Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von DarioM
    Oder machen Ausländer (=/= Flüchtlinge) immer Probleme?!


    Nicht immer.
    Aber wohl immer mehr.
    Und damit meine ich jetzt nicht mal unbedingt nur mehr "Probleme" (-> Risiko), sondern allgemein schon einen höheren Compliance- und KYC-Aufwand.


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    Original geschrieben von DarioM
    Denke nicht, dass ich ein schlechter Kunde bin. Zahle (fast) täglich 1k€ bei N26/Konto ein. Wieso soll das schlecht sein?


    Weil Bargeldtransaktionen Geld kosten.
    Und wer das täglich bis zum Maximum ausreizt, der kostet maximal Geld.
    Auf der anderen Seite bezweifle ich, dass du lukrative Kartenumsätze ausgerechnet mit den N26-Karten machst - da du dafür sicher über attraktivere Karten verfügst.


    Abgesehen davon, dass du die Aktivitätsstatistiken von Number 26 (bzw. Cash 26) massiv pushst, vermute ich, dass du einer der unrentabelsten Kunden bei dem Laden bist. Das "darfst" du ja auch sein, solange die Bank (bzw. hier der Anbieter, der nicht selbst Bank ist) dir nicht kündigt. Insofern ist das keine persönliche Kritik, sondern nur eine (vermutende) Feststellung. Die Produkt- und Preisgestaltung ist auch nicht dein "Problem". ;)


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    Original geschrieben von DarioM
    Habe mich eher mit dem DAX befasst leider nur +7k€ rausgeholt (laut meinen Unterlagen) (...) Die Orders kosten zur Zeit 0€ bei der DAB Bank (Aktion)


    Weiss nicht, ob dich das nicht sogar schonmal gefragt habe, aber:
    Wären nicht CFDs eher etwas für dich?
    Oder profitierst du davon, dass du mit Zertifikaten handelst?

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    Original geschrieben von hrgajek
    Vermutlich spekulieren die Number26 Macher darauf, dass sie irgendwann von einer "grossen Bank" übernommen werden.


    Fragt sich nur, was oder wer da übernommen werden soll.
    Die Macher oder die Technik - warum nicht.


    Number 26 mit Kundenstamm dagegen...
    Fraglich, ob die wirklich ein attraktives Übernahmeziel sind.


    Dafür betreiben die zuviele implizite Negativselektion.
    Vulgo: Sie ziehen zuviele "schlechte" Kunden an.


    - Die Alles-muss-Gratis-Klientel.
    - Ausländer
    - Schufatote.
    - DarioM.


    Aber mal abwarten: Die europäische Expansion könnte Ihnen da zum Vorteil gereichen.


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    Original geschrieben von Eurotel
    Das einzigste was etwas stört, dass die Terminals alles in englisch angezeigt haben beim Bezahlvorgang.


    Anscheinend ist die Konfiguration auf der Karte so vorgegeben. Würde mich mal interessieren, wer die Karte "herstellt".


    Vielleicht beschränken sie sich momentan auf nur eine Karte(nsprache).
    Number 26 bietet das Konto ja für mehrere europäische Länder an.

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    Original geschrieben von Bastelino
    Die Spasskassenkarte MUSS man VORHER am Terminal AUFLADEN / oder Online http://www.girogo.de/#chipladen


    Daher ist die ganze Sache absolut Witzlos, genauso eine Totgeburt wie die Zahlung mit "GELDKARTE" (CHIP auf der Karte am Terminal aufladen).


    Was die Spasskassen/VRBanken hier teilweise auf den Markt bringen, kommt 10 Jahre zuspät


    Man kombiniere


    1. die Nachteile von Prepaidkarten
    - es muss vorher aufgeladen werden
    - maximaler Ladebetrag (hier nur 200 EUR)


    2. die Akzeptanz-Nachteile der girocard
    - nur in Deutschland akzeptiert


    3. die Risiken von RFID
    - ohne PIN
    - kann kontaktlos ausgelesen werden (Datenschutz, Missbrauch)


    4. den Nachteil der Kartenzahlung an sich
    - ist eben nicht anonym, sondern kann zugeordnet werden


    5. und die Nachteile und Risiken von Bargeld:
    - kein Überblick über die Transaktionen (da nicht im Kontoauszug)
    - fehlende Authentifizierung: Im Verlustfalle kann jeder damit zahlen...
    - ...und das geladene Geld ist auch nicht versichert


    6. ...mit einem maximalen Transaktionsbetrag von
    - nur 20 EUR Maximalbetrag


    ...und voilà: Heraus kommt girogo :p



    (Ja, das System hat natürlich auch gewisse Vorteile gegenüber den einzelnen genannten Zahlungsarten. Aber ich wüsste nicht, welche MasterCard/Visa mit contactless nicht auch hätten)

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    Original geschrieben von Samsiboy
    Bemerken dann also die anderen Leute, die mich in ihren Kontaktlisten haben also gar nicht, dass ich eine neue SIM mit anderer Handynummer nutze? Das wäre ja genial!


    So einfach ist es auch nicht. Whatsapp nutzt das Adressbuch des Telefons. Wenn sie dort deine alte, für Whatsapp verwendete Nummer gespeichert haben, dann können sie weiterhin (bis zu fälligen Neuinstallation von Whatsapp) weiterhin so per Whatsapp mit dir kommunizieren. Aber (!): Unter der (alten) Nummer, die du für Whatsapp verwendest, erreichen sie dich dann nicht telefonisch. Klar, vielleicht haben sie noch alte Chatverläufe gespeichert, die deinen Namen anzeigen. Aber für neue Kontakte gilt das nicht.


    Kurzum: Andere Leute müssten sich dann wohl eigentlich zwei Handy-Nummern für dich einspeichern:
    - Die alte, unter der du (aber vermutlich nur!) per Whatsapp erreichbar bist.
    - Die neue, unter der du telefonisch oder per SMS erreichbar bist.


    Das schaffen sicherlich einige Leute und wird am Anfang wenig Probleme machen - aber manche Leute wirst du damit eher irritieren, bzw. sie "raffen" es nicht.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Denke nicht das Apple nochmal den gleichen Fehler macht wie beim iPhone 5C das viel zu billig im Design aber aber viel zu teuer im Preis war.


    Ich denke auch nicht, dass Apple das nochmal macht. Aber ich glaube nicht, dass die Reaktion ein "noch viel billiger" ist. Apple tut "alles" dafür, den Durchschnittspreis pro iPhone hoch zu halten.


    Und die fürchten die Kannibalisierung innerhalb der iPhone-Lineup wie der Teufel. Darum gab es auch kein 32GB-Einstiegsmodell für das iPhone 6, da man die Leute unbedingt zum "Upgrade" auf das nächstgrössere Modell bringen wollte. Und darum gab es das 5C auch nur in "Bonbonfarben", und nicht im von Männern und oft auch Business bevorzugtem Schwarz.


    Im Übrigen denke ich, dass es momentan am Markt einen "Nachholbedarf" an Kunden gibt, die gerne ein "kleines", aber "aktuelles" iPhone als Nachfolger für iPhone 4/4S und 5 hätten. Ähnlich wie damals vor dem Erscheinen des 6 mit grösserem Display als bisher von Apple gekannt, wenngleich nun eben unter anderem Vorzeichen in der Displaygrösse, und sicher nicht so "dramatisch" wie damals (als so einige Kunden aufgrund der Displaygrössen zu Samsung und co. abgewandert sind). Und diese Interessenten sind bereit, auch deutlich mehr auszugeben als für das derzeitige "angegraute" 5S. Diese Zahlungsbereitschaft gilt es erst einmal mit höheren Preisen abzuschöpfen.


    Im Herbst 2016 oder Frühjahr 2017 kann man das iPhone 6C dann im Preis senken, um so etwas wie einen "Preisbrecher" als günstiges Einstiegsiphone zu haben.

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    Original geschrieben von Nordisc
    Im Leben nicht. Ein 6C oder 7C wird maximal 200 Euro Abstand zum 6S halten


    "Maximal 200 EUR"? Ich würde mich sogar aus dem Fenster lehnen und bis zu 220 EUR für realistisch halten! ;)


    Denn Apples Preissystem ist ja meist recht schematisch, mit Abständen von je 110 EUR:


    iPhone 6 (16/64GB)
    629 €
    739 €


    iPhone 6s (16/64/128GB)
    739 €
    849 €
    959 €


    iPhone 6s Plus (16/64/128GB)
    849 €
    959 €
    1069 €


    Dementsprechend für das iPhone 6C:
    519 €
    629 €
    739 €

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Personalausweis kopieren beim Post-Ident


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    Original geschrieben von DarioM
    Genau so wie es DHL Paketshops gibt (DHL Paketannahme außerhalb der Deutschen Post AG, Postbank-Filialen), gibt es auch manche externe Shops, die Dienstleistungen der Deutschen Post AG anbieten.


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    Original geschrieben von DarioM
    Ob der 08/15 Mitarbeiter das Post-Ident im Tabakshop oder direkt bei der Post tut, ist das Ergebnis gleich. Nicht immer sind die Leute am Schalter bei der Post Festangestellte.


    Es gibt meines Wissens nur noch "externe" Anbieter, die stationär Postdienstleistungen anbieten.
    Und dementsprechend auch keine posteigenen Schalterangestellten mehr.


    Die Post betreibt selbst keine Filialen mehr.
    Auch wenn sie von Dritten betriebene Standorte oft als "Postfilialen" bezeichnet.

    Re: Re: Re: Re: Personalausweis kopieren beim Post-Ident


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    Original geschrieben von BartS1975
    Ich denke daher nicht, dass sich die Post auf dünnem Eis bewegt - die wird das vor der Einführung schon rechtlich genau geprüft haben.


    Gerade beim Datenschutz würde ich mich nicht darauf verlassen.
    Selbst von grossen Unternehmen würde ich das nicht annehmen.
    Und die Kunden sind es gewohnt, dass Ausweiskopien gemacht werden können.


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    Original geschrieben von DarioM
    Also Tipico ist jetzt keine Bank, aber als ich dort mal einen fünfstelligen Betrag gewonnen hatte, wollten die Leute aus Malta alles von mir haben, auch eine Meldebescheinigung, Kreditkartenabrechnung, weil zum Teil mit einer Kreditkarte bezahlt wurde, usw... Wahr sehr mühsam. Im Prinzip versuchen die irgendetwas zu finden (Beispiel: Bieter ist unterhalb 18. Nicht mit der eigenen KK bezahlt), damit sie die Auszahlung verweigern dürfen...


    Wettanbieter stehen allerdings auch unter höherem "Verdachtsdruck" bzgl. Geldwäsche. Mindestens so hoch, eher höher noch als Banken. Meldebescheinigung wäre mir aber zu blöd, da sollte ein anderer Adressnachweis genügen (und so lese ich es auch in Internet-Erfahrungsberichten zu tipico).


    Bei Maltas Banken tut es das auch. Ich habe ja unlängst zwei Kontoeröffnung gemacht, und die Banken haben sich mit Rechnungen zufrieden gegeben.


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    Original geschrieben von cestec
    mir ging es eher um das Ausweis-Scannen anlaesslich eines PI fuer keine Bank, also in Faellen wo lt. Gesetz eine Ausweiskopie eben nicht legitim ist. Banken und TK mal ausgenommen, gibt es da fuer mich keine noetigen Anlaesse...


    Yep - wundern würde es mich nicht, wenn sie da auch die Ausweiskopie machen, bzw. wenn die Post die fordert, oder auf das Nicht-Erfordernis einer Kopie nicht hinweist.


    Die wollen ja vor allem ihr Produkt PostIdent als "sichere" Identifizierung mit möglichst hoher Erfolgsquote verkaufen.


    Gleichzeitig lassen sie diese Identifikation aber von Mitarbeitern in "Agenturen" durchführen, die das Postagenturgeschäft beispielsweise als Bäckerei-, Zeitschriften- oder Gemüseverkäufer "nebenbei" mitmachen. Da halte ich - vorsichtig formuliert - ernste Zweifel für angebracht, ob alle diese Mitarbeiter für kompliziertere/differenziertere Prozesse zu datenschutzbewussten Compliance-Profis geschult wurden.

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    Original geschrieben von paul_k_9
    Die bei den beiden etablierten EU Auslandsfestgeldvermittlern Weltsparen und Savedo unter Vertrag stehenden Partnerbanken verlangen nämlich fast durch die Bank neben dem Postident auch Kopien der Personalausweise; teilweise sogar noch eine Meldebestätigung wenn nur eine Reisepasskopie erstellt wird


    Dieses Erfordernis scheint mir eher von diesen Mittlern a la Weltsparen herzurühren. Ich vermute, dass die für die ausländischen Partnerbanken die Identifikation übernehmen, bzw. denen das Postident aktiv anbieten, als dass ausländische Banken dies fordern. Ähnliches gilt für Meldebestätigungen.


    Einige ausländische Banken, die sich speziell an in Deutschland Ansässige richten, bieten darüber hinaus Postident halt an, um es deutschen Kunden "einfach zu machen", und weil man das in Deutschland halt so kennt.


    Explizit deutsches Postident bzw. deutsche Meldebescheinigung fordert - bzw. kennt - aber sonst kaum eine Auslands-/EU-Bank. Kann mich auch nicht erinnern, je "grenzüberschreitend" bei einem EU-Finanzinstitut eine Meldebescheinigung gebraucht zu haben.


    Kopien vom Identitätsdokument braucht natürlich quasi überall auf der Welt. Teils reichen Scans, teils muss es mit Beglaubigung sein. Als Adressnachweis genügt normalerweise eine Versorgerrechnung (wie Strom/Wasser/Gas). Die sind ja auch schneller einfacher und günstiger zur Hand als eine staatliche Meldebescheinigung. Ich verwende da am besten die Rechnung von der Müllabfuhr.