Beiträge von dw4817

    Ich bin zwar nicht Oller83, aber die Angaben bzgl. 67686 und 67607 sehen schon ganz richtig aus:
    67686 ist in Kreuztal zwischen den Ortsteilen Kredenbach und Dahlbruch südlich am Hang
    67607 ist in Kreuztal oberhalb der B54 (Hochspannungsmast?)

    Beim Home Routing besteht aber das Problem dass das Abrechnungssystem nicht mehr erkennen kann das der Teilnehmer im Ausland ist und extragebühren abgezockt werden müssen.


    Ich denke, das würde man schon hinkriegen. Der eigene Netzbetreiber muss ja erkennen, woher der GTP-Tunnel kommt (sonst wären ja auch keine abweichenden Datenroaming-Tarife möglich).


    Das könnte ein Grund sein warum VoWIFI im Ausland bei einigen Anbietern gesperrt ist.


    Da ist es eher umgekehrt: Wenn Du im Ausland bist und per VoWIFI mit einer Nummer in besuchten Land telefonierst, ist das für Deinen Anbieter technisch ein Auslandsgespräch und wird entsprechend abgerechnet. Telefonierst Du hingegen per GSM/UMTS, dann läuft es per "local breakout" und ist entsprechend günstiger.


    So oder so dürfte das Thema "legal interception" für die meisten Länder das KO-Kriterium sein, um VoLTE-"local breakout" regulatorisch vorzuziehen, auch wenn das technisch für Netzbetreiber und Gerätehersteller der weitaus größere Aufwand ist.

    Zum VoLTE-Roaming:

    Ich denke hier haben wir ein weltweites Problem.


    Das denke ich auch. VoLTE-Roaming mittels "home routing" würde ja vergleichsweise einfach funktionieren, da müsste das besuchte Netz nicht mal ein IMS haben, aber da hat man natürlich ein Problem mit dem Notruf (weil dieser nicht vor Ort abgesetzt werden würde) und mit "legal interception" im besuchten Land. Beim "local breakout" würden Notruf und "legal interception" funktionieren, allerdings braucht das besuchte Netz dann ein IMS (aber das sollte mittlerweile eh der Fall sein) und das IMS muss dann zum eingesetzten Gerät kompatibel sein (bzw. umgekehrt).


    Ich denke also, da sind sowohl Netzbetreiber als auch die Gerätehersteller gefragt, hier endich für mehr Kompatibilität zu sorgen.

    Stück für Stück in den Bereichen, wo LTE schon sicher läuft und 2G vorhanden ist herunterfahren, so dass man keinen harten Break setzt.


    Ich gehe davon aus, dass bis 30.6.2021 überall, wo heute nur UMTS 2100 läuft, auch LTE 2100 laufen wird, es wird also - für LTE-fähige Geräte - keinen harten Break geben.


    Wenn Vodafone die hälfte der 2G Frequenzen für LTE nutzt, dürfte das im 2G irgendwann recht eng werden. Selbst etliche Ältere Smartphones dürften keine VoLTE beherschen.


    Zum einen wird VoLTE-Anteil ja bis dahin noch weiter ansteigen, zum anderen bedeutet "die Hälfte der 2G Frequenzen für LTE" nicht, dass 2G um die Hälfte reduziert wurde: Jeder 2G Sender nutzt nur einen kleinen Teil des verfügbaren 2G-Spektrums (da GSM nicht mit den Nachbarsendern kollidieren sollte). D.h. die Verteilung der 2G-Kanäle auf die Sender wird kniffliger, die Kanäle aber nicht per se schmäler. Evtl. gibt es auch DSS zwischen GSM und LTE, so dass das LTE sich immer in dem am jeweiligen Standort ungenutzte Spektrum befindet.