Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von Timba69
    Applied:
    "Neoliberal" wird gerne als falsche Floskel für Kapitalismus in seiner reinsten, radikalsten, pursten Form genannt, die mit der entsprechenden Politik einhergeht...


    Ich weiss - und ich denke, das macht der Autor da auch.
    Nur eben fälschlicherweise.
    Aber so oder so: Mit keiner Form von "Liberalismus" hatte dieses Programm wirklich etwas zu tun.


    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Passend dazu der aktuelle Beitrag von Telepolis, warum Griechenland eben doch weiß, was es tut (so wie ich das schon seit Tagen(Wochen) ähnlich einschätze):


    http://www.heise.de/tp/artikel/45/45300/1.html


    Interessanter Beitrag - wie so oft bei Telepolis.
    Anschliessen mag ich mich dem aber ganz und gar nicht.
    Ich glaube, dass die globalen Folgen eines Grexits momentan von einigen völlig überschätzt oder übertrieben werden.


    "Schockwellen über die Kapitalmärkte gejagt"? :confused:


    Der DAX hat momentan etwa 3% verloren. Damit steht er ungefähr da, wo er vor 7-10 Tagen auch stand. Die Reaktion war zu erwarten.


    1. Ein grosser Teil der Schulden Griechenlands besteht mittlerweile ohnehin gegenüber nicht marktbewerteten Akteuren (IWF, EZB).
    2. Die "Krise" zieht sich mittlerweile schon solange, dass ich denke, die Risiken sind zum grossen Teil in den Kursen eingepreist. Oder anders formuliert: Ein Abstumpfungseffekt setzt ein.
    3. Neben den warnenden Experten gibt es mittlerweile auch genügend "Experten", die einen Grexit für beherrschbar halten.
    4. Etwas zynisch gesagt: Griechenland ist als Volkswirtschaft in der EURO-Zone doch relativ klein.


    Die Kapitalmärkte haben erst unlängst die Zypern-Krise verdaut. Und sie haben die plötzliche Entkoppelung des Franken (immerhin einer der top 6 oder 7 Reservewährungen der Welt) vom EUR verdaut. Das Leben geht weiter.

    Zitat

    Original geschrieben von 200prokdzufriedh
    Im Gegenteil, umgekehrt wird ein Schuh draus: EU-ropa wird am Teuro scheitern.


    Und das ist gut so, möchte ich noch hinzufügen... ;)


    Ich hoffe es. Denn - und in diesem Punkt bin ich ganz bei Tsipras:


    Die EU als Institution halte ich für eine der grössten - wenn nicht die grösste - Bedrohung für die Demokratie in Europa. Wobei Bedrohung ja eigentlich eher in der Zukunft gilt, die EU in den letzten 10-20 Jahren da aber schon einigen Schaden angerichtet hat.


    Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=26585#more-26585
    Ein sehr guter Artikel der Nachdenkseiten zu dem Thema.


    Das mit dem "linken Spuk" halte ich für eine der üblichen linken Verschwörungstheorien. Aber lassen wir das...


    1. Ziemlich irritieren tut mich die ständige Verwendung des Adjektivs neoliberal. Klar, als (unzweifelhaft) linker Autor haut man halt immer mal gerne lautstark auf "den Neoliberalismus" drauf. Aber:


    was bitte hatte diese ganze sogenannten Griechenland-"Rettung" mit "neoliberaler" Politik zu tun?


    In meinen Augen nicht viel. Ich sehe nicht, was da irgendwie "liberal" sein sollte? Im Gegenteil! Diese staatliche organisierte Bankenrettung, die die Last letztlich den Steuerzahlern (noch offen ist: wo?) aufbürdet, war und ist doch "schönste" EU-Planwirtschaft.


    PS:

    Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    Demokratie, Solidarität, friedliches Zusammenleben, Fortschritt, Wohlstand – all dies waren die Säulen, auf denen ein gemeinsames Europa ursprünglich errichtet wurde


    Demokratie war nie eine Säule, auf der ein gemeinsames Europa (in Form der EU) errichtet wurde!

    "Merkel wiederholte in der Ansprache auch ihren Satz: „Scheitert der Euro, scheitert Europa.“ Die Gemeinschaftswährung sei „mehr als eine Währung“, sagte sie. „Er gründet sich auf gemeinschaftlichem Vertrauen.“ (Merkel zeigt sich gesprächbereit (FAZ))


    Ich kann diesen Schrott nicht mehr hören. :rolleyes:


    - Ist Europa damals, vor 15 Jahren, gescheitert, als einige Länder auf den EURO verzichtet haben?


    - Können wir Briten, Dänen, Schweden, Polen und Tschechen nicht vertrauen?


    - Ist die europäische Idee des friedlichen und kooperativen Zusammenlebens von Völkern wirklich abhängig von einer scheissverdammten gemeinsamen Währung? Einer Recheneinheit, mit der die Menschen und Firmen ihre Güter und Dienstleistungen bezahlen? :flop:


    Das ist nicht das Europa, das ich als Friedensprojekt begreife.

    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Gegenfrage: Welchen Nachteil hast du davon, wenn sie deinen Beruf kennen?


    Mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen.
    Mit geringer Wahrscheinlichkeit: Dass ich selbst zur Zielscheibe werde.


    Natürlich nicht allein aufgrund des Berufs, sondern weil noch andere Faktoren hinzukommen.
    Vielleicht habe ich ja einen nicht ganz so häufigen Beruf, und sie fahnden momentan nach einem, der mutmasslich einschlägige Fachkenntnisse und ein ähnliches Auto fährt.


    Oder - und das ist dann nicht mehr so weit hergeholt - es bestehen aufgrund der Ladung meines Autos Anzeichen dafür, dass ich gerade Steuerhinterziehung, Schmuggel und/oder Schwarzarbeit betreibe.

    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Was bitte ist so schlimm daran, der Polizei, die gerade dabei ist, einem zu seinem Recht zu verhelfen, zu sagen, wann und wo man geboren ist und welchen Beruf man hat?


    Identifikation: Einverstanden.
    Und ich würde dir sogar zustimmen: Sooo "schlimm" ist das mit der Berufsangabe gar nicht.


    Aber erlaube meine Gegenfrage:
    Warum sollten die Angaben erfragen, die zu ihrer Aufgabenerfüllung gar nicht nötig sind?


    Welchen Vorteil habe ich davon?
    Keinen.


    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Welchen Beruf du hast, weiß auch das Finanzamt. Ob du ledig bist, ebenfalls


    Kennen die den Beruf?


    Es mag überraschen, aber ich würde sogar bezweifeln, dass meine Finanzbehörde meinen Beruf weiss (zugegeben, den Arbeitgeber erfahren sie aus der Lohnabrechnung). Ich weiss nicht definitiv, wie's in Deutschland ist, aber wenn ich mir die bis vor kurzem geltende Lohnsteuerkarte bei Wikipedia als Anhaltspunkt mal anschaue, dann sehe ich da eigentlich auch keine Berufsangabe..?


    Und den Personenstand benötigen sie ja zur Erfüllung ihrer originären Aufgaben.


    Ich bin da grundsätzlich zwar dafür, alle Paare getrennt zu besteuern, so dass das keine Rolle spielt, aber das ist wahrlich ein anderes Thema.

    Zitat

    Original geschrieben von Kaan
    Wie gesagt: Statistik, anonym und so.


    Wenn es doch aber nur um die Statistik geht, dann geht es ja offensichtlich nicht um die originäre Aufgabenerfüllung der Polizei. Gerade da ist aber doch - zumindest wenn man es genau nimmt - die Frage:


    Welches Gesetz verpflichtet mich, solche "statistische Angaben" zu machen? ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Unabhängig davon der Frage des TE:Einer Verkehrsunfall und deren Owi sind zu zumeist keine geringfügigen Ordnungswidrigkeiten, gerade wenn Punkte dabei sind.


    Und die Fragen des Polizeibeamten sind ja nicht rechtswidrig; die Beantwortung kann ja abgelehnt werden.

    Zitat

    Original geschrieben von Kaan
    Moin, 111 OWIG sagt:


    (...)


    Somit wirst du mit leben müssen, dass die Polizei die Daten erhebt und auch muss


    Geht eigentlich jemand auf den Widerspruch ein? :confused:


    "Der Umfang der zu fordernden Angaben richtet sich laut Rechtsprechung nach der Art und der Schwere des zu ermittelnden Einzelfalles. So wird die Forderung nach der Angabe des Familienstandes und des Berufes im Rahmen der Ermittlungen einer geringfügigen Ordnungswidrigkeit (meist Verkehrs-OWi) regelmäßig als unverhältnismäßig und die Ahndung von Falsch- oder Nichtangaben gemäß § 111 OWiG abgelehnt"



    Und wenn schon explizit Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten als Beispiel für "geringfügige Ordnungswidrigkeiten" genannt werden... also wenn die Beschädigung eines geparkten Autos nicht eine solche sein soll, was dann? (Es entsteht vielleicht ein "teurer" Schaden - aber der Rechtsverstoss ist doch nun wohl wahrlich gering)

    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    hinter der Aufnahme der Personalien durch Polizeibeamte für eine Zeugenaussage eine Verschwörung zu wittern, während man bereitwillig Google, Facebook, Apple & Co. die intimsten Geheimnisse anvertraut


    Das Anvertrauen der intimsten Geheimnisse an diese amerikanischen Anbieter geschieht freiwillig. Die geben sich nicht den Anschein, dass man dazu verpflichtet sei. Im übrigen ist es auch nicht so, dass jeder Autofahrer (oder überhaupt "jeder") diesen intimste Geheimnisse anvertraute.


    Mich irritiert die immer wiederkehrende Unterstellung, jeder, also "auch ich" würde alles Facebook anvertrauen immer wieder ziemlich.


    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Es scheint in gewissen Kreisen eine Art neuer Sport zu sein, die Exekutive des Staats, in dem man lebt, und dessen Legislative man selbst demokratisch legitimiert hat, als Feind anzusehen. Ich finde das äußert befremdlich.


    Ich finde das nur verständlich.
    Gerade in punkto Daten.


    Stichwort Vorratsdatenspeicherung: Wenn ein Staat meint, anlasslos sämtliche Kommunikation überwachen zu müssen, zum Beispiel wer mit wem wo telefoniert, dann empfinde ich das als "feindlichen" Akt.


    Ich bin der Meinung, ein Staat bzw. einzelne Behörden müssen nicht mehr über "mich" wissen, als zur Erfüllung ihrer Aufgaben nötig.

    Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    Links zu "Junge Freiheit" geht gar nicht. Das ist eine gute Entscheidung vom Carsten.


    Wenn ich mich recht entsinne, dann war die "Argumentation" im betreffenden Thread allerdings ganz genauso wie deine hier:


    "Links zu "Junge Freiheit" geht gar nicht."


    Aus Sicht eines Betreibers eines Telefonie-Forums, der vielleicht keine Lust/Zeit für ausufernde Moderationsaufgaben in off-topic-Threads hat, finde ich das vielleicht rein aus Gründen von Zeit und Aufwand noch irgendwo nachvollziehbar, dass man so kurzschlusshaft reagiert. Und ja, das ist selbstverständlich sein gutes "Hausrecht" und als solches zu respektieren.


    Ansonsten finde ich es aber ehrlich gesagt ziemlich "hirnlos", wenn man so eine Art Zensur auch noch gutheisst. Eine Zensur allein aufgrund der Quelle - aber ohne jegliche inhaltliche Auseinandersetzung mit dem eigentlich verlinkten Inhalt.


    Zitat

    Original geschrieben von rajenske
    In vielen Artikeln wird eine Grundgesetzvereinbarkeit der "Jungen Freiheit" diskutiert, nur mal einer als Beispiel:
    [url=http://www.bpb.de/themen/KNDOVD,4,0,Der_Schmittismus_der_Jungen_Freiheit.html]Der Schmittismus der Jungen Freiheit | bpb[/url]


    Das ist beim betreffenden Autor allerdings quasi Berufs- und Lebensinhalt.


    Die Junge Freiheit existiert nun seit knapp 30 Jahren als Zeitung. Und da sie unbestreitbar mindestens dem rechtskonservativen Bereich im politischen Spektrum zuzuordnen ist, wird es immer Leute geben, die da eine "Brücken-" oder "Scharnier-Funktion" mit rechtem Extremismus gibt. Gerade in Deutschland sind viele da aussergewöhnlich sensibilisiert. Sie mag nicht unumstritten sein - ich sehe da allerdings nun wahrlich keinen Konsens, der sie ausserhalb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung oder als "rechtsextremes" Medium verortet.


    Genausowenig, wie man die linke taz analog dafür halten muss. Obwohl man es könnte, wenn man nur wollte, und nach den richtigen Brotkrumen suchte, so wie der Herr Gessenharter in deinem Link. Beispiel nach maximal drei Minuten originärer Internetrecherche: Kommentar von taz-Redakteur Martin Kaul zu den Blockupy-Protesten in Frankfurt (Ausschnitt ungekürzt, Hervorhebung von mir):



    Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Hessen lädt zu einer Demonstration ein und verschiedene, teils militante Gruppen mobilisieren. Es gibt in Frankfurt kaum einen Menschen, der dazu keine Meinung hat. Wachsamkeitsmodus? Erzeugt.


    Das ist, politisch, eine gute Nachricht.



    Weite "Gedankensprünge" zur Rechtfertigung "militanter" Gewalt muss man da nun wahrlich nicht mehr machen. :rolleyes:


    Würde ich deshalb ein Verbot von Links auf das taz-Angebot fordern?
    Im Leben nicht!
    Man sollte sich vielmehr individuell mit den Inhalten auseinandersetzen.


    (Und wie oben schon gesagt: Beim Betreiber dieses Forums habe ich Verständnis dafür - nicht aber, wenn User diese Art Zensur noch unterstützen)

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Ach ja? Da bin ich mal tatsächlich auf deine Erklärung in politischer, kultureller und ökonomischer Sicht gespannt, warum dies so sein sollte.....


    Die Mentalitätsunterschiede innerhalb eines Landes gibt es. Und ja, die Schwaben mögen da den (Deutsch-) Schweizern näher und die Bayern den Österreichern näher sein, als Hamburgern oder Rheinländern.


    Trotzdem steht für mich die Frage im Raum:
    Wie "identifiziert" sich eine Person primär?


    Als Kölner?
    Als Rheinländer?
    Als Nordrhein-Westfale?
    Als Deutscher?
    Als Europäer/EU-Bürger?
    Als Weltbürger?


    Mein Eindruck ist klar: Die meisten identifizieren sich hauptsächlich nach dem Nationalstaat. Also im Beispiel als Deutsche. Zumindest international, d.h., "europäisch" gedacht, also im Verhältnis zur bzw. im Aufenthalt in der EU. Es mag Ausnahmen geben, wie beispielsweise Katalanen, Schotten. Aber schon bei den Bayern würde ich das nicht mehr ernsthaft, sondern höchstens mit einem Augenzwinkern gelten lassen.


    Dafür gibt's neben dem Sport ("der Weltmeisterschaft") und der historisch gewachsenen Komponente m.E. zwei bis drei Hauptfaktoren:


    1. Die Sprache. Sie ist meines Erachtens einer der allerstärksten Identifikations- und Integrationsfaktoren überhaupt


    2. Das Verhältnis des Bürgers zum Staat und seinen Institutionen. Die Bürger nehmen sich einem Staat als Organisationseinheit zugehörig war (sowohl hinsichtlich Rechtsordnung, Administration als auch Politik). Es gelten weitgehend dieselben Gesetze, dieselben Steuern, dasselbe Bildungssystem, dieselben Preise und Tarife, etc. Man sitzt "im selben Boot".


    3. Die Religion. Da haben sich in der Vergangenheit unzählige Konflikte dran entzündet und tun das immer noch. In Deutschland und der EU ist die Rolle dieser aber in den letzten Jahren bis Jahrzehnten deutlich zurückgegangen.



    Wie funktioniert nun friedliches, zufriedenes und kooperatives Zusammenleben unter dieser Prämisse? Nun...


    1. Dadurch, dass man eine gemeinsame Sprache hat, schafft und durchsetzt.
    Beispiel: Frankreich, aber auch Deutschland, Spanien mit Ausnahme vielleicht von Katalonien und dem Baskenland)


    2. Dadurch, dass man den Staat nach den Prinzipien von Föderalismus und Subsidiarität organisiert, Kompetenzen an kleinere Organisationseinheiten delegiert bzw. diesen überlässt, anstatt. Um das Bild vom "selben Boot" wieder aufzugreifen: Dadurch, dass der Bürger das Gefühl hat, dessen Kurs beeinflussen zu können.
    Beispiel: Schweiz, die das trotz dreier Landessprachen und grosser Mentalitätsunterschiede schafft, aber auch Grossbritannien, mit dem Beispiel Schottland.


    3. Das Problem mit der Religion erledigt sich in Europa durch wachsende Toleranz langsam von selbst.
    Beispiel: Mittlerweile wohl selbst in Nordirland.
    (Zumindest unter den Christen und Nicht-Gläubigen in Europa gilt dies. Der Islam spielt zunehmend eine Rolle).



    In Bezug auf die EU als Staatenbund bzw. als Möchtegern-Staat würde ich konstatieren:


    1. Das mit der gemeinsamen Sprache schafft die EU nie und nimmer, und will sie auch gar nicht.


    2. In punkto Selbstbestimmung und Demokratie ist die EU in den letzten Jahren dabei, den Bogen zu überspannen. Anstatt eines EU-Bilds voller friedlich und freiwillig zum gemeinsamen Wohle ihrer Bevölkerungen kooperierender Staaten, haben mehr und mehr Bürger das Gefühl einer Art Ohnmacht und Fremdbestimmung durch abgehobene Eliten. Das gilt, trotz völlig unterschiedlicher wirtschaftlicher Interessen sowohl in Griechenland, Frankreich als auch Deutschland.


    Der EURO rückt jetzt für viele ins Bild dazu. Griechenland und dessen Krise sind dabei die Speerspitze, ein Katalyst, der diese Wahrnehmung beschleunigt. Wie Varoufakis gerade wieder einmal korrekt sagte: Die EU könnte dadurch dauerhaft beschädigt werden. Die Quittungen gibt's ggf. an den Wahlurnen.