Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von Gallium
    Wie Du selbst gerade fälschlich übernommen hast: Es geht eben nicht um >Nordafrikaner< sondern um eine kriminelle Gruppe, die aus Nordafrikanern besteht. Diese Verallgemeinerung ist eine Diskreditierung und Verunglimpfung einer ganze Bevölkerungsgruppe. Das ist Rassismus.


    Die Politiker haben sich gegen kriminelle Nordafrikaner ausgesprochen.
    Die Nordafrikaner wurden da als Tätergruppe sehr schnell ausgepackt.
    Warum?
    Und wo schürt der Welt-Artikel Ressentiments?


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Sofern diese Straftaten im Zusammenhang mit dieser Herkunft stehen, so muss es selbstverständlich thematisiert werden


    Stehen denn irgendwelche Straftaten im Zusammenhang mit der Herkunft?
    Was würdest du denn da für mögliche Straftaten sehen, bei denen so ein Zusammenhang mit der Herkunft bestehen könnte?


    Ausser spezifische des Ausländerrechts, wie illegaler Grenzübertritt und so. Ich meine, es gibt ja wohl in allen Kulturen Sachbeschädiger, Diebe, Räuber, sexueller Belästiger, Vergewaltiger, Betrüger und so weiter, oder?


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Sofern diese Straftaten im Zusammenhang mit dieser Herkunft stehen, so muss es selbstverständlich thematisiert werden - nur macht die Polizei das in ihren Ermittlungen nur selten öffentlich-medial. Kriminalisten arbeiten überwiegend still, im Verborgenen


    Das heisst, die Öffentlichkeit soll also nicht wissen dürfen, wer Straftaten begeht?


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Für alle anderen Straftaten/-täter gilt, was auch sonst in unserem juristischen System gilt:
    Ohne Ansehen der Person!
    Diese verbrieften Persönlichkeitsrechte gelten für alle


    Nein, tun sie eben nicht!
    Sie gelten zum Beispiele nicht für das Geschlecht.


    Ich als Mann werde doch medial Tag für Tag medial stigmatisiert.
    Hier, ich greife mir einfach mal die zwei aktuell erstbesten Artikel bei Spiegel Online heraus:



    "Zwei Dutzend Männer haben in Oschersleben in Sachsen-Anhalt mit Eisenstangen und Baseballschlägern auf Teilnehmer einer rechtsextremen Demo eingeprügelt. Die Polizei vermutet Linksautonome hinter der Attacke."


    http://www.spiegel.de/politik/…gepruegelt-a-1072444.html



    "Razzia in Düsseldorf: Polizei nimmt 40 Männer im "Maghreb-Viertel" fest"


    http://www.spiegel.de/panorama…azzia-fest-a-1072436.html"



    - Warum kann man nicht einfach neutral von "Personen" sprechen, wenn doch die Persönlichkeitsrechte "ohne Ansehen der Person" für alle gelten sollten?
    - Schürt diese Form der Berichterstattung nicht Ressentiments gegen Männer?

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Der Inhalt Deines Links vermittelt das, was die Bildzeitung schon immer schürte - Resentiments gegen Gruppen von Menschen.


    Bitte was werden da für Ressentiments geschürt? Entweder es gibt da eine problematische Tätergruppe und das wurde verschwiegen, oder nicht. Das ist ja gerade der Punkt, den der Artikel beschreibt: Es wurde verschwiegen. Im übrigen haben sich die Verantwortlichen in NRW (wie der Polizeipräsident oder Innenminister) "nach Köln" schnell selbst öffentlich so gegen Nordafrikaner positioniert.


    Mal ganz abstrakt gesprochen:
    Es wurde angeblich verschwiegen, aus Angst um Ressentiments.
    Und wenn man dieses Verschweigen anprangert, dann schürt es auch Ressentiments?


    Mal rein hypothetisch: Nur mal angenommen, eine Vielzahl von Delikten konzentriert sich auf Täter einer bestimmten Herkunft. Wie würdest du das denn medial angehen?


    Was darf man dann überhaupt noch sagen bzw. schreiben? Darf das Volk nicht es wissen, wenn aus bestimmten Herkunftsländer besonders viele Straftäter/Sozialleistungsbezieher etc. in Deutschland auffallen?

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    Original geschrieben von Gallium
    Wenn Menschen rund 10.000 Euro für eine Reise bezahlen, die für eine erhebliche Teilnehmerzahl tödlich endet, wird sie kein Zaun aufhalten.... da kann ich Deine Meinung beim besten Willen nicht teilen.


    Vor einer tödlichen Gefahr muss man aus Syrien nicht unter Lebensgefahr übers Mittelmeer übersetzen. Da ist man auch in Libanon, der Türkei und Jordanien sicher. Und schon gar nicht muss man dafür durch ein halbes Dutzend weitere Länder bis nach Deutschland. Warum bewirbt sich denn kaum ein Mensch in Slowenien, der Slowakei, Kroatien, Rumänien etc. um Asyl?


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    Original geschrieben von Gallium
    Du würdest doch sicher auch erst mal über eine wackelige Brücke versuchen zu gehen, bevor Du Deine Kinder oder Deine Frau rüber schickst, oder?

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    Original geschrieben von murmelchen
    Aber nicht wenn direkt hinter meinen Kindern der Böse wartet um die um die zurückgebliebenen zu töten.


    Um im Bilde zu bleiben: Wenn ich am anderen Ende, am sicheren Brückenkopf angekommen bin, dann würde ich nicht erst noch 100 Kilometer bzw. drei Tage weiterlaufen, um dann mit dem Handy anzurufen: "Die Brücke hält, ihr könnt jetzt rüberlaufen!".

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    Original geschrieben von Gallium
    Vielmehr resultiert diese Position aus der Realität, dass man Leute, die bereit sind, bei der Flucht ihr Leben zu riskieren, auch nicht durch Zäune oder Schießbefehle abhalten könnte.


    Das ist ein Irrglaube. Grenzen und als ultima ratio polizeiliche bzw. militärische Gewalt funktionieren. Die DDR mit ihrer Mauer früher ist dafür genauso leuchtendes Beispiel, wie auch einige Staaten Osteuropas jetzt. Ausnahmslos jeden einzelnen Grenzübertreter wird man damit nicht erwischen, aber den Grenzübertritt soweit erschwerten, dass diese Massnahmen grundsätzlich funktionieren.


    Ein Staat, der nicht zur Grenzsicherung bereit ist, hat sich selbst schon aufgegeben. Und ja, in allerletzter Konsequenz, d.h., im Verteidigungsfalle, heisst Grenzsicherung auch, dass man ggf. auf Eindringlinge schiessen muss. Wobei von dieser Notwendigkeit in der derzeitigen Lage keine Rede sein kann. Die Forderung, jetzt Flüchtlingen und anderen zivilen Grenzübertretern mit Schüssen zu drohen, ist pervers und völlig überzogen.


    Die politisch zu beantwortende Frage ist, welche Form und welches Ausmass an Grenzsicherung man braucht bzw. will. Die Resignation, man “könne nichts tun” halte ich allerdings auch für realitätsfern.


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Problematisch sind auch solche Geschichten von einem Kumpel, der einen Kumpel kennt...
    oder dem Verlinken von Nazi-Webseiten.
    Das ist auch nichts anderes als Propaganda und im strafbaren Bereich und zieht die genannten Folgen nach sich.
    Wer hier 'Horrostories' in die Welt setzen will, sollte das tunlichst mit Quelle belegen.


    Man kann schwerlich alles mit Quellen belegen. Vor allem keine “Gefühle”. Ausser, man machte einmal eine Umfrage. Aber seriöse Umfragen zum Sicherheitsgefühl im Zusammenhang mit Ausländern wird man nur schwer bekommen. Da schon die Frage an sich von den meisten als nicht opportun abgetan wird.


    Meine Mutter äussert sich beispielsweise auch ganz ähnlich wie (nunmehr gelöscht) die Beschreibung aus dem Supermarkt: Dass sie sich mittlerweile unwohl fühle oder gar Angst habe, sich in der Dunkelheit noch auf die Strasse zu begeben - und dies explizit wegen den Flüchtlingen. Ich kann dies nicht beurteilen, inwiefern diese Angst rational/berechtigt oder irrational//unberechtigt ist. Aber ich habe den Eindruck, sie ist v.a. unter älteren Leuten durchaus verbreitet, und ist im Zuge der Flüchtlingsentwicklung in Deutschland angestiegen.


    Und ich habe auch den Eindruck, dass sie von Medien und herrschender Politik bisher kaum ernstgenommen wurde.


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Auffällig werden immer diejenigen, die hier über 'die Schwarzen' o.ä. herziehen und dabei immer ausblenden, dass sich die Mehrzahl der Flüchtlinge nicht freiwillig dafür entschieden hat


    Ich halte das auch für zu einfach.


    Quasi überhaupt keine Diskussion gibt es darüber, dass und wieviele Flüchtlinge sich eben doch mehr oder minder “freiwillig” dafür entschieden hat. D.h., nicht aufgrund konkreter Bedrohung, sondern in der allgemeinen Hoffnung auf “ein besseres/früheres Leben” in Deutschland. Und wie man mit diesen Leuten umgehen soll.


    Vor kurzem war ein syrischer Flüchtling aus Damaskus beispielsweise Titelgeschichte im Spiegel. Inkl. Gedanken, zurückzugehen. Auch fragt man sich, wenn die Lage angeblich "so schlimm" sei, wieso die Eltern dann bewusst in Syrien zurückblieben. Da kann man die (Un-) Freiwilligkeit der Flucht schon hinterfragen. Umso mehr bei Asylsuchenden aus relativ stabilen Ländern wie Marokko.


    Aber das gilt selbst für Syrien. Natürlich ist man gerade als Mann besonders gefährdet, zu kriegerischen Auseinandersetzungen herangezogen zu werden. Ich würde mich da als junger Mann auch auf die Flucht machen, denke ich. Das bewusste und überlegte Zurücklassen von Verwandten im Herkunftsland halte ich aber zumindest für ein starkes Indiz dafür, dass die Fluchtentscheidung nicht eine solche "unausweisliche Zwangslage" war, wie es oft dargestellt wird.


    Meine eigene Familie ist ja auch aus dem Osten Europas (ehemalige deutsche Gebiete im heutigen Polen) vor der Roten Armee geflüchtet - und zwar mit Mann und Maus, da wurde niemand an Frauen, Älteren, Schwangeren etc. zurückgelassen.

    Zitat

    Original geschrieben von Frank
    (Originalbeitrag geändert)

    Zitat

    Original geschrieben von Frank
    Gegen kriminelle Schutzsuchende macht man nichts und versucht es auch noch zu vertuschen.


    Lieber Frank


    Egal wie realistisch deine Darstellung ist, ob sie der Wahrheit entspricht oder nicht: Wir dürfen das Unaussprechliche in diesem Forum nicht diskutieren. D.h., sofern ein irgendwie gearteter spezifischer Bezug zu Ausländern bzw. Flüchtlingen besteht, hat jegliche Diskussion über bedrohend empfundenes Auftreten von Personengruppen oder Kriminalität auf dem Wege der präventiven Selbstzensur zu unterbleiben. Alles andere würde nur zu Threadschliessungen, Beitragslöschungen und ggf. Sperrungen von Usern führen.


    Vielen Dank für deine Kooperation und deinen Beitrag zur Diskussionshygiene!

    Re: Re: AfD in S-A bei 16%


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    Original geschrieben von flamesoldier
    Wer die Wahl der AfD auch nur in Betracht zieht hat meiner Meinung nach nicht mehr alle Tassen im Schrank. Die Alternative für Doofe verdient ihren Namen nicht zu Unrecht. Man mag ja mit der Politik der "etablierten" Parteien gerne seine Probleme haben, aber deswegen gleich ultrarechte, pseudobürgerliche Neonazis wählen ist schon grenzdebil.


    Die AfD ist weder ein Haufen von "Neonazis", noch "ultrarechte". Sie ist eine konservative, vielleicht sollte man sie auch "nationalkonservative" Partei nennen, die auch einen rechten Rand aufweist.


    Zitat

    Original geschrieben von flamesoldier
    Ich habe rein gar nichts gegen andere politische Meinungen, solange sie auf dem Boden der Verfassung dieses Staates stehen


    Kanzlerin und Bundesminister werden in Deutschland wie verfolgt vereidigt (Art. 56 GG):


    "Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde."


    Die derzeitige Politik der Bundesregierung selbst steht nicht auf dem Boden der Verfassung - und schon gar nicht mehr auf dem Boden des Rechts bzw. geltender Gesetze. Die Bundesregierung selbst und die von ihr gesteuerten Behörden verstossen gegen geltendes Recht. So wie gegen die EU-Verträge mit der sogenannten "Rettung" Griechenlands auch beispielsweise gegen die deutsche Verfassung, nach derer sich Ausländer aus Drittstaaten kommend nicht auf Asyl berufen können.


    Und punkto Einreise- und Asylrecht und dessen (Nicht-) Anwendung gab und gibt es auch keine demokratische Legitimation dieser Rechtsbrüche; keine Volksabstimmung oder Abstimmung im Bundestag.


    Bzgl. der Voten zu Griechenland dagegen habe ich den Eindruck, dass die Fraktionsspitzen und Bundesregierung die grundgesetzlich garantierte Unabhängigkeit der Abgeordneten ("Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen") nicht geachtet haben sondern massiv dagegen verstossen haben. Stichwort: Alternativlosigkeit.



    Solange ich das Gefühl habe, dass sich die Regierung nicht von Recht, Gesetz und Demokratie gebunden fühlt, solange beeindruckt diese Kritik im Hinblick auf andere Parteien auch nicht.



    PS: In Bezug auf "brennende" konkrete Sachfragen in der Europa- und Migrationspolitik will die AfD ironischerweise ja erst einmal weitgehend wieder zur Gültigkeit von Recht und Gesetz zurück.

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    Original geschrieben von DarioM
    Arbeitest du an der Kasse?


    Wieso nicht? ;)


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    Original geschrieben von DarioM
    Bewege mich innerhalb der BRD meist ohne Ausweis.


    Ich auch, wenn ich Ihn nicht brauche. Hatte ich früher nie dabei, wenn nicht nötig. Da meine Reisen in der Bundesrepublik in den letzten Jahren allerdings meistens einen Grenzübertritt beinhalten, reise ich fast immer mit meinem Reisepass.


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    ich kenne keine Bank in Deutschland, die es vorschreibt bei einer unterschriebenen Karte ('valid' in deinem Post...), den Ausweis vorzulegen


    Die Karten-Bdedingungen der Wirecard Bank (siehe oben) haben das z.B. durch.
    Dort bezieht sich das Vorlegen des Lichtbildausweises allerdings auf Bargeldbezüge.


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    Streng genommen (Leider nur die Theorie...) sind die Anweisungen der Bank bzw. von VISA zu folgen. Denn bei einem Betrugsfall (Unterschrift korrekt und geprüft) haftet VISA und nicht die BAHN


    Yep. Und die Anweisungen besagen (bei MasterCard zumindest, VISA wohl analog),
    1. dass eine Kreditkarte ohne Unterschrift vom Händler nicht akzeptiert werden darf
    2. aber auch, dass die Akzeptanz grundsätzlich nicht vom Vorlegen eines Ausweisdokuments abhängig gemacht werden darf. Ich weiss nicht, ob bei Offline-Benutzung im Zug eine Ausnahmeregelung greift, aber wüsste nicht wieso.


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    sie wollte den Vorgang abkürzen und bat Bargeld an. Doch der Kontrolleur nahm an, dass eine Kundin die zuerst VISA (ohne Ausweis) präsentiert, dann Bargeld anbietet wahrscheinlich nicht Inhaberin der Kreditkarte ist. Dieser fühlte sich im Recht und verständigte die Bundespolizei.


    Und dann...? Musstest du leider aussteigen?


    Hätte ich Zeit, wäre ich ja aus Interesse gerne mal mit zur Bundespolizei. Bei einer Drohung ("sonst rufe ich die Polizei") würde ich sogar höflich darauf bestehen, dass darauf auch Taten folgen, und die Polizei herbemüht wird. :p

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    Original geschrieben von DarioM
    Eine Karte ohne Unterschrift ist nicht per Definition 'invalid', da bei Online-Zahlungen nicht überprüft werden kann, wie die Karte aussieht...


    Das genaue Gegenteil ist der Fall: Obwohl du de facto damit PIN-Zahlungen machen können wirst, ist sie per Definition ungültig.


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    Bin müde sie erneut zu unterschreiben und ich mache das jetzt mit dem Ausweis.


    Bis du an mich gerätst?
    Ich bin der Typ, der sich deine Kreditkartennummer, Gültigkeitsdatum und CVC mit einem kurzen "Blick" drauf merken kann. Und mit dem Ausweis lieferst du mir noch deinen Wohnort und Geburtsdatum ungefragt dazu? Schauen wir mal, ob wir deinen SecureCode für Online-Zahlungen damit auch noch zurücksetzen können, bzw. bei deiner Bank anrufen können?


    Gut, erstens mache ich das nicht, zweitens ist das natürlich ein Risiko, das man umso mehr an jeder Hotelrezeption hat. Ich persönlich zeige aus Sicherheitsgründen meinen Ausweis nicht, wenn es nicht nötig ist. Dies beinhaltet auch Kreditkartenzahlungen. Ich bin auch der Typ, der nach seinem Ausweis gefragt, darauf hinweist, dass der Händler ihn nicht dafür nicht verlangen dürfe.


    Der entscheidende Unterschied ist der: Ich bewege mich damit im rechtlichen Rahmen der Vereinbarung mit meinem Kreditkartenanbieter.



    Entscheidend ist: Mit dem Nicht-Unterschreiben der Karte setzt du dich einem faktischen (Dieb kann selbst unterschreiben und damit zahlen) und rechtlichen (wenn die Bank erfährt, dass du gegen deine Pflichten verstossen hast) Risiko aus. Mal unabhängig davon, dass du man das zwar kleinreden kann ("es ist ja "fast immer" mit PIN"), ist mir jetzt eines nicht klar:


    Was "gewinnst" du eigentlich dadurch bzw. dafür? :confused:

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    Original geschrieben von DarioM
    Ich unterschreibe trotzdem nicht


    Es gibt ja Leute, die sich damit für "clever" halten. Vor allem viele Amerikaner anscheinend, die das damit begründen, dass die Händler dann nach "ID" fragen würden.


    Ich finde das nicht sehr clever.
    EDIT: Nicht, weil ich das mit der ID nicht verstehen könnte (im Gegenteil, die Ratio verstehe ich).
    Sondern weil die Unterschrift eine vertragliche Pflicht (!) als Karteninhaber ist.


    Ein Dieb oder Räuber findet schon Möglichkeiten, eine gestohlene Karte per Unterschrift zu nutzen. Umso einfacher, wenn sie bisher nicht mal unterschrieben war. Und mit der nicht unterschriebenen Karte ist es dann halt im Fall der Fälle irgendjemandes Problem. Spätestens wenn die Bank aus irgendeinem Grund mitbekommt, dass du deine Karte nicht unterschrieben hast, wird sie dir diese Pflicht- und Sorgfaltsverletzung anhängen.


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    Info real,- Lbb samt Ausweis gebe ich. Nie Probleme gehabt


    Bis du an mich gerätst.


    Ich akzeptiere deine Karte dann nicht und verweise dich höflich darauf, dass deine Karte ohne Unterschrift ungültig ist, und ich sie nicht zur Zahlung per Unterschrift akzeptieren werde.


    Was soll ich tun, wenn's irgendwelche Probleme gibt, du einen Disput für die Transaktion einreichst?
    Meinen Aquirer anlügen, dass ich die Unterschriften verglichen habe?
    Oder zugeben, dass ich eine offensichtlich ("not valid unless signed") Karte akzeptiert habe, und gegen die Richtlinien verstossen habe?
    Den Teufel tu ich!

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    Original geschrieben von DarioM
    Mein Spielkonto bei N26 führe ich ordnungsgemäß und verletzte die AGB's nicht. Was soll eine Bank gegen einen Kunden haben, der sein Girokonto nutzt und jederzeit 4stellig bis 5stellig drauf hat


    Die Tatsache, dass du zuviele Kosten für Bartransaktionen verursachst.


    Kostenlose Girokonten sind keine Konten, mit denen man Geld verdient.
    Sie dienen lediglich zum "Anfixen" für lukrativere Produkte.
    Kartenzahlungen sind jedoch immer weniger "lukrativ".


    Als "hippes Startup" können die sich es auch leisten, solche lukrativeren Produkte (bisher noch) gar nicht anzubieten. Aber mit Gebührenfreiheit geht das Modell nicht auf. Zusammen mit der Negativselektion der Kunden spricht das nicht für eine Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    Ich unterschreibe Karten mit Pin nicht etwa n26, wieso überhaupt?


    Weil die Karte ohne Unterschrift nicht gültig ist.