Beiträge von Applied

    :confused: Huh? Es steht doch im EU-Dokument eigentlich das Gegenteil von dem was du jetzt beschreibst.


    1. es geht um die steuerrechtliche "Definition von Bauern".
    Bei "Grossbauern" hingegen dürfte die völlig unstrittig und auch unproblematisch sein.


    2. es ist die Rede von Einkommensteuer, nicht von Subventionen.


    3. sie würden es wohl kaum so explizit nennen, wenn es nur so wenige der Betriebe bzw. "Bauern" beträfe.


    PS: womit ich jetzt aber WIRKLICH nicht sagen will, dass die Subventionen gerade an grössere Bauern nicht ein eigenes Problem sein könnte, das eigenständige Betrachtung verdiente ;)

    Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    Das werden sich andere Länder aber nicht antun. Und ganz besonders wenn nicht viel gespart werden kann. Wenn früher oder später genügend Länder zusammengekommen sind endet das wie üblich im Krieg.


    Klar, dass das Konfliktpotential hat.


    Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    Bauern genießen das aber auch nur wenn sie als Bauern tätig sind.


    Ja klar. Aber ich hab’ ja oben schon geschrieben, dass es über 700.000 solcher landwirtschaftlichen Betriebe (“farms”) gibt.


    Was meinst du, was Eurostat darunter versteht bzw. aufzählt?
    “Farms”, bei denen überhaupt niemand als Bauer tätig ist?


    Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    Landwirtschaftliche Betriebe hat es dort mindestens ein Duzend. Und ich verstehe nicht was daran falsch sein soll.


    Per se nichts, wenn man es so schreibt.


    Aber um das Kind beim Namen zu nennen: Die Anzahl der genannten rein familiengeführten Betriebe ohne externe Mitarbeiter ist ein Indiz für das Vorkommen an “Pseudo-Bauern” und “Subventions-Abgreifern”. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich bin mir sicher, dass es in Griechenland auch viele “ehrliche” Familienbetriebe gibt, die mit Leib und Seele oder schlicht zum Broterwerb Bauern sind. Aber wer “bescheisst”, der wird es tendentiell genauso tun, wie es die griechische Statistik hergibt: Keine externen Mitarbeiter einstellen, kleine Betriebsgrösse.


    Anders formuliert: Ich unterstelle, dass in Griechenland überproportional steuerlicher “Schindluder” mit dem Bauernstatus getrieben wird - was frank ja sagte. Und was im übrigen anscheinend auch die EU als "Problem" ansieht. Die haben das anscheinend vor einem Monat auch explizit als (einziges - und damit umso prominenteres) Beispiel für Einkommenssteuerhinterziehung in den nötigen “prior actions” genannt:


    “Adopt legislation to:
    - close possibilities for income tax avoidance (e.g., tighten the definition of farmers), take measures to increase the corporate income tax in 2015 and require 100 percent advance payments for corporate income as well as individual business income tax by end-2016; eliminate the preferential tax treatment of farmers in the income tax code; raise the solidarity surcharge;”


    http://europa.eu/rapid/attachm…2026%20June%2020%2000.pdf


    (Wurde, wie auch die griechische Regierung gerade vorgestern sagte, anscheinend in der "Einigung" am 12.07/13.07. gestrichen?)

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Steigt der IWF aus den Hilfen aus und findet sich kein anderer Gönner, der bereit ist, seine geopolitischen Interessen finanziell zu untermauern, hoffe ich, dass auch die Eurogruppe diesen Irrsinn aufgibt.


    Ich denke, der IWF ist hier einfach etwas ehrlicher.
    Ihre Einschätzung haben sie der Eurogruppe auch mitgeteilt.
    Aber gab's nicht trotzdem mal ein deutsches "Wir machen nur mit, wenn der IWF auch mit dabei ist" (von Merkel?)?


    Zitat

    Original geschrieben von mac bertl
    Ich glaube, Griechenland kann nur ein langfristiger, sehr umsichtiger und mitfühlender Plan retten.
    Die Griechen werden sich und ihr marodes System nicht in Monaten umstellen können


    Genau das halte ich für ziemlich aussichtslos. Ohne imminenten Druck, ohne imminente "Bedrohung" (wenn man so will) bzw. ohne "grossen Knall" reformieren sich die wenigsten Staaten so weit. Und Menschen lassen sich meist auch nicht davon überzeugen. Und die letzten Jahre in Griechenland sind Beleg genug dafür.


    Reformen funktionieren meist, wenn die Alternative "schlimmer" als einfach weitermachen.


    Das geht im Falle Griechenlands durch den Ausstieg aus dem EURO - oder eben durch ein "hartes" Ultimatum der Eurogruppe - so wie wir es jetzt gesehen haben.


    Damit will ich nicht sagen, dass das "hinreichend" wäre. Aber ironischerweise haben die Griechen ja umgekehrt auch eine ähnliche Strategie in ihren Verhandlungen und mit dem Referendum verfolgt. Sie haben die Lage zugespitzt, und so versucht, den Rest der Eurogruppe zum "radikalen" Umdenken zu bringen.


    Zitat

    Original geschrieben von mac bertl
    Für mich ist damit klar, daß Deutschland (als Rädelsführer) die Griechen aus Europa raushaben will und zwar Asap!


    Sorry, aber wenn du schon "Rädelsführer" in den Mund nimmst, dann gestatte ich mir auch die Replik: "Quatsch!"


    Welches Interesse soll Deutschland auch daran haben?


    Der herrschende Konsens der Blockparteien ist doch, dass die EU immer weiter erweitert werden soll.
    Deutsche Unternehmen exportieren nach Griechenland (Rüstung, Medikamente, Autos, etc.)
    Es gibt weder geopolitisches Interesse noch wirtschaftliches Interesse daran, Griechenland "aus Europa" auszuschliessen. Und mit Rücksicht auf die Kredite und die wirtschaftlichen Folgen auch nicht einmal aus einem Austritt aus der Eurozone.


    Um Kredite, Transfers und Wiederwahlchancen und politisches Erbe geht es. Nicht wirklich mehr, nicht wirklich weniger.


    Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    Tut es aber nicht da du hier irgendwas nachquatscht was du irgendwo aufgeschnappt hast und so nicht stimmt.


    Mir ist jetzt ehrlich gesagt nicht ganz klar, wo und wie das jetzt die Widerlegung von franks Aussage sein soll?


    - Du kennst massenhaft Leute, die als Bauern registriert sind
    - Bauern geniessen in Griechenland (eben nicht nur Subventionen, sondern) sehr lukrative Steuervergünstigungen


    PS: Ich habe gerade einmal ein bisschen gestöbert. Wenig überraschend, dass Griechenland im EU-Vergleich einen besonders hohen Anteil kleiner landwirtschaftlicher Betriebe hat, die ausschliesslich "familienbetrieben" sind. :p


    Bei nur 10.4 Mio. Einwohnern gibt es in Griechenland etwa 700.000 solcher landwirtschaftliche Betriebe ohne externe Mitarbeiter (Eurostat Farm Structure Survey, 2010). Knapp halb so viel wie in Polen und Italien, nur 20% weniger als in Spanien. Ich muss jetzt nicht erwähnen, dass letztere drei Länder allerdings vier bis sechsmal soviele Einwohner haben, oder? Und zweieinhalb mal soviele, wie in Portugal, welches etwa ähnlich viele Einwohner wie Griechenland hat.


    Anders formuliert: In Griechenland gibt es relativ gesehen etwa doppelt soviele dieser kleineren landwirtschaftlichen Betriebe als in anderen EU-Ländern (inkl. den klassischen südeuropäischen Landwirtschaftsproduzenten). Nur Rumänien hat relativ mehr.


    Und wenn das statistisch so ist, dann gehe ich auch davon aus, dass da sehr viele davon auch steuerlich als Bauern betrachtet werden (wenngleich nicht unbedingt als Vollerwerber). Wieviel mögen das wohl sein? 10, 15, 20, 25% der Bevölkerung?


    :confused:

    Vor einigen Wochen / wenigen Monaten, würde ich sagen.
    Die Headsets sind mir erst dieses Jahr aufgefallen.


    In "meinem" ALDI ist das allerdings eine sehr gute Idee. Ohne Headset hätte ich beispielsweise Montag nach dem Einkaufen womöglich meinen Zug verpasst, als eine Kundin durch den Notausgang rauswollte (Kassiererin konnte dann einen anderen rufen, der den Alarm abstellte). Und auch sonst gibt's da Grenzlage immer mal wieder "kompliziertere" Kassenfälle, ganz abgesehen von der schieren Masse.


    Vor zwei Wochen hat - um wieder auf das Thema zurückzukommen - meine Kreditkarte allerdings bei diesem ALDI (Süd) nicht funktioniert.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Nein!


    Und zwar deshalb, weil ein finanzstarker Teil der Mitglieder des IWF von der Eurogruppe verlangt, Griechenland aus Gründen, die währungspolitisch nicht von Belang sind, im Euro zu halten.


    Das Argument geht fehl.


    Erstens: Ja, die Amerikaner haben ein überproportionales Gewicht im IWF, und er ist sicher ein Forum, mit dem die Amerikaner ihre Interessen verfolgen. Aber dass sie diesen da „hauptsächlich“ für ihre geopolitischen Zwecke (und den "Kampf gegen Russland"), so wie die NATO, verwenden, ist eine Verschwörungstheorie.


    Zweitens: Der IWF besteht aber nicht nur aus Amerika und co. Der dürfte fast soviele Mitglieder wie die vereinten Nationen haben. Russland und bspw. China sind ja auch IWF-Mitglieder.


    Drittens hat es, wie du schon selbst sagst, nichts mit Währungspolitik zu tun. Ist damit nicht Aufgabe des IWF. Wenn, dann sollen die Amerikaner halt bilateral zahlen - aber nicht via IWF. "Alles ist schuld, wo/weil die Amerikaner beteiligt sind, und muss bestraft werden" ist letztlich nur ein Totschlagargument.



    Deine Argumentation, der IWF solle auf die Kreditbedienung verzichten, weil die Amerikaner damit Interessenpolitik machten, ist eine Argumentation bzw. Politik im Stile "von hinten durch die Brust ins Auge". Damit würde man das unterstellte Gebaren der Amerikaner ja noch implizit akzeptieren und unterstützen.

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Bin auch der Meinung das man sein Wahlrecht wahrnehmen sollte. Wer nicht wählen geht darf dann auch nicht über politische Entscheidungen meckern.


    Ich finde, dass jeder über politische Entscheidungen "meckern" darf - und das auch tun sollte.
    Trägt schliesslich zur politischen Willensbildung bei - und wenn es genug Leute sind, dann auch zu konkretem Druck auf die Politiker.


    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Die Tusse vom IWF hat wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank!


    Zitat:
    "Dem IWF fällt es leicht, den Haircut zu verlangen. Der Währungsfonds geht davon aus, dass die Euro-Länder Athen ihre Schulden erlassen und er sein Geld zurückbekommt."


    Nana... ;)


    Ich bin sicher, dass das nicht deine Absicht war. Aber wenn es Absicht gewesen wäre, wäre es schon eine sehr böswillig perfide Zitierweise gewesen..


    Lagarde hat das doch gar nicht gesagt.
    Das Zitat ist vom Schreiberling von n-tv.


    Im übrigen verstehe ich auch die Aufregung auch nicht!? :confused:
    Zumindest nicht über den IWF!


    Die Schuldenlast Griechenlands ist für das Land nicht tragbar.
    Ist das etwa etwas anderes, als nur eine gesunde Einschätzung der Realität?


    Wer wollte, sollte bzw. wird das denn noch ernsthaft (bzw. mehrheitlich) bestreiten?
    Ausser den EU-Politikern, die das die eine oder andere Weise noch nicht zu akzeptieren bereit sind.
    Aber sonst... Das griechische Volk? Die deutsche Bevölkerung? Ernstzunehmende Ökonomen? Ich habe nicht den Eindruck, dass die das ernsthaft bestreiten.


    Diese Einschätzung hat der IWF den Politikern im übrigen auch noch "fairerweise" vor dem letzten und entscheidenden Verhandlungsmarathon in Brüssel zukommen lassen.


    Wieso sollte man (der IWF) weitere Kredite vergeben, wenn die Schuldenlast nicht tragbar ist?


    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Die Forderungen der Eurogruppe entziehen sich wie die Forderungen des IWF rechtlich jedem Schuldenschnitt. Internationaler und europäischer Hilfsfonds sind gleichrangig, wenn man das der Einfachheit halber so formulieren will.


    Wieso sollte ausgerechnet der internationale IWF diese Schuldenschnitte tragen?
    Wieso sollten Kapitalanteile aller möglichen Länder der Erde nun dafür haften?


    Waren es nicht die EU-/EURO-Länder, die mit Griechenland diese Währungsunion erst aufgegleist haben?
    Waren es nicht primär die, die Griechenland diese Verschuldung erst ermöglicht (bzw. später "aufgedrückt") haben?


    Ist es nicht nur fair und konsequent, wenn die Eurozone da auch die Abschreibungen tätigen muss - anstatt die ganze Welt?

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    denn auch die Griechische Regierung steht nicht über dem Recht. Solche Maßnahme ohne demokratische Legitimation (etwa durch das Parlament) dürfte selbst nach griechischem Recht nicht legal sein.


    Ganz richtig.


    Aber das ist ja nicht der springende Punkt.
    Ich schrieb ja schon: Ein (Notstands-) Gesetz genügt.


    Wenn das Parlament (ggf. mit Regierungsmehrheit) ein solches beschliesst, dann ist es nach griechischem Recht legal. Und im übrigen auch demokratisch legitimiert.


    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Und wir reden hier über Maßnahmen von Varoufakis als Repräsentant der griechischen Regierung!


    Nein, es wären Massnahmen des griechischen Staates - aufgrund eines von der Regierung(smehrheit) verabschiedeten Gesetzes.


    Und dass das Parlament ein solches Gesetz verabschiedet, das würde ich keinesfalls ausschliessen. Es müssen nur Phantasie, Wille und Mut dazu da sein. Und die sind schnell da, wenn man die Angestellten und staatlichen Aufgaben sonst nicht mehr bezahlen kann.


    Klar, das mag dann mittelfristig gewisse Konsequenzen im Verhältnis zur Europäischen Union und EZB haben. Ja, ich bin überzeugt, dass das den Regeln der Währungsunion widerspräche. Aber...:


    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    selbst dann nicht, wenn den griechischen Trickbetrügern eine (bisher nicht bekannte) Lücke im Vertragswerk der Währungsunion zu Pass käme.


    Die Frage stellt sich auch "umgekehrt": Welche Sanktionsmöglichkeiten hat der Rest der Währungsunion, wenn sich ein Land (Griechenland) nicht an deren Spielregeln hält?


    Ich weiss es nicht - aber es würde mich nicht zumindest nicht wundern, wenn die gar nicht so gross sind. Vielleicht muss man Varoufakis' "Sie können uns nicht rauswerfen" dahingehend verstehen.


    Ich vermute jedenfalls stark, dass bereits die realen Entwicklungen der letzten Wochen die damalige Phantasie der Verfasser des EURO-Regelwerks deutlich überfordert hätten - bzw. nun tatsächlich überstiegen haben (Eskalation der Verhandlungen, Nichtbedienung der IWF-Kredite etc.).

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Die nationalen Zentralbanken sind nach den Verträgen der Währungsunion unabhängig. Sie sind nicht nur weisungsungebunden, sie dürfen Weisungen der nationalen Regierungen nicht einmal befolgen.


    Es wird dich jetzt vielleicht überraschen (wie mich auch), aber:


    Die Bank of Greece ist eine griechische Aktiengesellschaft. Die ist sogar an der Börse notiert. Magst du eine Aktie kaufen? Kein Problem, ab 9,80 EUR bist du dabei, wenn die Märkte wieder öffnen. Damit darfst du dann auch an der Hauptversammlung mit abstimmen. Freilich im Rahmen der speziellen gesetzlichen Rechte und Pflichten dieser Gesellschaft.


    Ganz nebenbei gesagt ist die Bestandsdauer dieser Aktiengesellschaft nach Statut momentan auch nur bis 31. Dezember 2020. Danach wird sie liquidiert. Bzw. “würde”, wenn sie nicht bis dahin wieder einmal verlängert wird (was natürlich bei einem Verbleib in der Eurozone passieren dürfte).


    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Das einzige, was Varoufakis hätte machen können, wäre gewesen, mit (Para-)Militärs in die griechische Zentralbank einzudringen und sich gewaltsam Besitz an den nationalen Goldreserven zu verschaffen.


    Jetzt mal nicht übertreiben! ;)


    Die Bank steht, wie jede andere Aktiengesellschaft, nicht über dem Recht - und schon gar nicht über griechischem. Ein Notstandsgesetz dürfte genügen. Und zur Durchsetzung desselben auch in Griechenland nicht gleich Paramilitärs nötig sein. Sondern höchstens die Polizei. Damit wäre Varoufakis oder sonstwem auch kein “krimineller Akt” vorzuwerfen.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wie Du bereits zitierst, gehört dieses Geld der Zentralbank/dem Währungssystem und nicht dem griechischen Staat. Letzterem darf es die griechische Zentralbank nicht einmal leihen.


    Lediglich über einen von der Zentralbank ggf. erwirtschafteten Gewinn hätte Varoufakis verfügen können ... auf das Geldvermögen der Zentralbank hätte Varoufakis aus gutem Grund überhaupt keinen Zugriff gehabt.


    Das ist schon richtig, solange die Bank of Greece (Zentralbank) Teil des Eurosystems ist und sich auch an dessen Regeln hält. Nur wollte Varoufakis anscheinend erklärtermassen die Kontrolle über diese übernehmen - um sich eben nicht mehr an diese Regeln halten zu müssen: ;)


    http://www.newstatesman.com/wo…pt-our-battle-save-greece


    Könnte man als eine Art "Beschlagnahmung" bezeichnen (siehe bspw. hier):


    http://www.spiegel.de/wirtscha…der-grexit-a-1043782.html