gut 1.200 GSM-only
knapp 300 UMTS-only
gut 530 GSM+UMTS
etwa 1.170 GSM-only
etwa 270 UMTS-only
knapp 500 GSM+UMTS
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Anders formuliert: Liebe Netmonster-Nutzer: Shared! Mehr! Daten!
Nachtrag: Bitte shared keine alten UMTS-Daten. Erkennbar nicht mehr laufende Träger (oder Standorte) sind nicht mehr in der DB, da hilft es auch nichts, die Sichtung eines 3. Trägers aus dem Juli 2020 immer wieder zu schicken. ![]()
Ich meinte GSM 1800 Standorte, aber das ging irgendwie verloren
Nein, dazu wissen wir bei zu wenig GSM-Sendern etwas über das/die Band/Bänder.
Anders formuliert: Liebe Netmonster-Nutzer: Shared! Mehr! Daten! ![]()
Hat jemand eine Ahnung, warum in der neuen Karte mal wieder so viele LTE Standorte an Schlüsselstandorten verschwunden sind?
Wenn ein größerer Umbau durchgeführt wird, dann verschwindet der Sender gerne mal während der Zeit. Sind das evtl. im letzten Jahr schnellausgebaute Standorte, bei denen jetzt der Vollausbau folgt?
Nein, das ist ist beides DSlite.
RFC 6333 sieht das anders:
Dort wird explizit der IPv4-in-IPv6-Tunnel von CPE zum AFTR erwähnt.
DS-Lite verwendet (typischerweise) CG-NAT für IPv4, aber nicht jede Verwendung von CG-NAT ist automatisch DS-Lite.
Mit meinem Homespot Tarif bin ich von außen über IPv6 erreichbar. Dann ist es da wohl unterschiedlich?
Ja, das kann gut sein. Mindestens bei den per 4G/5G realisierten "My Home"-Tarifen hätte ich eine Erreichbarkeit erwartet. Gut, wenn das bei den Homespots auch so ist.
DSlite beschreibt ein Anschluss der bei IPv4 hinter Carrier-Grade-NAT steht, aber über IPv6 öffentliche IP adressen zugeteilt bekommt. DSlite ist auch das was du aktell bei o2 Mobilfunk bekommst, wenn IPv6 frei geschaltet wird.
Von den Begrifflichkeiten her stimmt das nicht ganz (macht von der Wirkung her aber keinen Unterschied):
DS-Lite ("Dual-Stack-Lite") bedeutet eigentlich, dass zwischen dem heimischen Router und einem AFTR ("Address Family Transition Router") nur noch IPv6 gesprochen wird, der IPv4-Traffic wird also über IPv6 getunnelt. (Vorteil für den Provider: Er muss im Access-Netz nur noch IPv6 maintainen.)
I.d.R. wird auf dem AFTR dabei auch gleich noch CG-NAT ("Carrier-Grade-NAT") gemacht. (Vorteil für den Provider: Er kann IPv4-Adressen sparen.)
Im Mobilfunk hat man hingegen (nun endlich bei allen Anbietern) i.d.R. Dual-Stack am Endgerät (weil IPv4 nicht zu einem AFTR getunnelt wird sondern weiterhin native abgewickelt wird) aber trotzdem CG-NAT für IPv4 auf dem Service-Gateway. (Ausnahmen: Telekom mit IPv6-only per NAT64+DNS64 bzw. 464XLAT.)
Von der Wirkung her aber bei allen Varianten gleich: IPv4 ist von Außen nicht erreichbar.
Dass die IPv6-Adressen bei (vorwiegend) Volumentarifen ebenfalls von Außen nicht erreichbar sind, kann ich verstehen, sonst wäre jede Volumenabrechnung "angreifbar", weil das Volumen durch nicht vom Kunden initiierten Traffic verbraucht worden sein könnte.
Zukunft... Was heißt hier Zukunft? In einem halben Jahr, in 2 Jahren, in 10 Jahren?
Irgendwann.
- Wenn der AFTR oder das CG-NAT-Gateway des eigenen ISPs vor lauter States "absaufen" und daher nur noch kurzlebige TCP-Connections brauchbar funktionieren.
- Wenn dem eigenen ISP oder dessen Transit-ISPs die Full-Routing-Table mangels Aggregation voll läuft und dann plötzlich weite Teile des IPv4-Internets nicht mehr erreichbar sind (IPv6 läßt sich viel besser aggregieren als IPv4).
- Wenn der erste relevantere Dienst sich sagt: Wir machen jetzt IPv6-only, das halbiert unseren IP-Wartungsaufwand.
Mein Internetaschluss Zuhause hat auch "nur" eine IPv4-Adresse, und ich vermisse offen gesagt nichts.
Wieso wundert mich das nicht? Egal, macht ja nichts, Du musst es ja nicht benutzen.
Das ist es schon seit einigen Wochen und soll schrittweise bis Mitte Juni für alle Kunden freigeschaltet werden.
Welchen Vorteil hat das?
Der (noch) größere Vorteil: Dein Datenverkehr zu Dualstack-Zielen (also Dienste, die sowohl per IPv4 und IPv6 erreichbar sind) müssen nicht mehr durch das CG-NAT. "Überfüllte" CG-NAT-Gateways können sicht schlecht auf die "user experience" auswirken (höhere Latenzen, früh austimende States die zu Verbindungsverlusten führen).
Der (noch) kleinere Vorteil: Nun lassen sich auch IPv6-only-Ziele damit erreichen. Das ist für öffentliche Dienste (noch) nicht relevant, aber die von anderen angesprochenen Kabel-Anschlüsse z.B. sind IPv6-only. Einiges meiner Serverlandschaft habe ich seit Jahren defacto nur noch IPv6-only betrieben (und andere nicht-öffentliche Dienste gehen auch dazu über, um IPv4-Adressen zu sparen).
Ich verstehe die dahinterstehende Strategie nicht.
Bedenke: Das angesprochene Festival dürfte knapp 2 Jahre zurückliegen, d.h. die damalige MRT-Strategie und die heutige MRT-Strategie müssen nicht mehr dieselbe sein.