Beiträge von Applied

    Re: Erhöhung des Solis zugunsten der Flutopfer?


    Zitat

    Original geschrieben von Tiziano
    Erst mal vorweg die ganzen Menschen die von der Flutwelle betroffen sind können nichts dafür, das sie jetzt so in Sch...e sitzen und denen muss auch geholfen werden.


    Ich sagte ja schon: ich sehe da viele Einfamilienhäuser, die in Privatbesitz sein dürften.


    Und jetzt mal etwas ketzerisch:


    Deren Häuser sind vielleicht viel mehr Wert (gewesen), als mein gesamtes Vermögen, dass ich als "kleiner" Mieter im Mehrfamilienhaus jemals besessen habe. Geschweige denn vom hübschen Flussblick, den ich mir nie leisten konnte.


    Sind das alles naive kleine Häuslebauer, denen ahnungslos von bösen Investoren ein Haus mit Flussblick aufgedrängt wurde?
    Und die jetzt selbstverständlich hilfsbedürftig sind, da sie ja "für nichts können"?

    Du machst es dir viel zu einfach.


    Für die Raumplanung ist in Deutschland vor allem einmal der Staat (mit seiner Verwaltung) zuständig, z.B. bei der Ausweisung von Zonen und Baugeieten. Bei vielen der überschwemmungsgefährdeten Flächen war es primär der Staat, der diese Flächen bzw. neuralgische Stellen erst geschaffen hat (zum Beispiel durch Flussbegradigung).


    Und was die Privaten angeht: wer am Wasser baut, der muss nun einmal auch mit (zuviel) Wasser rechnen. Mal abgesehen davon, wer es letztendlich zahlt: warum soll es überhaupt jemand anderes zahlen? Warum soll jemand anderes die Träume vom hübschen Leben am Wasser anderer Häuslebauer subventionieren (reparieren)? Egal, ob das jetzt der Steuerzahler, irgendwelchen Investoren oder sonstwer ist.



    Nebenbei: Ich weiss nicht,wie es euch geht, aber: viele, wohl die meisten der überschwemmten Häuser, die ich auf den einschlägigen Bildern in den Nachrichten sehe, sind eben keine grossen Mehrfamilienhäuser in Metropolen! Sondern eben kleine Einfamilienhäuser - die überwiegend in Privatbesitz sein dürfen, ganz ohne dass da der "grosse, böse und anonyme Investor" dahinterstecken dürfte.

    Die Hausbesitzer können mal wieder "nichts dafür", und der Staat soll Ihnen helfen.
    Von Regierung & Verwaltung ist keine Rede.
    Aber "die Spekulanten und Investoren" sind mal wieder die Profiteure und Bösen.


    Die gedanklichen Fronten sind mal wieder klar verteilt... :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von full moon
    Dann will ich mal die Diskussion wiederbeleben bzw. ein wenig Öl auf die Wogen geben


    Ein wenig "Altöl" auf die Wogen geben, meinst du? ;)


    Zitat

    Original geschrieben von full moon
    Von einer jetzt mehrjährigen Stagnation in diesen Hausnummern bis zum jüngsten Tag kann ich auch berichten


    Mit deiner langjährigen Treue hast du dir das elegante Austauschdesign ja aber auch redlich verdient. :top:



    Während ich das Festhalten am alten Design für Neukarten aufgrund des "Gold!"-und des Werbefaktors noch ein gewisses Verständnis aufbringen, ist mir allerdings immer noch schleierhaft, wieso sie die Webseite mit dem "guten alten" Design, das von vor 10 Jahren sein könnte (ist?) noch nicht umgestellt haben?


    Schon vor etlichen Monaten hatten sie doch eine ziemlich fertig aussehende Version auf der Webseite, die kurzzeitig versehentlich (?) auch auf der normalen Domain erreichbar war (ansonsten war sie, wenn ich richtig erinnere, unter www2.gebuhrenfrei.com online... oder war es www3..?).


    :confused:

    Exakt. Die Wohnsitzangabe bezieht sich auf den Zeitpunkt der Eröffnung der Geschäftsbeziehung.


    Die Advanzia teilte mir bei Wegzug ins Ausland allerdings mit, dass die Karte "aus rechtlichen Gründen" nicht mehr weitergeführt werden könne.


    Dies ist aber zumindest insofern unzutreffend, als dass es luxemburgischen Banken grundsätzlich keinesfalls verboten ist, Kreditkarten für im Ausland wohnhafte Personen zu führen. (Was bei der Menge in Luxemburg arbeitender aber im Ausland wohnender Grenzgänger auch ein schlechter Witz wäre). Das Tagesgeldkonto dieser Bank wendet sich explizit auch an andere EU/EWR/CH-Kunden. Und die Advanzia führt ja auch nicht nur tatsächlich Kreditkarten für im Ausland domizilierte Personen - ich nehme mal an, dass 98-99% ihrer Kreditkartenkunden (deutsche) Auslandskunden sind. Warum sollten sie dies nicht auch Kunden in anderen Ländern dürfen?
    (Und nebenbei: Ich besitze auch mit Nicht-EU-Wohnsitz eine luxemburgische (Prepaid-)Kreditkarte, die ich mit Beträgen deutlich über der Anonymitätsgrenze aufladen kann, also mit Geldwäsche ist auch nichts).


    Aber es mag natürlich im Hintergrund irgendwelche Vertragsbeziehungen der Bank geben, die Ihnen das verbieten.


    Ironischerweise teilte die Bank allerdings im selben Mail mit, ich solle eine "gültige Adresse" mitteilen (notabene nicht ein gültiger "Wohnsitz"). Ich habe damals darauf verzichtet, da ich die Zinsen auf dem eröffneten Tagesgeldkonto ohne Abschlag kassieren wollte, und die Karte wurde dann ausser Betrieb genommen.

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    In Stuttgart beim VfB sollen normale Paypass-Karten funktionieren.

    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    In der Tat, sucht man bei Mastercard bei Bezahl-Möglichkeiten nach Händler=VFB und Ort=Stuttgart, wird einem der VFB STUTTGART 1893 E.V. angezeigt.


    Es stellt sich dann im Grunde wieder das gleiche Problem wie bei einem eigenen System


    Beim VfB Stuttgart ist PayPass-MasterCard das "eigene" System.


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Es stellt sich dann im Grunde wieder das gleiche Problem wie bei einem eigenen System.
    PayPass gibt es nur von Mastercard, und Paypass-fähige KK bekommt man auch nur bei wenigen Banken (sind bei MC auf der Seite aufgelistet ).
    Wenn ich das richtig gesehen habe ist keine Bank dabei die eine MC ohne GG anbietet.


    Beim VfB Stuttgart ist eine Prepaid-MasterCard mit PayPass in den Fanshops und wohl auch im/am Stadion erhältlich. Funktioniert auch ausserhalb des Stations - und auch für Nicht-Fans ;) Wie beispielsweise für bspw. mich und andere Forenuser. (Für die richtigen Fans gibt's auch eine "richtige" Kreditkarte)


    Finde ich übrigens eine gute Sache, dass sie nicht auf irgendwelche "nur im Stadion"-Lösungen setzen.


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Jedenfalls würde mir im Moment keine Kk oder girocard/maestro einfallen, die keine GG hat, aktuell auch als Neukunde zu gekommen ist und wo die CB-Rate 1% oder größer ist.


    OT: Aus verständlichen Gründen: Es ist ein Minusgeschäft. Wie soll der Herausgeber denn überhaupt mit dieser Karte Geld verdienen? (Die Antwort ist klar: Teilzahlungszinsen. Aber 1% Cashback ist dafür zu viel)


    Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    Die beiden E-Center hier sind recht neu und evtl. ist das ein Versuch von EDEKA, die KK-Akzeptanz zu testen.


    Ich denke, es ist Inhaber- bzw. ortsabhängig. Ich hab' beim EDEKA-Markt in Jestetten (wie schon gesagt: CH-Grenze) auch schon mit Kreditkarte gezahlt. Ganz "brandneu" scheint mir der Markt auch nicht zu sein. Und aufgrund der Grenzlage taugt er auch nicht wirklich als Testmarkt, denke ich.


    Im Grenzgebiet sind die Geschäfte sehr viel akzeptanzfreudiger. Da haben auch oft Läden Kartenzahlung im Angebot, die das im Binnenland nicht tun. Und dies an der Grenze zu... wahrscheinlich allen Nachbarstaaten. Dänemark wurde schon indizmässig hier genannt lediglich, und (ansonsten nur) zu Tschechien kann ich nichts sagen. Ansonsten ist die Kreditkartenzahlung wohl in jedem Nachbarland weiter verbreitet als in Deutschland.

    Zitat

    Original geschrieben von BartS1975
    Hm? Unter dem Link steht genau das Gegenteil... Aber da steht nicht, ob nicht vielleicht das bankeigene Buchungssystem abgeschaltet werden darf


    Mhm...


    "Im Überweisungsrecht des BGB gelten als „Bankgeschäftstage" diejenigen Werktage (außer Sonnabende), an denen alle an der Überweisung beteiligten Kreditinstitute gewöhnlich geöffnet haben. Geschäftstag ist danach jeder Tag, an dem das an der Ausführung eines Zahlungsvorgangs beteiligte Kreditinstitut den für die Ausführung von Zahlungsvorgängen erforderlichen Geschäftsbetrieb unterhält.


    Nationale oder regionale gesetzliche Feiertage (= Fronleichnam, meine Anmerkung) bei einem der in der Überweisungskette zwischengeschalteten Kreditinstitut zählen also bei der Ausführungsfristberechnung nicht mit (§ 675n Abs. 1 BGB). Für Überweisungen beginnt daher die dreitägige Ausführungsfrist erst an einem Bankgeschäftstag. Im Umkehrschluss sind deshalb diejenigen Tage als Bankfeiertage anzusehen, an denen bei einem an der Überweisung beteiligten Kreditinstitut gewöhnlich geschlossen ist. Deshalb zählen nationale oder regionale gesetzliche Feiertage bei der Ausführungsfrist nicht mit."


    Die Ziraatbank sitzt in Frankfurt, Hessen.

    Zitat

    Original geschrieben von lola13
    Ich sehe z.b. bei Postbank und Ziraat keinerlei Buchungen, obwohl welche da sein müssten


    Gemäss BartS1975 Link "müssen" eben ordnungsgemäss heute keine Buchungen eingehen, sondern erst morgen.


    Obwohl ich annehme, dass es quasi keine deutsche Bank geben dürfte, bei der sich (anteilsmässig) noch weniger Mitarbeiter oder Kunden um Fronleichnam scheren, als bei der Ziraatbank - geschweige denn, dass sie diesen Tag feierlich begehen. ;)