Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von spacekid01
    Die Karte kenne ich aber da kann mein Arbeitgeber den Lohn nicht drauf überweisen.


    Liegst du über der Aufladelimite von 2000 EUR/Monat?
    Dann ansonsten ist es doch gemäss Angabe bei Wirecard, was eine deutsche Bank ist?!
    Man muss sich halt identifizieren, um die 2000 EUR Aufladelimit pro Monat zu bekommen.


    EDIT: Der Vorposter war schneller ;)


    Zitat

    Original geschrieben von spacekid01
    Ausländische Bank?????


    Wieso nicht? Personal Banking in Deutschland ist ja im europäischen Vergleich sehr billig - bei Prepaid-"Kreditkarten" allerdings finde ich die Angebote wiederum nicht so berauschend (die Frage ist natürlich, ob dich die betreffende Auslandsbank als Kunden nimmt).


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Applied:
    Es geht hier scheinbar darum, dass eines der üblichen Konten nicht bestellt werden kann (Insolvenz und so) oder wegen des Schufa-Eintrages nicht bestellt werden soll, weil das Konto diskret bleiben soll.


    Das ist oft so, und die Vermutung hatte ich auch. Aber eben, er hat's noch nicht beantwortet. Diskret ist ein ausländisches Konto in dieser Hinsicht natürlich schon.


    PS: Ironie der Geschichte ist, dass du hier die Einzahlungsmodalitäten solcher Karten schon im September und April 2013 hier in diesem Thread mit Spacekit diskutiert hast ;)


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    kann Dir nur raten, speziell ausländische Karten nicht zu nutzen. Es gibt keinen P-KONTO- Schutz, und die deutschen Behörden können auch dort pfänden.


    Frage ist, ob sie das auch tun (erst einmal Konto finden, dann Aufwand)?

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Warum umbedingt eine Karte? Hole Dir das oben genannte Onlinekonto.de . Ist ohne Schufa, bekommt jeder, kann zum P- Konto umgewandelt werden, wird bei Pfändungen nicht gekündigt.


    Billig geschweige denn (siehe Threadtitel) gratis ist's natürlich nicht: 39 EUR Einrichtungsgebühr.
    9,90 EUR Kontoführung/Monat, 5,95 EUR ab der zweiten Bargeldbehebung im Monat, ...


    Das ist schon in einem Bereich, wo ich mich fragen würde, ob man es nicht günstiger bei einer lokalen Bank bekommt - oder bei einer ausländischen Bank.


    Zitat

    Original geschrieben von spacekid01
    Gibt es eine Prepaid Kreditkarte die ohne Angabe eines Verwendungszweck ( eigene Kontonummer so wie bei Fidor ) Aufgeladen wird?


    Gibt es - zum Beispiel die MyWallet Card von ClickAndBuy / Deutsche Telekom. Nicht irritieren lassen: Die wollen natürlich das Zahlen per Telefon pushen, darum liest man wenig von der Karte.


    Für deine Recherche ist es vielleicht Ansatzpunkt. Ist auch wesentlich günstiger als bei das genannte onlinekonto.de (welches dafür andere Vorteile hat). Ich weiss natürlich nicht, ob das die "richtige" Karte für dich ist. Aber eben... du hast ja auch nicht geschrieben, für was und warum du so eine Karte brauchst...


    PS: Gemäss FAQ (digital und physisch, Punkt 19) gibt es eine dedizierte Kontonummer. Aufladelimite allerdings 2000 EUR/Monat!

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Eine Mastercard/VISA benötigt nicht zwingend ein Konto.


    Lediglich sofern eine Überweisung zur Karte hin vorgesehen ist, benötigt die Karte als Überweisungsziel mindestens eine Sammelbankverbindung


    Aber welche Karte ist nicht (letztendlich!) irgendwie doch für Überweisungen vorgesehen?


    Kreditkarten, die den Rechnungsbetrag vom Konto einziehen? Die benötigen eben dann dieses Lastschriftkonto - und dürften de facto auch ein Konto für Überweisungen bereithalten, zumindest wenn die Referenz- und Lastschriftbankverbindung des Kunden nicht mehr existiert.


    Mir fallen als Karten, die wirklich ohne Konto auftreten, eigentlich nur irgendwelche klein(st)limittigen nicht aufladbaren "Kiosk-Karten" ein... bzw... vielleicht wäre auch "Trafik-Karten" passender?


    ;)

    Achtung, jetzt wird's bisschen ketzerisch:


    "Rein theoretisch müsste es sich super verkaufen"
    Rein praktisch dagegen wird keiner der MediaMarkt-/Saturn- und Handyladenverkäufer so ein Gerät besitzen, kaum einer dasselbe Betriebssystem nutzen. Deshalb wird das Gerät auch nicht empfohlen werden, sondern vielmehr irgendein Android-Bomber, "den man halt kennt", oder, wenn der Kunde mit den Geldscheinen winkt oder sich das dicke Portemonnaie unter dem Pelzmantel abzeichnet, auch ein iPhone, weil es halt einfach "cool und angesagt" ist. Das Vorurteil mit den wenigen Apps für WP8 tut viele andere Kunden ein Übriges dazu.


    ;)

    Zitat

    [i]Original geschrieben von Qarsten
    Applied: Bin natürlich nicht in die Filiale gerannt und habe gesagt: "Ich will hier eigentlich nur ein Girokonto, um mein Geld woanders anlegen zu können." - Ich hatte schon ein realistisches Bedürfnis nach einem Konto bei denen.


    Wollte ich auch nicht unterstellen, dass du das so gesagt hast ;-) Wenn du eine niederländische Sozialversicherungsnummer hast, arbeitest du (noch) dort, beziehungsweise beziehst du Einkünfte aus den Niederlanden?


    Ich weiß nicht, wie das Wirtschaftsauskunfts- bzw. Meldewesen in den Niederlanden ist, aber die niederländische Adresse würde ich nur verwenden, wenn du dort tatsächlich gemeldet bist. Eine Anmeldung hat natürlich ggf. auch steuerliche und gewisse andere rechtliche Auswirkungen. Gerade bei der Möglichkeit von Guthabenkonten und allfälligen (potentiellen) Kapitalerträgen deinerseits beginge die Bank einen ziemlich schlimmen Fehler, wenn sie einen Nicht-Wohnsitz als "Adresse" (genauer gesagt eben, nun ja, gerade als Wohnsitz) akzeptierten.

    Re: Re: Re: Re: direktanlage.at


    Zitat

    Original geschrieben von Qarsten
    Ist das echt so?


    Weiss nicht, wie es in den Niederlanden ist, aber grundsätzlich gibt es ein solches "Diskriminierungsverbot" von Seiten der EU nicht. Es ist ja auch nicht mal ersichtlich, dass hier Deutsche aufgrund ihrer Nationalität diskriminiert würden - vielmehr handelt es sich hier um eine "Diskriminierung" aufgrund des Wohnsitzes - was selbstverständlich gang und gäbe ist.


    Man könnte/muss allenfalls von einer Positivdiskriminierung niederländischer Bürger sprechen, welche offensichtlich auch mit ausländischem Wohnsitz ein Konto eröffnen können.


    Auch dies ist allerdings nicht ungewöhnliches. Hier wird halt die Nationalität als besonderer "Anknüpfungstatbestand" zum Land gesehen. Staaten sehen das in Einzelfällen (bspw. im Steuerrecht oder Wahlrecht) auch nicht anders. Und so eröffnen auch Banken halt für Staatsbürger "lieber" ein Konto, als für andere Gebietsfremde.


    Bei manchen Banken ist dies mehr oder minder in Stein "gemeisselt", wohingegen andere flexibler sind.


    Zitat

    Original geschrieben von Qarsten
    Hintergrund dieser Bemühungen war für mich, dass Zinsen auf Sparguthaben in NL seit Jahren fast immer etwas höher sind als in D., aber um davon zu profitieren, muss man ein Girokonto in NL machen (das fungiert dann als Referenzkonto und so erübrigt sich für die Sparkonten PostIdent o.ä.)


    Wenn ich richtig verstehe, wolltest du das Konto primär als Referenzkonto für Sparguthaben, bei anderen Banken (eben nicht bei der ABN AMRO) nutzen. Man könnte auch von einer "Durchgangsstation" sprechen. Dies ist natürlich - aus Sicht der Bank - kein wirklich "überzeugender" Hintergrund. Die Banken sehen es dagegen relativ gerne, wenn sie was an dir verdienen, d.h. du was bei ihnen kaufst und/oder regelmässig Geld reinkommt. Bei Ausländern wird das natürlich etwas kritischer gesehen, da dort natürlich im Durchschnitt die Kontoführung aufwendiger ist (compliance, etc.)


    Die "Hürde" ist da primär bei der Kontoeröffnung zu sehen - hat man erst einmal ein Konto und nutzt dieses in gewissen Massen konform, haben die Banken fast immer ein Interesse am Festhalten an der Geschäftsbeziehung.


    Zitat

    Original geschrieben von Qarsten
    kam heraus, dass Deutsche, die in NL wohnen ein Konto eröffnen können und dass Niederländer, die im Ausland wohnen, ein Konto eröffnen können, ich aber als in D. wohnender Deutscher eben nicht


    Dies ist natürlich Unfug. Mag in der Filiale so sein, aber sicher nicht bei der Bank an sich. Gerade die ABN AMRO "wirbt" ja auch explizit auf ihrer Webseite mit Kontoeröffnungen für "non-residents":


    http://www.abnamro.com/en/clie…/private-individuals.html


    Ironischerweise schreiben Sie sogar die Mindestsumme für eine Kontoeröffnung sogar explizit auf ihrer öffentlichen Webseite - ich kenne kaum eine andere europäische Bank, die das so offen und öffentlich macht:


    "The minimum investment for our private non-residents account in the Netherlands is EUR 10,000 or equivalent. In order to open an account, you will be required under Dutch law to appear in person in the Netherlands, bringing a valid passport and a copy of your local Bank statement concerning the verification of your address." (ebenda)

    Re: Schufa


    Zitat

    Original geschrieben von lola13
    Bekannte von mir wollten bei der Sparda (Hausbank) einen Auto-Kredit, der wurde abgelehnt, weil es einfach zu viele andere Konten gäbe. Also wusste auch diese Bank von "fremden" Giros, die zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr bei der Schufa standen.


    Wieso sollten die Konten nicht mehr in der Schufa stehen, wenn es sie (noch) "gibt"?



    Sehe übrigens gerade, dass die comdirect Bank im Zuge der Kontoeröffnung dieses Jahre sogar eine alte, seit 2009 nicht mehr existierende Adresse als "Sonstige, auch frühere Adressen" an die Schufa gemeldet hat. :o

    Ich weiss nicht, wann und wo ihr das letzte Mal Fernbus gefahren seid... und ich bin jetzt auch nicht der Super-Fernbusfahrer, aber eine zweistellige Zahl von Fahrten habe ich schon absolviert. "Eingezwängt" habe ich mich dabei noch nie gefühlt - ich hatte bisher immer (!) eine 2er-Reihe für mich alleine zum sitzen - und dies selbst an einem Streiktag der Bahn, Der Sitzkomfort war auch nicht schlechter als bei der Bahn, schon gar nicht, wenn ich meinen "Median" bei der Bahn nehme.

    Zitat

    Original geschrieben von xpop
    Aber richtig übel ist das Thema Geiselhaft. Wer ist denn da verhaftet, hab noch keinen Lokführer gesehen der für den Streik Fahrgäste im Zug eingeschlossen hat.


    Das Wörtchen "Geiselhaft" ist sicher im übertragenen (und überspitzten) Sinne gemeint.


    Wenn jemand beispielsweise an einer (komplett) nicht mehr bedienten regionalen Bahnlinie wohnt und nicht mehr (zumutbar oder gar überhaupt nicht mehr) in die nächste grössere Stadt kommt, dann ist das Wörtchen "Geiselhaft" nicht mehr so fernliegend.