Beiträge von Applied

    Zitat

    Original geschrieben von Lady X
    Irgendwo da müßte es stehen:


    http://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/11506.pdf


    Tut es sicher nicht. ;-)
    Und auch nachdem ich es überflogen habe, sehe ich das nichts einschlägiges.


    Es gibt zweifellos Kunden mit ausländischem Wohnsitz bei der Telekom. Weggezogene bspw. Man liest da ja genug, dass sie manche nicht aus dem Vertrag herauslassen wollen. Und es hindert die Telekom rein rechtlich auch niemand daran, mit in Ausland wohnhaften einen Vertrag nach deutschem Recht abzuschliessen. Weder AGB noch Gesetze. Ich habe auch gesehen, dass die Formulare (zumindest die zum handschriftlich ausfüllen) auch eine Auslandsadresse aufnehmen.


    Die Frage ist, ob sie es auch tatsächlich tun, d.h., einen Neuvertrag annehmen

    Re: ausländische Banken


    Zitat

    Original geschrieben von dipol3
    nachdem ich nun so langsam alle dt. Banken-Angebote einmal durch habe, stellt sich die Frage: Gibts sowas nicht auch bei ausländischen Banken? Also Werbe-/Lockangebote? Hat hier jemand von euch bereits Erfahrung gemacht?


    So "krass" über Preis bzw. Neukundenaktionen wie der Retailbankenwettbewerb in Deutschland ist mir in Europa kein Bankenmarkt bekannt.


    Die erste Frage ist: nimmt dich eine ausländische Bank als "non-resident customer" überhaupt? Antwort: Manche schon, ist aber von Land zu Land und Bank zu Bank und Kunde zu Kunde ("wieviel Geld bringst du mit?"). Aber selbst wenn sie generell da offen sind: Machen sie wohl kaum, um dir "nur" irgendeine Neukundenprämie hinterherzuschmeissen.*


    Die zweite Frage ist: Bist du so "fit", um im Ausland guten Gewissens Verträge einzugehen? Mutmasslich bist du es in Französisch, und vielleicht auch in Englisch. Sicher in Deutsch.
    Aber traust du dir zu, ein Konto bei einer finnischen, slowenischen oder ungarischen Bank zu eröffnen, und verstehst du alles, was du unterschreiben musst?


    Die dritte Frage ist auch immer: "Lohnt" es sich netto bzw. für deine Zwecke, bei einer ausländischen Bank Kunde zu werden? In Deutschland sind die Bankgebühren im europäischen Vergleich für Retailkunden superniedrig - zumindest was die üblichen verdächtigen Direkt- und Onlinebanken betrifft. Ich meine beispielsweise, Kontoführung, EC-Karte, ggf. Kreditkarte und Überweisungen gratis - wo bitte findest du das sonst in Europa noch? Und wie eröffnest du das Konto? Vor Ort? Gut! Wie identifizierst du dich ansonsten?


    Kurz gesagt denke ich, dass (mit Ausnahmen von Angeboten, die explizit auf den deutschen Markt zielen) die Suche nach solchen Angeboten in Europa uninteressant und ziemlich fruchtlos verlaufen dürfte. Am ehesten würde ich es vielleicht in Belgien oder den Niederlanden probieren.



    * Wobei ich, nebenbei gesagt, als Ausland(neu)skunde selbst unlängst so grenzüberschreitend eine Prämie in Höhe von 50 EUR für ein Konto kassiert habe. Etwas überrascht war ich irgendwie schon, dass sie mir die Prämie gezahlt haben. Aber das war halt auch eine deutsche Bank, die mir (als Deutschem mit Schufavergangenheit) auch ein kostenloses Konto geben wollte. ;)

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    Original geschrieben von blackdragon4
    Kann man dies irgendwo nachlesen?


    Die Frage ist anders zu bestellen:
    Ist eine Bestätigung zwingend erforderlich?


    Wenn davon nirgendwo die Rede ist, dann ist sie auch nicht nötig. Habe mal die Beförderungsbedingungen überflogen. Zumindest auf die Schnelle finde ich das nicht. Die Fahrkarte ist nur in den bezeichneten Zügen gültig - aber wenn du diese unverschuldet nicht wahrnehmen kannst, trifft den Beförderer ja immer noch die Beförderungspflicht.


    Zitat

    Original geschrieben von blackdragon4
    Es folgte eine längere Diskussion mit dem Zugbegleiter, warum diese nicht vorhanden sei bzw. warum kein Vermerk gemacht wurde. Er lies sie dann "aus Kulanz" (O-Ton) mit dem Ticket weiterfahren.


    Übersetzung: „Habe keinen Bock auf weitere Diskussionen“.


    Äquivalent für den reisenden Bahnfahrer:


    „Wenn Sie damit nicht d'accord sind, machen Sie halt eine Fahrpreisnacherhebung“.

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    Original geschrieben von malinfo
    An werktagen mindestens drei, an WE mindestens vier wochen vorlauf erforderlich


    Nichts davon stimmt (mehr). ;-)


    Vorkaufsfrist für Sparpreise ist nur noch 1 Kalendertag im Voraus. Ich habe in den letzten Tagen einige Male für eine Reise geschaut, und immer gab es für "morgen" oder "übermorgen" attraktive Spezialpreise. Vielleicht keine Superschnäppchenm aber ca. 20% gibt es für sehr viele morgige Verbindung. Für nächstes Wochenende auch deutlich mehr. Beispiel: München HBf - Hagen HBf, ohne ICE, nächsten Samstag, für 65 EUR statt Normalpreis 117 EUR.


    Das ist nicht das einzige, sondern das erste Beispiel, das ich jetzt mal probehalber eingegeben habe.


    Ändert aber natürlich nichts dran, dass der Unterschied - ähnlich wie bei Flugpreisen manchmal - immens ist, und dass manche Selbstständige ein etwas unplanbares Leben führen (müssen) ;-)

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    Original geschrieben von blacksun
    Die meisten Händler bieten doch auch die gleichen Bezahlarten wie bei amazon auch an (Überweisung, KK, Paypal, Nachnahme, etc.)


    Da vermisse ich jetzt vor allem den bequemen Lastschrifteinzug.
    Um aber mal kreditkartenmässig einigermassen on-topic zu bleiben:


    Alternate bietet Kreditkartenzahlung nur gegen (zugegeben relativ geringen) Aufpreis an:


    "Um unsere gewohnt sichere Servicequalität aufrecht erhalten zu können, müssen wir bei den Zahlarten Kreditkarte, Finanzierung, PayPal und SOFORT Überweisung eine Transaktionsgebühr erheben"


    Auslandslieferung ist mit KK nicht möglich, Bestellungen mit abweichender Lieferadresse werden gesondert überprüft und ggf. storniert (Verzögerung!).


    Mindfactory: Bietet keine Kreditkartenzahlung an, Paypal gegen prozentualen Aufpreis. Lastschrift auch nicht.


    Atelco: Bietet (m.W.) ebenfalls keine Lastschrift an. Versandkosten sind mit 6,99 relativ teurer (damit sind sie teurer als Amazon für das Lumia 530). Im übrigen per Kreditkarte keine alternative Lieferadresse (offensichtlich nicht einmal im Inland, i.e. Arbeitsstelle o.ä.):


    "Bei Zahlung per Kreditkarte wird immer an die Adresse aus Ihrem Kundenprofil geliefert und berechnet. Evtl. eingetragene abweichende Liefer- oder Rechnungsadressen werden nicht berücksichtigt."


    redcoon: Keine Lastschrift, Kreditkartenzahlung (wie auch Paypal) nur gegen Aufpreis, dazu beispielhaft für das Handy 5,99 EUR Versandkosten. Kreditkartenzahlung nur möglich für Artikel mit Verfügbarkeit unter einer Woche, dazu keine Lieferung an Packstation möglich.


    hardware-versand.de: Versandkosten 6,99 - 4,99, zusätzlich 3% bei Zahlung per Kreditkarte...


    cyberport: "Lieferungen sind in der Regel nur an die Anschrift des Karteninhabers möglich". Ansonsten wird der Kundenservice verlangen, dass man die Kreditkarte einscannt und mailt (äh... ja...?). Lastschrift gibt's natürlich auch nicht. Ach ja, aus eigener Erfahrung noch eine persönliches Manko: Die Rechnung wird dabei separat, und nicht mit dem Paket verschickt. Deshalb kommt sie, wenn man wie ich im Ausland wohnt, auch erst Tage nach dem (innerhalb Deutschlands verschickten) Paket an. Das ist unpraktisch für die Ausfuhr und Steuererstattung.




    Wird klar, was ich meine? ;)


    Amazon dagegen versendet mir mein Zeug gegen Kreditkarte wohin ich will. Zuschlagsfrei. Ohne scheiss SecureCode o.ä. Ohne Verzögerung im Versand. Wenn's sein muss sogar mit Rechnungsadresse in Land 1, Versand innerhalb Land 2 (Deutschland) bei Bezahlung mit Kreditkarte aus Land 3. Und da man ja manchmal mit Kollegen zusammen bestellt, könnte ich auch noch Rechnungsempfänger A, anderen Paketempfänger B - und vermutlich auch noch Karten-/Kontoinhaber C für ein und dieselbe Bestellung angeben (OK, ich gebe zu, dass ich jetzt doch Zweifel habe, ob sie dasso alles auch Neukunden erlaubten - aber für mich funktioniert halt alles wie ich es gern hätte. Obwohl ich weit davon entfernt bin, Amazons bester Kunde zu sein oder Riesenumsätze zu machen). Und in Deutschland ist Amazon versandkostenfrei (schon ab 30 EUR) - womit Amazon im genannten Beispiel, in dem man vielleicht nur das Lumia 530 bestellt, nach Versandkosten sogar günstiger wäre, als oben genannte seriöse Händler...



    PS: Aus Händlersicht hab' ich für die Sicherheitsmassnahmen und Aufschläge ja Verständnis. Aus Kundensicht gewinnt dann halt oft Amazon. Gerade für mich als Kreditkartennutzer...

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    Original geschrieben von blacksun
    nein. Amazon reduziert nur seine eigene Kosten, und das gibt man natürlich nicht an den Kunden weiter, sondern erhöht somit seine eigene Rendite.


    Ist auch bitter nötig, würde der Anleger sagen.
    Amazon wies ja bisher nur minimale oder gar marginale Gewinne aus, wenn überhaupt.


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Aber mal was grundsätzliches, warum bestellen eigentlich alle wenn sie was brauchen immer bei Amazon?


    1. Grosses Sortiment
    2. Oft günstige Preise
    3. Guter und kulanter Service, mit denen man vernünftig (!) am Telefon reden kann
    4. Lieferung schnell, zuverlässig, und wohin ich will (Packstation, Hermes PaketShop, Firm, ℅-Person, Inland, Ausland) - und das auch noch korrekt adressiert
    5. Einfacher Bestellprozess, flexible Zahlungsmöglichkeiten (Amazon hat - abgesehen von Downloadbeschränkungen, wo wohl irgendwelche Verträge mit Inhaltsanbietern dahinterstecken) noch nie Vorauskasse verlangt oder auch nur eine Zahlung von mir abgelehnt - völlig unabhängig von der Lieferadresse


    Punkt 4 & 5 klingt vielleicht etwas trivial - aber in meinem Falle scheitern da schon viele Mitbewerber.


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Weil wenn ich was gefunden habe und den Artikel dann bei einem Preisvergleicher wie idealo eingebe, dann findet sich in 90% der Fälle ein Händler ausserhalb von Amazon (seriös), der das ganze (natürlich mit Versandkosten etc.), der das ganze günstiger anbietet.


    Die Frage ist halt wieviel günstiger.
    Habe heute beispielsweise das Lumia 530 gesucht.
    Wenn das woanders ab 94 EUR (zzgl. Versand?) zu haben ist, bei Amazon jedoch für "nur" 99, dann bestelle ich vermutlich bei Amazon.


    Da weiss ich, dass ich es notfalls ohne Probleme zurückgeben (widerrufen) kann, dass die Mehrwertsteuererstattung klappt, und dass ich auch zahlen kann, wie's mir passt.


    Last but not least: Bei Amazon waren sämtliche von mir gekauften Technikartikel immer mangelfrei. Klar, vielleicht habe ich diesbezüglich auch nur Glück gehabt. Bei anderen "seriösen" Anbietern wie namentlich Alternate & Mindfactory hatte aber deutlich weniger Glück diesbezüglich. Da hab' ich zwar insgesamt weniger bestellt - aber mehr Defekte gehabt. Das Zusenden einer Austauschlieferung an eine von mir gewünschte Adresse sollte dann allerdings keine Glückssache mehr sein (haben beide andere schon bei mir "verkackt").

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    Original geschrieben von mumpel
    Im Übrigen sagt man bei der Bahn wieder Fahrkarte, nicht Ticket. Bei der Bahn spricht man wieder Deutsch, kein Denglisch. ;)


    ...ausser auf der Webseite, die immer was von "Ticket" schreibt, meinst du?


    Ansonsten zitiere ich nur aus den diesmonatigen Pressemitteilungen der Pressestelle Personenverkehr die Überschrift:


    "Call a Bike und Flinkster jetzt auch über die Touch&Travel-App finden"


    :p



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    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Außerdem eine Frechheit der Bahn ist, dass selbst beim Onlineticket erstmal die Identifizierung mit der EC-Karte vorausgewählt ist, anstatt das naheliegengste zu nehmen (Bahncard).


    Wird aber eine Änderung der Identifizierung nicht als Voreinstellung für den nächsten Kauf gespeichert?


    Im übrigen musst du diese ja mal irgendwann als Identifizierungsmittel eingeben haben - was wiederum nicht so naheliegend wäre, da du mutmasslich mit deiner deutschen EC-Karte ja gar nicht bei der Bahn online zahlen kannst!?

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    Original geschrieben von Truthahn
      Applied:
    Bei einer Intel HD Grafik und einer Dual Core CPU wird es mit Full HD Wiedergabe schon eng.


    Wieso sollte es? Ist immerhin ein Haswell-Celeron mit moderner HD graphics.


    Wirklich hohe Frameraten bzw. niedrige Auslastung beim (und damit flüssiges) Videoplayback erreicht man mit Prozessoren, die wenig kosten und verbrauchen dadurch, dass es mit "speziellen" Befehlssätzen hardwarebeschleunigt wird (und nicht dadurch, dass der Prozessor brachial "von Hand" dekodiert und rendert). Dazu entwickeln optimieren die Grafikhersteller (inkl. Intel und AMD) seit etlichen Jahren. Mit, zugegeben, unterschiedlichem Erfolg und Komfort beim Kunden. Hängt letztlich wieder wieder von der Software- und Treiberunterstützung ab.


    Dort gelten für Linux die Intel-Treiber allerdings gemeinhin als wesentlich unkomplizierter und unproblematischer als die AMD-Treiber. Und DX ist ohnehin nicht wirklich ein Thema.


    Aber darüber hinaus sind die Haswell-Cores wesentlich leistungsfähiger als die Kabini-Cores. Ein Dual-Core-Haswell (auch Celeron G, Pentium) schlägt in der Regel in mir bekannten Tests auch einen Quadcore-Kabini (Athlon 5350 bspw.). Mit der Ausnahme der Grafikleistung (v.a. 3D/Spiele, etc.). Wobei ich denke, dass man das Thema Videoplayback hier wie gesagt gesondert betrachten sollte.