ZitatOriginal geschrieben von IGGY
In den Benelux Ländern gibt es schon seit Jahren den Mindestlohn von mind. 11-12 Euro die Stunde, und es funktioniert!
Ach wirklich?!
In Belgien und den Niederlanden sind die Mindestlöhne nicht, wie in Deutschland, pro Stunde definiert. Trotzdem haben die keine so hohen Mindestlöhne. Der niederländische Staat beispielsweise gibt rechnerisch 8,70 €/h bei einer 40h-Woche, bzw. 9,16 €/h bei einer 38h-Woche an:
http://www.rijksoverheid.nl/on…-minimumloon-per-uur.html
Die belgischen Mindestlöhne müssten ausgehend vom niedrigeren definierten Mindest-Monatslohn für Vollzeitpensum etwas darunter liegen. Centgenau werde ich es nicht ausrechnen. Luxemburg hat tatsächlich einen höheren Mindestlohn, aber das dürfte sich v.a. durch Mietpreise relativieren. So wie auch der deutsche Mindestlohn in vielen Gegenden Ostdeutschlands dementsprechend relativ hoch sein dürfte. Im Gegensatz zu Benelux hat Deutschland ja auch eine Grenze zu Ländern mit wesentlich niedrigerem Lohnniveau.
ZitatOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
Allerdings sind die ELA-Kredite (nicht nur) vor dem Hintergrund der Zahlungsunfähigkeit Griechenlands dermaßen rechtswidrig, dass schon viel Mut dazu gehörte, damit weiterzumachen. Viel Mut, den manche
Strafverfolgungsbehörde gar als strafrechtlich relevant einstufen könnte.
Welche Strafverfolgungsbehörde sollte das tun und warum?
Die EZB und ihre Mitarbeiter genießen ja rechtliche Immunität.
ZitatOriginal geschrieben von happiestalive
V tritt zurück
die Griechen machen alles richtig und der ganze Euroraum wird buckeln
Hehe... man könnte ja fast Taktik dahinter vermuten. Es hilft natürlich dabei, den anderen EURO-Ländern der Ball wieder zuzuspielen, und diese "moralisch" unter Druck zu setzen:
- Als versöhnliche Geste tritt der "bad guy" Varoufakis nun zurück...
- ...während der immer freundlich lächelnde Herr Tsipras nun wieder nach Brüssel fliegt
- Das demokratische griechische Volk will die Sparmassnahmen nicht
- Die Liquiditäts- und Versorgungslage wird zunehmend schlimmer
Entweder stehen die anderen Regierungschefs - nun noch mehr als bisher - als "Schuldige" an Griechenlands Pleite und der Desintegration der Eurozone da (denn Tsipras hat sich ja nun den "trotzigen Rückhalt" seiner Bevölkerung geholt). Oder sie müssen ihren Bevölkerungen zuhause erklären, dass die Kohle weg ist - man aber Griechenland trotzdem weiterhin humanitär unterstützen muss.