Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von herbert1960
    Die Wüstenrot VISA kostet zwar auch in Fremdwährung am Geldautomaten keine Gebühren, aber der Wechselkurs war ca. 1,5% schlechter. Naja, so kann man es auch machen und es waren zum Glück nur 100 SEK, die ich bar abgehoben habe. Damit ist die Wüstenrot VISA unbrachbar für Fremdwährungen.


    Naja, die Bezeichnung "unbrauchbar" finde ich in diesem Zusammenhang schon einen argen Holzhammer. ;)


    Ich meine, dank Gebührenfreiheit ist die Wüstenrot-Karte damit trotz schlechterem Wechselkurs noch immer eine der besten Karten. Nicht nur in Deutschland, sondern gleich in ganz Europa.


    Auch die Sollzinsen finde ich relativ. Es sind ja "nur" 1,73% nominal pro Monat. Selbst wer den Bargeldbezug erst "2 Wochen später, aus den Ferien zurück" begleicht, dürfte damit nicht teurer fahren, als mit vielen anderen Karten (Maestro/V-Pay, und Kreditkarten erst recht). Der durchaus sportliche Zins sollte aber Motivation genug sein, das Geld möglichst schnell zu überweisen.


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    Original geschrieben von little-endian
    Wechselkurse von MasterCard / VISA vergleichen und selbst entscheiden!


    Anmerken dazu sollte man, dass nicht alle Banken zu den VISA-Kursen abrechnen (siehe beispielsweise die Kurse der Commerzbank/comdirect). Insofern ist der Vergleich nicht ganz so einfach und transparent.


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    Original geschrieben von sparfux
    Beantworten tust Du meine Frage aber leider auch nicht richtig, höchstens implizit. Du sagst also es passiert faktisch nichts, wenn man Geld auf die Advanzia auch für mehrere Wochen auf zahlt und sie so länger im Plus liegt. Richtig?


    Es gibt hier im Thread den Bericht, dass die Bank den Karteninhaber aufgefordert hat, das Guthaben zu "verbrauchen" (sorry, aber suchen werde ich den Beitrag jetzt vermutlich nicht lange).


    Passiert aber anscheinende nicht "automatisch". Nehme an, das ist auch eine Frage, wie das Guthaben zustande gekommen ist, und wie lange es bestehen bleibt. Stichwort: "Versehentlich" / unvermeidbar durch Rückbuchung von Händler vs. "absichtlicher AGB-Verstoss durch wiederholte manuelle Überweisungen". Unproblematisch scheint laut Berichten hier (gerade auch little-endian, glaube ich), die Überweisung zwecks zeitnahen Bargeldbezugs, d.h., wenn das Guthaben nicht länger "stehenbleibt".

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    Original geschrieben von Louvain
    Allerdings befürchte ich, dass ich erlernte Wissen nie werde anwenden können....


    Nicht anwenden "können"?
    Aber wieso denn nicht!?


    Die Habe extra nochmal die Zivilprozessordnung dazu überflogen, und wenn ich §850k richtig verstehe, besagt der doch, dass jeder die Führung eines Pfändungsschutzkontos mit seiner Bank vereinbaren kann. So beschreibt's auch die Fidor Bank in der Community. Und an der Pfändung sollte es auch nicht scheitern.


    Falls du also Interesse hast, gilt: Einfach anmelden und mitmachen ;)

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    Original geschrieben von skyrimimi
    Z.B. MoneYou bzw. Bank of Scotland schreiben ausdrücklich das sie nur Überweisungen von deutschen Konten akzeptieren.

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    Original geschrieben von Louvain
    Die ING DiBA erlaubt laut AGB nur Girokonten in Deutschland als Referenzkonto für ihr TG-Konto.


    comdirect macht das bei den Sparplänen auch so.
    Das ist meines Erachtens EU-rechtswidrig (Verordnung (EU) Nr. 260/2012, Art. 9):


    "(1) Ein Zahler, der eine Überweisung an einen Zahlungsempfänger vornimmt, der Inhaber eines Zahlungskontos innerhalb der Union ist, gibt nicht vor, in welchem Mitgliedstaat dieses Zahlungskonto zu führen ist (...)


    (2) Ein Zahlungsempfänger, der eine Überweisung annimmt oder eine Lastschrift verwendet, um Geldbeträge von einem Zahler einzuziehen, der Inhaber eines Zahlungskontos innerhalb der Union ist, gibt nicht vor, in welchem Mitgliedstaat dieses Zahlungskonto zu führen ist, sofern das Zahlungskonto gemäß Artikel 3 erreichbar ist.


    Ein Zahlungsempfänger, der eine Überweisung annimmt oder eine Lastschrift verwendet, um Geldbeträge von einem Zahler einzuziehen, der Inhaber eines Zahlungskontos innerhalb der Union ist, gibt nicht vor, in welchem Mitgliedstaat dieses Zahlungskonto zu führen ist"


    :rolleyes:



    Wie ich las, sollten EU-Verordnungen (im Gegensatz zu Richtlinien) auch unmittelbar in den Mitgliedsstaaten gültig sein.


    Wer weiss, wie/wo man sich da am besten beschwert? :confused:

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    Original geschrieben von Bastelino
    Vermutlich kommt das "Alte Terminal" nicht mit der Fidor klar - denn die Payback Maestro nimmt das Gerät an...
    Es kam garnicht erst zur Auswahl, Maestro oder Mastercard - sondern direkt die Abweisung.


    Hätte ich nach der Beschreibung auch so vermutet. Ist halt Deutschland - viele andere europäische Länder haben halt modernere Terminals (bzw. aktuellere Konfigurationen auf denselben).

    Re: Re: Re: Re: Fidor


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    Original geschrieben von Goyale
    Danke für den Hinweis. Von einer Bankleiterbefähigung nach KWG habe ich vorher nie etwas gehört...


    Keine Ursache.
    Darf's vielleicht auch noch ein Link dazu sein?


    ;)


    Aber nun im Ernst: Es lesen ja hier nicht nur wir beide. Magst du vielleicht noch näher drauf eingehen, was "negativ" daran ist, dass der Vorstandssprecher vor über 20 Jahren "nur" eine Hotellehre gemacht bzw. einschlägig studiert hat? Was ist in deinen Augen heute, nach über 20 Jahren Bankerfahrung daran überhaupt noch relevant?


    :confused:


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    Original geschrieben von Goyale
    Zum Beispiel die genannte number26- App zum Wirecard Konto. Das Ding hat betriebswirtschaflich gar keinen Sinn (kostenloses Konto mit Zwangs- App für Schufatote, keine Chance Geld zu verdienen


    "Sinnlos"? Number 26 hat eine MasterCard, an deren Transaktionsgebühren sie nach Eigenaussage Geld verdienen möchten. Gibt es nicht etwa auch andere Kreditkartenanbieter, die vom Zahlungsgeschäft leben? Im übrigen ist auch Number 26 noch "jung" und im Aufbau begriffen. So wie es Fidor auch unlängst war bzw. immer noch ist. Haben die nicht ehemals auch als "hippe Onlinecommunity" angefangen?


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    Original geschrieben von Goyale
    Sofern fidor als immerhin Vollbank und seriöses Projekt jemals in Schieflage gerät, wird sich nach meiner Überzeugung wahrscheinlich jemand finden, der das glattbügelt.


    Mit welcher Intention? Louvain und du schreiben doch selbst, dass man als Kunde dieser Bank in "zweifelhafter" Gesellschaft sei. Es ist auch - Stichwort "Vollbank" - nicht so, als sei die Bank besonders "gross":


    Ausweislich Jahresbericht betrugt die Bilanzsumme der Fidor Bank Ende 2014 etwas über 300 Mio. EUR - ziemlich genauso viel wie beispielsweise die der Sparkasse Finnentrop - als eine der 20 kleinsten (von über 400) Sparkassen Deutschlands. Von letzteren findet man leider nicht so einfach Kundenzahlen. Sicherlich dürfte Fidor mehr "vollwertige" Kunden und vielfach so hohe Wachstumsraten haben.


    Um es noch aus einer anderen Perspektive zu betrachten: comdirect und Ing Diba haben etwa 50 respektive 100 mal so viele Kunden (nicht: Community-Accounts!) wie die Fidor Bank. Darunter dürften allerdings viele lukrative Wertpapieranleger sein - während Fidor mit Ihrer "schufafreien" Politik dagegen eine Negativselektion zu betreiben scheint.

    Re: Re: Fidor


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    Original geschrieben von Goyale
    Mich reizen die Konditionen dieser unbesicherten Anleihe doch ziemlich, mal einen Account zu eröffnen, und Geld anzulegen. 8% p.a. für 10 Jahre sind TOP. Das Verlustrisiko erscheint mir vertretbar. fidor wird nicht innerhalb von 10 Jahren pleite gehen.


    Negativ ist u.a., dass der Bankchef scheinbar ungelernt ist (war soweit ich weiß vorher im Hotelgewerbe tätig), und vor fidor bei der DAB rausgeflogen ist.


    Im Ernst?!? :confused:


    Kaum ein Wirtschaftszweig ist regulatorisch so stark überwacht und reglementiert wie das Bankwesen. In der EU darf man ohne mangelnde Fachkenntnisse keine Bank leiten.


    Fidor-Vorstand Matthias Kröner hat mittlerweile über 20 Jahre Berufserfahrung bei deutschen Direktbanken, dafür viele in leitender Funktion. Und da hängst du dich ernsthaft an seiner Hotellehre und sein Hotelstudium "auf". Oder der Tatsache, dass er einmal aufgrund gewisser Differenzen seinen Posten räumen musste?



    Auf der anderen Seite finde ich den Kapitalbrief mit 8% Verzinsung durchaus ziemlich (!) spekulativ. Für den gilt keine Einlagensicherung, dazu diese Nachrangabrede... 10 Jahre sind eine lange Zeit dafür.


    Zumal die Bank m.E. bisher den Nachweis schuldig geblieben ist, mittel- bis langfristig profitabel sein zu können. Es wäre nicht die erste "kundenfreundliche Bank neuer Generation", die die Segel streichen muss.


    Und nach dem, was ich zumindest hier - auch gerade von dir selbst! - über das "Publikum" dieser Bank lese (und dazu passt auch der Mindesteingang für die Boni der Smartcard), dass man als Kunde dieser Bank in "Verruf" geraten könnte... da würde ich mich ernstlich fragen, ob sie im Falle der Schieflage wirklich den Kundenstamm hat, der Begehrlichkeiten anderer Banken für eine (wie auch immer geartete) "Übernahme" weckt.

    Re: Re: Re: Postbank Giro über HUK


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    Original geschrieben von herbert1960
    Es kommt aber auch vor, dass mal einen Monat keine Buchungen getätigt werden.


    Zahlst du dann - ohne Geldeingang - die Kontoführungsgebühren?


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    Original geschrieben von herbert1960
    Unsere Giros werden schon genutzt, z. B. für Scheckeinreichungen, die beim extra Plus gebührenfrei sind und auch für Bareinzahlungen.


    Gebührenfreie Scheckeinreichung und Bareinzahlungen? :p


    Relativ grosser Aufwand, kein nennenswerter Ertrag.
    Damit verdienen die kein Geld, da zahlen die drauf.


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    Original geschrieben von herbert1960
    Zum Thema draufzahlen:
    Ich frage mich, ob die Postbank die hohen Prämien von 100 € (HUK) oder bis zu 200 € (lfd. Aktion) jemals wieder reinholt


    Ich gehe davon aus, dass vor allem die Kundenbeziehung Geld wert ist. Es dürfte schlicht einfacher sein, einem Bestandskunden was lukratives zu verkaufen, als einen Neukunden zu akquirieren. Da du ja aber bereits Kunde bei der Bank bist (wenngleich anscheinend kein gewinnbringender), gibt's keinen Grund, dir noch eine Prämie nachzuschmeissen.

    Re: Re: Re: Re: Re: modern-banking.de


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    Original geschrieben von saintsimon
    Jeder Hartzer bekommt mehr als den Regelsatz überwiesen, denn hinzu kommen noch die Beträge für die individuellen Wohnkosten ausser Strom.


    Ich las, dass bei einigen die Miete direkt an Vermieter bezahlt werde?!


    (Ich wüsste sonst auch keinen Grund für so eine "unrunde" Bonusgrenze)

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    Original geschrieben von Boomer64
    Haben die Griechen denn eigentlich gar keinen Anstand und nicht den Hauch von einer Scham?


    Wenn's um Geld geht, hört's bei vielen halt auf.


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    Original geschrieben von Boomer64
    Sie lassen sich von den übrigen Euro- und EU-Staaten (und über den IWF sogar von Dritte-Welt Staaten)
    aushalten wie eine billige Mätresse und fühlen sich scheinbar noch gut dabei.


    Die EU ist doch das ideale Vehikel dazu.
    Sie befreit nicht nur von der eigenen Verantwortung - nein, man sie dient auch noch als politischer und moralischer Sündenbock, wenn's mal unangenehm wird. Für die einen gilt: "Sie zwingt uns gnadenlose Austerität auf". Für die anderen: "Sie zwingt uns alternativlose Solidaritäts- und Rettungstransfers auf".


    Funktioniert aber natürlich nicht nur bei Griechenland-Hilfen.