Beiträge von Applied

    Bei Nicht-iOS-Geräten (bspw. Computern) ist bei Apple ein ungefähres Kaufdatum, und somit auch Garantieende im System hinterlegt, das aufgrund des geschätzten Verkaufsdatums des Händlers berechnet wird. Ausgehend von Apples Lieferdatum an den Händler. Es wird angenommen, dass der Händler die zuerst erhaltenen Geräte auch zuerst verkauft.


    Ist ein Gerät aussergewöhnlich lange unverkauft, z.B. da der Händler ein altes Gerät deutlich später als ein ihm neu geliefertes verkauft, dann muss der Kunde ggf. das Kaufdatum anhand einer Rechnung korrigieren lassen. Auch für AppleCare-Registration.


    Ähnlich auch bei zu aktivierenden iOS-Geräten, wobei da die Garantiefrist spätestens mit der Aktivierung zu laufen beginnt. Aber grundsätzlich eben nicht immer erst mit Aktivierung.

    Zitat

    Original geschrieben von ruag
    Im jetzigen Zustand könnte man afaik mit den Zugangsdaten der dem Iphone zugeordneten Apple ID im "schlimmsten" Fall:


    - alle SMS/WA/Fotos auslesen (backup in der cloud und ab und zu ein anderes Iphone aus der cloud wiederherstellen)
    - sich den momentanen Standort anzeigen lassen, das Gerät sperren/löschen (find my phone)


    - man könnte Nachrichten von anderen Apple-Geräten (via iMessage) auch "live" empfangen, wenn die Telefonnummer mit der Apple ID verknüpft ist.


    Auch ohne aktiviertes iCloud-Backup.
    Und auch dann, wenn andere eine Nachrichtan an die Telefonnummer schicken, anstatt "nur" an die Apple-ID (Mailadresse).
    Sogar dann, wenn man die Telefonnummer explizit manuell eintippt, anstatt einen Kontakt zu wählen (wenn die Apple ID als Kontaktemailadresse hinterlegt ist, dann ist ja klar, dass an diese Mitteilungen gehen, bzw. empfangen werden können).
    Nebenbei: iMessage wird vom Nachrichten-App quasi transparent verwendet, also ggf. "automatisch" via iMessage statt SMS/MMS geschickt.


    http://support.apple.com/kb/HT5538


    Dort auch ein Link zum "Unlinken" der Telefonnummer... wobei Apple schon ominös vorbaut, dass auch dieses u.U. scheitern könne, worauf man einfach alle "seine" (hier: teils ggf. nicht vorhandenen) Geräte explizit manuell abmelden solle.


    Sicherheitshalber: anderen Leuten im Ernstfall mitteilen, dass man die Apple-ID nicht mehr verwendet, und dass sie deren Mailadresse aus den Kontakten löschen sollen, sofern man sich nicht die Kontrolle darüber verschaffen kann. Denn unabhängig von der Telefonnummer könnte ja auch immer mal jemand versehentlich per Kontaktauswahl anhand Name an die alte Apple-ID (Emailadresse) schicken. Auch wenn man dies früher oder später merken dürfte, wenn die Nachrichten (nach Abmelden) nicht beim richtigen Empfänger ankommen.

    Re: 10,2 Prozent mit russischer Einlagensicherung


    Zitat

    Original geschrieben von tobor
    "Eurokasse identifiziert weltweit attraktive Investmentgelegenheiten für Kunden und das eigene Investmentportfolio. Die größte Privatbankbank Russlands mit über 21.000 Mitarbeitern und Tochtergesellschaften in den USA und UK bietet 10,2% Zins pro Jahr auf 2-jährige Spareinlage


    http://www.optimal-banking.de/erfahrungen/eurokasse.php


    Schauen wir mal die Originalseite www.eurokasse.com:


    "Die Eurokasse New Zealand Limited ist Teil einer internationalen Unternehmensgruppe und agiert auf den Finanzmärkten weltweit. Die Unternehmensgruppe besteht aus mehr als 20 Unternehmen in verschiedenen europäischen Ländern."


    Teil welcher "internationalen Unternehmensgruppe" :confused:


    Adresse: 6 Clayton Street, Newmarket, Auckland, 1023 , New Zealand


    Dort gibt's offensichtlich, wie könnte es auch anders sein, "service office space to rent"


    Was vermeldet das companies office... alleiniger Aktionär ist:
    Eurokasse Ltd, 12/12, Vincenti Buildings,, Strait Street, Valletta Vlt, 1432 , Malta


    Aber gut, schon nach eigener Aussage ist die Gesellschaft keine Bank. Man darf sie wohl eher als ein Intermediär betrachten. Drum verweisen sie ja auch auf eine (offensichtliche) Rubel-Anlage der Alfa Bank.


    9-10% p.a. in russischen Rubel sehen im übrigen nicht unrealistisch aus, wenn der Leitzins bei über 8% ist.


    Fragt sich nur: Warum nicht gleich direkt bei einem seriösen russischen Kreditinstitut eröffnen?

    Zitat

    Original geschrieben von mws55
    Die Handling-Gebühren für einen Einzelhändler, um das Geld sicher zur Bank und damit auf das Konto zu bringen, sind weitaus höher als die Gebühren, die man als gebührenfreier Geldautomat produziert.


    Ich bezweifle allerdings, dass das Angebot die Aufwendungen für das Bargeldhandling wesentlich reduzieren.
    Es gibt immer noch genug Bargeld in den Kassen, das "gehandelt" werden muss. Beispielsweise glaube ich nicht, dass man den täglichen oder wöchentlichen Geldtransport einfach kostenlos "einmal abbestellen" kann, nur weil einmal überdurchschnittlich viele Telefon-Treffler genug Bargeld mitgenommen haben.


    Von daher denke ich, dass der Haupteffekt der ist, dass man Kunden das Gefühl von gutem Service gibt.


    Zitat

    Original geschrieben von t-tommy1 Bargeld ranschaffen muss (kann natürlich) keiner. Wenn die Kasse leer ist, besteht keine Verpflichtung zur Auszahlung


    Ist die Kasse allerdings zu oft leer, dann ärgern sich die Leute (zu oft).
    So wie das halt bei Services ist, die explizit angeboten werden.
    Verkauft einer einen Tarif mit "3G", dann ärgern sich die Leute bei schlechter Netzabdeckung wohl mehr, als wenn er gar kein 3G anbietet.

    Nein (unten auf der Seite)



    Nebenbei : wäre nicht die Swisscom eine (bessere) Alternative? Klar, den AGB-Holzhammer, dass Swisscom das Angebot jederzeit einstellen, der findet sich auch. Aber ansonsten sprechen sie in den AGB (fett) auch von 12 Monaten Nichtbenutzung. Diese wird aber sogar in einem extra Dokument explizit konkretisiert. Dass die Roaming-Abkommen schlechter als bei sunrise sein sollen/könnten, kann ich mir nicht vorstellen - ganz im Gegenteil! Im übrigen gibt es sogar eine Liste mit Roaming-Verfügbarkeit.


    Kommt hinzu: Falls doch mal etwas ist, weil/und/oder ihr die Karte wirklich nutzen wollt, gibt es einen Support-Chat. Und der Support ist (selbst für Schweizer Verhältnisse) wirklich gut. Sunrise dagegen... haben ein akzeptables Netz. Aber wehe wenn man mal ein Problem oder eine nicht-triviale Frage hat...

    Zitat

    Original geschrieben von happiestalive
    womit wir wieder beim Machtbereich wären


    Huh? Gerade die Wohnungen irgendwelcher Nachbarn sind die allerbesten Beispiele für eben einen Nicht-"Machtbereich". ("Unverletzlichkeit der Wohnung")

    Zitat

    Original geschrieben von Mr.Cool
    In der EU macht es kaum noch Sinn.


    Ab 01.07. fallen die Höchstpreise für EU-Roaming auf netto 0,24 EUR/Min., 0,07 EUR/Min. empfangend, 0,08 EUR/SMS und 0,45 EUR/MB.


    Da ich eine Karte mit gutem coverage und zuverlässigem, stabilem Anbieter suche und mir moderate Internetnutzung wichtig ist, längere Gespräche (Skype, Internet, Chat) und Nicht-EU (ausgenommen mein Wohnland Schweiz) jedoch ziemlich irrelevant sind, tendiere ich persönlich zu einer UK-Vodafone.


    Faire Datenkonditionen:


    Die ersten drei Megabyte jeden (UK-)Tag kosten 0,69 GBP/MB, die nächsten 22 sind dann gratis, danach wieder 0,69GBP/MB. D.h., für bis zu 25MB/Tag zahlt man 2GBP - das sind rund 2,40 EUR.


    Und im Gegensatz zu den meisten anderen Prepaidkarten gibt es nur die Unterscheidung zwischen Europa und Rest der Welt. Das heisst, die Schweiz ist den EU-Ländern tariflich gleichgestellt - sowohl für das Telefonieren, wie auch für Internet.


    Darüber hinaus auch Passport-Option verfügbar.


    Sicher nicht ungeschlagen, und auch ankommende sind kostenpflichtig - aber viele der Roaming-Kartenanbieter schienen mir eher unpraktisch und/oder unzuverlässig.

    Re: Beklagte fingiert Beweis


    Zitat

    Original geschrieben von Vieltaenzer
    Wie kann man solchen Machenschaften entgegentreten? Vielleicht hat ja jemand eine Idee?


    Ist das als Urkundenfälschung nicht ein strafbares Offizialdelikt, welches den Strafverfolgungsbehörden angezeigt werden kann / sollte? (Also zumindest das mit der Rückdatierung. Das Schreiben und Nicht-Abschicken eines Briefs ist per se ja nicht verboten).