Beiträge von Applied

    Re: Re: Re: Geldwäsche


    Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Ja, die Überweisungen waren zum Zeitpunkt der Telefonate bereits gebucht, ausgeführt und auf dem Empfängerkonto angekommen. Beide Banken leiteten die höflichen und 'vorsichtigen' Teöefonate mit dem Hinweis auf die GWG-Bestimmungen ein und wollten nachträgliche Aufklärung.


    So soll es ja auch sein, meinem Empfinden nach (aber auch meiner Interpretation der rechtlichen Rahmenbedingungen):
    Überweisungen ausführen, Fragen kann man hinterher stellen.


    Zumal wir ja alle mehrjährige unbeanstandete Kundenbeziehungen haben und es keine konkreten Hinweise darauf gibt, dass hier "unsauberes" Geld dem Zugriff entzogen werden soll (wie bspw. bei Barauszahlungen), oder eine Straftat als Hintergrund hat.

    Jetzt weiss ich auch, warum mein Kollege, Schweizer Ex-Banker, wollte dass ich ihm ein paar Tausend EUR lieber ohne ausgefüllte Betreffszeile überweise. :p


    Offensichtlich sind halt auch die bei der Postfinance ziemlich bescheuert. So wie die Amis bei manchen Einreisefragebögen. Sollte doch mittlerweile jedem Terroristen klar sein, dass man als Betreff was unverfängliches wie "Kauf gebrauchtes Handy" oder "166542 Nintendo-Spiele" verwendet. Oder halt gar nichts als Betreff. Das Zurückbehalten der Postfinance dürfte ohnehin illegal sein, wie auch der zitierte Professor andeutet.


    Für die Forderung nach Name, Nationalität, Geburtsdatum und Wohndomizil einer Drittperson, die nicht mal an der Transaktion nicht beteiligt ist, und nur im Betreffsfeld auftaucht (und dies auch noch im völlig üblichen finanziellen Rahmen eines gemeinsamen persönlichen Geschenks), habe ich im übrigen nur... Ausdrücke übrig, die nicht jugendfrei sind.


    Vielleicht gönne ich mir als Postfinance-Kunde den Spass allerdings auch mal, so aus Protest.

    Gut, das mit dem Preis stimmt sicherlich.
    Aber in diesem Falle sagtest du ja, dass der keine Rolle Spiele.


    Nicht dass wir uns falsch verstehen: ich bin von iOS gerade aufgrund der Bedienung überzeugt, und würde sofort ein solches Gerät kaufen, wenn der Preis keine Rolle spielte. Tatsächlich habe ich jedoch für mich persönlich gerade erst ein günstiges Lumia (530) bestellt - eben gerade weil es so vergleichsweise günstig war. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Es hat nur leider niemand von uns ein iphone auch nur in der Hand gehabt, aus generellen Erwägungen: China- Böller zum Wucherpreis, und mit nicht vorhandener Hardware- Auswahlmöglichkeit kaufen wir nicht.


    Werden die Lumias nicht auch im China hergestellt?
    Und mittlerweile gibt es doch eine Auswahl verschiedener Modelle in verschiedenen Grössen bei Apple.
    Bei Windows Phone gibt es de facto ausser Nokias/Microsofts Lumia auch quasi keine anderen Hersteller mehr.


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Wenn Opa eine Frage zum iphone hätte, könnte niemand von uns antworten. Bei Android sieht das ganz anders aus.


    Verständlich.


    Ist die Bedienung "aller" Android-Handys eigentlich so identisch, dass man mit Anweisungen a la "Drücke hier, wähle dies aus, jetzt das..." jemanden durchlotsen kann?


    Nur so als "Kontrollfrage" würde ich auch fragen: Ruft Opa mit dem Android-Telefon nicht vielleicht auch häufiger an, während er mit einem anderen System vielleicht alleine besser klar kommt? ;-)


    Für iOS gibt es recht viel Bücher und Materialien, auch die kostenlosen Benutzerhandbücher von Apple (PDF) sind meines Erachtens wirklich (!) recht brauchbar: http://manuals.info.apple.com/…hone_benutzerhandbuch.pdf



    Ich würde dem Grossvater wohl auch kein iOS-Gerät kaufen, wenn du dich selbst nicht wohl damit fühlst.


    Kenne mittlerweile allerdings durchaus ein paar Fälle, in denen sich die nicht-technikaffine bzw. -erfahrene Person einer Familie (de facto: Alte Leute und/oder Frauen) "trotzdem" ein iPhone gekauft hat, obwohl der Rest der Familie Android hat - und es funktioniert. Bspw. ein älteres Ehepaar, bei dem der Ehemann Android hat, Sohn ebenfalls. Die haben die Ehefrau auch zu einem Android "gedrängt". Dieses hat die Dame jedoch schnell nicht mehr benutzen wollen, sondern ihr uraltes Nichtsmartphone (Nokia mit schwarz-weiss-Display). Auf Empfehlung einer Bekannten (über 65, nicht technikaffin) hat sie sich dann allerdings doch "durchgesetzt" und ein iPhone gekauft - womit sie auch ganz gut klarkommt.

    Zitat

    Original geschrieben von Eldschi
    Yep, und hier kannst du lesen, weshalb sie es zumindest dir gegenüber nicht tut :D

    Zitat

    Original geschrieben von Sunny67
    Dank der Diskussion hier weiß ich nun wenigstens, daß die Überprüfungen offenbar mit Verdacht auf Geldwäsche zusammenhängen.


    Jetzt mal in Ernst: was soll Geldwäsche damit zu tun haben?
    Den Postbank ist doch (gesetzlich) zur Ausführung innert gewisser Fristen verpflichtet.
    Und ich finde, da kann man auch erwarten, dass sie das a) einhalten und b) klar kommunizieren, wenn sie das nicht tun.


    Im übrigen wüsste ich auch nicht, wie und warum die Postbank berechtigt sein sollte, die Transaktionen zu verzögern? Ausser gemäss § 11, 1a des Geldwäschegesetzes. Der allerdings verlangt nicht nur das Vorliegen von "Tatsachen", die auf Geldwäsche bzw. Terrorismusfinanzierung hindeuten, sondern auch eine Meldung an das Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft (bis zu deren Zustimmung die Ausführung der Transaktion tatsächlich zwei Werktage verzögert wird).


    Und mal ehrlich: ist es glaubhaft, dass die Louvain hier wirklich (mehrfach) so gemeldet haben? Für einen Depotkunden mit höherem Depotwert hört sich das noch nach nicht ungewöhnlichen Transaktionen an. Wenn die das mit jedem Kunden machen, der ähnlich wie von ihm geschildert agiert, dann ist das doch ein Witz!?

    Ob jetzt Windows 8(.1) auf dem PC so ein grosser Erfahrungsgewinn ist, im Hinblick auf die Bedienung des Telefons..?


    Normalerweise würde ich auch zum iPhone als erste Priorität raten. Zumal wenn Geld keine Rolle spielt, und da es die jetzt ja auch mit grösseren Displays gibt. Denke auch nicht, dass es da "Supportprobleme" gibt, wenn man es mit ihm zusammen anschaut. Aber klar, wenn er mit einer Frage anruft, dann wird's natürlich ohne eigenes Anschauungsobjekt schwierig.


    Würde auch eines der besseren Lumias empfehlen. Ganz banal gesagt: vielleicht einfach mit ihm zusammen anschauen, was ihm von der Grösse her passt?


    PS: alternativ Samsung ATIV S?

    Zwei Dinge kann ich nicht ganz nachvollziehen:


    1. wieso es so "kurios" sein soll, für jemanden das erste Smartphone zu suchen ;-)
    2. welche Bedienungsvorteile Android haben soll?


    Ist nun schon zwei Jahre her, aber ich habe sowohl ein Windows-Smartphone als auch ein Android-Gerät ausprobiert, aus dem Einsteigersegment. Von Windows war ich persönlich gerade als Neuling (mit iOS-Erfahrung) begeistert, eher mit später zunehmend "speziellen" Anforderungen (notamment: Zertifikatsverwaltung, Einbindung Exchange) hatte ich Probleme.


    Windows Phone aber ansonsten sehr intuitiv. Habe mich da wirklich schnell zurechtgefunden. Bei Android dagegen habe ich von Anfang an immer wieder geflucht über die Bedienung, Menüs, etc.


    Von daher würde ich ein Lumia sofort empfehlen.
    Ich weiss allerdings nicht, wie wichtig die Fotosache für deine Mutter wirklich ist, d.h., wie ambitioniert sie da ist/sein wird.


    Ich könnte mir vorstellen, dass man für das gleiche Geld wie das 630er Lumia etwas bessere Kameras in irgendeinem Android-Gerät findet?

    Zitat

    Original geschrieben von IceEngine21
    Weil es aus dem Ausland immer günstiger ist eine deutsche Festnetznummer als eine deutsche Mobilnummer anzurufen. (Leute im Ausland haben idR keine Deutschland-Allnet-Flat)


    "Immer" würde ich nicht sagen.
    Ich kenne genug ausländische Handytarife, bei denen das deutsche Festnetz gleich viel kostet(e) wie das Mobilfunknetz. Klar, ich kenne andererseits auch genug Tarif, wo das nicht das Fall ist - aber das sind auch die Tarife, mit denen man lieber gar nicht ins Ausland anruft (da teuer).


    Zur Ausgangsfrage:


    Rational gesehen kann es mir egal sein, ob jemand eine Festnetz- oder Handynummer hat. Gilt selbst für Handwerker. Mangels eigenen Hauses habe ich ja gar keine so grossen Handwerksaufträge, als dass ich das nicht einem einzelnem Handwerker zutrauen würde. Vom "Gefühl" her gebe ich aber zu, dass mir doch manchmal noch eine Festnetznummer "seriöser" vorkäme.


    Ich persönlich gebe mir allerdings keine Mühe, auch selbst solche "Seriosität" auszustrahlen ;)


    Bin mittlerweile sogar weitgehend ganz ohne inländische Nummer "unterwegs", sondern verwende zum Telefonieren fast nur noch eine ausländische Nummer, welche ich auch gegenüber Firmen angebe. Werbe- und Marketinganrufe gehen seitdem gegen Null, und auch sonst gilt zu potentiell unpassenden Zeiten: Andere Leute rufen mich (auf meiner Auslandsnummer) nur noch an, wenn es wirklich wichtig ist. Gilt auch für Kollegen und meinen Chef. Und ich profitiere grenzüberschreitend von einheitlichen (EU-Roaming)-Tarifen.


    Dafür habe ich sehr "seriöse" Mailadressen (eigene Domain). ;)

    Re: Re: Re: ausländische Banken


    Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Dort sind mir keine Angebote bekannt, dafür gibt es in AUT bei den 'üblichen Verdächtigen' (Direktanlage, Brokerjet, Bankdirekt etc.) regelmäßig welche


    Gedacht habe ich an Österreich auch, wegen den (mir von früher bekannten) Aktionen - aber aufgrund höherer Gebühren verworfen. Letzteres scheint sich allerdings mittlerweile ein bisschen relativiert zu haben...

    Zitat

    Original geschrieben von LarsTT
    Wobei ich gerade nicht weiß, ob SEPA-Lastschriften bereits grenzüberschreitend funktionieren.


    Natürlich funktioniert das.
    Ist ja der "Witz" an SEPA.


    Was aber nicht heisst, dass man es problemlos bei deutschen Firmen nutzen könnte.


    Mein deutscher Webhoster zieht problemlos Lastschriften von meinem ausländischen Konto ein - bietet die Lastschriftzahlung allerdings nur in Deutschland ansässigen Kunden an. Ausländische Kunden dagegen werden auf Zahlung per Kreditkarte verwiesen, beim Umschreiben von inländischer zu ausländischer Adresse wird man von der Kundenbetreuung dann auch darauf hingewiesen, dass dann keine Lastschrift mehr ginge.


    Fonic zieht auch ordnungsgemäss per SEPA-Lastschriftmandat ein. Der ausländische BIC wird bei Eingabe ins Formular auch erfolgreich verifiziert - allerdings akzeptieren sie keine IBAN, die nicht mit DE.. beginnt - was die Zahlung effektiv wieder auf deutsche Konten beschränkt.


    Übrigens zur Ausgangsfrage: Antwort von Telekom hilft an mich: Nein, ginge nicht - nur prepaid (sehr witzig!).


    Zitat

    Original geschrieben von TJ21
    Ich nehme an, es geht um das Thema All-Inclusive-Option, welches die Tage in der Schweiz aktuell ist (Artikel in der Handelszeitung)


    Bei mir nicht konkret darum. Ich würde die Karte nur in Deutschland nutzen, bzw. im Ausland die Datapasses.


    Wenn's sein muss würde ich der Telekom die Grundgebühren auch für 2 Jahre im Voraus bar auf den Tisch legen - aber sie wollen ja offensichtlich nicht.