Beiträge von Applied

    Re: Kostenlose Prepaid-Kreditkarten gesucht


    Zitat

    Original geschrieben von spacekid01
    Diese gibt es mehr wie genug aber da wird das Geld erst auf ein Sammelkonto gebucht und dann von Kk Firma anhand des Verwendungszweck der Kreditkarte zugeordnet.


    Das machen die ja nicht (notwendigerweise) manuell.


    Zitat

    Original geschrieben von spacekid01
    Ich suche eine Prepaid KK wo das Geld bei einer Überweisung direkt auf die KK gebucht wird.
    Gibt es Karten die im Prinzip eine eigene Kontonummer haben???


    Gibt es. Ist aber meines Erachtens eine ziemlich "sinnlose" Einschränkung, von dem ich die Wahl einer Karte nicht abhängig machen würde. Es gibt auch beim Handling der Karte wesentlich wichtigere Kriterien.


    Hatten eine ähnliche Diskussion vor einer Weile schon mal: http://www.telefon-treff.de/sh…4&perpage=15&pagenumber=1


    Um es kurz zu machen: Der Threadersteller (trotz anfänglicher expliziter Massgabe "kein Sammelkonto"!) und ich haben uns die VfB-Fankarte geholt. Gutschrift via Sammelkonto innert 24h, und im übrigen eine sehr günstige Karte, die auch über PayPass funktioniert.


    Wird aber - aufgrund fehlender PIN und Bargeldbezugsmöglichkeit sowie rel. geringerer Aufladelimiten - nicht für jedermann etwas sein.

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Es liegen doch überhaupt keine Anhaltspunkte für eine Straftat vor. Was soll die Polizei da machen? Sich mit dem richtigen Passwort in ein fremdes Mailkonto einloggen, ist nicht strafbar. Lediglich das "Abfangen" oder "Ausspähen" von Daten ist strafbar (§§ 202a, 202b StGB).


    Aber damit liegt doch ein Anhaltspunkt für eine Straftat vor! :confused:


    Wenn der Threadersteller sein Passwort sorgsam wählte und geheimhielt, dann wurde dieses ausgespäht - bzw. per "brute force" oder sonst einem anderen Hack die Zugangssicherung seines Mailkontos überwunden.


    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Dafür gibt der Sachverhalt nichts her. Für §202a muss der Täter eine Zugangssicherung "überwinden". Wenn dem Täter das Passwort entweder bekannt ist, er es errät oder gar den PC des TEs benutzt, auf dem das PW ohnehin gespeichert ist, "überwindet" er nichts, sondern nutzt den Mechanismus so, wie er von GMX vorgesehen ist.


    Grundsätzlich dient ein Passwort ja allerdings gerade dazu, den Zugang zu sichern.
    Ein Passwort, welches nicht einfach zu erraten ist doch eine objektiv wirksame Zugangssicherung.


    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Es muss das Tatbestandsmerkmal der "Überwindung" erfüllt sein, wenn ich das richtige Passwort eingebe überwinde ich nichts.


    Kommt drauf an, woher du das Passwort besorgt hast. Wenn jedwedes korrektes "Eingeben" eines Passworts keine strafbare Überwindung wäre, dann wäre die gesetzliche Regelung weitgehend nutzlos.

    Re: Re: Re: CortalConsors


    Zitat

    Original geschrieben von chrisnx
    Ist die fehlende Maestro ein gravierender Nachteil? In Deutschland ist die Girocard-Funktion der V-Pay der Maestro überlegen und in vielen Ländern holt V-Pay stark auf.


    Aussereuropäisch ist die Maestro akzeptanzmässig der V Pay überlegen. Und sie funktionieren auch mit Magnetstreifen/Unterschrift (V Pay dagegen nur an Chip+Tan-Terminals). Darüber hinaus hatten und haben die allermeisten deutschen Maestro-Karten ja (wie die V Pays auch) ebenfalls eine girocard-Funktion mit an Bord.


    Es kommt natürlich immer auf die individuellen Bedürfnisse an, aber zumindest im nicht-deutschen SEPA-Raum habe ich persönlich auch gute Erfahrungen mit V Pay gemacht - in Deutschland ist V Pay immerhin am Aufholen, um es mal freundlich zu formulieren.

    Naja, bevor hier keiner schreibt... ich weiss zwar nicht, ob meine Erfahrungen repräsentativ sein können, da ich in der Zwischenzeit (ohne Kreditkarte) das Tagesgeldkonto hatte, aber..:


    Ausweiskopie musste ich neu schicken - dies aber vermutlich aufgrund Adresswechsel an "neue" alte Adresse.
    Karte und PIN bekam ich neu - Kartennummer war, glaube ich, auch neu, müsste da aber nochmal in meinen Bankunterlagen nachschauen.


    Das Limit... könnte (mindestens) auf dem früheren Niveau bleiben... denke ich.
    Bei mir persönlich stieg das Limit auch in der Zeit, wo ich die Karte gar nicht besass.. und folglich nicht nutzen konnte. ;-)
    (Aber wie gesagt, ich weiss nicht, ob es doch einen Zusammenhang mit dem Tagesgeldkonto geben könnte)

    Re: DAB: Überweisung CHF-Konto -> CH


    Zitat

    Original geschrieben von chrisnx
    Daher die konkrete Frage: Wird eine CHF-Übw (in die Schweiz oder ein anderes CHF-Konto) mittels SEPA kostenlos abgewickelt oder als sonstige Übw mit 0,1% (SHARE) Entgelt.


    SEPA-Überweisungen sind in EUR.


    Wenn die Währung eine andere ist, so unterliegen diese Überweisungen nicht der Gebührenrichtlinie, d.h., sie müssen nicht mit Inlandsüberweisungen gleichgestellt sein.


    So zahle ich beispielsweise für eine CHF-Überweisung mit IBAN und BIC aus dem SEPA-Land Schweiz an meine luxemburgische Bank Gebühren für eine eingehende Nicht-EUR-Überweisung - wohingegen SEPA-Eingänge in EUR gratis sind.


    Ich bin mir nicht mal sicher, ob auch EUR-Zahlungen aus/in die Schweiz notwendigerweise gleichgestellt sein müssen, da die Schweiz kein EWR-Mitglied ist.


    Zitat

    Original geschrieben von chrisnx
    Gem. PLV D. 1. ist die Voraussetzung für eine SEPA-Übw die Angabe von IBAN und BIC, die Schweiz wir als Land aufgeführt. Letzteres ist unzweifelhaft, jedoch gilt (meist?) auch EUR als Bedingung


    ...wobei die DAB letzteres (die Währung EUR) nicht explizit nennt.
    Zugegeben, das ist nicht ganz umverwirrend.
    Aber es geht noch weiter (Alle Zitate aus dem Preisverzeichnis):


    "grenzüberschreitende Über- weisung innerhalb der Europäischen Union, bei der der Überweisende in der Überweisung:
    - die vollständige IBAN (Internationale Kontonummer) des Begünstigten
    - den vollständigen BIC (Internationaler Bankleitcode) des Kreditinstituts des Begünstigten angegeben hat


    Die SEPA-Überweisung gilt für folgende Länder:
    Österreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Spanien (einschließlich Kanarische Inseln, Ceuta und Melilla), Finnland, Frankreich, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, Französisch Guyana,Gibraltar, Guadeloupe, Griechenland, Republik Irland, Italien, Luxemburg, Martinique, Niederlande, Portugal (einschließlich Azoren und Madeira), Réunion, Schweden, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Tschechien, Slowenien, Ungarn, Zypern, Norwegen, Island, Schweiz und Liechtenstein.


    Na wie denn jetzt bitte, liebe DAB?
    Nur Europäische Union? Oder doch EU + EFTA?


    Manchmal frage ich mich, warum ich so einen bescheuerten Job habe - anstatt für teures Geld Preisverzeichnis von Banken zu schreiben ;)


    Scheitern dürfte die Gebührenfreiheit aber auch gemäss DAB mutmasslich hieran:


    "SEPA-Überweisung: Vom überweisenden Kunden auf dem von der Bank ausgegebenen Vordruck „SEPA-Überweisung“ erteilte grenzüberschreitende Überweisung"


    Auch wenn wir "ausgegebener Vordruck" vielleicht nicht zu wörtlich nehmen sollten und darin auch das eBanking subsumieren sollten, so nehme ich mal stark an, dass die Formulare der DAB dort nur EUR zulassen (oder?!?).

    Ein paar Schweizer Prepaid-Karten habe ich hier vor einigen Tagen schon mal was geschrieben:


    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5033916#post5033916


    Wobei das sicher die Karten sind, die man auch als Tourist, Praktikant o.ä. - einfach und sofort "überall" kaufen und dann nutzen kann- ALDI Suisse und einige andere kleinere Anbieter (Lyca, Lebara, ALDI, Mucho) habe ich bewusst weggelassen. Es gibt auch noch einige andere günstigere Angebote, die eher auf das Inland fokussiert sind, sowie einige Abos.


    Beispielsweise:
    Sunrise 24: Allnet-Flat & Internet-Flat für CHF 49/Monat (relativ teuer ins/im Ausland, "no frills": ohne Gerät, kostenpflichtige Hotline, keine Optionen)

    Re: Telefon Treff Forum für die Schweiz?


    Zitat

    Original geschrieben von tackleberry
    Gibt es in der Schweiz überhaupt auch so gute Angebote wie im Werbeforum des TT Forums?


    Klares Nein.


    Vor allem aus drei Gründen, denke ich:


    - Viele (nicht alle) Preise, speziell für Dienstleistungen, sind im Kontext der allgemein höheren Lebenshaltungskosten und letztlich des höheren Lohnniveaus zu sehen.



    - In der Schweiz ist Geiz nicht so geil wie in Deutschland. Der Markt für consumer electronics ist zwar hart, und man findet sogar manchmal kurzzeitige "Dumping"-Angebote (z.B. für Apple-Produkte, teure Digitalkameras), die ich so nicht einmal in Deutschland kenne. Auf der anderen Seite sind viele Schweizer eher bereit, für gute Qualität und guten Service mehr zu zahlen als in Deutschland.


    Die Werbung lief hier zwar auch im Fernsehen - aber der Spruch "Geiz ist geil" wird hier oft eher abwertend mit Deutschland und den Deutschen assoziiert.



    - Das Konzept, dass kleinere, unabhängige und untereinander in Konkurrenz stehende Händler mit Provisionen und ggf. Geräten kalkulieren und dann "Deals" anbieten, existiert so kaum. Wie sollte das auch aufgehen (siehe auch die Diskussionen hier im Forum)? Die Konkurrenz ist in Deutschland so hoch, und die Margen in Deutschland sind so schmal, dass das Geschäft allenfalls über die Masse und den (relativ) grossen Markt funktioniert.


    Ich wüsste nicht, wie man sowas in der Schweiz aufziehen wollte: auf dem dem kleineren Schweizer Markt dagegen erreichst du weniger potentielle Kunden. Du und dein Laden wären allerdings mit wesentlich höheren Lebenshaltungs- und Lohnkosten konfrontiert. Nebenbei: Das Preisniveau für Geräte selbst, also ohne Abo, ist (ich deutete es oben schon an) aber oft nicht wesentlich teurer als in Deutschland. Dort ist der preisliche Spielraum, mit dem du dich absetzen könnst, ebenfalls eingeschränkt.



    Zitat

    Original geschrieben von tackleberry
    Ich habe mir mal die Swisscom Abo Preis angeguckt und bin fast vom Stuhl gefallen.


    Gut, das mit dem Kontext der höheren Lohn- und Lebenshaltungskosten nannte ich schon.


    Aber du hast dir den falschen Anbieter angeschaut. :p


    Gerade die Swisscom ist relativ teurer, auch wenn man die nicht mehr so üppig ausfallenden Gerätesubventionen mit einbezieht. Auf der anderen Seite würde ich die Swisscom puncto Kundenservice auch über den deutschen Netzbetreibern einordnen. Deren infinity-Abos sind nicht nur "Allnet-Flats", deren Internet-Flat wird mit Radiostreaming und mobilem "HD-Video" beworben. ;) Gibt zwar eine Art Fair-Use-Klausel versteckt, aber gedeckelt/gedrosselt wird standardmässig im Gegensatz Deutschland nicht, und die Klausel dürfte erst ab höherem Datenvolumen greifen.