Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von Jimmythebob
    Komisch, liegt vielleicht am Umfeld. Hier in Düsseldorf gibt es keine Probleme, die Einsätze wegen Flüchtlingen liegen weit unter dem Durchschnitt, sagt die Polizei: http://www.wz-newsline.de/loka…ieger-skeptisch-1.2029813


    Das ist haarsträubend. Die wörtliche Aussage der Polizei ist - zumindest so, wie sie im Artikel zitiert wird - doch entweder Bullshit oder bewusste Desinformation*. :mad:


    "Wir hatten zuletzt landesweit 2,5 Einsätze auf 100 Flüchtlinge in einem Monat. In Düsseldorf Stadtmitte kommt man im normalen Polizeialltag auf 7,7 Einsätze – ohne Verkehrsunfälle."


    - 2.5 Einsätze
    - pro 100 Flüchtlinge
    - pro Monat
    - im Landesdurchschnitt


    dagegen:


    - 7,7 Einsätze pro... ja was eigentlich?!? 100 Menschen in der Stadtmitte? pro (All)Tag, in der ganzen Stadtmitte? pro 100 Menschen und Monat?


    Was soll das bitte für ein Vergleich sein? :confused:



    * PS: Stadtmitte? Gemäss Wikipedia "bietet der Stadtteil die höchste Konzentration von Einzelhandelsgeschäften in Düsseldorf". Und ausgerechnet da soll es wohl eine besondere Häufigkeit von "Polizeieinsätzen" geben? Kein Scheiss, Sherlock!?

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    Original geschrieben von Jay
    Heute hat überaschenderweise nach Umfragen jeder 2. Bundesbürger Angst vor der Flüchtlingsinvasion. Dass es wohl eher 90% sein dürften


    Diese Zahl würde ernsthaft bezweifeln - angesichts dessen, dass in ebenjener Befragung 47% der Befragten angaben, sie empfänden Flüchtlinge als "eine Bereicherung für das Leben in Deutschland.".


    Knapp 60% glaubten, die Flüchtlinge würden perspektivisch auf dem Arbeitsmarkt gebraucht, knappe 40% sehen eine Bedrohung für den Wohlstand in Deutschland. Das ist auch ungefähr mein aktueller Eindruck aus Presse, Medien und persönlichen Gesprächen: Wir nähern uns langsam der 50-50-Marke, stehen nicht mehr weit entfernt von einem Mehrheitsumschwung in der öffentlichen Meinung.


    Ein Mehrheitsumschwung bedeutet aber natürlich nicht, dass die politische Elite auch dementsprechend ernsthaft und konsequent ihre Politik darauf abstellen würde.

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    Original geschrieben von Timba69
    Und ein Anspruch bedeutet nicht, dass auch eine Durchsetzung dessen möglich ist


    Wieso nicht? Solange der Verkäufer nicht pleite oder tot ist, wieso sollte die Durchsetzung "unmöglich" sein? (unterscheide dabei "unangenehm", wie von handyman1981 schon angesprochen)


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    Original geschrieben von Goyale
    Da würde ich eine modifizierte Unterlassungserklärung abgeben. Die Kuh der negativen Feststellungsklage muss vom Eis (wenn Du das nicht gerichtlich ausdiskutieren willst), ohne in der Sache klein beizugeben.


    Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Die Feststellungsklage begehrt ja genau das: Die negative Feststellung, dass der fordernde in der Hauptsache keinen Anspruch hat. Wer das freiwillig per Unterlassungserklärung zusichert, der hat schon verloren.


    Anders formuliert: Die Abgabe der Unterlassungserklärung ist doch genau das:
    Man gibt "in der Sache klein bei".

    PS: Ich vermute fast, dass der Volksmund das rechtlich eher so beurteilen würde:


    "Ey Alter, das iss' ja quasi privat!
    Für die paar Ocken?
    Nimm einfach Cash und mach dir ma' keinen Kopp!"


    Frage mich da nur, ob das nicht auch ins Auge gehen kann. Ich denke da beispielsweise an eine neugierige Unfallversicherung, die sich bei Maschinen- und Geräteunfällen für gewisse Vertragsverhältnisse interessieren könnte...?

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    Original geschrieben von mumpel
    Solltest Du mich meinen? Ich schrieb ja schon weiter oben "Obwohl das Gesetz eigentlich von Miete spricht".


    Ja, nachdem man (hier: ich) dich dezent drauf aufmerksam gemacht habe, dass da wohl was verwechselt wurde.


    Ich finde, es spricht nun wahrlich nichts dagegen, zuzugeben, dass du als Eisenbahner auch nur Mensch bist, der sich um 21:24 einmal kurz in die Nesseln gesetzt hat. ;)


    Dann müssen wir ansonsten ja alle zusammen ja gar nicht gross darauf rumreiten.
    Ich bleibe allerdings dabei, dass es der Sache abträglich und für das lesen Publikum verwirrend ist, wenn hier im Kontext einer Rechtsfrage "der Volksmund" bemüht wird - obwohl der Volksmund eben rechtlich falsch formuliert. Und das mit dem Begriff der "Leihe", der eben rechtlich den Tatbestand gerade konterkariert.

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    Original geschrieben von mumpel
    Der Volskmund sagt verleihen anstatt vermieten. Daher spricht m.E. überhaupt nichts dagegen wenn der TO von Verleihen spricht.


    Nein. Es spricht aber so einiges dagegen, die von skyrimimi (korrekt!) dargestellte Rechtslage als (Zitat) "Falsch! Noch falscher geht es m.E. nicht" zu bezeichnen.


    Zumal hier im Kontext, wo der Originalbeitrag eine konkrete Rechtsfrage beinhaltet (und eben keine nach "wie heisst es im Volksmund?").

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    Original geschrieben von mumpel
    Falsch! Noch falscher geht es m.E. nicht. Videotheken verleihen auch, und vermieten nicht.


    Dann sollte man das schnellstmöglich überall richtig stellen, wo das falsch dargestellt wird, oder?
    Zum Beispiel auf Wikipedia, oder beim Bundesministerium der Justiz .


    Da behaupten die doch tatsächlich einfach, eine Leihe sei unentgetlich.
    Das ist ja skandalös, dass ausgerechnet die Gesetze so ins Internet stellen, dass es "falscher nicht geht"!


    ;)

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    Original geschrieben von DarioM
    Wenn es noch exotischer sein soll, gibt in Frankfurt die eine Bank mit dem Pferd. Name fällt mir gerade nicht ein...


    Lloyds ist es aber nicht?
    Die haben ein Pferd und sind in Frankfurt.
    Würde ich aber zumindest aus europäischer Sicht wiederum nicht als "exotisch" bezeichnen (für deutsche Privatkunden wäre das vielleicht zu rechtfertigen).


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    Original geschrieben von skyrimimi
    Die KT Bank verleiht kein Geld gegen Zins, sondern finanziert für ihre Kunden den Erwerb von Konsum- oder Investitionsgütern. Dazu kauft die KT Bank das entsprechende Gut direkt vom Händler und verkauft es mit einem individuell vereinbarten Gewinnaufschlag an den Kunden weiter. Der Kunde zahlt den Rechnungsbetrag in mehreren Ratenzahlungen an die KT Bank.


    Heisst das, wenn es hart auf hart kommt, habe ich als Kunde dann einen Gewährleistungsanspruch gegenüber der Bank? ;)

    DarioM: Es hilft, wenn man nicht nur die Suchfunktion im App Store oder nach einer Bank bemüht, sondern auch die Bankwebseiten selbst konsultiert ;) Hier sogar gleich zweimal...


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    Original geschrieben von DarioM
    Apps von dieser "Bank" sehe ich bei iOS nicht


    Es gibt keinen Grund, das "App" in Anführungszeichen zu setzen. Die sind wesentlich mehr "Bank" als beispielsweise Flatex oder Number 26 (welche selbst nämlich überhaupt keine Banken sind). Das App wird zur Authentifizierung verwendet und ist im App Store zu finden. Ich habe nicht gesagt, dass Nemea es selbst geschrieben hat. Warum sollten sie auch?


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    Original geschrieben von DarioM
    Was will man von nemea und 2%


    Na 2% für ein Jahr, und EU-Einlagensicherung.
    Welche Alternativen schlägst du denn vor?


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    Original geschrieben von DarioM
    Wenn man eine exotische Bank unbedingt will, wieso nicht Bank Saderat Iran in Frankfurt und 2.5% für 1 Jahr?


    http://www.banksaderatiran.de/…php/dienstleistungen.html


    Nun, ich suche nicht unbedingt "exotische" Banken - ich suche Banken mit attraktiven Angeboten. Ich persönlich hätte auch überhaupt kein Problem mit einer Kontoeröffnung bei der Bank Saderat. Bei "den Türken" bin ich schliesslich auch Kunde. Und die 2.5% der Bank Saderat sind ein attraktiver Zinssatz - insofern danke für den Tip.


    Warum eine Kontoeröffnung zu diesen attraktiven Konditionen scheitert, steht schon auf der Startseite der Bank:


    "Alle Vermögenswerte und wirtschaftlichen Ressourcen der Bank Saderat Iran in Europa sind eingefroren (Durchführungsverordnung EU 961/2010 vom 25.10.2010 des Rates der Europäischen Union).


    Daher können wir bis auf Weiteres kein Neu-Geschäft mehr abwickeln."