Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von tobor
    Depots kommen nicht in die Schufa?


    Nein. Aber ich verstehe diese Obsession, bzw. gerade dabei das Problem nicht?!? :confused:


    Ein Depot bedeutet doch in der Regel - also bei tatsächlicher Nutzung - dass man (etwas) Geld hat. Das ist doch etwas Gutes!


    Und wenn man dann mal einen Kredit braucht, ist das ja auch nicht negativ. Dank meiner Arbeit kenne ich genug Leute kenne, die, statt ihr Sparguthaben oder ihr Depot mit Renditen von 1-5% anzugreifen, lieber Kredite 10-15% p.a. aufnehmen, um etwas zu kaufen. Das ist wirtschaftlich natürlich ziemlich irrational, aber was soll's, die Leute sind so...


    EDIT: OK, mit ein bisschen Denken ist es klar... auf die notorischen Prämienjäger mit einem halben Dutzend Depotwechseln im Jahr würden die Banken dank Schufa-Eintrag natürlich aufmerksam :p

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    Original geschrieben von Goyale
    -Wichtig: Wird bei Andasa auch zum Devisenkurs ohne Aufschlag umgerechnet?
    -Wie ist die Akzeptanz der Andasa Karte (=Sitz der Bank und Anschrift des Karteninhabers in unterschiedlichen Ländern)?


    Die Umrechnungskurse sind wohl bei keiner Bank wirklich auf die letzte Nachkommastelle. Ich persönlich nutze meine Karte überwiegend im Ausland, und die Umrechnungskurse enthalten keinen nennenswerten "versteckten" Aufschlag.


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    -Wie ist die Akzeptanz der Andasa Karte (=Sitz der Bank und Anschrift des Karteninhabers in unterschiedlichen Ländern)?


    Zumindest die Originalversion sollte (mittlerweile) eine deutsche Karte sein. Siehe auch Aussagen dazu im speziellen Thread, und die Tatsache, dass es früher bspw. bei iTunes nicht ging, mittlerweile aber doch.


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Und meine Karte MUSS vom Konto abbuchen (überweisen ist mir zu blöd).


    Ganz klares KO-Kriterium gegen die Advanzia ;)

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    Original geschrieben von gobbble
    "Unglücklicherweise sind wir nicht befugt, Ihnen die MasterCard Regularien auszuhändigen, da diese nur für bankinterne Angelegenheiten bestimmt sind


    Ist natürlich irgendwo absurd, dass man ein Dokument mit Händlerregeln auf der Webseite findet, sich als Kunde jedoch anscheinend weder darauf, noch auf irgendetwas anderes beziehen kann.


    Dass sie MasterCard-Regularien unabhängig davon nicht weiterleiten dürfen, dass glaube ich (zumindest auf ihr Verhältnis zu MasterCard bezogen).

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    Original geschrieben von rmol
    Mag sein, nur wenn europäische Händler daran nicht gebunden sind, dann nützt das wenig...


    sparfux war mit seinem Beitrag schneller.
    Aber wie gesagt: Dieselben Regeln sind auf den genannten Länderseiten vorhanden.


    Im übrigen stehen in den - laut Advanzia angeblich nur für "den amerikanischen Markt geltenden" - Regeln auch spezifische Kapitel für alle möglichen Weltregionen.

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    Original geschrieben von gobbble
    Laut Advanzia scheint die DCC-Abzocke in Europa völlig legitim zu sein.


    Ich habe auf folgende Grundsätze verwiesen:
    http://www.mastercard.us/merchants/support/rules.html


    "[...] Desweiteren gelten die von Ihnen zugeschickten MasterCard Regeln für den US-amerikanischen Markt und nicht für Europa.


    Frag die Advanzia doch mal...


    1. wo das bitte in dem Dokument steht, und vor allem
    2. warum sowohl auf der


    - polnischen (Land des Händlers), als auch der
    - deutschen (Land des Kunden, der Kartenkennung) und der
    - luxemburgischen (Sitz der Bank, mangels eigener Landesversion die globale Seite)


    Version der MasterCard-Webseite immer ein und dieselben Regeln für Händler verlinkt sind, wenn die doch angeblich nur "für den US-amerikanischen Markt" gelten!? ;)


    Im Ernst: Ich habe mich damit jetzt nicht im Detail beschäftigt, aber ich halte die Aussage der Advanzia eher für Bullshit. Möglicherweise hat da einfach einer das "us" in der URL gesehen, und gedacht, damit wimmele er den Fragesteller einfach mal ab.


    Egal, ob man jetzt Deutschland, Polen oder Luxemburg als Land wählt. Alle Länderseiten verlinken im Händlerbereich auf dieselben "MasterCard rules".

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    Original geschrieben von astonian
    Im UK gibt es keine Kredit- oder Debitkarte, die weniger als 2,75 % AEE hat, in den USA sind 2-3 % üblich


    UK - auf die Schnelle:


    Halifax Clarity
    Nationwide Select
    Post Office


    Ohne Auslandseinsatzgebühren und Jahresgebühren ;)

    Zitat

    Original geschrieben von astonian
    Innerhalb Deutschlands funktioniert der "Müll" wie jede andere Girocard. Und zum Geldabheben sowie fürs Ausland hat man ja eh die Visa.


    Dir ist aber schon bekannt, dass es Läden im Ausland gibt, die keine Kreditkarten akzeptieren? :confused: ;)


    Im übrigen zahlt man beispielsweise mit der DKB-Visa ein 75% höheres Fremdwährungsentgelt am POS als mit der V-Pay. (1,75% statt 1% des Umsatzes).

    Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    Hat die DB in den schweizer Grenzbahnhöfen eingene Verkaufsschalter oder werden die Fahrkarten nur vom Schaffner mit einem Terminal im Zug verkauft

    DB-Verkaufsstellen in der Schweiz


    Schaffhausen: Eigener Schalter
    Basel: Ganzer eigener Bahnhof (Badischer Bahnhof), meines Wissens ist dort nur die DB präsent
    Zürich: Kein Grenzbahnhof, aber eigene Verkaufsstelle


    Nicht selten günstiger als SBB, also Spartipp.
    Jetzt wird's aber "langsam" off-topic ;-)

    PS: Ich würde aber beinahe wetten, dass Barclay und/oder comdirect (oder halt manch andere Bank) insbesondere Fremdwährungszahlungen im Inland bzw. in der EUR-Zone NICHT so abrechnen, wie im Preisverzeichnis angegeben, d.h., dass das Preisverzeichnis "falsch" ist. ;)


    Für den umgekehrten Fall einer EUR-Zahlung ausserhalb der EUR-Zone gäbe es allerdings auch ein plausibles Beispiel: Beispielsweise verkauft die Deutsche Bahn an Bahnhöfen im Nicht-EU-Nicht-Euro-Ausland (Basel Bad Bf, Schaffhausen) deutsche Fahrkarten in EUR, zum gleichen Preis wie im Inland. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat mich schon mal ein Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass Kreditkartenzahlungen dabei auch über die Schweiz abgerechnet würden (eC dagegen wohl über DE, da sonst kein Girocard/Lastschrift möglich wäre), und ein Auslandseinsatzentgelt auch bei EUR-Zahlungen anfallen könne.

    Zitat

    Original geschrieben von manwappl
    "Welche Kreditkarten besonders günstiges Bezahlen und Geldabheben im Nicht-EU-Ausland ermöglichen, zeigt unser Vergleich in den Spalten “Bargeldgebühren” und “Auslandsgebühren”"


    Frage:
    Ist das hier nur ein Fehler oder gelten bei anderen Karten (außer dieser Barclays) in der ganzen EU keine Auslandseinsatzkosten.


    Der zitierte Satz ist ein ziemlicher Unsinn. Er dürfte der mangelnden Differenzierungskompetenz der Betreiber von kreditkarte.net zuzuschreiben sein. Denn ob ein Land EU-Mitglied ist, oder nicht, spielt praktisch meist keine Rolle. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass die Banken und ihre Berater das auch nicht immer hinbekommen (siehe unten).


    Man kann genau genommen viele Unterscheidungen machen.
    Hauptsächlich dürfte es diese zwei sein:


    - Zahlung in EUR vs. Zahlung in anderer Währung
    - Zahlung in einem EURO-Land ("Landeswährung EUR") vs. Zahlung in einem Land, das eine andere Landeswährung hat.


    Diese Sachverhalte kann man beliebig kombinieren (hier: 4 Möglichkeiten).
    Eine EUR-Zahlung kann auch in einem Land stattfinden, das den EUR nicht als Landeswährung führt.
    Umgekehrt kann man auch in der EUR-Zone in einer anderen Währung zahlen.
    Banken können mit Auslandseinsatzentgelt und/oder Fremdwährungsentgelt arbeiten - das ist nicht das gleiche.




    Beispiel Barclaycard New Visa:
    "Entgelt für den Einsatz der Kreditkarten und Maestro Karten im Ausland: entfällt für Transaktionen in EUR, sonst 1,99% des Kartenumsatzes":
    http://www.barclaycard.de/medi…_visa_ff4l_v4,11164,2.pdf



    Wortwörtlich genommen bedeutet das:


    1. Essen im Restaurant in London, Rechnung/Buchung in GBP: Visa-Kurs zzgl. 1,99% Entgelt von Barclay
    2. Essen im Restaurant in Paris, Rechnung/Buchung in EUR: EUR-Kurs 1:1 (Kartenwährung)
    3. Essen im Restaurant in München, Rechnung/Buchung in EUR: EUR-Kurs 1:1 (Kartenwährung)


    Soweit, so klar.
    Das sind die Normalfälle.
    Auch denkbar:


    4. Essen im Restaurant in London, Rechnung/Buchung in EUR: normalerweise "schlechter" Umrechnungskurs, den das Restaurant anbietet, aber kein Fremdwährungsentgelt, da Zahlung in EUR
    5. Essen im Restaurant in Paris, Rechnung/Buchung in GBP: "schlechter" Umrechnungskurs des Restaurants, zzgl. 1,99% Entgelt Barclay
    6. Essen im Restaurant in München, Rechnung/Buchung in GBP: "schlechter" Umrechnungskurs des Restaurants, aber keine Gebühr von Barclay (denn die 1,99% sind ja nur für "Einsatz der Kreditkarte im Ausland" angegeben).


    ad 4.: Günstiger dürfte vermutlich meist eine Zahlung in GBP sein.
    ad 5./6..: Ist natürlich eher ein theoretischer Fall, wenn jemand mit einer EUR-Karte zahlt.




    anderes Beispiel comdirect:
    Die arbeiten gemäss Preisverzeichnis nicht mit Fremdwährungs-, sondern mit Auslandseinsatzentgelt:
    "Zahlungen im Eurogebiet: kostenlos
    Zahlungen außerhalb des Eurogebietes auf den jeweiligen Umsatz: 1,50 %"
    .
    http://www.comdirect.de/cms/me…sleistungsverzeichnis.pdf


    Wortwörtlich genommen bedeutet das:


    1. Essen im Restaurant in London, Rechnung/Buchung in GBP: Visa-Kurs zzgl. 1,5% Entgelt von comdirect
    2. Essen im Restaurant in Paris, Rechnung/Buchung in EUR: EUR-Kurs 1:1 (Kartenwährung)
    3. Essen im Restaurant in München, Rechnung/Buchung in EUR: EUR-Kurs 1:1 (Kartenwährung)
    4. Essen im Restaurant in London, Rechnung/Buchung in EUR: "schlechter" Umrechnungskurs des Restaurants zzgl. 1.5% Entgelt comdirect (London ist nicht im Eurogebiet)
    5. Essen im Restaurant in Paris, Rechnung/Buchung in GBP: "schlechter" Umrechnungskurs des Restaurants, kein Entgelt comdirect (Paris ist im Eurogebiet)
    6. Essen im Restaurant in München, Rechnung/Buchung in GBP: "schlechter" Umrechnungskurs des Restaurants, kein Entgelt comdirect (München auch)



    Die Deutsche Kreditbank dagegen differenziert nicht nach Land, sondern nur nach Währung:
    "bargeldloser Einsatz: Verfügungen in Euro, Schwedischen Kronen und Rumänischen Lei kostenfrei
    sonstige Verfügungen: 1,75% vom Umsatz"

    http://dok.dkb.de/pdf/plv_pk.pdf


    Egal, wo auf der Welt:
    Zahlungen in EUR, Schwedischen Kronen und Rumänischen Lei werden zum Visa-Kurs abgerechnet, ohne weiteres Entgelt.
    Zahlungen in GBP dagegen beispielsweise unterliegen dem Visa-Kurs zzgl. 1,75% Entgelt der DKB