Beiträge von Applied

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    Original geschrieben von Reifel
    Ich meine - aber da kann ich mich Irren - dass es nur rechtens ist, wenn man mindestens eine Zahlungsmethode anbietet, die kostenfrei ist.


    Der BGH sprach im Urteil gegen Ryanair allerdings davon, dass "...dem Kunden die Möglichkeit eröffnen (ist), die Zahlung auf einem gängigen und mit zumutbarem Aufwand zugänglichen Weg zu entrichten, ohne dass dafür an den Zahlungsempfänger eine zusätzliche Gebühr zu bezahlen ist".


    Damals ging es zwar um die Visa Electron.
    Aber eine online-fähige Maestrokarte würde ich (für Deutschland) ebenso als glasklar "nicht gängig" bezeichnen.
    Aber klar, Ryanair ist halt ein werbewirksameres Klageziel als "irgendein" Webseitenbetreiber, der Flüge quasi nur vermittelt.

    Stand am Samstag eine halbe Stunde im MediaMarkt und hab (nach Anfassen) überlegt, ob ich mir das Lumia 620 oder 630 kaufen soll.


    620: angenehm klein, lag super in der Hand, aber kein Dual SIM und (relativ) teuer.
    630: Dual SIM und etwas günstigerer Preis (hatte aber eher Richtung 100 EUR gehofft), jedoch zu gross, Gehäuse zu kantig und Display nur ganz geringfügig zu unscharf.


    Ich hab mir dann gedacht: "ein neues Telefon wäre schon nicht schlecht (könnte ich jetzt auf Reise gebrauchen), aber irgendwie so ganz glücklich würde ich wohl mit keinem. ich warte noch." Und dann keines gekauft.


    Das 530 scheint mir auf den ersten Blick allerdings womöglich genau der Kompromiss zu sein, den ich gerne gehabt hätte. Fast als Nokia/Microsoft mich erhört hätte. ;)


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    Original geschrieben von msab
    Hmm, das 630 war schon ein Rückschritt gegenüber dem Lumia 620. Das 530 ist wieder ein Rückschritt. Das muss einer mal verstehen. Klar, die UVP ist sehr niedrig


    Naja, Preissenkungen sind doch auch (aus Kundensicht) ein Fortschritt. Und - je nach Absatzmarkt - auch für Microsoft. Ich meine, wenn ich mir neue Telefone anschaue, wären 100 EUR für mich so eine psychologische Grenze zwischen "Spontankauf" (unter 100) und "Investition" (gegen 150 EUR).


    Aber in irgendwelchen emerging markets sind's halt nicht "nur 50 EUR" Unterschied - da fragt sich vielleicht irgendein Brasilianer, Inder oder sonstwer, ob er wirklich 30, 40 oder 50 Prozent (!) mehr oder weniger bezahlen soll, für sein Telefon.


    Im übrigen hat das 630 auch noch ein grösseres Display als das 630.
    Scheint ja manchem auch wichtig zu sein.

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    Original geschrieben von rmol
    Welche Portale sind das genau? Der übliche Verdächtige Ryan Air ? (früher brauchte es dafür eine Visa Electron)


    Ryanair fand ich letztens überraschend Human, mit der Visa Debit.
    Vermute, dass Reifel auf einen ähnlichen Vergleich gekommen ist, wie ich letzte Woche.


    Hatte da einen One-Way für etwa 90 EUR - hinzu wären, außer bei Zahlung mit Maestro-Karte (welche wohlweislich als internetfähige Variante in Deutschland quasi niemand besitzen dürfte) noch satte 29 EUR für Zahlung per Kreditkarte gekommen. Rund 30% "Zahlungsgebühren". Habe ich dann aus Prinzip nicht gebucht.


    Glaube, es war Tripsta (ja, auch obwohl ich dass heute so nicht nachvollziehen kann, da sie es möglicherweise geändert haben).


    PS: hab das trotzdem mal versuchsweise durchgespielt. Bin mir ziemlich sicher, dass es 19 Ziffern waren bzw. sein mussten. Und meine Maestro hatte auch tatsächlich eine solche 19-stellig Nr. auf der Rückseite. War aber offensichtlich nicht für Online-Nutzung gemacht.


    PPS / Edit: Ja Tripsta und 19 Stellen. Hier, hab's gefunden:


    http://www.exbir.de/reise-maga…ank-cashcard-maestro.html


    Nur dass es bei mir sogar 29 EUR waren.
    Die verlinkte Karte der Commerzbank hat auch 19 Stellen.



    PPS: ich meine mich zu erinnern, dass Ryanair ja mit viel "geringerem Aufschlag" verurteilt wurde, ein "gängiges" Zahlungsmittel ohne Zusatzkosten anzubieten (wenn sie denn den günstigen Preis zuerst anbieten). Insofern...

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    Original geschrieben von TimoWAF
    Anonymer?


    Nö, gar nicht.
    Wie sollte es auch?
    Du musst dich ja mit deinem Ausweis identifizieren und auf deine eigene Rechnung handeln.


    Oder willst du das mit einem "anderen" Ausweis tun? ;-)


    Das ist schlicht illegal. ...was auch bedeutet, dass die Bank dir das Konto einfach sperren kann und du nicht an das Geld kommst. Ganz abgesehen von allfälligen anderen Ermittlungen.


    Ich bin ja auch immer für Privatsphäre und Anonymität, und keiner von der "wer nichts zu verbergen hat..."-Fraktion (sehr viele haben was zu verbergen!). Ich bin sogar völlig für legales Umgehen von Identifikations- und Legitimationsprozessen (sofern es nicht andere schädigt). Aber ob wir in einem seriösen Forum wie diesem über illegale Handlungen (über deren Möglichkeit bzw. Ermöglichung) diskutieren sollen..? :confused:

    Kommt jetzt der nächste Thread: "Erfahrungen mit Photoshop" oder "Wo Ausweise kaufen"? ;)
    Nein, Spass beiseite: Was ist jetzt an "ohne PostIdent" so toll?


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    Original geschrieben von TimoWAF
    Lade mal ein Personalausweis hoch, zack Hochstufung in kurzer Zeit


    Dann darfst du die Karte auch mit grösseren Beträgen von deinem - auf deinen Namen lautenden - Bankkonto aufladen (für dass du dich persönlich oder per PostIdent identifiziert hast)?

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    Original geschrieben von Goyale
    2. Leute mit Interesse an einem diskreten Konto (kein Schufa-Eintrag), damit die Frau nix vom Zweitkonto des Mannes mitbekommt, wenn sie heimlich über ihren AG (der zufällig Schufa- Mitglied ist) eine Schufa- Auskunft zieht.


    Trotzdem versteh ich es nicht.
    Ich meine: Klar, Paycenter "wirbt" ja quasi damit, dass "jeder" ein Konto bekommen kann. Aber wenn man ein bisschen Geld "über" hat und es um die Diskretion geht, dann würde ich ins Ausland gehen.


    Beispiel: Ich bezahle für mein Girokonto bei einer (deutschsprachigen) ausländischen Bank 2 EUR im Monat. IBAN/BIC und Online-Banking mit einem App funktionieren problemlos, Kontoauszüge sind alle ausschliesslich online verfügbar, SEPA-Überweisungen, Daueraufträge sind gratis inklusive. V-Pay-Karte ebenfalls gratis, inkl. einer Barabhebung im SEPA-Raum pro Monat. Da kann man diskret auch in Frankfurt-Reeperbahn oder Hamburg-Bahnhofsviertel abheben.


    Ist jetzt nicht der Wahnsinn, im Vergleich zu den deutschen Gratiskonten. Aber günstiger als so manche deutsche öffentlich-rechtliche oder Genossenschaftsbank ist es durchaus. Ironischerweise hab' ich bei der Bank allerdings momentan - dank Sonderkonditionen für junge Erwachsene noch deutlich bessere Zinsen auf dem dazugehörigen Sparkonto, als bei meinen deutschen Konten.


    Bisschen "Action" auf dem Konto, d.h., Guthaben haben die natürlich auch gerne, um so ein Konto zu eröffnen. Ist aber nicht so, als wäre ich je ggü. dieser Bank als besonders reich aufgetreten. Wirklich "bullet-proof" mit banklagernder Korrespondenz ist es nicht, d.h., ich habe in den Jahren schon mal ein oder zwei (diskret kuvertierte) Schreiben, und natürlich auch meine neue Karte bekommen. Aber das ist das Paycenter-Ding ja auch nicht. Ansonsten findet man vielleicht auch bei beiden eine clevere Adress-Lösung. Meine kontoführende Bank bietet allerdings immerhin grundsätzlich banklagernde Korrespondenz an ;-)


    Beim deutschen Kontenabruf oder gar der Schufa wird das Ding natürlich nicht gemeldet.
    (Zinserträge muss man natürlich trotzdem in Deutschland versteuern)


    Zitat

    Original geschrieben von Truthahn


    Falls nach Geldeingang kein Postident gemacht wird, kontaktiert Paycenter den Kunde (k.A. nach welcher Frist das passiert). "Erklärt der Kunde dann, dass er sich nicht legitimieren möchte, oder es erfolgt keine umgehende Legitimierung"


    Tönt einigermassen pragmatisch, und rechtlich vertretbar.


    Zitat

    Original geschrieben von Truthahn
    "Erklärt der Kunde dann, dass er sich nicht legitimieren möchte, oder es erfolgt keine umgehende Legitimierung, geht das Geld sofort an den Auftraggeber zurück."


    *Hüstel* Bareinzahlung zugunsten Dritter... *hust* :D

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    Original geschrieben von Truthahn
    Ich frage mal an, was passiert, wenn bei einem Konto mit Geld drauf ewig kein Postident gemacht wird. Also ob es 2 oder 4 oder wasweißich Wochen dauert, bis das Konto geschlossen wird.


    Du könntest an dieser Stelle auch gleich fragen, wie es die Bank mit ihrer gesetzlichen Verpflichtung vereinbart, sich vor Errichtung des Kontos der Identität und Anschrift des Kunden zu vergewissern.


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    Original geschrieben von Truthahn
    Danach ist das Konto bestellt, denn es muss ein Bestellknopf gedrückt werden.


    Eine Bestellung ist doch meines Wissens noch kein wirksamer Vertragsabschluss, sondern bedarf noch einer Annahme?


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    Original geschrieben von Truthahn
    Das bedeutet auch, dass scheinbar absolut jeder (der sich später ordentlich identifiziert) ein Konto bekommt, weil bis zur Einrichtung der Kontonummer noch nicht einmal eine Adresse abgefragt wird. Denn später noch abzulehnen, wenn die Kontonummer schon mitgeteilt wurde, halte für unwahrscheinlich.


    Wieso nicht? Eine (vorläufige) Kontonummer kann man einfach generieren und dem Kunden mitteilen - heisst ja nicht, dass das Konto schon im Zahlungsverkehr funktioniert.


    Das wäre auch immer noch mein Tipp: das Konto funktioniert erst nach dem PostIdent.
    Ganz nebenbei: so ist es ja auch im Wiki für Karten mit Kontofunktion beschrieben (m.E. im Gegensatz zur Bestellungswebseite).


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    Original geschrieben von Truthahn
    Das ist mutig, absolut keine Antragsteller auszufiltern


    Natürlich kann die Bank jederzeit fristgemäss, und bei Unzumutbarkeit auch fristlos kündigen.