Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von DarioM
    Wenn ich z.B. 500k€ hätte, wäre es mir lieber 5k€ bei 100 Banken zu haben (oder 500€ bei 1000 Banken...^^) statt alles bei einer Bank


    Das ist auch eine Form der Risikostreuung. Wozu das führen kann, wenn man keine Bankalternativen hat, haben die armen griechischen Rentner ja dieses Jahr erst im Fernsehen gezeigt. Ich bin da grundsätzlich ganz bei dir, obwohl ich Kunde bei nur 15 Banken bin.


    Man sollte allerdings auch nicht unterschätzen, dass man sich damit Möglichkeiten verbaut - bzw. es umgekehrt eben Vorteile hat, wenn man sich auf wenige Geschäftspartner oder - hier - Banken konzentriert, und dort "mehr Geschäft" mitbringt.


    Zumindest die "guten" Firmen zeigen sich gegenüber langjährigen bekannten "guten Kunden" auch vertrauensvoller bzw. Sonderwünschen gegenüber aufgeschlossener, als sie es ggü. irgendeinem x-beliebigen gegenüber täten.


    So profitiere ich fast jede Woche mehrfach von meiner guten Beziehung zum Thai-Restaurant meines Vertrauens. Bezüglich Banken lohnt es sich m.E. dies speziell bezüglich Kreditanfragen (Immobilie, Auto, Kreditkarte etc.) im Hinterkopf zu behalten.


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    Original geschrieben von DarioM
    Die DKB finde ich nicht sympatisch wie damals die VW Bank oder die sympatische PSD Bank. Aber die DKB hat alles, was ich so brauche: Dispo, Visa, Antwort auf Mails binnen Stunden, Lastschriften werden im voraus angezeigt, usw...


    Mir geht es nicht unähnlich. Die DKB finde ich nicht wirklich spektakulär oder besonders interessant. Eher ein bisschen "graue Maus". Das beginnt schon bei der Webseite der Bank, im Vergleich zu anderen Direktbanken. Aber die Bank funktioniert, und es gibt für mich keinen wirklichen "Pferdefuss".


    Hinzufügen würde ich - neben der Kontoführungsgebührenlosigkeit (die ja viele Direktbanken haben) - für mich persönlich insbesondere drei Dinge, die alle mit der VISA-Karte zusammenhängen:


    - Aufladung (für höheren Verfügungsrahmen) möglich, mit Verzinsung
    - kostenlose Bargeldversorgung im Inland
    - bargeldähnliche Transaktionen (Geldtransfer, Glücksspiel) werden nicht mit "Strafverzinsung/-gebühr" belegt



    PS: Und die Kontoeröffnungspolitik der DKB: man bekommt das DKB-Konto inkl. Karte auch relativ leicht. Auch mit wenig Einkommen, als Student, im Ausland lebend, etc... viele andere Banken sind da viel "zickiger", zumal die mit Gratiskonten.

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    Original geschrieben von blacksun
    könnt ihr mir einen Onlinehändler mit höherpreiseigen Artikeln (1000-5000 Euro) ausser Amazon empfehlen der direkte Kreditkartenzahlung anbietet und bei dem sich eine Bestellung auch nur dann abschließen lässt wenn die Bezahlung erfolgreich ist?


    Was hast du eigentlich vor? :confused: Ich schliesse aus dem Kontext, du willst irgendwelche Pseudo-"Bestellungen" abgeben, damit der Händler einen Betrag abfragt, der dein Limit übersteigt; die Bestellung dann abbrechen und so zu einer Limiterhöhung kommen? :p



    Amazon zumindest meiner Erfahrung nach jedenfalls auch nicht:


    Die Kreditkartendaten werden zwar vor dem Klick auf den Bestellen-Button eingegeben - aber das heisst nicht, dass eine Bestellung nur nach/mit erfolgreicher Bezahlung erfolgt. Hatte erst vor einigen Monaten eine Bestellung (Marketplace), die von Amazon wie immer per "Bestellbestätigung bestätigt wurde. Erst danach, Minuten später, kam eine Email, dass die Kreditkarte nicht belastet werden konnte:


    "Bisher konnten wir die für die Zahlung angegebene Kreditkarte vom Typ XXX (Ablaufdatum 20xx/xx) noch nicht belasten.


    Die Belastung Ihrer Kreditkarte wird in Kürze noch einmal versucht. Wir bitten Sie, die Daten Ihrer Kreditkarte noch einmal zu überprüfen und sie gegebenenfalls zu aktualisieren. (Es ist nicht nötig, die Bestellung noch einmal aufzugeben.)"


    Hintergrund war in meinem Falle auch eine ungenügende Limitdeckung der Karte. Demnach ist es bei Amazon möglich, auch ohne erfolgreiche Bezahlung zu bestellen.

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    Original geschrieben von Jay
    da gab es aber kein Integrationsproblem


    Integrationsprobleme gab es damals in Deutschland auch - allerdings war das sicher Kindergarten gegenüber dem, was Deutschland jetzt bevorsteht.


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    Original geschrieben von Jay
    Jetzt haben wir ein Integrationsproblem, besser gesagt, ist es so, dass wohl nur bei einem bis wenigen Promille die Integration überhaupt funktioniert


    Na das halte ich doch für arg übertrieben. ;)


    Diese paar Promille dürften schon alleine Homosexuelle aus islamischen Ländern ausmachen. Diese Gruppe sehe ich als eine mit den grössten "Anreizen", die deutsche Gesellschafts- und Werteordnung zu akzeptieren und sich in diese zu integrieren.


    Und das werden bei weitem nicht die einzigen sein. nach Blick auf Demographie und Entwicklungsindikatoren in Syrien (vor dem militärischen Konflikt) würde ich bzgl. Syrern bspw. mal ganz grob von einem Drei-Drittel-Muster ausgehen:


    - ein Drittel wird sich gut in den Arbeitsmarkt integrieren lassen (auch wenn es Zeit braucht), falls die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen.


    - zwei Drittel werden Gesetze und gesellschaftliche Werte in Deutschland zumindest soweit akzeptieren und achten werden, dass sie nicht mehr als andere EU-Ausländer straffällig bzw. dagegen verstossen werden.


    - ein Drittel allerdings wird dem Deutschen Staat m.E. nach erhebliche Integrationsprobleme bereiten.

    Die Aussiedler halte ich nun für keinesfalls geeignet, die aktuelle Migrantenkrise zu relativieren. Die Einwanderung der Aussiedler war eine politisch vereinbarte, geplante, kontrollierte Einwanderung.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Hatten wir nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nicht einmal recht kommentarlos mehrere Millionen Russlanddeutsche aufgenommen, ohne dass Deutschland zusammengebrochen wäre?


    Die "mehrere" Millionen waren zwei Millionen.

    Seit 1950 bis heute, also in 65 Jahren, wurden knapp 2,5 Mio. Aussiedler (deutschstämmige!) aus der ehemaligen UdSSR aufgenommen. 2,25 Mio. dabei zwischen 1987 und 2006. Der Höhepunkt Anfang der 1990er Jahre lag dabei allerdings bei "nur" 200.000 Personen pro Jahr. Momentan können wir davon ausgehen, dass eine entsprechende Zahl Asylbewerber binnen zwei Jahren kommt.


    Anders formuliert: Binnen zwei Jahren dürften mindestens so viele "Flüchtlinge" kommen, wie damals Aussiedler über zwanzig (!) Jahre.


    Und das berücksichtigt noch nicht mal den Familiennachzug. Dr. Mac hat, wenngleich nur eine Schätzung, den Spiegel-Artikel oben schon verlinkt:


    "Ein weiteres Problem sei der Familiennachzug anerkannter Asylbewerber, zitiert die Zeitung aus dem Papier. "Aufgrund der familiären Strukturen in den Herkunftsstaaten des Nahen Ostens" müsse damit gerechnet werden, dass jeder anerkannte Flüchtling aus der Region, der in Deutschland Asyl erhält, im Durchschnitt vier bis acht Angehörige nachziehen lassen könne."

    Re: Suche Günstigen / guten Multifunl.-Drucker


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    Original geschrieben von yox
    der Drucker ohne Software oder Treiber nutzbar sein


    Ich hätte nun eine Druckmaschine empfohlen, in die du Druckplatten einlegen kannst.
    Das Problem dabei ist, dass die meisten davon nicht so gut kopieren.


    Aber Spass beiseite:
    Was willst du denn wo drucken?
    Kein Drucker dieser Welt wird am PC "ohne Software oder Treiber" nutzbar sein.
    Es kann sein, dass diese im Betriebssystem bereits enthalten sind.
    Dann solltest du unsere hellseherische Fähigkeiten allerdings auch entlasten und mitteilen, was du für einen Computer / welches Betriebssystem du nutzt.


    Unabhängig davon habe ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass selbst dann die Herstellertreiber nicht selten mehr Einstellungsmöglichkeiten/Funktionen ermöglichen bzw. bessere Druckergebnisse erzeugen (mein Drucker beispielsweise druckt mit den Treibern des Betriebssystems nicht duplex und mit schlechterer Qualität).


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    Original geschrieben von yox
    Zuviel verlangt ?!? :D


    Mhm... wieso postet du das nicht im Hardware-Unterforum? ;)

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    Original geschrieben von DarioM
    "6. Referenzkonto
    Als Referenzkonto für Auszahlungen und Lastschrifteinzug ist nur ein Girokonto zugelassen, welches auf den Namen des Inhabers des Tagesgeldkontos lautet und bei einem inländischen Kreditinstitut geführt werden muss."


    Lastschriften kann ich aber nicht anweisen, obwohl die Sonderbedingungen es einem erlauben


    Die Sonderbedingungen erlauben es nicht.
    Siehe Absatz 5, letzter Satz: "Lastschrifteinzüge sind nicht möglich."
    Dem steht auch der erste Satz von Absatz 6 nicht entgegen. Sie könnten ja später eine Einzugsmöglichkeit vom Referenzkonto einführen - oder das theoretisch bereits heute einzelnen Kunden per Individualabrede (also abweichend von diesem einen Satz der Sonderbedingungen) ermöglichen.


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    "Einzahlungen auf Tagesgeldkonten sind durch Überweisung oder durch Bareinzahlungen bei anderen Kreditinstituten möglich."


    Eine Bareinzahlung bei einer anderer Bank ist nicht vom Referenzkonto. Entweder kann man nur vom Referenzkonto einzahlen ODER nicht. Es nutzt nichts, wenn man dies in den Sonderbed. anfangs verbietet und dann bei Punkt 5 doch noch erlaubt...


    Einzahlungen von fremden Konten sind ja nicht "verboten".
    Die Bank behält sich eine Rückweisung lediglich vor. Die "Nennung" eines Referenzkontos ist obligatorisch, nicht jedoch die Verwendung desselben. Im Falle der Bareinzahlung wird die Identität des Einzahlers ja ggf. durch das die Zahlung annehmende Kreditinstitut überprüft.



    Einen knallharten Widerspruch sehe ich bei der Sberbank in den AGB jetzt nicht - zur einfachen Verständlichkeit tragen diese freilich auch nicht bei. ;)

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    Original geschrieben von blacksun
    Weil Du die Advanzia genannt hast, was führt denn bei dieser zu einer Limiterhöhung?


    Länger dabei zu sein vor allem.
    Und - mutmasslich - dabei nicht negativ auffallen.


    Das oft anfangs geringe Limit steigt im Normalfall relativ stark an. Ansonsten wurde die Limitpolitik hier im Forum aber als ziemlich "undurchsichtig" respektive unvorhersehbar bezeichnet. Ich habe aber nicht wirklich den Eindruck, dass diese Karte speziell durch Ausschöpfen des Limits "trainierbar" ist.


    In meinem Falle beispielsweise hat die Advanzia mein Limit über zwei Jahre verdreissigfacht - obwohl ich die Karte überhaupt nicht genutzt habe. Weitere ca. zwei Jahre später haben sie mein Limit nochmal um etwa 50% erhöht - obwohl ich davor auch nicht nur ansatzweise das alte Limit ausgeschöpft habe (sondern maximal 25% pro Monat, meist deutlich weniger).

    Sorry, nachdem ich noch ein bisschen drüber nachmeditiert habe, muss ich das ein bisschen relativieren. Das Problem ist nicht unbedingt der Artikel an sich.
    Das "Problem" ist deine, Jimmythebobs Interpretation davon:

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Hier in Düsseldorf gibt es keine Probleme, die Einsätze wegen Flüchtlingen liegen weit unter dem Durchschnitt, sagt die Polizei: http://www.wz-newsline.de/loka…ieger-skeptisch-1.2029813


    Dass die Einsätze wegen Flüchtlingen unter dem Durchschnitt liegen, steht nicht wirklich im Artikel. Der Vergleich eines Landesdurchschnitts bzgl. Flüchtlinge mit den Einsätzen in Düsseldorf Stadtmitte (über, mutmasslich, alle Personen dort) sagt nichts über die spezifische Einsatzhäufigkeit bzgl. Flüchtlingen aus.


    Er ist höchstens dazu geeignet, die Bevölkerung dahingehend zu beruhigen, dass insgesamt wenige Einsätze bzgl. Flüchtlingen stattfinden, allerdings viele in Düsseldorf Stadtmitte.


    Anders formuliert: Die "Kriminalität" klassischer Innenstadtviertel überwiegt die Kriminalität von Flüchtlingen deutlich. Dies ist allerdings aufgrund der Tatsache, dass Flüchtlinge nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung darstellen, auch nicht erstaunlich. Somit soll der Eindruck erweckt werden, dass die Polizei die Lage im Griff habe. Ich nehme an, dass dies auch die Intention des Polizeisprechers war. Das ist auch an sich nicht unbedingt verwerflich oder unglaubwürdig.


    Die Interpretation, es gebe "keine Probleme", und dass Flüchtlinge nur "unterdurchschnittlich" Polizeieinsätze verursachen würden ist dagegen nicht seriös, sondern völlig irreführend (es behauptet ja auch keiner, dass der Polizist diese behauptet hätte).


    Zitat

    Wir hatten zuletzt landesweit 2,5 Einsätze auf 100 Flüchtlinge in einem Monat


    Die Rechnung ist zwar mit Vorsicht zu geniessen, aber:
    Hochgerechnet ergäbe das 30 Polizeieinsätze pro 100 Flüchtlinge und Jahr!


    Nun fehlen mir für Polizei-"Einsätze" die Vergleichszahlen... Es erscheint mir aber trotzdem hoch. Sowohl durch Vergleich mit meinem persönlichen Umfeld, als auch angesichts der Tatsache, dass in Nordrhein-Westfalen beispielsweise insgesamt im Schnitt nur etwa 8-9 Straftaten pro 100 Einwohner und Jahr verübt werden.