Beiträge von dw4817

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Genau das ist aber das Hauptproblem fuer die Frustration bei den Kunden. Weil diese Strategie sehr viele Ressourcen frisst den Kunden im Endeffekt aber rein garnichts bringt!


    Man sollte sich erst auf den 3G/4G Ausbau konzentrieren, und die Stationen die man dafuer ohnehin anfassen muss, kann man natuerlich gleich komplett auf neue Huawei- und NSN-Hardware umruesten.


    Du darfst als Ressourcen nicht nur die Um-/Ausbau-Manpower sehen sondern auch Betriebskosten.


    Läßt Du die drei Netze (O2-Alt, E-Plus-Alt, TEF-konsolidiert) längere Zeit parallel laufen, dann hast Du bis zu 3-fache Betriebskosten, zusätzlich wären dann in Deinem Modell noch 3G/4G-Ausbaukosten und dann später die Umbaukosten (wenn man eigentlich am liebsten schon 5G-Ausbau möchte).


    Fressen Dir die Betriebskosten dabei aber schon den Großteil des Jahresbudgets auf, dann bleibt kaum noch Budget für den Ausbau. Daher kann ich die Vorgehensweise, zuerst den Focus auf Konsolidierung zu setzen, damit man schnell die Betriebskosten reduzieren kann (und in Metropolen - wo viele Kunden sind - dabei gleich auszubauen), und dann erst den Focus auf den Ausbau zu setzen, wenn man die Betriebskosten reduziert hat.

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    Original geschrieben von carljiri
    Die inhouse verkabelung
    Die dose
    Der impulsstörschutz
    Die gewählte abstandsmarge


    Ich habe bisher keinen VVDSL100@BNG gesehen, der mehr als 95 MBit/s schafft, selbst wenn sie mit 109 MBit/s syncen (und nur darauf haben Verkabelung, Dose und Störabstand einen Einfluß).


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    Original geschrieben von carljiri
    Ich habe haushalte angeschlossen da geht über vectoring mehr als 100 mbit. Das ist nicht wahr mit der begrenzung auf 95!


    Das sind dann vermutlich VVDSL100@GBE gewesen. Dort gab es ja ein Problem dass der MSAN dem BRAS die Sync-Rate nicht korrekt übermittelt hatte, weswegen dann das obere Ende des Sync-Korridors von 102 auf 109 MBit/s angehoben wurde. Bei den Anschlüssen @BNG hat das aber nichts bewirkt. Eine mögliche Theorie wäre zu viel Reserve für den Impulsstörschutz.

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    Original geschrieben von Goyale
    Was hat das für einen Sinn, beim dazwischengeschalteten Reseller zu kaufen, wenn man stattdessen beim Produkthersteller kaufen kann?


    Die Peering-Policy könnte für den einen oder anderen ein Grund sein:


    Telekom: Restriktiv
    Telefonica: Offen
    Vodafone: Selektiv (zwischen Restriktiv und Offen)
    1&1 Versatal: Selektiv


    Und der laxe Umgang mit Konfigurationsfehlern könnte ein Grund sein:


    Die Telekom schafft es seit 1 1/2 Jahren nicht eine Fehlkonfiguration des BNG-Traffic-Shapers, der dazu führt, dass VVDSL 100 Kunden nur 95 MBit/s bekommen, zu korrigieren.


    Gerüchteweise sind Kunden von L2-BSA-Vorleistungsnehmern nicht davon betroffen.


    Die Fair-Use-Traffic-Regelung von Telefonica käme für mich aber auch nicht in Frage.

    Sie haben aber 1. nicht das Ausmaß, dass Du hier behauptest ("ganz Offenburg" -> 2 von 9 Sendern) und 2. sind es höchstwahrscheinlich keine geplanten Abschaltungen sondern einfach Störungen. Da muss dann vielleicht auf ein exotisches Ersatzteil gewartet werden oder man muss die Instandsetzung erst mit der Hausverwaltung abstimmen, oder, oder, oder.


    Dauert in anderen Netzen genausolang.

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    Original geschrieben von Handydoctor
    Wieviele Wochen braucht O2 dafür? Eventuell ist es besser, das Netz zu wechseln.


    Bei uns wurde im Herbst 2016 am Rahmen der Konsolidierung ein E-Plus-Standort umgebaut.


    UMTS kam innerhalb einer Wochen zurück, LTE 800 und 1800 wurden nach 5 Wochen aktiviert, GSM 900 nach 7 Monaten.


    Zum Glück blieb das alte O2-UMTS vom gleichen Gebäude bis zur LTE-Aktivierung verfügbar, das alte O2-GSM-1800 sogar bis Juli 2017.