Beiträge von dw4817

    Nicht ganz richtig, sind 21,1 Mbps pro 5 MHz UMTS, bei LTE 10 MHz unter Verwendung von 256QAM und 2x2 MIMO knapp 97 Mbps.


    Ah, HSPA+, dann wiederholen wir die Rechnung damit:


    Vorher: 4 * 21,1 MBit/s = 84,4 MBit/s
    Nachher 1 * 97 MBit/s + 2 * 21,1 MBit/s = 139,2 MBit/s


    Zugewinn: 49,8 MBit/s


    Das ist noch immer ein deutlicher Zugewinn und somit der Gegenbeweis zu "Großartig neue Kapazitäten geschaffen wird auf die Art aber freilich nicht.".

    Großartig neue Kapazitäten geschaffen wird auf die Art aber freilich nicht.


    Ein UMTS-Träger (5 MHz) sollte mit HSDPA unter Idealbedingungen doch knapp 14 MBit/s schaffen, ein LTE Träger mit 10 MHz sollte unter Idealbedingungen knapp 100 MBit/s schaffen.


    Vorher: 4 * 14 MBit/s = 56 MBit/s
    Nachher: 1 * 100 MBit/s + 2 * 14 MBit/s = 128 MBit/s


    Zugewinn: 72 MBit/s


    Fazit: Der Zugewinn an Übertragungskapazität ist höher als die vorher vorhandene Übertragungskapazität.

    Von dieser bundesweiten Umstellung wusste ich bisweilen gar nichts. Sollen bestimme Bereiche geräumt werden, oder worum geht es dabei?


    Da habe ich unsauber formuliert: Es wirkt so, als wäre es bundesweit, weil es Meldungen (auch andernorts) aus vielen Gegenden gab.


    [USER="160391"]dw4817[/USER] Die 3G Zelle 37148 in 66606, mit der ich jetzt im Moment verbunden bin, hat die UARFCN 10639.


    Danke!

    Ich bin zwar nicht Oller83, aber die Angaben bzgl. 67686 und 67607 sehen schon ganz richtig aus:
    67686 ist in Kreuztal zwischen den Ortsteilen Kredenbach und Dahlbruch südlich am Hang
    67607 ist in Kreuztal oberhalb der B54 (Hochspannungsmast?)

    Beim Home Routing besteht aber das Problem dass das Abrechnungssystem nicht mehr erkennen kann das der Teilnehmer im Ausland ist und extragebühren abgezockt werden müssen.


    Ich denke, das würde man schon hinkriegen. Der eigene Netzbetreiber muss ja erkennen, woher der GTP-Tunnel kommt (sonst wären ja auch keine abweichenden Datenroaming-Tarife möglich).


    Das könnte ein Grund sein warum VoWIFI im Ausland bei einigen Anbietern gesperrt ist.


    Da ist es eher umgekehrt: Wenn Du im Ausland bist und per VoWIFI mit einer Nummer in besuchten Land telefonierst, ist das für Deinen Anbieter technisch ein Auslandsgespräch und wird entsprechend abgerechnet. Telefonierst Du hingegen per GSM/UMTS, dann läuft es per "local breakout" und ist entsprechend günstiger.


    So oder so dürfte das Thema "legal interception" für die meisten Länder das KO-Kriterium sein, um VoLTE-"local breakout" regulatorisch vorzuziehen, auch wenn das technisch für Netzbetreiber und Gerätehersteller der weitaus größere Aufwand ist.

    Zum VoLTE-Roaming:

    Ich denke hier haben wir ein weltweites Problem.


    Das denke ich auch. VoLTE-Roaming mittels "home routing" würde ja vergleichsweise einfach funktionieren, da müsste das besuchte Netz nicht mal ein IMS haben, aber da hat man natürlich ein Problem mit dem Notruf (weil dieser nicht vor Ort abgesetzt werden würde) und mit "legal interception" im besuchten Land. Beim "local breakout" würden Notruf und "legal interception" funktionieren, allerdings braucht das besuchte Netz dann ein IMS (aber das sollte mittlerweile eh der Fall sein) und das IMS muss dann zum eingesetzten Gerät kompatibel sein (bzw. umgekehrt).


    Ich denke also, da sind sowohl Netzbetreiber als auch die Gerätehersteller gefragt, hier endich für mehr Kompatibilität zu sorgen.