ZitatOriginal geschrieben von qwqw
Wenn also Vodafone von "Millionengewinn" spricht (z.B. zu jemanden, der auch mit Flatrate nicht sehr kommunikativ ist), ist der Gewinn (da er ihn ja nicht weiterverschenken oder auszahlen lassen kann) eben auch nicht wirklich für jeden (eigentlich für niemanden) ein Million in Euromünzen wert
Sicher nicht. Ist doch klar, dass die Million ein "Werbegag" ist (naja... ausser, die Inflation galoppiert in Zukunft. Wenn wir nicht sogar eine Hyperinflation sehen. Wer weiss das schon?
)
CallYa ist ein Produkt, bei dem man mit einem vorausbezahlten Guthaben, welches in EUR angegeben wird, telefonieren, SMS verschicken und Daten übertragen kann. Da finde ich es völlig OK, wenn man eine Million Guthaben verlost und dies auch so bewirbt.
Es ist soviel "wert", wie man für die Dienstleistungen in diesem Tarif eben zahlt - eben den Gegenwert von 1 Million EUR für CallYa-Dienstleistungen. So wie ein Einkaufsgutschein über eine Million für den Otto-Versand in meinen Augen auch dann als "eine Million" (bei Otto) beworben "OK" ist, wenn ich dieselben Sachen für nur 700.000 bei Amazon günstiger bestellen könnte.
Die Einschränkung auf das Inland? Grenzwertig... auf der einen Seite ist es nicht so selten, dass Inklusivleistungen, pauschal bezahlte Leistungen, Bonusguthaben in der Verwendung beschränkt (Inland, Nicht auszahlbar, keine Mehrwertdienste. etc.). Auf der anderen Seite erwartet man schon, dass man "Guthaben" ausgeben kann, wofür man es möchte.
Was ich nicht OK fände/finde, ist, wenn man dem Kunden nicht einmal eine Verwendung des Bonusguthabens für alle "normalen" in CallYa-Tarifen angebotenen Dienste erlaubt - so wie für den Internetzugang.
Von "Milliardengrab" oder "Verlusten" für den Gewinner muss man nun aber so oder so wirklich nicht sprechen.