kram mal genauer beschäftigt? Können Konten aus anderen EU Ländern zu lokalen Kosten gleich wie deutsche Konten verwendet werden (Lastschrift etc?). Oder bleibt der Kram weiterhin lokal beschränkt?


    Mhm... ich nehme an, es ist strik genommen etwas off-topic ("Auflistung Zahlkarten"), aber was genau ist deine Frage?
    Der "Sinn" von SEPA ist es ja, dass man SEPA-weit "gleich" zahlen kann - wobei auch die Gebühren gleich sind.


    Wie ich einige (grosse) deutsche Firmen kenne, würde es mich aber nicht wundern, wenn die es nicht schaffen Akzeptanz/Interoperabilität wiederum künstlich auf deutsche Systeme/Konten etc. zu beschränken.

    Ubiquiti?
    Oder, eher etwas mehr für Privatkunden, eine Airport-Station von Apple? (Konfiguration mit iOS- oder aktuellem Mac-Gerät!).


    Das wäre meine persönliche Empfehlung, mit diesen Geräten habe ich gute Erfahrungen. Sind nicht die billigsten, aber noch preislich im Rahmen für daheim, und laufen stabil und zuverlässig. Mit diversen Consumer-Geräten von Netgear, Zyxel und Konsorten habe ich nicht immer gute Erfahrungen gemacht - im Gegenteil.

    Re: Newbie auf dem Gebiet: Versand ins Ausland! Hilfe benötigt


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    Original geschrieben von Chris
    Es muss wohl außerdem eine Zollerklärung für vor Ort dazu, in englisch oder französisch. Ist das sowas hier? http://www.suedmail.de/fileadm…inhaltserklaerungcn23.pdf


    Sieht nicht schlecht aus, für ein Paket.


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    Original geschrieben von Chris
    Reicht da "xbox 360 + 12 Games + Controller" oder sowas aus?


    "Video game console and video games" ;)


    Wenn's ein Verkauf (eBay?) o.ä. ist, kann es nicht schaden, die Auktion auszudrucken.
    Natürlich gibt's auch genug Leute, die sich irgendeinen (niedrigeren) Wert aus den Fingern saugen und unterdeklarieren - aber das wäre ja weder legal und hier empfehlbar, und könnte bei Überprüfung auch zu Unanehmlichkeiten für den Empfänger führen.


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    Original geschrieben von Chris
    Womit muss ich sonst noch so rechnen?


    Eigentlich "logisch", aber: Richtig und vollständig adressieren.
    Ggf. mit Telefonnummer als Kontakt?


    Grundsätzlich: Man sollte nicht davon ausgehen, dass überall alles ähnlich wie in Deutschland läuft. Nicht nur Sprache, sondern ggf. auch Schriftsystem, Adressformat (gibt eine Übersicht bei der UPU), etc. Es gibt beispielsweise auch Länder / Territorien / Orte ohne klassischen Briefpostservice ("bis an die Haustür"), wie wir ihn kennen.


    Wobei ich meine mich zu erinnern, dass Réunion zwar nicht Steuer- und (oder?) Zollgebiet der EU ist (darum die Verzollung/Deklaration), aber als Teil Frankreichs das französische Adressformat verwenden sollte - was es in diesem Falle grundsätzlich nicht gross verkomplizieren sollte.


    Gerade bei Online-Formularen zur Adresseingabe, welche dann vielleicht noch irgendwann jemand ausdruckt, erlebe ich da selbst allerdings immer wieder Unschönheiten. Owohl ich "nur" in einem Nachbarland lebe. Insbesondere Online-Shop-Systeme sind da nicht selten zum Haareraufen. Aber auch die Post/DHL hat mich schon einige Male stutzen lassen.

    Re: Nokia night


    Aspire87:


    Wenn ich das mal zusammenfassen darf:


    Februar: 600 EUR.
    März: 1500 EUR.
    Juni: 2500 EUR (auf aktive Nachfrage nach Limiterhöhung).
    September: Karte "ausgereizt", nochmalige Nachfrage nach Limiterhöhung.


    Dazu unterstelle ich mal, dass du 25/26 Jahre alt bist.


    Mich wundert es nicht, dass die Advanzia da erst mal ein bisschen bremst.


    Das Verhalten mit "Karte ausreizen" und umgehender Frage nach Limiterhöhung, nachdem du nur drei Monate vorher bereits auf Anfrage eine ebensolche erhalten hast, ist (mal unabhängig von den Kartentransaktionen im Einzelnen) nicht ganz untypisch für Betrüger - und/oder ein risikobehaftetes Nutzungsverhalten. Dazu unterstelle ich mal dein Alter mit 25/26, womit du auch nicht in der risikogeringsten Altersgruppe sein dürftest.


    Ich denke, du solltest einfach noch ein paar Monate Geduld haben. :)


    Mein persönliches Limit bei der Advanzia dümpelt - trotz aktiver Nutzung - seit knapp eineinhalb Jahren im 3000er-Bereich herum. Dies dürfte aber eher untypisch sein, wenn ich mit anderen hier im Forum vergleiche. Aber ich nehme an, da ist bei mir Art "Sperre" gegen weitere Limiterhöhungen im System hinterlegt - welche im übrigen auch einen nachvollziehbaren Grund hätte (nein, keine Schulden, kein Zahlungsausfall). Ich habe da aber noch nichts unternommen, um lieber unter dem Radar zu fliegen.


    Dafür habe ich mich sehr gefreut, dass mir meine nach knapp 5 Jahren Geschäftsbeziehung (inkl. Geldanlage und einem Jahr Fondssparplan) vor einigen Tagen eine Kreditkarte zugestanden hat. Im dritten Anlauf hat's geklappt. Man muss nur mit jemandem mit nötiger Kompetenz reden. Und sie haben auf meinem Sparkonto einen Betrag als Sicherheit geblockt.


    Dafür hab' ich jetzt auch satte 500 EUR/Monat Limite. ;)

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    Original geschrieben von Goyale
    Paypal hat seine Luxemburger Banklizenz nicht in die EU portiert.


    Nur mal interessehalber:


    Wieso schreiben die dann auf ihrer Webseite im Impressum:


    "PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. wird EU-weit als Bank geführt. Aufsichtsbehörde ist die luxemburgische Bankenaufsicht CSSF"


    Widerspricht das dem nicht irgendwie - bzw. was meinst du mit der "Portierung" der Banklizenz? :confused:


    (Mal abgesehen davon, dass Paypal wirklich keine Einlagendienstleistungen anbieten, und somit die Guthaben nicht geschützt sind - aber das tun andere Banken ja teils auch nicht)


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    Original geschrieben von shelter
    Wie auch immer die vom nicht gedeckten Konto dann eingezogen wurden...


    (Später?)


    Ich will nicht sagen, dass es die konstruktivste und beste Lösung ist, wenn man bei dem Unternehmen (Paypal) Kunde bleiben will, aber man kann den Lastschriften vom Konto ja einfach und unkompliziert widersprechen, und sie so einfach von seiner Bank zurückbuchen lassen.


    Oder man mahnt den Betrag bei Paypal halt wirkungsvoll an (lies: nicht bloss anrufen/Emails schreiben).

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    Original geschrieben von rmol
    ein "großflächiger Test in grenznahen Filialen mit vielen ausländischen Kunden". Frankfurt/Main (vgl. Liste) ist aber eher nicht "grenznah" und imho gibt es z.B. in Berlin auch mehr ausländische Kunden.


    Mhmm, das könnte täuschen.
    Berlin hat einen Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung von rund 13-14% - Frankfurt dagegen einen deutlich höheren Ausländeranteil von 24-25%.


    Und gewissermassen "grenznah" ist die hessische Metropole auch:
    Frankfurt hat schliesslich den grössten internationalen Verkehrsflughafen Deutschland.
    Berlin dagegen... nicht.

    Ja - aber "Risiken" sehe ich beim Online-Banking keine grösseren als früher (vor den aktuellen NSA-Skandalen) auch. Ich sehe nicht wirklich Anzeichen dafür, dass irgendwelche "Hacker" oder Kriminelle leichteres Spiel als früher haben oder eine grössere Gefährdung darstellen, als früher.


    Und vielleicht werden die beteiligten Firmen wie Banken nun sogar stärker für Sicherheit sensibiliert.




    Die NSA-Skandale sind für mich eher eine ernsthafte Bedrohung der Demokratie und Menschenrechte als der Sicherheit meines Online-Bankings.

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    Original geschrieben von Jens Groß
    Iphones, Android-Handys und Blackberryhandys sollen ebenfalls mühelos ausgelesen werden können - irgendwie scheint die NSA vergessen zu haben Windowsphone auszuspionieren:
    http://www.stern.de/politik/au…rtphones-aus-2056158.html


    "In internen Dokumenten heißt es, dass es für den Zugang zu den Informationen auf einem iPhone reiche, den Computer zu infiltrieren, mit dem das Telefon synchronisiert wird"


    Klingt im Grunde (noch?) gar nicht so dramatisch. Vor allem heisst die Aussage, so wie sie da steht, nicht mal, dass sie irgendwas auf dem iPhone selbst zum Laufen bringen. "Daten auslesen" aus einem iPhone-Backup ist dagegen ja relativ trivial, wenn man erst einmal Zugriff auf den Computer hat. Etwas interessanter wird's bei verschlüsselten Backups.


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    Original geschrieben von iStephan
    Alles davon hängt an SSL / TLS - webseiten die mit https: beginnen. Dass dieser Standard mit wachsenden weltweit verfügbaren Rechenleistungen irgendwann knackbar sein wird, war absehbar und wurde in der Fachwelt ohnehin schon lange diskutiert. Nun muss man davon ausgehen dass dieser Fall (der Datenintegritäts-GAU) bereits eingetreten ist.


    Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass es "einfach knackbar" ist. Snowden meinte ja auch im Interview, dass sauber implementierte Verschlüsselung funktioniere.


    Ich würde allerdings davon ausgehen, dass die NSA in so einige (viele?) Implementierungen zumindest Schwachstellen eingebaut hat - bzw. amerikanische Provider zur Kooperation zwingen kann, wenn man nicht auf dem eigenen Computer selbst verschlüsselt. Oder natürlich dass sie einfach den Computer der Zielperson infiltrieren.


    Kurz: Ich denke, dass sie Verschlüsselung in vielen Fällen einfach "umgehen" können.
    Gegenüber anderen ist sie allerdings immer noch sehr sicher.


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    Original geschrieben von iStephan
    * Bankgeschäfte --> persönlicher Besuch der Bankfiliale bzw. bei Postbank, der nächsten Centerfiliale der Deutschen Post.


    Fragt sich nur: Mit welchem Betriebssystem arbeiten die?
    Und wie schicken die Transaktionsdaten wie Überweisungsinformationen etc. in die Zentrale, damit die Überweisung wie gesetzlich gefordert auch am nächsten Werktag da ist?

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    Original geschrieben von blacksun
    Auf meine Nachfrage, wo man denn einen Hinweis auf dieses Verhalten finden könne, kam mehr oder weniger die Aussage "das sei halt so"


    Schlechte Antwort. Ganz schlechte Antwort. Zumal von einer Bank.


    Wenn sie diese Verzinsung nicht in ihr Preisverzeichnis aufnehmen, dann haben sie als Bank Pech gehabt. "Das ist halt so".


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    Original geschrieben von blacksun
    Auf Kulanz möchte ich mich nicht verlassen müssen, u.a. auch vor dem Hintergrund, dass hier schon mehrmals meine ich geschrieben wurde, dass die Advancia es einem bei Reklamationen nicht besonders einfach macht, also ein Widerspruch nicht so einfach sei wie bei einer Lastschrift.


    Musst du dich auch nicht drauf verlassen.
    Man muss da auch nichts reklamieren, was die Bank irgendwie akzeptieren müsste.


    Im Preisverzeichnis ist schwarz auf weiss eine Verzinsung nur für Bargeldabhebungen vorgesehen. Ein Geldtransfer beispielsweise an einen Anbieter von ein Online-Wetten oder Poker - oder sagen wir auch Paypal - ist dagegen keine Bargeldabhebung. Schon deswegen nicht, weil da kein Bargeld fliesst (jaja, hatten wir ja schon).


    Mehr dürfte es da rechtlich nicht zu diskutieren geben. Dann zahlt man halt den unstrittigen Forderungsbetrag und verweigert die Zahlung der geforderten Zinsen mit Hinweis darauf, dass es sich dabei um eine unbegründete (weil weder im Preisverzeichnis noch allgemein üblich) Förderung handelt.


    Man darf sich dann nur nicht wundern, wenn die Bank einen dann nicht mehr als Kunde haben mag. Das wäre für mich persönlich der Knackpunkt: Ich würde aus Prinzip schon reklamieren und nicht zahlen - durch Wiederholung würde ich es allerdings nicht herausfordern wollen. Denn dazu ist das Produkt (leider) in mancherlei Hinsicht konkurrenzlos.