ZitatOriginal geschrieben von Martin Reicher
Offenbar betrifft das ja nur Volks- und Raiffeisenbanken. Es gibt noch genügend andere Genossenschaften: Sparda, Liga, Apo, PSD usw.
Ich vermute - aufgrund des Artikels - fast, dass das alle (genannten) betrifft.
Denn es steht ja, es würde "keine BVR-girocard" mehr damit ausgestattet.
Die von dir genannten Sparda-, Liga-, Apo- und PSD-Banken gehören über ihre Verbände allerdings allesamt dem Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken an.
Mit 13000 Filialen, 17 Millionen Mitgliedern und noch mehr Kunden ist das schon eine gehörige Hausnummer. Bei sinkenden Nutzerzahlen für die Geldkarte, und der - meines Eindrucks nach - stärkeren Bewerbung von Paypass/PayWave sehe ich für die Geldkarte eher schwarz. Der Trend geht m.E. zu letzteren. Wie in der Schweiz, wurde bspw. auch in Luxemburg MiniCash vor rund zweieinhalb Jahren eingestellt.
Ich finde das Prinzip mit dem separaten, aufzuladenden Prepaid-Guthaben im übrigen auch ziemlich unpraktisch und an den Kundenwünschen vorbei. Kenne auch genug Leute privat, denen das zu umständlich ist. Die Leute kennen Visa/MasterCard-Kreditkarten und die gute alte "ec-Karte". Anderes kennen und wollen sehr viele nicht - und verstehen es auch nicht (bzw. wollen es nicht verstehen).
Wenn man es vernünftig und kundenfreundlich machen wollte, dann sollte man es auf girocard-Basis mit Abbuchung vom Konto machen. Das, was die Leute ohnehin schon nutzen - nur eben kontaktlos. Und es sagt ja niemand, man dürfe nicht auch zusätzlich noch Prepaid-girocards anbieten ...was natürlich alles im Grunde nicht anders als bei VISA und MasterCard auch wäre - aber möglicherweise ein erfolgsversprechenderer, billigerer deutscher Sonderweg, den die Banken ja offensichtlich so gerne gehen ![]()