Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von paul_k_9
    Dazu ist es wichtig einen (US-) Wert zu nehmen der an einer europäischen Börse in € gehandelt wird. Man muss in € kaufen und verkaufen sonst funktioniert der Währungseffekt (um den es dir geht) natürlich nicht.


    Huh? Wieso sollten Handelsplatz und Transaktionswährung nicht prinzipiell (d.h., abgesehen von einer daraus entstehenden Transaktionskostendifferenz) völlig irrelevant sein?


    :confused:

    Ich frag jetzt nur mal ganz naiv:
    Hat der Threadersteller hier ein Rücktrittsrecht? Beziehungsweise ist, mangels übereinstimmender Willenserklärungen, überhaupt kein Vertrag zu Stande gekommen?

    Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Er wollte den flug aber nur buchen wenn er AirBerlin dabei übers Ohr hauen kann.
    Nun haut Airberlin ihn übers Ohr und er weint rum.


    Der kleine aber feine Unterschied dürfte sein, dass man Air Berlin als ordentlichem Kaufmann eine grössere Sorgfalt im Geschäftsverkehr unterstellen - und auch von diesen erwarten - kann als von Moerlin als (mutmassliche) Privatperson.


    In diesem Falle wüsste ich auch nicht, wieso er die Flugesellschaft "übers Ohr hauen" sollte? Der Flugpreis scheint zwar ziemlich günstig, aber nicht objektiv in so krassem Missverhältnis zur Leistung zu stehen, dass man da objektiv einen Fehler annehmen muss. Und an komplexen - und für Laien sowohl unlogischen wie auch undurchschaubaren - Preissystemen sind die Fluggesellschaften ja selbst schuld.


    Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Die Frist für SEPA-Lastschriftrückgabe beträgt acht Wochen, sofern dem Einziehenden ein SEPA-Mandat vorliegt.


    Ah danke. Nehme an, das geht auf die SEPA-Einführung (in deutsches Recht) zurück?


    Zitat

    Original geschrieben von Moerlin
    Meine Sorge ist halt nur, dass ich im schlimmsten Fall die Lastschriftrückgabe mache und die mir dann stur 'ne Mahnung schreiben...


    Das könnte schon passieren. Mahnungen von der Firma kannst du grundsätzlich ignorieren, wenn du im Recht bist. Das ist natürlich hier ein bisschen die Frage, ob du das ausreichend belegen kannst (Das Paypal-Mail in Verbindung mit der Auftragsbestätigung ist zumindest mal ein Indiz).

    Re: Problem mit AirBerlin - falscher Betrag abgebucht, jetzt Hinhaltetaktik an Hotline


    Ich als Laie:

    Zitat

    Original geschrieben von Moerlin
    Und wie kann ich AirBerlin vorher rechtsgültig eine Frist zur Zurückerstattung setzen bzw. wie lang oder kurz kann diese Frist sein?


    Meines Wissens muss die Frist "nur" angemessen sein.
    Von daher würde ich Ihnen 7 oder 10 Tage setzen.
    Angemerkt sei dabei, dass Air Berlin der Fall ja bekannt ist - da würde ich die früheren Versuche der Kontaktaufnahme auch auflisten.


    Frage nebenbei: Ist nicht die "normale" Frist zum Lastschriftrückruf bei nur 6 Wochen?


    Zitat

    Original geschrieben von Moerlin
    Geht das nur per Einschreiben oder u.U. auch per Fax?


    Wieso entweder oder?
    Die Kosten für das Fax dürften vernachlässigbar sein.


    Wenn ich Zugang zu einem Faxgerät hätte, würde ich ihnen mein Schreiben da selbstverständlich vorab auch noch per Fax zukommen lassen. Darauf kannst du auch in deinem Brief kurz hinweisen (per Fax am ... und als Einschreiben)

    Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Bitte nicht falsch verstehen, aber ich denke mal, dass der Händler da einfach 1 + 1 zusammen gezählt hat.


    Also nicht nur, dass du (aus seiner Sicht) die Überweisung nur vorgetäuscht hast, sondern bist auch noch Kunde bei einer Bank, deren Kunden aus Gründen, die nicht Gegenstand der Diskussion hier sein sollten, nicht gerade als besonders vertrauenswürdig gelten.


    Es soll zwar nicht Gegenstand der Diskussion sein, aber ich würde trotzdem gerne darüber diskutieren ;)
    Respektive es würde mich jetzt doch mal interessieren:


    Gelten Ziraat-Kunden wirklich als überproportional / ungewöhnlich "unzuverlässig" und "nicht vertrauenswürdig". Und wenn ja, warum? Weil es Türken bzw. Türkischstämmige sind?


    Ich meine, den "klassischen Vorkassebetrüger" würde ich - egal ob nun mit eigenem Konto oder "gephishtem" Konto - eigentlich eher bei anderen Banken verorten bzw. vermuten. Zum Beispiel bei der Postbank (gross, viele Filialen, unpersönliche Kundenbeziehungen, und meines Eindrucks nach relativ grosser Anteil an offline-Kunden und anderen Leuten, die mit Finanzen, Online-Banking und Internet-Sicherheit nicht so viel am Hut haben, bzw. etwas unbedarft sind).

    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Ist das durchgängig so bei allen Produkten/Diensten/Apps/Care-Plänen?
    Aktuell (nur) eine Momentaufnahme. Wie stabil die Annahme ist, bleibt noch abzuwarten. Hast ja weiter oben angedeutet. Apple reagiert auch mal deutlich wie jüngst in Russland.


    Letzteres ist aber eher selten.
    Die Preisanpassung bei den MacBooks war, denke ich, primär aufgrund neuer Modelle, und beim unveränderten 15"-Retina, dass es weiterhin im Verhältnis zu den anderen steht.


    Es gibt natürlich teils noch andere Faktoren, wie Urheberabgaben und Recyclingabgaben, Kosten für höhere (gesetzliche) Gewährleistungspflichten, etc. die je nach Markt einen Unterschied machen können. Und ich finde es auch nicht “verwerflich”, dass im Ausland eine gewisse “Sicherheitsmarge” verlangt wird. Aktuell gibt es bei Apple auch Produkte, die momentan in Europa immer noch ”zu billig” sind, wo die Preise noch nicht angepasst wurden. Beispiele (je kleinste Konfiguration):


    iPhone 6:
    Deutschland netto: ca. 615 USD
    Vereinigte Staaten netto: 649 USD


    iPad Air 2:
    Deutschland netto: ca. 430 USD
    Vereinigte Staaten netto: 489 USD


    iMac:
    Deutschland netto: ca. 967 USD
    Vereinigte Staaten netto: 1099 USD

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    Original geschrieben von rmol
    Anscheinend war es ja bloß ein Mailaustausch auf ihre Anzeige, und ob man daraus überhaupt einen Kaufvertrag ableiten kann (und wenn ja, zu welchen Zahlungs- und Lieferbedingungen) ist noch eine ganz andere Frage...


    Was ist's denn für dich, wenn man sich - basierend auf einer Verkaufsanzeige - vereinbart, wer wann das Geld überweist und im Gegenzug (der andere) die Ware verschickt? ;)


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    Original geschrieben von herbert1960
    Leute, ich finde es nicht in Ordnung wie ich hier angegriffen werde und dass manche TT-Mitglieder mir hier einen Betrugsversuch unterschieben wollen.


    Da ich mich auch (siehe Seite 1) ganz persönlich gemeint fühle: Ich habe das hier eigentlich bei keinem einzigen Beitrag rausgelesen, dass dir hier jemand einen Betrugsversuch unterstellte. Lediglich die Aussage, dass dein Verhalten objektiv gesehen genau wie einer wirken muss, dass es also so aussieht. Mit dem Screenshot, dem dann fehlenden Geldaus- und Eingang bei der Verkäuferin, und deinem bewussten "Druckmachen", während du selbst deinen Teil der Abmachung nicht erfüllt hast.


    Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    Ja, ich hatte ja das gemacht, was sie vorgeschlagen hatte (Überweisung eingegeben und den Bildschirmausdruck gemailt).


    Nein - denn ich weder die Verkäuferin noch sonst irgendein objektiver Beobachter wird damit deinen Teil als "erfüllt" ansieht.


    Dein "Job" war nicht das "Anfertigen eines Screenshots" (und auch nicht das Eingeben eines "Überweisungsversuchs"), sondern eine ordnungsgemässe tatsächliche Überweisung! Ein vernünftig denkender und redlicher Mensch darf nämlich genau das erwarten, wenn er einen solchen Nachweis verlangt bzw. erhält.


    Zitat

    Original geschrieben von khaos
    Bezüglich des "Widerspruchs" das sie mal Post und mal DHL schreibt, für viele ist das das selbe, obwohl es zwei unternehmen sind da man seine Pakete ja trotzdem in der Postfiliale abgibt


    ...welche wiederum nicht der Post gehört, sondern allenfalls eine Postbankfiliale ist. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Wenn also Parität herrscht, das Verhältnis somit nahe 1:1 steht, sollte dann nicht der Nettopreis ebenso auf dem Niveau der Parität liegen?


    Genau das tut er ja auch.


    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    weshalb wird der europäische Konsument aus globaler Sicht bei einer Währungsangleichung dann schlechter gestellt, obwohl er bereits bei einem deutlich schwächeren USD 1:1 netto zahlte, obwohl es damals eigentlich nur der USD-Preis x 71% gewesen wäre


    Wird er ja nicht. Im Gegenteil. Der Aufpreis in Deutschland ist jetzt vernachlässigbar, anstatt den 10-15% früher. Man könnte auch sagen: Apple "glättet" die Preisänderungen etwas: Wenn der Euro stark steigt, senkt Apple die Preise nicht ganz so stark - und umgekehrt, wenn der Euro sinkt, werden die Preise nicht ganz so stark erhöht.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    - 8GB RAM find ich Verschwendung denke da wuerden doch 4GB reichen


    4GB abzüglich Video-RAM ist nicht viel.
    Das belegt bei mir an guten Tagen alleine der Browser.
    Vor allem kann ich mit 8GB aber auch einmal eine virtuelle Maschine mit Windows starten.


    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    - Webcam sollte besser sein, mindestens 1.3MP fuer 720p


    Für was braucht's 720p?


    Damit man - angesichts von Dünne des Geräts und damit zu erwartender "mässiger" Linse und Optik der Kamera - ein schärferes (und bunteres!) Bildrauschen sieht? :p

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    Original geschrieben von JackJona
    Apple zieht sein Ding durch, was den Preis betrifft. Egal wie der EURO-Kurs immer war, Apple hat seine Produkte immer 1 zu 1 $ in € berechnet.


    Erstens war das nicht so.*
    Der EUR war früher gegenüber dem Dollar deutlich mehr wert.


    Apple setzt seine Preise grundsätzlich immer bei Neuvorstellungen von Produkten. Da gibt es netto einen kleinen Aufschlag für die Auslandsmärkte ggü. Amerika (der nicht auf Steuern und Abgaben beruht), aber auch der ändert sich nicht so stark. Und diese Preis bleiben dann grundsätzlich auch meist konstant, solange das Produkt aktuell ist. Ausgenommen im Falle sehr starker Kursveränderungen innerhalb dieser Zeit, wo Apple dann auch "ausnahmsweise" reagiert - und genau das ist im Verhältnis USD/EUR ja passiert.


    * Beispiel: iMac 21.5/27", late 2009:
    1199 USD / 1699 USD je Einstiegskonfiguration vs. 1099 EUR / 1499 EUR


    Zitat

    Original geschrieben von JackJona
    Heute, wo der € im Keller ist, rechnet Apple um


    Es reflektiert halt den aktuellen Kurs - und die nicht unberechtigte Annahme, dass der EURO gegenüber dem Dollar auch nicht so bald steigen wird, sondern eher noch weiter Richtung Parität sinken wird.


    Zitat

    Original geschrieben von JackJona
    die Watch mit Stahlband kostet für uns keine 999,00€, sondern 1.149,00€ Die günstigste Sport Watch (42mm) kostet für uns keine 399,00€, sondern 349,00€ Danke Apple

    Statt 349 meinst du 449, nicht wahr?


    999 USD sind momentan etwa 947 EUR. Dieselbe Watch kostet momentan (netto) 966 EUR (= 1149 brutto).
    399 USD sind momentan etwa 378 EUR. Diese Watch kostet (netto) 377 EUR (= 449 brutto).


    Kaum ein Unterschied, das sind doch sehr faire Preise. Der Preisaufschlag, den Apple jenseits vom Wechselkurs in Deutschland verlangt, war in der Vergangenheit kaum so klein wie heute, sondern eher grösser.


    Was erwartest du? Dass sie bei einem neuen Produkt den für sie ungünstigeren Eurokurs von vor Monaten zugrundlegen, und damit die Ware im Euroraum deutlich billiger als im Heimatland USA anbieten?