Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von Pitter
    kann man diese, als Religion getarnte, menschenverachtende faschistoide Ideologie verunglimpfen?


    Nun... das Christentum bezeichnen wir gewöhnlich auch nicht als "als Religion getarnt, menschenverachtend und faschistoid".


    Ich halte den Islam nicht für eine "geringere" Religion als das Christentum. Das ergibt sich auch nicht aus den zugrundeliegenden überlieferten Quellen. Wenn man es "fundamentalistisch" betrachtet, die Bibel also Wort für Wort nimmt, dann sind sich beide sehr ähnlich. Quasi unterschiedliche "Remixe" desselben Themas.


    Das Problem sind die, die aus der Religion einen Überlegenheits-, Herrschafts-, Eroberungs- und Kontrollanspruch herleiten. Die wurden in Europa (bzw. im Christentum) im Zuge von Reformation und Aufklärung einfach viel stärker zurückgedrängt als im Islam (bzw. in islamischen Ländern).

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Den Islam als Religion des Terrors zu verunglimpfen, halte ich für verfehlt.


    Ich auch.
    Der Islam ist keine Religion des Terrors.


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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wovor flüchten denn die Moslems, die gegenwärtig unser Land fluten? Nämlich vor dem Islam, den falsch verstandene Propheten als Religion des Islam ausgeben, der in Wahrheit aber gar kein Islam ist.


    Die Menschen fliehen vor Islamismus bzw. politischem Islam.
    Das sollte man nicht mit der Religion an sich verwechseln.


    Es ist aber ein grosser Fehler, zu glauben, dass die Religion Islam "nichts damit zu tun habe" (so wie der derAl es schrieb).


    Ich halte es für verfehlt, das eine vom anderen losgelöst zu betrachten. Islamismus kund politischer Islam beziehen Islamismus bzw. politischer Islam auf die Religion. Sie "speisen" sich aus dieser Religion.


    Das alles war im Christentum früher nicht anders.

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    Original geschrieben von kmak
    Warum ist es so schwierig kontaktlos korrekt zu implementieren?


    Weil Deutschland das billige Lastschriftverfahren kennt. Und einfältige bzw. eingeschränkt instruierte Kassierer wie auch Programmierer denken, man müsse "immer" unterschreiben können.


    Kontaktlos dürfte ansonsten in der Implementierung ziemlich komplikationslos sein. Klappt in allen möglichen europäischen Ländern ja auch.

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    Original geschrieben von Goyale
    Ich habe schon mal gepostet, dass ich dafür wäre, absolut niemanden aus der Region in Deutschland aufzunehmen. Die Leute sollen selber vor Ort die Situation klären. Es sollen sich vor Ort die vernünftigen Leute in Gebieten sammeln, und diese mit der Waffe gegen die Terroristen verteidigen. Von mir aus sollten wir Waffen und Lebensmittel etc. liefern, um die vernünftig denkenden Leute zu unterstützen.


    Das finde ich irgendwo inkonsequent, mit den einseitigen Waffenlieferungen.
    Das ist das Prinzip der Amerikaner: Irgendwen im Kampf gegen andere bewaffnen.
    Da muss man sich aber nicht wundern, wenn das irgendwann zurückbeisst.
    Die nichtbelieferten werden dann schon auf die Idee kommen, wer hier für wen Partei ergreift:
    "Die Freunde meiner Feinde sind auch mein Feind."


    Konsequenter wäre es, Europa hielte sich einfach raus.
    Keine Leute aufnehmen.
    Keine Waffenlieferungen.
    Keine Luftschläge.
    Keine Einmischung in die Innenpolitik dieser Länder.


    Eines glaube ich ganz sicher: Wenn man alle "vernünftigen" Leute aus Syrien, dem Irak und Afghanistan aufnimmt, dann werden nur noch die Unvernünftigen in diesen Ländern herrschen. Und das quasi unumschränkt. Eine Gesellschaft ohne eine Mehrheit an "Vernünftigen" (da diese geflohen sind), wird in Chaos und Gewalt enden.

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    Original geschrieben von derAL
    Der abscheuliche Angriff auf die Freiheitswerte unseres Kontinents hat überhaupt nichts mit der Religion Islam zu tun.


    Mit was denn sonst, bitte?


    Welche Ziele verfolgt der Islamische Staat?
    Auf welche Religion bezieht er sich?
    Wo und mit welchen Mitteln rekrutieren sie ihre Mitglieder? (weltlich/säkular - oder im Umfeld von Moscheen und religiösen


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    Original geschrieben von derAL
    Paris wurde von Terroristen heimgesucht. Nicht von denjenigen, die vor diesen Terroristen fliehen.
    (Wir müssen) auch als Folge dieser Werte heraus allen Menschen in Not helfen. Und als Folge daraus Asylberechtigte freundlich aufnehmen


    Die Flüchtlinge kommen zum grossen Teil aus den Ländern, in denen auch die Terroristen bzw. deren Anführer kommen.
    Wir können die Terroristen schlicht nicht von „ehrlichen“ Flüchtlingen unterscheiden.


    Deutschland befindet sich im Katastrophenmodus, wo es primär darum geht, alle Migranten irgendwo unterzubringen. Und wo ein so hoher Druck an den Aussengrenzen besteht, dass für geordnete, zügige und sorgfältige Verfahren schlicht Zeit und Kapazitäten fehlen. Siehe die Berichterstattung über die Kritik des BaMF über die Asylverfahren. Entscheidungen im Schnelldurchgang, fehlende Identitätsprüfungen, Kommunikation nur über Dolmetscher, etc.


    Wer grosszügig alle aufnimmt, der wird auch einen gewissen Prozentsatz an Terroristen, Kriminellen und/oder Integrationsunwilligen aufnehmen".


    Nun kann man wohlwollend sagen „Die allermeisten Flüchtlinge sind aber ehrlich Verfolgte, die sich integrieren wollen“. Und das stimmt auch. Aber das ändert am Problem nichts. Denn bei den derzeitigen Migrationszahlen dürften das locker 5- bis 6-stellige Personenzahlen an "Unerwünschten" pro Jahr sein. Und dann muss man halt mit den Konsequenzen leben. Dass Terroristen sich Deutschland als sicheres Rückzugsgebiet, wenn nicht als Aktionsfeld selbst sehen werden.


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    Original geschrieben von derAL
    Und wenn sich bestätigen sollte, dass sich trotz dieser Bemühungen kein Integrationswille entwickeln wird, nachdem einige unsere Kultur (erst einmal real und eine gewisse Zeit lang) kennenlernen durften, dann müssen wir ebenso starke Maßnahmen treffen, dass diese Wertegemeinschaft souverän von Integrationsunwilligen auch Abstand nehmen darf und sowohl auch 'technisch' (juristisch, organisatorisch etc.) kurzfristig kann.


    Was willst du tun? Was schlägst du vor? Konkret bitte! In viele Länder kann man die Integrationenwilligen aus rechtlichen (Bedrohung) oder praktischen (keine Kooperation des Herkunftslandes) schlicht nicht zurückschicken.


    - Integrationsunwillige mit Fallschirmen über ihren Herkunftsländern abwerfen?
    - Flüchtlingsgefängnisse oder „Lager“ bauen, in denen Integrationsunwillige „konzentriert“ werden?


    Wenn man bei den derzeitigen Massen an Flüchtlingen nur 5-10% Integrationsunwillige hat - was mehr als realistisch erscheint - dann wird man nicht daran vorbeikommen.

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    Original geschrieben von skybird1980
    Und wer sagt das dein Provider nicht dicht macht?


    Abgesehen von den über 15 Jahren Existenz meines Providers:
    Niemand - aber was sollte mich das auch beunruhigen?.
    Denn das ist das Gute: Wenn man mein Provider dichtmacht, bin ich binnen 24h bei einem neuen Anbieter - behalte aber meine Mailadressen und Domains komplett.


    Und umgekehrt haben ja auch schon Freemail-Anbieter zugemacht.
    Zum Beispiel die Deutsche Post mit ihren "lebenslangen" Mailadressen.
    "Lebenslang" war da nur 4-5 Jahre.
    Die Emailadressen dort aber schlussendlich verloren.


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    Original geschrieben von skybird1980
    Und Du schwankst mit einen Payed Anbieter genau vom Thema ab. Das Thema ist "FREEMAIL Anbieter".


    Ja und nein.


    Zunächst einmal habe ich ja auch zwei Freemail-Anbieter genannt. Die darüber hinaus beide auch eine Synchronisierung von Kalender und Kontakten anbieten. Das ist voll (!) on-topic.


    Zum Vorwurf aber: Ich finde, dass es nicht unbedingt ein Abschwenken vom Thema ist, wenn man Alternativen aufzeigt. Es ist wie bei einem guten Verkäufer. Wer sich als "Verkäufer" eines Produktes ausschliesslich an die exakten Fragen des Kunden hält, der macht (fast immer) was falsch.


    Mein Argument hier: Viele kostenpflichtige Anbieter haben bedeutende Vorteile - und man zahlt - absolut gesehen - nur sehr wenig (mehr). Ich verspreche aber, darauf nun hier auch nicht weiter "rumzureiten" - denn das würde ja dann wirklich vom Thema wegführen.


    :)

    Erste Reaktion: Keiner. Freemail ist scheisse.
    Man ist mit der Domain auf immer und ewig an den einen Anbieter gebunden und weiss nie, wann die ihren Dienst einstellen, anfangen zu kassieren, zuviel Werbung hinzufügen, oder sonstwie unseriös werden.


    Zweiter Gedanke:
    Microsoft oder Apple. Das sind zwar Amerikaner, aber die verdienen ihr Geld wenigstens primär mit Hardware- und Software, nicht mit Werbung. Und die Accounts sind so mit den eigenen Diensten verwoben, dass sie die auch zukünftig nicht so einfach "zumachen" können.


    Drittens, meine persönliche Meinung:
    Für ein bis 1-2 Euro/Monat eine eigene Domain holen und zu einem vernünftigen Hostinganbieter. Das kann sogar Posteo sein, wenn man deren Frontend mag. (Domain mit Emailweiterleitung zu Posteo. Bei Posteo einfach die Mailadresse mit eigener Domain als Absender auswählen). Wenn der Anbieter nicht mehr "passt": Einfach die Domain woanders hosten lassen. Das gleiche Prinzip wie die Portierung einer Telefonnummer.


    Bei 'nem sehr guten Provider zahl ich 1,35 EUR oder so im Monat, eigene.de-Domain, beliebig viele Postfächer, beliebig viele Adressen, 5GB Speicher, Autoresponder, pipapo. Die Server funktionieren, und ich muss mich nicht mit irgendwelchen Newslettern, Angeboten, Serverlimitierungen etc. rumschlagen. Jeder Korrespondenzpartner, vor allem die Firmen, können eine eigene Alias-Adresse bekommen. Die wird deaktiviert, wenn die mir irgendeinen Mist schicken oder gehackt werden.

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    Original geschrieben von derAL
    Es fällt auch auf, dass es immer dann, wenn Argumente ausfallen, ins Persönliche geschwenkt wird. Dann geht es nicht mehr um das Thema, sondern darum, wann jemand was gemacht hat. Immer mit dem Versuch, diesen blos zu stellen. Und wenn das nicht funktioniert, dann entdeckt man einen fehlerhaften Buchstaben, den man echauffiert oder sarkastisch zur Schau stellt.


    Du meinst so á la "lassen wir das. Mit Dir hat das eh keinen Zweck. Da ist Hopfen und Malz verloren. Ist klar, dass man keine Kausalität herstellen kann, wenn man keine Ahnung hat. Du glaubst nicht, dass ich auf den Unfug von Argumenten eingehe, oder? Aber gegen Gereiztheit soll ja Baldrian hilfreiche Dienste leisten"?


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    Original geschrieben von Pitter
    Bei uns würdest du mit einer zu niedrigen Gehaltsforderung im Vorstellungsgespräch deine Chancen auf Einstellung zunichtemachen. Wieso sollte ein Arbeitgeber jemanden einstellen, der von sich selbst nichts hält?


    Wieso? Na da finanzielle "Risiko" ist kleiner, und die "fixen" Personalkosten erstmal auch.

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    Original geschrieben von derAL
    (2) Nö, das wird mir an der Stelle nun wirklich zu doof.


    Von flexiblen Arbeitszeitmodellen (insbesondere auf die Tagesarbeitszeit bezogen) profitieren am ehesten hoch qualifizierte "Wissensarbeiter" - die über höhere formale Bildungsabschlüsse und einheimische (oder "sehr gute" englisch) Sprachkenntnisse verfügen (müssen).


    In den meisten Berufen, die geringere formale Qualifikationen erfordern, dagegen zeigt einem der Chef den Vogel, wenn man im Sinne "flexibler Arbeitszeitmodelle" erst gegen Mittag anfangen will.


    Das sehe ich so.


    (Wenn's nur um später anfangen geht, da gibt's natürlich Ausnahmen/Gegenbeispiele in Gastronomie, einigen "Schichtjobs", aber diese sind nicht durch flexible Arbeitszeitmodelle gekennzeichnet)