Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von qwert2015
    Da fällt mir spontan die Payback Maestro Karte ein.


    Ich weiß. ;) Beim Schreiben hatte ich die schon im Hinterkopf. Ausnahmen bestätigen die Regel.


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    Original geschrieben von Buzzwords
    Wie wäre es mit einer Debitkarte von der Deutschen Bahn?
    (...) als Girocard UND Maestro inkl. (...) Paypass..?!?


    Das wäre insofern wohl wieder "lustig" als dass man das beworbene Feature Paypass bei der Bahn selbst (obwohl vom Produktportfolio eigentlich ein super potentieller Paypass-Anbieter) gar nicht einsetzen könnte.


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    Original geschrieben von stanglwirt
    häää? sicherer mit unterschrift als mit pin??? für wen?


    - Technisch gesehen ist natürlich die PIN-Zahlung sicherer.
    - Rechtlich gesehen jedoch ist die Unterschrift aus Kundensicht vorteilhafter, da im Missbrauchsfalle der Anschein der Autorisierung durch den Kunden leichter zu erschüttern ist (wie die Vorschreiber schon schreiben).

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    Original geschrieben von Heeman
    Der Mitarbeiter an der Hotline hat mir dann in einem sehr langen Gespräch ausführlich erläutert warum dieses Problem nicht unter die Garantie Bedingungen von Apple fällt. Das iPad ist davon technisch unberührt und läuft sauber, weshalb ein Tausch oder eine Reparatur in diesem Fall nicht infrage kommt. Ich sehe dies jedoch anders, dies habe ich dem Mitarbeiter auch mitgeteilt.


    Die Frage ist, mit welcher Begründung du das anders siehst?


    Die Garantiebedingungen von Apple sind hinreichend eindeutig. Rein optische Makel, die die Funktion nicht beeinträchtigen, sind nicht von der Garantie abgedeckt. Genau wie dir der Mitarbeiter schon erläuterte.


    Solltest du das iPad innerhalb der letzten 24 Monate bei Apple direkt gekauft haben, kommen ggf. Gewährleistungsansprüche in Frage. Ggf. liegt die Beweislast für das Vorhandensein dieser Mängel bereits beim Kaufzeitpunkt natürlich bei dir (wovon ich ausgehe, wenn es sich, wenn ich richtig verstehe, um das iPad mini zwei handelt).

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Es ist nicht einmal der Inhalt der griechischen Vorschläge (oder Nicht-Vorschläge), die mich säuerlich werden lassen ... es ist das Selbstverständnis, mit dem die Beiden zum Ausdruck bringen, dass sie machen, was sie wollen


    Finde ich gar nicht mal.


    Ich finde, sie vertreten vielmehr demokratisch legitimierte Interessen.
    Mehr, als die meisten anderen beteiligten Akteure - welche viel eher mach(t)en, "was sie wollen".

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    Original geschrieben von tobmobile
    Also meine deutsche VISA Debitkarte funktioniert auch online


    Klassisches Missverständnis zwischen Deutschen und anderen wie bspw. Amerikanern. In Deutschland wird alles, was "VISA" oder "MasterCard" heisst, gewöhnlich als "Kreditkarte" bezeichnet. Selbst dann, wenn es vorausbezahlt ist. Stichwort: "Prepaid-Kreditkarte". Ja, das ist im Prinzip natürlich ein Widerspruch in sich.


    Und ja, du hast mich jetzt (in meinem Vorbeitrag im letzten Absatz "PS") erwischt, dass ich die Terminologie selbst auch nicht immer konsequent verwende ;)


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    Original geschrieben von tobmobile
    Ich bin jetzt allerdings auch etwas verwirrt. Einmal heißt es VISA und MasterCard würden akzeptiert, dann ist wieder (nur) von Kreditkarten die Rede. Ja, wie denn nun?

    Genau genommen geht's hier im Thread auch "nur" um die Akzeptanz von VISA und MasterCard (vulgo "Kreditkarte"). Ob da nun als abgerechnet wird wie Debit, charge card, revolving credit, prepaid oder was auch immer, ist irrelevant.


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    Original geschrieben von vinta
    Seltsam nur, dass es zahlreiche Menschen auf dieser Welt gibt, die durchaus mehrere Zahlungskarten haben und nutzen. Wenn Du denen sagst, wozu denn, eine reicht doch für alles, bist Du es vermutlich, dem man den Vogel zeigen wird.


    Hey, ich bin gar nicht gegen Wettbewerb, innovative Produkte. Ich hab ja wie gesagt selbst mehrere Karten. Und da "brauche" ich auch wirklich mehrere (also auch abgesehen vom "hobbymässigen" Spass daran). Hab ich bei unterschiedlichen Banken in unterschiedlichen Währungen in unterschiedlichen Ländern.


    Was ich aber wirklich nicht "brauche", sind mehrere Karten von der gleichen Bank. Also das klassische "Doppel" aus "Kreditkarte" (Visa/MasterCard) und "EC-Karte" (girocard + Maestro/V Pay) von der gleichen Bank, die letztlich über das gleiche Konto abgerechnet werden. Zur klassischen Debitkarten-Nutzung (girocard, Maestro, V Pay) werde ich im Grunde nur "gezwungen": Von Banken, durch deren komplizierte Preisgestaltung (Bargeldabhebung an eigenen Automaten mit der EC-Karte günstiger). Und von Händlern, die "Kreditkarten" nicht akzeptieren.


    Ich kenne auch kaum interessante Debitkarten-Produkte mit innovativen oder lukrativen "Zusatzfeatures". Kontaktlose Zahlungen, Versicherungsleistungen, Bonusprogramme, Cash-back etc. sind doch quasi ausschließlich Kreditkarten vorbehalten.

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    Original geschrieben von lars85
    Ich greife auch gerne mal zur KK, aber wirklich quasi alles damit bezahlen? :confused: denn Sinn erkenne ich bishe bei den Argumenten nicht


    Vielleicht muss man sich in der Perspektive einfach mal vom Status Quo lösen, und fragen:


    Warum nicht? ...wenn man es kann.
    Warum sollte man denn zwei verschiedene Karten (bzw. Arten oder Systeme) nutzen, wenn doch eine einzige für alles genügt?


    ;)



    Ich meine, nehmen wir wir mal an, wir hätten heute überhaupt keine Bankkarten, sondern würden alle Bargeld alle am Schalter beim netten Bankbeamten mit dem Personalausweis beziehen.


    Und dann kommt einer, und sagt: hey, im Ausland gibt 's so coole kleine dünne Plastikkärtchen, mit denen man in Läden bezahlen kann. Wirklich handlich. Die Leute schieben das in kleine Lesegeräte, geben einfach ihre kleine geheime Nummer ein, und in Sekundenschnelle haben Sie gezahlt. Immer den passenden Betrag! Funktioniert auch an sogenannten Bankomaten, wenn jemand nachts oder so Bargeld beziehen will. Und sogar im Internet kann man damit zahlen!


    Wie wär's, wenn wir das bei uns auch machen?


    Da schrei ich glatt Hurra!


    Wenn der dann allerdings noch mit einem zweiten System kommt, was für den Kunden und Händler im Prinzip quasi identisch funktioniert, aber ggf. nicht online, ggf. nur in Europa, ggf. noch von denselben Firmen betrieben wird, aber mit einem separaten (aber oft überlappenden) Akzeptanzstellennetz, separaten Karten und separaten Preislisten...


    Da zeig ich dem 'nen Vogel!



    PS: es gibt EU-Länder, da geben die führenden Banken auch überhaupt nichts anderes mehr aus als Mastercard und Visa. Für die Kleinen wie die Großen. Wahlweise als Debit- oder Kreditvariante. (Aber immer Visa bzw Mastercard, nicht V Pay oder Maestro)

    Man muss bei den monatlich abgerechneten Karten nur einmal im Monat genug Geld auf dem Konto haben, bzw. den Kreditkartensaldo begleichen.


    Ansonsten kann das Geld auf einem verzinsten Tagesgeld- oder Verrechnungskonto bleiben. Zugegeben, die Tagesgeldzinsen sind momentan so niedrig, dass es keinen grossen Unterschied macht, aber das Zinsniveau war ja nicht immer so wie jetzt und muss es auch nicht bleiben.


    Ich persönlich gehe ca. 5 mal pro Woche im Restaurant essen (holen), wobei ich meist und zumindest un meinem Stammrestaurant Cash zahle. Ansonsten bestreite ich mittlerweile fast alle Ausgaben des alltäglichen Bedarfs (Einkäufe in Supermärkten und Warenhäusern, öffentlicher Verkehr) mit Kreditkarte.


    Finde es da auch wesentlich übersichtlicher, mir nur einmal im Monat den Auszug der Karte anzuschauen, als wenn die ganzen Kleinbeträge (durchaus oft im tiefen einstelligen Bereich) mir auch noch meinen "normalen" Kontoauszug "zumüllten".

    Spätere Abbuchung und Bonusprogramme nannte herbert1960 schon. Ich würde noch hinzufügen:


    - mehr kontaktlose Zahlungsmöglichkeiten, da diese de facto eher auf "Kreditkarten" (Visa/MC) als auf Debitkarten integriert sind


    - "eine Karte weniger": Denn ich kann nun die gleiche Karte für Ausgaben im Ladengeschäft verwenden wie auch...
    1. ...online (da deutsche Debitkarten nicht online funktionieren)
    2. ...mit der ich "weltweit" kostenfrei oder zumindest günstig abhebe


    - "eine PIN weniger zu merken" bedeutete das letztlich auch. Speziell für deutsche Bankkunden. Ich meine, ich hab' 6 oder 7 ausländische Karten, die alle ein und dieselbe PIN haben - nur bei den (meisten) deutschen Karten kann ich als Kunde die Nr. nicht selbst ändern...

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Ich finde, man sollte in der Rentenfrage den Griechen entgegenkommen - oder ihnen zumindest Zeit geben, ein neues System auszuarbeiten. Bei einer anderen, etwas nüchterner auftretenden Regierung als der gegenwärtigen Koalition in Griechenland wäre das vermutlich auch schon längst geschehen


    Glaub' ich im Leben nicht


    Griechenland ist jetzt verdammt nochmal knapp 15 Jahre im EURO und hat sich dadurch billig finanziert. Und die Vorgängerregierung(en) sind auch wesentlich nüchterner aufgetreten. Selbst nach Eintritt der Schuldenkrise.


    Und passiert ist wieviel?
    Eben.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    Wie wäre es denn da, dass man Teil X der Schulden zinslos bzw. nur gegen Inflationsausgleich stundet?


    Genau das passiert doch schon.
    U.a. Kreditstundung über 10 Jahre bspw. für die EFSF-Kredite.


    Für die Kredite aus dem ersten Griechenland-Hilfsprogramm wurde der Zinssatz nachträglich mehrmals auf nur noch 50 Basispunkte über EURIBOR angepasst. Das dürften momentan irgendwas um die 0,5%/a sein, jedenfalls klar weniger als ein Prozent/Jahr.


    Dürfte heute in etwa der Inflationsrate entsprechen - dabei aber allerdings noch weit unterhalb der von der EZB tatsächlich "gewünschten" Inflationsrate von 2% liegen. Gleichzeitig wurde die ursprüngliche Fälligkeit bis 2026 um 15 Jahre bis 2041 verschoben.


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    Original geschrieben von stanglwirt
    Voraussetzung natürlich immer, dass tatsächlich kein neues Geld fliesst und dass sich Griechenland entsprechend verpflichtet


    Wir sehen es doch momentan in den Verhandlungen, wie auch in der Vergangenheit:
    Die Griechen versprechen und lügen wenn nötig das Blaue vom Himmel über Hellas herunter.
    So wie mit dem Primärüberschuss, versprechen sie einfach mal, ohne konkrete Massnahmen dafür präsentieren zu können.