Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von sparfux
    Wobei jetzt hinter 2 Tagen ja auch keine Logik steckt ...


    Um mal ins Blaue zu schiessen, vielleicht sowas wie


    1. Transaktionsdatum des Geldautomaten = massgebliches Transaktionsdatum für die Zinsberechnung (im Gegensatz zu POS-Transaktionen)
    2. "Gegenbuchung" nur bankarbeitstäglich, da ja nur dann Überweisungen eingehen "können". Irgendeine "Logik" haben sie auch für das Zahlungsziel eingebaut, das nach hinten geschoben wird, wenn der 20. auf einen Nicht-Bankarbeitstag fällt.


    Wenn das Geld an einem Samstag abgehoben wird, die Gegenbuchung jedoch am MO als nächsten Bankarbeitstag stattfindet, dann entstünden zwei Tage Verzinsung.


    Nein, korrekt wäre das selbstverständlich nicht - aber eine plausible, abrechnungssystembedingte Erklärung. Persönlich wäre es mir da den Aufwand gar nicht wert, die Kundenbetreuung vorher zu kontaktieren. Falls sie wirklich "falsch" buchen, kann man immer noch nachträglich reklamieren. Falls sie sich dann unkooperativ zeigen, schreibt man es halt ab. Sind doch ohnehin nur Peanuts (die Wahrscheinlichkeit sehe ich allerdings, dass das ein genervter Sachbearbeiter auch so sieht, und schon deshalb den Betrag schnell gutschreibt).

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    Original geschrieben von danchel
    Bei Fidor kann man zumindest eine Gläubiger-ID Whitelist oder Blacklist anlegen. Zusätzlich kann man für jede Gläubiger-ID /Mandats-Kombination eine Höchstgrenze der Abbuchung festlegen.

    :top:


    Das haben viele andere deutsche Banken aber (wirklich) nicht, oder?

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    Original geschrieben von kmak
    Dafür würde ich dringend eine nicht lastschriftfähige Verbindung (Spar-, Tagesgeldkonto) empfehlen.


    So einige davon sehen es allerdings nicht gerne, wenn Überweisungen von Nicht-Inhabern eintreffen.


    Im übrigen sehe ich das Problem bei den Lastschriften nicht so wirklich. Überwachen werde ich gerade ein Konto für regelmässige (Karten-) Zahlungen ja ohnehin mit besonderer Aufmerksamkeit müssen.


    Und nicht autorisierten Lastschriften kann ich ansonsten einfach widersprechen und mir das Geld einfach zurückbuchen lassen. Bis zu 13 Monate lang.


    Bei meinem Girokonto im EU-Ausland kann ich für die (autorisierten) vorliegenden Lastschriftmandate sogar im Online-Banking direkt Periodizität und Lastschriftbetrag einschränken. Zum Beispiel: "Diese Lastschrift darf maximal einmal im Monat/Jahr abgebucht werden, mit einem Betrag von maximal bzw. genau soundsoviel EUR"). Ansonsten wird die Abbuchung abgelehnt. Das habe ich so bei meinen anderen (deutschen) Konten noch nicht gefunden. :cool:


    Wäre vielleicht auch ein nützliches Feature für eine hippe Onlinebank ;)

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    Original geschrieben von Goyale
    O.K., wenn Du nicht einmal ohne Probleme 1000€ Verfügungsrahmen auf einer Kreditkarte bekommst, bis Du natürlich der ideale Kandidat für ein fidor- Konto.


    Auf ein bis zwei Karten hab ich einen vernünftigen Rahmen, für den "Notfall" (danke, Advanzia!) - das ist mir schon wichtig.


    Ansonsten brauche ich auch nicht viel. Habe wirklich sehr wenig unvorhergesehene dreistellige Ausgaben. Die DKB-VISA kann ich "a la Prepaid aufladen". Die Karte von comdirect auch, wie ich gerade recherchiert habe.


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    Original geschrieben von Goyale
    Ich selber würde, wenn ich z.B. einen Job mit notwendigem Vertrauen in meine Seriosität hätte, niemals ein fidor- Konto als Gehaltskonto angeben, weil ich nicht riskieren wollen würde, in der Probezeit rauszufliegen.


    So schlimm? :p


    Ich weiss dabei jetzt selbst nicht, ob ich das auf deine prospektiven Jobs bzw. Arbeitgeber beziehen soll und/oder auf die Tatsache, bei dieser Bank ein Konto zu führen. Meinem Arbeitgeber wäre es völlig egal, davon bin ich eigentlich überzeugt - solange er nur einfach auf mein Konto überweisen kann (ohne grössere technische bzw. finanzielle Verrenkungen zu machen).


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    Original geschrieben von danchel
    Bei welcher Auslandsbank bist du denn?


    PM.

    Re: Fidor


    Um den Bogen zum Thread-Thema zurückzuspannen: Insbesondere natürlich für Kartenzahlungen finde ich die Kombination der Fidor wohl einzigartig in Deutschland:


    - Maestro &
    - MasterCard (in derselben Karte)
    - Kontaktloszahlungen
    - Fremdwährungsgebührenfreiheit
    - Email-/SMS-Benachrichtigung bei Transaktionen
    - Limitverwaltung selbstständig online
    (- Möglichkeit von monatlicher Bonusrückzahlung)


    Das Fidor-Konto mit Smartcard würde ich daher sofort beantragen/abschliessen, wenn ich es denn bekommen könnte. Und wohl auch als primäres Konto für den Zahlungsverkehr nutzen, wobei ich bezüglich der "Reputation" der Bank (und ihrer Kunden) auch völlig schmerzfrei wäre.


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    Original geschrieben von Louvain
    Zudem würde ich meine Fidorbankverbindung ungern anderen mitteilen, um nicht in den 'Geruch' zu kommen, ich hätte finanzielle Probleme/Theater mit der Schufa und müsste deshalb mein Konto bei der Bank der Schufatoten und P-Kontofans führen.

    Zitat

    DAS ist auch aus meiner Sicht ein ernsthaftes Thema.


    Ich würde das gar nicht so einseitig negativ betrachten. Im Gegenteil! Das Stichwort "Understatement" meine ich durchaus ernst.


    Manchmal bzw. mancherorts sehe ich es durchaus als Vorteil, Kunde bei einer Bank zu sein, deren Kunden in der Schublade "bei denen ist nicht viel zu holen" eingeordnet werden. Klassisches Beispiel wäre vielleicht meine für Käufer angegebene Zahlungsverbindung bei eBay. Aber auch sonst gibt es Gelegenheiten, wo man nicht unbedingt mit seiner Bankverbindung von beispielsweise irgendeiner exklusiven Privatbank Aufmerksamkeit auf sich ziehen muss.


    Zum "Angeben" hätte ich sonst ja noch (s.o.) die Auslandsbank (Land mit einschlägigem Wohlstands-Renommee). Oder - ausserhalb Deutschlands - meine Advanzia-Karte mit dem grossen "Gold"-Schriftzug ;)

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    Original geschrieben von Goyale
    Ohne nachzulesen: Deusche Bank? Sparkassen?


    Im Leben nicht! Die Commerzbank hat aktuell etwa 1100 Filialen.


    Deutsche Bank dagegem etwa 750 Filialen, und dieses Jahr angekündigt, etwa 200 demnächst zu schliessen. Die Sparkassen: Wie gesagt: Als Verbund schon - nur kann ich (meines Wissens!?) bei fremden Sparkassen nicht einfach so einzahlen. Geschweige denn, dass deren Konten meist Geld kosten.


    Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Ja, das ist sicher ein Vorteil, allerdings ist Scheckeinreichung über das Commerzbank Filialnetz auch nicht möglich ...


    Das mag so sein.
    Ich habe allerdings in diesem Leben noch nie auch nur einen einzigen Scheck erhalten ;)



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    Original geschrieben von Goyale
    Di verspürst also Lustgewinn und Entspannung mit der zunehmenden Anzahl der Konten und Karten :D ? Warum auch nicht :cool: .
    Rein wirtschaftlich betrachtet macht mehr Sinn, wenige Konten und Karten mit verhandelten Konditionen zu nutzen.

    Zitat

    Original geschrieben von sparfux
    Quatsch! Die 5 Konten und Karten sind das Hobby!


    So ist es :D


    Ich meine... andere sammeln halt Fussballbilder, Briefmarken. Die allermeisten davon stecken in irgendwelchen Ordnern. Die kann man nicht mal zum Verschicken von Briefen nutzen. Bei Banken finde ich, muss man nicht alle Eier in einen Korb legen. Davon abgesehen überlege ich mir regelmässig, ob Bankverbindungen von mir redundant, also/respektive nicht mehr benötigt werden. So habe ich beispielsweise meine Verbindung bei der Ing Diba vor drei Jahren geschlossen. Irgendeinen sachlichen Grund habe ich sonst aber für das Beibehalten. Beispiel:


    1. comdirect
    - Depot/Wertspapierplan
    - Bargeldeinzahlungen
    2. Ziraat
    - Tagesgeld mit girocard: fast einzigartige Kombination mit konkurrenzfähigem Zinssatz und Kartenzugriff ohne Umbuchen vom Tagesgeld
    3. DKB
    - Kreditkarte mit kostenlosen Auslandsabhebungen und "Auflademöglichkeit", die den Verfügungsrahmen vergrössert. Vierstellige Verfügungsrahmen auf der Kreditkarte bekäme ich in der Eurozone sonst kaum, und schon gar nicht gratis bzw. bei einer seriösen Bank. Ausser bei der...
    4. Advanzia
    - Kreditkarte ohne Auslandsaufschlag und mit (für mich, da ich ihn sonst nirgends bekomme) konkurrenzlos hohem Verfügungs- und Kreditrahmen
    - Tagesgeldkonto (liegt momentan auf Eis), aufgrund hohen Zinssatzes
    5. (EU-) Auslandsbank
    - Es ist gut, eine Bankverbindung in einem Land zu haben, in dem man nicht Bürger oder Ansässiger ist
    - Angenehmes Handling von SEPA-Transaktionen / Lastschriften, Kartenlimits, etc. Karten dieser Bank nutze ich primär zum Bezahlen im EURO-Raum
    6. Eine bis zwei "anonyme" Prepaid-"Kreditkarten" für kleinere Internetzahlungen, zur Minimierung des Risikos, wo ich dem Händler nicht so ganz (langfristig) traue.
    7. Diverse Tagesgeldkonten, aufgrund des Zinssatzes und der Risikostreuung


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Rein wirtschaftlich betrachtet macht mehr Sinn, wenige Konten und Karten mit verhandelten Konditionen zu nutzen.


    Jein. Zunächst einmal: Nicht jeder will soviel zu einer einzigen Bank “mitbringen”, dass sich diese auf irgendwelche “Spezialkonditionen” einlässt. Viele können schlicht nicht soviel mitbringen, wie du vielleicht.


    Grundsätzlich gebe ich dir aber recht:
    Es hat auch Vorteile, bei Banken Kunde zu sein, mit denen man “reden kann”.
    Dafür sollte man halt auch ein paar Produkte nutzen.
    Ich investiere beispielsweise in bankeigene Fonds und lasse etwas auf dem Tagesgeld “stehen”, obwohl ich anderswo etwas mehr bekäme (es ist auch eine sichere Bank)

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Die einfachste Möglichkeit zum Geldeinzahlen (wenn man das benötigt, ich noch nie) ist, einfach bei einer Filialbank mit vielen Filialen sein Hauptkonto zu eröffnen.


    Das ist die comdirect mit der Commerzbank ja indirekt.
    Gibt's eine andere Bank in Deutschland, die mehr Filialen hat? :confused:


    Insbesondere schätze ich an Commerzbank/comdirect aber die Einzahlungsautomaten. Die sind unkompliziert: Einfach unsortiert einwerfen, der Automat zählt. Kostenlos. Rund um die Uhr zugänglich. Und bundesweit.


    Postbank hat oft (bzw. überall?) keine Einzahlungsautomaten, viele Filialen von Sparkassen und Genossenschaftsbanken ebenfalls nicht. Und letztere sind nur regional aktiv, wobei man bei anderen Verbundbanken nicht einzahlen kann (oder nur gegen hohe Gebühren).


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Angesehen davon klingt das nach einem hobbylosen Leben.


    Autsch! :eek:

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    Original geschrieben von herbert1960
    Eine weitere Möglichkeit wäre ein gebührenfreies Online-Giro bei einer VR-Bank, Sparkasse o. a


    Oder alternativ bei der comdirect. Nutze ich selbst für kostenlose Bargeldeinzahlungen in Commerzbankfilialen. Die haben zwar meist regional eine geringere Automaten-/Filialdichte, aber dafür eine bundesweite Abdeckung.

    Last but not least noch zum Schlusssatz im Test-Bericht:


    "Selbst Reisende, die oft im nicht-europäischen Ausland unterwegs sind, sparen zwar Zusatzgebühren. Doch auch für sie lohnt sich das Angebot nur, wenn sie die Karte lediglich zum Bezahlen verwenden."


    Meines Erachtens ist das auch Bullshit. Nur sehr wenige Karten verrechnen bei Bargeldabhebungen im Nicht-EU-Ausland keine Fremdwährungsgebühren/-aufschläge (auch wenn bspw. mit der DKB eine sehr populäre Direktbank dabei ist). Und die Abhebegebühren der Fidor-Smartcard sind da mit 2€/Abhebung immer noch relativ günstig.



    Dagegen wird ein echtes Manko (!) der Smartcard für den Einsatz innerhalb Deutschlands, nämlich die fehlende girocard-Funktion nicht einmal erwähnt. Wie auch, wenn der Autor offensichtlich nicht einmal weiss, wo der Unterschied ist? :rolleyes:




    Alles in allem ist der Test für mich weder von der Behandlung der Fakten sauber recherchiert noch vom Fazit her "vertretbar".

    Re: Re: Fidor Smart Card - Test.de


    Zitat

    Original geschrieben von kmak
    Allerdings scheint sich der Ärger mehr auf die schlechte Wertung als auf die sachlichen Fehler zu beziehen. Die Fehler finde ich schlimm (...), die Wertung kann man durchaus so vertreten


    Die schlechte Bewertung ist (zu einem erheblichen Teil) nur eine Folge der inhaltlichen Fehler bzw. der schlicht völlig oberflächlichen Betrachtung. Beispiel Aussage: "Für viele wird das Bezahlen einfach nur teurer."


    Mit welcher Begründung bitte? :confused:


    Fakt ist:
    1. Das Fidor-Konto ist kostenlos (Kontoführung).
    2. Es beinhaltet sogar eine Guthabenverzinsung.
    3. Die Fidor Smartcard ist kostenlos (Keine periodische Jahres-/Monatgebühr).
    4. Das Bezahlen damit ist kostenlos (keine Transaktionsgebühr/-aufschläge; auch im Ausland nicht)
    5. Die Karte hat keine Fremdwährungsgebühr.
    6. Die Karte ist als "Kreditkarte" für Online-Zahlungen nutzbar (ich komme noch dazu).


    Bleibt noch übrig: Die Bargeldversorgung:


    "Nach einer Studie der Bundes_bank hebt der Durch_schnitts_kunde mehr als drei Mal im Monat Geld am Auto_maten ab.
    (...)
    Für die meisten Kunden ist die Smartcard in der Praxis aber unattraktiv: Wer regel_mäßig Bargeld abheben möchte, zahlt am Ende drauf."


    Der von der Bundesbank studierte "Durchschnittskunde" also? Nein, wirklich!? :eek:


    Der Durchschnittskunde dürfte schlicht nicht wirklich Zielgruppe dieser Direktbank sein, und auch deutlich weniger "kartenzahlungsaffin" sein als der propektive Fidor-Kunde. Da wette ich drauf! Die Frage ist: Kommt man mit zwei Bargeldabhebungen pro Monat aus? Ich sehe da nicht wirklich das Problem, so als Durchschnittskunde.*. Aber ganz abgesehen davon frage ich mich jetzt nicht:


    - Bei welcher Art Bank ist der "Durchschnittskunde" denn Kunde?
    - Wieviel zahlt der "Durchschnittskunde" denn Kontoführungsgebühren im Monat?
    - Wie hoch wird das Girokonto-Guthaben des "Durchschnittskunden" denn verzinst? Wieviel beträgt der Zinsunterschied zum Fidor-Konto?
    - Wieviel zahlt der "Durchschnittskunde" denn Gebühren für seine Kreditkarte? Ich meine... wir wollen ja wohl hoffentlich nicht behaupten, dass der "Durchschnittskunde" nie eine MasterCard bzw. VISA für Onlinezahlungen nutze, oder?
    - Wieviel zahlt der "Durchschnittskunde" denn an Fremdwährungsgebühren/-aufschlägen im Nicht-EURO-Ausland?
    - Wieviel zahlt der "Durchschnittskunde" für Abhebungen an Fremdautomaten? (Bei der Fidor gelten die Preise einheitlich auch für Fremdautomaten, insofern sind auch an diesen zwei pro Monat kostenlos)



    * Ich komme nochmal zum Durchschnittskunden. Vielleicht sollte man da nicht nur den Durchschnitt der Bargeldabhebungen pro Kunde, sondern auch den Median betrachten. Das gibt's auch per Studie der Bundesbank. Auch wenn es schon von 2010 ist...:


    - 48,6% der (befragten) Bankkunden beziehen weniger als drei Mal im Monat Bargeld am Automaten oder Bankschalter. Dazu kommen noch 24,4% Bankkunden, die mindestens einmal die Woche am Automaten Geld beziehen - da würde ich einmal unterstellen, dass fast alle davon kostenlos abheben - und viele Kunden davon auch mit seltener Frequenz auskämen, wenn sie einen finanziellen Anreiz dazu hätten, so wie beim Fidor-Produkt (umgekehrt würde ich fairerweise unterstellen, dass die 10% überwiegenden Schalterbezieher schlicht keine Zielgruppe der Fidor wären).


    Zitat

    Original geschrieben von kmak
    die Wertung kann man durchaus so vertreten


    Würde ich - aufgrund des Gesagten - so nicht unterschreiben.


    Selbst wenn der Fidor-Nutzer dreimal im Monat Bargeld abhebt, und dafür 2 EUR/Monat zahlt: Ich würde wetten, dass er damit unter dem Strich immer noch deutlich günstiger als der "Durchschnittskunde" fährt. Siehe meine Punkte oben.