-
Zitat
Original geschrieben von geos
Intereressant wäre, wie das gemacht ist. Bekommt die Karte dann sowohl eine Mastercard- als auch eine Maestro-Kartennummer?
Weiss nicht, wie es bei MyWallet ist, aber eine mir bekannte Doppel-Karte hat tatsächlich zwei Nummern. Frontseite mit Maestro-Logo und entsprechender Nummer, Rückseite mit MasterCard-Logo und Nummer (oder war's andersrum?). Beim Stecken ins Terminal sollte man dann die Funktion auswählen.
EDIT: Wenn ich die Bilder auf der mywallet-Seite richtig deute, dann ist das auch so eine doppelseitige Karte.
PS: Damit interessant genug für mich, um mal zu versuchen, so eine Karte zu bekommen.
-
Zitat
Original geschrieben von Gallium
Übrigens am Gesamt-Lohn aller abhängig Beschäftigten in DE hat sich seit Jahren kaum etwas geändert - es wird nur anders verteilt
Dafür sind jetzt deutlich mehr Leute erwerbstätig.
Die Lohnsumme verteilt sich also auf mehr Leute.
Anders formuliert: Mehr Leute partizipieren am Arbeitsmarkt.
-
Re: Wozu sind leere SIM-Karten zu gebrauchen?
Zitat
Original geschrieben von Gallium
So richtig ist mir der Sinn und das Prinzip dieser leeren SIMs nicht verständlich - Was bedeutet eigentlich 'leer'?
Als "leer" würde ich die nicht bezeichnen.
Sie sind einfach im Netz nicht aktiv bzw. keiner Nummer zugeordnet.
Zitat
Original geschrieben von Gallium
Was kann man damit noch alles Sinnvolles anstellen?
Zum Beispiel iPhones aktivieren oder Telefonnummern speichern.
Abgesehen davon, nehme ich an, dass du sie zum Aktivieren (über die Hotline oder ein Online-Tool) parat hast, wenn du eine Ersatzkarte brauchst. Ich meine, stell dir mal beispielsweise vor, wie Angela Merkel als Bundeskanzlerin oder Dieter Zetsche als Vorstandsvorsitzender ihr Diensthandy verlieren oder ihre SIM-Karte beschädigen. Sagen wir mal... wie wär's am Gründonnerstag abend? Und wie dann einer aus dem Kanzleramt oder von Daimler aus Stuttgart anruft, um eine neue SIM-Karte zu bestellen ...welche dann (erst) am Dienstag oder Mittwoch nach Ostern von der Post geliefert wird.
Ich habe meine Zweifel 
-
Zitat
Original geschrieben von Harris
wo genau die Advanzia den Kurs herbei würfelt ist mir auch egal
Wenn ich mich richtig erinnere, dann sollte man nicht auf die von Advanzia in Klammern angegebenen Umrechnungskurse schauen. Denn nach diesen rechnet Advanzia nicht tatsächlich um.
Wenn ich es richtig sehe, dann rechnen offensichtlich nach ihrem "internen" Kurs um, runden das Ergebnis auf zwei (EURO-Cent-) Nachkommastellen, geben es in der Spalte "Betrag EUR" in der Rechnung an. Dasselbe gerundete Ergebnis teilen sie dann wieder durch den Originalbetrag und runden wieder, diesmal auf 4 Nachkommastellen. Das ist der in Klammern angegebene Kurs in der Rechnung.

So hatte ich letztes Jahr in Schweden vier Transaktionen an einem Tag. Diese wurden alle auf den Cent genau zum MasterCard-Currency-Converter-Kurs des nächsten Tages (Buchungstags) von der Advanzia abgerechnet. In der Advanzia-Rechnung an mich geben sie auf den vier Zeilen in Klammern dann folgerichtig aber aufgrund der Rundungen vier leicht unterschiedliche Kurse an.
-
Einfach mal als Vergleich: Bei mir stimmen die Advanzia-Kurse immer ziemlich mit den MasterCard-Kursen überein. Glaube auf mehr als 0.5% Differenz kam ich nie, als ich nachgerechnet habe (Rundungsdifferenzen, Transaktionsdatum etc. hin oder her).
Bei meiner Schweizer Kreditkarte hat die Bank - welche sogar eigentlich als sehr fair konvertierend galt bzw. gilt - hingegen unlängst ca. 2% "schlechter" abgerechnet, verglichen mit den Kursen aus dem MasterCard Currency Converter. Dies noch zusätzlich zum anfallenden Fremdwährungszuschlag.
Anders formuliert: Da beträgt die Differenz zu den MasterCard-Kursen allein bei der Währungskonvertierung ein Vielfaches dessen bei der Advanzia.
-
Re: Abermals DCC und Wechselkurse bei MasterCard
Zitat
Original geschrieben von little-endian
Nächster, diesmal etwas kniffligerer Fall nach Zahlung der Rechnung an einer Hotelbar, ebenfalls in Hong Kong. Auf der Quittung stehen zwei Beträge, wobei man gnädigerweise nachträglich (?) darüber jeweils sein Auswahlkreuz im Schummerlicht bezüglich der Währung machen darf
"Knifflig" finde ich in Zusammenhang da das "Trinkgeld in Transaktionswährung" - zumal ein- und derselbe numerische Betrag ja je nach (auf ebenjenem Beleg) gewählter Transaktionswährung knapp 8mal (!) so viel wert ist. 
Zitat
Original geschrieben von little-endian
Wenn man sich die Kurse bei pluscard.de anschaut
Haben die irgendwas mit der Advanzia zu tun?
Zitat
Original geschrieben von little-endian
Nicht nur gibt es zwischen pluscard.de und mastercard.com seltsamerweise einen Offset von einem Tag
MasterCard-Seite würde es erklären: “The exchange rate that is applied to a transaction is the exchange rate as of the day of settlement which is the day that MasterCard determines the settlement amount to be exchanged between the acquirer and the issuer. The settlement date is therefore typically different from the date of the actual transaction.” Ist, glaube ich, meist etwa einen (Werk-?) Tag nach Transaktion.
Zitat
Original geschrieben von little-endian
So lautete eine Transaktion vom 01.04.2015 auf 6960 ¥, durch Advanzia umgerechnet in 53,97€
Für die Abrechnung durch Advanzia ist der vom 03.04.2015 aber der Einzige, der nach Rundung hinkommt - sehr kurios.
Na also, kommt doch hin, wenn erst an dem Tag abgerechnet wurde.
Wo ist denn das Problem?
-
Zitat
Original geschrieben von rmol
Fürchte ich auch, dabei wäre das im ureigensten Interesse der Advanzia... würde dadurch doch deren einziges noch vorhandenes Alleinstellungsmerkmal "keine Fremdwährungsgebühr" nicht verwässert.
Das Alleinstellungsmerkmal ist ein guter Werbespruch - bzw. Voraussetzung dafür. Aber ich bezweifle stark, dass das wirklich in deren "ureigenstem" Interesse wäre.
Ich denke, eine EUR-Abrechnung aus dem Ausland kommt die Advanzia doch deutlich günstiger, als wenn sie Fremdwährung berappen müssen. Anderes würde mich doch wundern - auch angesichts dessen, dass die Advanzia ihren Kunden ja sehr faire Kurse berechnet.
Zitat
Original geschrieben von rmol
Plan B wäre noch, wegen der effektiven Nicht-Wahlmöglichkeit jeden derartigen Umsatz bei Advanzia zu reklamieren. Das werden sie zwar vermutlich nicht akzeptieren
Die Frage ist: müssen sie nicht? Wenn der Umsatz in Fremdwährung autorisiert wurde, aber ausweislich Rechnung nicht so abgebucht wurde. Die Kursdifferenz zu den üblichen Umrechnungskursen sollte ja (zumindest für regelmäßige Zähler) auch offensichtlich nachweisbar sein, als "Schaden".
Zitat
Original geschrieben von rmol
wegen der effektiven Nicht-Wahlmöglichkeit
"Effektiv" und "nachweisbar" sind zwei Paar Schuhe.
Einen "klaren" und sauberen Fall hat man erst, wenn man die fehlende Wahlmöglichkeit beim Kauf moniert. D.h., zum Beispiel auf dem unterschriebenen Beleg vermerkt, dass man keine Wahlmöglichkeit hatte.
-
Das WTO-Haus ist ja gerade mal vierstöckig und da arbeiten im ganzen Haus vermutlich keine 500 Menschen auf einmal. Das Haus steht ziemlich allein am Seeufer und ist auch so breit, dass man mit einem Verkehrsflugzug nur einen kleinen Ausschnitt treffen würde.
Ist zwar etwas zynisch, aber rein von der Opferzahl kann ich mir wirklich "effektivere" Ziele vorstellen, als die WTO.
-
Zitat
Original geschrieben von bernbayer
Falsch war nach meiner Einschätzung die Agenda-Politik in großen Teilen aber trotzdem.
Zitat
Original geschrieben von Printus
Aber selbst wenn man sagt, damals hat man die Agendapolitik für richtig erachtet weil man glaubte, dass es den Menschen unter dem Strich nutzt, hatte man seitdem jahrelang Zeit, den Fehler zu erkennen und zu korrigieren. Dieses nicht zu tun ist ein noch größerer Fehler als der, der anfangs gemacht wurde. Denn inzwischen weiß man um die Folgen und kehrte trotzdem nicht davon ab.
Ihr tut gerade so, als sei die Agenda-Politik grösstenteils "erwiesenermassen" ein Fehler gewesen. Aus Sicht der SPD-Wahlchancen ist dies sicher richtig. Aber ist sie auch für das Land an sich "schlecht" gewesen? Pauschal finde ich diese Behauptung sehr "gewagt".
Deutschland hat beispielsweise im Zuge derselben mittlerweile die Arbeitslosenquote von 10-12% auf unter 7% senken können. Es gibt auch kaum ernstzunehmende Wissenschaftler, die da am positiven Beitrag der Agenda 2010 ernsthaft zweifeln (und ja, die immer obligatorischerweise hervorgeholten Thesen irgendwelcher "Schattenarbeitslosigkeiten" und "Berechnungstricks" ändern da auch im Grundsatz nichts).
-
Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
Ausser die Bombe funktioniert nicht.
Sie ins Cockpit zu lassen bringt den Menschen im Flugzeug und sich noch mindestens ein paar Minuten und die minimale Chance die Terroristen im Cockpit zu ueberwaeltigen.
Wenn die Bombe eine glaubhafte Drohung ist, dann ist derjenige bereit, zu sterben.
Solche Leute gehören auf keinen Fall ins Cockpit.
Zitat
Original geschrieben von Gag Halfrunt
Es gab nun exakt einen Fall, in dem ein Pilot unter Zuhilfenahme der gesicherten Cockpittür das Flugzeug mutwillig zum Absturz gebracht hat
Genau genommen mindestens zwei (Linhas Aéreas de Moçambique, Flug 470).
Denkbar wäre auch Malaysian 370.