Beiträge von Applied

    Re: Comstage


    Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    doch sind die mir bekannten Comstage-ETFs ausländische Fonds (Domizil: Luxemburg), von denen etliche als Thesaurier aufgelegt wurden. Und genau diese Gruppe von ETFs ist nun einmal der steuerliche Horror


    Dass es luxemburgische Fonds sind, ist klar, da hätte ich ja blind drauf gewettet. Sooo schlimm fand ich die Besteuerung jetzt aber auch nicht. Man versteuert halt jedes Jahr die thesaurierten ausschüttungsgleichen Erträge. So weit, so klar, und halb so wild.


    Ich gebe zu, dass mir Doppelbesteuerungsproblematik beim Fondsverkauf so nicht bewusst war. Aber gut, die früher gezahlten Steuern gibt man beim Verkauf halt an, und vermeidet damit die Doppelbesteuerung. Eher eine Fleissarbeit als eine wahnsinnig komplizierte Sache.


    OK, ich gebe zu, dass das auf Sicht von Jahrzehnten vielleicht in der Praxis unangenehmer ist, als es so klingt. Ist irgendwo schon ein ziemlicher mindfuck, dieses deutsche Steuersystem. Bin ich froh, dass mich das (aktuell) nicht betrifft...

    Re: NUMBER26


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    Verzögert NUMBER26 den Geld-Eingang?


    Wie sollten sie?
    Die sind ja keine Bank. ;)


    Spass beiseite: Consors kannst du ausschliessen?


    Und wie findest du die 26er sonst so? So ganz klar ist mit der spezielle Dreh daran noch nicht. Ist das einfach ein normales Girokonto mit Zahlungskarte und einer "stylishen" Smartphone-App (und bei Eröffnung Identifizierung via Videotelefonie statt PostIdent), oder überseh ich was..?

    Wieso eigentlich immer der Hinweis auf die SEB? :confused:
    Ich meine, es ist ja auch nicht so, als redeten wir hier beispielsweise immer von der Citibank anstatt Targo...
    Und:


    - Die SEB gibt's immer noch in Deutschland, macht aber kein Privatkundengeschäft (mehr)
    - Es ist auch schon einige Jahre her, dass letzteres an Santander abgegeben wurde
    - Meines Wissens hatte die SEB auch früher keinen so üblen, sondern einen eher mittelprächtigen Ruf (erst seit Übernahme durch Santander häufen sich die negativen Berichte massiv).
    - Last but not least: Das 123-Konto war m.W. eben nie ein SEB-Produkt und keine Marke, sondern von Santander, also nach der Übernahme eingeführt (die Marke "123" wird auch in anderen Banken der Santander-Gruppe genutzt)

    Arbeitet jemand von euch beiden beim Bankverlag und hat gerade an meinem Online-Banking herumgedoktert? :D


    Ich würde zwar jede Wette eingehen, dass ich den Button "Speichern" nicht jedes Mal gedrückt habe (bei meiner "Hauptbank" muss ich nur das Häkchen setzen, bin das ohnehin so gewöhnt)... aber genauso schwöre ich, dass ich den Button sicher nicht zum ersten Mal gedrückt habe, d.h. es schon einige Male korrekt probiert habe. Ich meine, ich hatte ja auch wirklich bereits drei Vorlagen für andere Kontoverbindungen gespeichert.


    Mhm... ich hab' jetzt allerdings vorher auch mal die alten Vorlagen gelöscht. Da müsste auch bereits eine drin gewesen sein, die - bei anderem Zielkonto/anderer Empfängerbank - den gleichen Vorlagennamen (also meinen als Empfängername) hatte, den es für die Advanzia-Kontoverbindung auch immer ausgefüllt hat (sollte es ja eigentlich überschreiben)...


    Und... jetzt funktionierte es tatsächlich. :top:

    Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    Mal abgesehen davon, daß die Staatsschulden von GR auch weiterhin in Euro liefen


    Ist es nicht irgendwo ziemlich egal, auf welche Währung die lauten?
    Die Schulden kann und wird Griechenland ohnehin nicht zurückzahlen.


    Entweder die gehen Pleite, bedienen ihre Anleihen nicht mehr (und dann kann man mit den Gläubigern verhandeln), oder andere EU-Länder zahlen die Zeche per Transfers - oder der EUR bricht zusammen.

    Re: Re: DAB Überweisung


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    Was die DAB bank tut, ist eine Ausnahme. Sie nimmt sich bei der IBAN KTO / BLZ raus und wandelt die Daten über die Bundesbank erneut in die IBAN.


    Klingt plausibel - und könnte sogar "gut gemeint" sein.
    Aber wie heisst es so schön? "Was ist das Gegenteil von gut...?".
    Tatsächlich in meinen Augen an Hirnrissigkeit kaum zu überbieten.



    Noch was anderes: Zum Glück kann ich mich bisher nicht über verzögerte bzw. "vergessene" bei der Ziraat Bank beschweren. Wäre auch schlecht, da ich von diesem Konto die Rechnungen meiner gebuhrenfreien MasterCard Gold begleiche.


    Aber schafft es eigentlich irgendjemand von euch, bei Ziraat eine Überweisung als SEPA-Vorlage zu speichern? Ich hab' da im Online-Banking zwar aktuell drei SEPA-Vorlagen - aber ich schaffe es ums Verrecken nicht, meine Überweisung an die Advanzia Bank als Vorlage zu speichern Probiere ich seit mehr als einem halben Jahr jedesmal beim Überweisen, indem ich das Häkchen bei "Als Vorlage speichern" setze... aber sie taucht einfach nie (!) in den Vorlagen auf.

    Zitat

    Original geschrieben von Wenny
    Was mir allerdings noch nicht ganz klar ist, ist die Steuerproblematik.
    Kann mir das evtl. hier jemand kurz und knapp erläutern, auf was ich achten muss?


    Beim Kauf vor allem auf eins: Dass der Fonds in Deutschland steuerlich "transparent" ist, d.h. in Deutschland anerkannte Steuerzahlen veröffentlicht.


    Woher der dann tatsächlich kommt, ist prinzipiell steuerlich nicht ganz irrelevant, aber de facto ziemlich (es ist ja keiner, der in Deutschland Fonds vertreibt, so bescheuert, die in irgendwelchen Steuerhöllen aufzulegen).


    Zitat

    Original geschrieben von robbierob
    Du hast dir jetzt die aufwendigste Konstruktion (ausländischer und thesaurierender ETF) ausgesucht, was die Steuerproblematik betrifft


    Naja, es ist von comstage die Rede. Wenn ich auf deren Webseite gehe, dann prangt da ein grosses Commerzbank-Logo. Kann mir kaum vorstellen, dass die in Deutschland Fonds mit so schwierigem Steuerhandling vertreiben.


    Zitat

    Original geschrieben von Wenny
    Gibt es denn auch ETF-Fonds, die den "Weltindex" abbilden aus Deutschland?


    Vielleicht - wobei ich darauf nicht achten würde. Es ist gang und gäbe, dass die meisten überhaupt erhältlichen Fonds aus den klassischen Fondsdomizilen (Luxemburg, Irland...) kommen. Auch wenn eine "deutsche" Bank "draufsteht".


    Die Einschränkung auf "deutsche" Fonds ist nicht sinnvoll - in etwa vergleichbar mit der, keinen Fernseher oder Computer kaufen zu wollen, der in China oder Korea hergestellt wurde.


    Zitat

    Original geschrieben von Wenny
    Oder müsste man dann auf einen z. B. DAX-ETF ausweichen?


    Nein. Im übrigen hat die Bezugsgrösse ja auch prinzipiell nichts (!) mit dem Ausgabeland zu tun. Ich würde wetten, dass die allermeisten DAX-ETF, die man in Deutschland so bekommt, tatsächlich luxemburgische Fonds sind.

    Sind wir ehrlich: auf die Umsätze schauen alle Banken. Mit automatisierten Analyseverfahren und bei aufgetretenen Unregelmässigkeiten (im Wortsinne) dann auch manuell. Nicht nur im Rahmen der Betrugsprävention und Erkennung, sondern auch auch aufgrund gesetzlicher Vorschriften, die sie zu Meldungen gewissen aussergewöhnlichen Kundenverhaltens verpflichten.


    Bezüglich gerade der Commerzbank: fragt sich dann doch, warum du gerade bei dieser Bank warst? ;-) Wenn mein Eindruck bzw. meine Informationen nicht täuschen, dann verfolgen die doch eine Zweimarkenstrategie. Unter der Marke Commerzbank gerade (!) eine Strategie mit persönlicher Betreuung. Da muss man zum Abschluss mancher Produkte zwingend in die Filiale, bekommt einen persönlichen Betreuer vor Ort, etc... Und auf der anderen Seite haben sie die Direktbanktochter, mit der sie die Kunden ansprechen, die die Sachen gerne selbst in die Hand nehmen und vermutlich auch im Durchschnitt etwas andere Umsatzverhalten haben.


    Von daher finde ich's gar nicht so überraschend, dass gerade die Commerzbank nachfragte. Und auch gar nicht so verkehrt. Ich denke, es gibt da genug Kunden die solche persönliche Kontaktaufnahme zu schätzen wissen, oder sogar von ihrer Bank erwarten.



    PS:


    Persönliche Betreuung gibt es bei Banken (wie fast überall) halt auch "gut gemacht" und nicht so gut gemacht. Schlimm ist es immer, wenn die Berater a) nur nervend nachfragen bzw. gar dazwischenfunken, b) einem nur irgendwas andrehen wollen/müssen und/oder c) nicht die nötige Entscheidungskompetenz haben. "Gut gemacht" dagegen ist es, wenn man mit den richtigen Leuten reden kann und die auch sach- und entscheidungskompetent sind.


    Da bekommt man ggf. auch mal Lösungen bzw. (Spezial-) Konditionen, die nicht "von der Stange" sind, wenn man mit Leuten "reden" kann.


    Ich habe beispielsweise heute Fondsanteile eines (kleinen) ausländischen Fonds direkt über die Fondsgesellschaft gezeichnet. Statt der Anteilsklasse, die sich an Privatkunden richtet, haben Sie mir auf meine Kontaktaufnahme hin die Anteile für institutionelle Anleger angeboten, da nur letztere in Deutschland als steuerlich transparent gelten (Nebeneffekt: der Fixanteil Managementgebühr ist deutlich kleiner).


    Die Mindestanlagesumme für diese Anteilsklasse beträgt allerdings grundsätzlich 1 Mio. Euro ...welche mir jedoch freundlicherweise erlassen wurde. :) Ich mag gar nicht schreiben, wieviel genau ich da jetzt zeichne (dann würdet ihr mich auslachen) sondern belasse es einmal bei der Feststellung, dass es wirklich deutlich weniger als diese nominelle Mindestanlage war ;)

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Im übrigen beziehen sich die erwähnten 1,49 Euro min. bei Anrufen ins Ausland bei Congstar auf ausländische Rufnummern Wenn du z.B. aus Deutschland mit Congstar eine spanische Handynummer anrufst dann gilt 1,49 Euro.


    Ganz nebenbei:


    Befindest du dich dagegen selbst im EU-Ausland (egal ob beispielsweise in Spanien, Finnland, oder auch nur im von Köln nahegelegenen Begien oder den Niederlanden) und rufst dieselbe spanische Handynummer an, dann bezahlst du nur 0,22 Euro/Minute. :p


    Aus deinem Heimatland und Heimatnetz ist der Anruf auf dieselbe spanische Rufnummer also rund 7x (!) so teuer wie im EU-Roaming. Einzig und allein deswegen, da die Roaming-Preise EU-reguliert sind, die Preis von Deutschland aus dagegen nicht.


    Will sagen: In meinen Augen grenzt der EU-Auslandstarif von Congstar (1,49 von D nach EU/mobil) damit nicht nur an Abzocke... nein, er ist es. Oder eben, siehe Threadtitel, auch eine echte Kostenfalle.


    Dies angesichts der Tatsache, dass der gemeine deutsche Anrufer ja oft gar nicht so einfach wissen bzw. schnell in Erfahrung bringen kann, ob eine ausländische Nummer eine Mobil- oder Festnetznummer ist. Perfide daran finde ich auch, dass bei den Allnet-Flat-Tarifen prominent auf der Einstiegsseite mit "9 Cent pro Min. ins europäische Festnetz" geworben wird - der mehr als sechzehnfache (!) Preis in Mobilnetze dagegen nur mehrere Clicks weiter im PDF "versteckt" ist.